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ARGE Termin

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#1
Also die ARGE weiss dass ich in psy. Probleme habe.(Depressionen)
Nun folgende Fragen:
1.)Die ARGE verlangt, dass ich eine Bescheinigung darüber abgebe, dass ich in einerKlinik auf einer Warteliste stehe.Dürfen Sie das?
2.)Die SB will, dass ein Psychologe mit zum Termin kommt.Darf sie das verlangen?
 
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Gast
#2
hi,
ich kann Dir leider hier keine §§-gespickte Rechtsgrundlage nennen, aber...
kann das denn SB ??
Hat man dieses merkwürdige Ansinnen schriftlich formuliert oder war das nur Geplapper seitens eines (augenscheinlich sehr neugierigen) SB's?
Ich würde, falls das nur Geplapper war, einen freundlichen Brief aufsetzen mit etwa folgendem Tenor...
Sehr geehrte Frau SB,
anlässlich unseres Gespräches am XXX forderten Sie mich auf, eine Bescheinigung vorzulegen, die ausweist, dass ich auf der Warteliste der Klnik XXX als Patientin vorgemerkt bin.Auch teilten Sie mir mit, dass Sie zu einem weiteren Gespräch einen Psychologen hinzuziehen möchten.
Bitte erklären Sie mir schriftlich unter expliziter Nennung der entsprechenden Gesetzesvorschriften, auf welche gesetzliche Vorgabe sich Ihr Ansinnen stützt.
Die Mitwirkungspflichten sehen ein solches Vorgehen nicht vor.
mit frdl. Grüßen

Das Ding dann nachweislichbei der ArGe abgeben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du darauf keine Antwort erhalten wirst.
Die Vorgehensweise zum geplanten Klinikaufenthalt ist nämlich eigentlich klar, Du bekommst einen Termin, wann Du in der Klinik aufgenommen wirst und teilst das dann Deiner ArGe mit,punkt!
Und zum Psychologen, in dem Fall psychologischer Dienst anstelle ärztlicher Dienst, kann man Dich jederzeit schicken, das wird von der Mitwirkungspflicht gedeckt.
Allerdings hat bei diesem Gespräch Dein SB nix zu suchen!
Wäre ja noch schöner, wenn jeder Verwaltungsmitarbeiter, Telekom-oder Gartenamt-Outgesourcter sich während seiner Arbeitszeit kostenlos in Sachen Püschologie weiterbilden darf, das ganze dann am lebenden Objekt (Hartzler) noch veranschaulicht bekommt...
Deiner neugierigen SB gehören definitiv Grenzen aufgezeigt!
Bin jetzt mal auf die fachkundigen weiteren Kommentare gespannt, mein statement war eher "bauchlastig".
lG
 

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#3
>ARGE 1. Einladung
Also etwas schriftliches gibt es gar nicht.
Die Situation sieht so aus, dass ich mich wegen meiner Probleme in Behandlung begeben möchte.Das ist vorgesehen, jedoch noch nix in trockenen Tüchern.
Die SB will mich zum Ärztlichen Dienst schicken, um die Erwerbsfähigkeit abzuklären.Der Termin steht aber noch aus.
Schriftlich gibt es gar nix.Wird es wohl auch eher nicht geben.Ich wüsste nicht womit die das begründen wollen.
Ich bin zur Zeit beo dem Psycho-Sozialen Dienst der Stadt, bei einem Art Sozial-Psychologen, der mir nach dem Umzug geholfen hat einige Dinge zu arrangieren.Dieser war auch schon einmal bei einem ARGE Termin dabei.
Von daher sehe ich keinen Sinn, dass dieser nochmal mitkommt.Gerade weil er kein "richtiger" Psychologe ist.
Die SB will unbedingt, dass ich eine AGH mache.Sie sprach mich heute drauf an, ala haben sie schon mit dem Herrn xxx über die AGH gesprochen etc.
Darauf soll das ganze hinauslaufen.
 

hergau

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19 Aug 2009
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#4
hi,
ich kann Dir leider hier keine §§-gespickte Rechtsgrundlage nennen, aber...
kann das denn SB ??
Hat man dieses merkwürdige Ansinnen schriftlich formuliert oder war das nur Geplapper seitens eines (augenscheinlich sehr neugierigen) SB's?
Ich würde, falls das nur Geplapper war, einen freundlichen Brief aufsetzen mit etwa folgendem Tenor...
Sehr geehrte Frau SB,
anlässlich unseres Gespräches am XXX forderten Sie mich auf, eine Bescheinigung vorzulegen, die ausweist, dass ich auf der Warteliste der Klnik XXX als Patientin vorgemerkt bin.Auch teilten Sie mir mit, dass Sie zu einem weiteren Gespräch einen Psychologen hinzuziehen möchten.
Bitte erklären Sie mir schriftlich unter expliziter Nennung der entsprechenden Gesetzesvorschriften, auf welche gesetzliche Vorgabe sich Ihr Ansinnen stützt.
Die Mitwirkungspflichten sehen ein solches Vorgehen nicht vor.
mit frdl. Grüßen

Das Ding dann nachweislichbei der ArGe abgeben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du darauf keine Antwort erhalten wirst.
Die Vorgehensweise zum geplanten Klinikaufenthalt ist nämlich eigentlich klar, Du bekommst einen Termin, wann Du in der Klinik aufgenommen wirst und teilst das dann Deiner ArGe mit,punkt!
Und zum Psychologen, in dem Fall psychologischer Dienst anstelle ärztlicher Dienst, kann man Dich jederzeit schicken, das wird von der Mitwirkungspflicht gedeckt.
Allerdings hat bei diesem Gespräch Dein SB nix zu suchen!
Wäre ja noch schöner, wenn jeder Verwaltungsmitarbeiter, Telekom-oder Gartenamt-Outgesourcter sich während seiner Arbeitszeit kostenlos in Sachen Püschologie weiterbilden darf, das ganze dann am lebenden Objekt (Hartzler) noch veranschaulicht bekommt...
Deiner neugierigen SB gehören definitiv Grenzen aufgezeigt!
Bin jetzt mal auf die fachkundigen weiteren Kommentare gespannt, mein statement war eher "bauchlastig".
lG
Bravo:icon_klatsch:
 

Calexico

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#5
Also die ARGE weiss dass ich in psy. Probleme habe.(Depressionen)
Nun folgende Fragen:
1.)Die ARGE verlangt, dass ich eine Bescheinigung darüber abgebe, dass ich in einerKlinik auf einer Warteliste stehe.Dürfen Sie das?
2.)Die SB will, dass ein Psychologe mit zum Termin kommt.Darf sie das verlangen?

Ich würde sagen, der SB gehört in die geschlossene Psychiatrie!:icon_hihi:
 

tunga

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#6
2.)Die SB will, dass ein Psychologe mit zum Termin kommt.Darf sie das verlangen?
Ich würde auch mal sagen, dass was SB das verlangt oder möchte absolut schwachmatig ist.
So wie Elena schreibt, nach den gesetzlichen Grundlagen fragen und falls Du Lust zu hast, dann beantrage doch mal schriftlich die Kosten für die Begleitung durch einen Plüschologen. Da wird dann wohl nix mehr nachkommen.
Was manche SBs wollen ist wirklich unfassbar. :icon_neutral:
 
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