• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Arge schickt mich zum Gesundheitsamt........

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Happychaos

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
9 Nov 2009
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#1
Hallo
Die Arge möchte mich zum Gesundheitsamt schicken. Ich bin ziemlich verunsichert was dem Arzt dort erzählen und was ich verschweigen sollte. Denn ich möchte wieder arbeiten, aber nicht in Vollzeit. Ich habe ein Schreiben meiner Ärztin ( sie ist Ärztin in einer großen ortsansäßigen psychiatrischen Klinik ) das aussagt das ich wohl nach 2 Monaten wieder arbeitsfähig sein werde und nur vorübergehen arbeitsunfähig bin. Ich weiß nicht in wie weit ich dem Gesundheitsamt meine vollen Diagnosen offen legen mag/ muß weil ich die Befürchtung habe das die sagen das ichmit dem ganzen Schrott nicht arbeiten darf.
Darum habe ich auch schon überlegt meine angedachte stationäre Therapie abzublasen und zu sagen ich mach eine ambulante.... obs hilft weiß ich nicht. Aber ich habe auch gehört solange ich noch im Arbeitsverhälntnis stehe dasrf die Arge das gar nicht ???
Gruß Happy
 
E

ExitUser

Gast
#2
Sag dem Amtsarzt die Wahrheit: Ich will arbeiten, kann aber nicht in Vollzeit. In Ca. 2 Monaten könnte ich wieder arbeiten.

Ich würde nichts abblasen!
 
E

ExitUser

Gast
#3
Eine stationäre Therapie ab zu blasen, wäre unklug, denn sie soll ja "der Wiederherstellung" dienen.

Wenn Du meinst bzw. Dir im Klaren bist, das Du es Halbtags schaffst, dann sag es auch. Falls Du mal versucht hast, es Ganztags zu probieren und es nicht geschafft hast, kannst Du es auch sagen.

Ansonsten, wenn Dir das Ergebnis nicht gefällt, kannst Du dagegen auch widersprechen.
 

Kalkulator

Elo-User/in

Mitglied seit
2 Aug 2008
Beiträge
1.110
Gefällt mir
105
#4
Ich weiß nicht in wie weit ich dem Gesundheitsamt meine vollen Diagnosen offen legen mag/ muß weil ich die Befürchtung habe das die sagen das ichmit dem ganzen Schrott nicht arbeiten darf.
Was meinst Du mit "nicht arbeiten darf"? Es kann Dir doch keiner verbieten einer Beschäftigung nachzugehen.
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#5
Eine stationäre Therapie ab zu blasen, wäre unklug, denn sie soll ja "der Wiederherstellung" dienen.

Wenn Du meinst bzw. Dir im Klaren bist, das Du es Halbtags schaffst, dann sag es auch. Falls Du mal versucht hast, es Ganztags zu probieren und es nicht geschafft hast, kannst Du es auch sagen.

Ansonsten, wenn Dir das Ergebnis nicht gefällt, kannst Du dagegen auch widersprechen.
Widerspruch gegen ein Gutachten ist nicht möglich
 

gelibeh

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.595
Gefällt mir
17.046
#6
Braucht man ja auch nicht, denn wie schon gesagt, es kann ihr keiner verbieten zu arbeiten.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Widerspruch gegen ein Gutachten ist nicht möglich
Dann anfechten

Günstigere Chancen verspricht häufig der Weg des sozialgerichtlichen Verfahrens. In diesem kann auf Antrag des Behinderten ist nach § 109 Abs. 1 S. 1 SGG ein Gutachten eines bestimmten Arztes eingeholt werden, allerdings regelmäßig nur dann, wenn ein Kostenvorschuß einbezahlt wird, § 109 Abs. 1 S. 2 SGG. (Ausnahme wäre z.B. wenn das Gutachten offensichtlich fehlerhaft und von schlechter Qualität; abweichende Auffassung in der Bewertung der Leistungsfähigkeit beispielsweise bei Herz- oder Wirbelsäulenerkrankungen oder psychischen Störungen reichen dafür nicht aus). Die Prozeßkostenhilfe tritt hierfür nicht ein, § 73a Abs. 3 SGG, wohl aber, soweit Deckungsschutz grundsätzlich besteht, die Rechtsschutzversicherung.
Ärztliches Gutachten Sozialrecht frag-einen-anwalt.de
 

Happychaos

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
9 Nov 2009
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#8
Vielen lieben Dank. Ihr habt mir echt geholfen... Danke Danke.... weil wie gesagt ich hatte schon Angst.Hab mich mal schlau gemacht wer für mich zuständig ist.... Ich hoffe der Dok versteht das. Jetzt bin ich aber zumindest etwas ruhiger. Noch mal ganz ganz vielen lieben Dank. Ich werde weiter berichten wie es bei mir abläuft.
Danke Happy
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten