ARGE Rhein-Sieg verweigert Namen von Sachbearbeitern

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E

ExitUser

Gast
Kurz zu meiner Situation:
Im Juli d. J. verstarb plötzlich meine ehemalige Lebensgefährtin.
Seitdem lebt mein 3,5jähriger Sohn bei mir in einem Appartement
von 38 qm.

Mit der Aufnahme meines Sohnes begann natürlich eine endlose Behörden-
lauferei. (Kindergeld, Halbwaisenrente, der ganze schöne ARGE-Kram,
Wohnungsberechtigungsschein usw.)

Die ARGE Rhein-Sieg meinte mir in den letzen 4 Monaten ständig Briefe
schicken zu müssen, in denen ich zur Mitarbeit aufgefordert wurde,
Kindergeld zu beantragen, Halbwaisenrente zu beantragen usw. (Dass
dies alles schon längst geschehen war, war denen ziemlich egal - man
kann ja mal pro forma Menschen mit der Kürzung des Alg II bedrohen, die
gerade einen Menschen verloren haben...

Nun, wie dem auch sei. In dieser Zeit hatte ich schon ein "lustiges"
Stelldichein bei der ARGE. Aufgrund dieses Erlebnisses beschwerte ich
mich per E-Mail bei der ARGE, was aber "überraschenderweise" umgedreht
wurde und ich auf einmal der "Beschuldigte" war.

Aber gut... Dies könnte ich ein anderes Mal schildern. ;)



Heute morgen, 04.12.2008, ging ich frohen Mutes mit einem Schreiben und
einem vorbereiteten Mietvertrag meines Vermieters zur ARGE, um mir die
Wohnung genehmigen zu lassen.

Ich zog also artig meine Nummer, wartete bis meine Nummer aufgerufen wurde
und betrat frohen Mutes das Büro in dem Datenschutz ein Fremdwort ist.
(Es werden immer zwei Alg-II-Empfänger nebeneinander gleichzeitig
"bearbeitet", so dass der eine die Dinge des anderen erfährt...)

Nun denn. Die Frage, ob ich dieses "Formular Mietangebot" habe, musste
ich leider verneinen. Daraufhin wollte mich die mir bis jetzt unbekannte
Person direkt wieder nach Hause schicken.

Ich bat Sie, zumindest einmal in die Unterlagen zu schauen, welche Daten
ihr denn noch fehlen würden. Dies verweigerte Sie und fing immer wieder
von diesem tollen Formular an.

Ich wurde langsam etwas sauer, da sie meine Unterlagen komplett mißachtete
und fragte nach ihrem Namen. Sie begann mich immer weiter mit ihrem
Formular zuzuschwallen, woraufhin ich immer nachdrücklicher nach ihrem
Namen fragte. Diesen verweigerte sie mir beharrlich.

Das ganze wurde ein wenig lauter, weil sie meinte, mich mit einem
Wortschwall von meinen Rechten abhalten zu können - ich fragte immer noch
nach ihrem Namen. Nun betrat ein untersetzter, bebrillter Kollege das Büro,
um nach dem Rechten zu sehen.

Diese wurde direkt frech - den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr
nachvollziehen. Ich fragte, wo ich mich denn nun über die mir vollkommen
unbekannte Person hinter dem Tresen beschweren könne.
Er nannte mir eine Büronummer - welche im übrigen auch noch falsch war -
und fragte mich im frechen Ton, ob ich überhaupt in der Lage sei, dieses
zu finden. Ich erwiederte: "Ich denke schon." Daraufhin kam ein: "Na, da
bin ich aber mal gespannt."
Beide verlieißen wir nun das Büro. Er war schon draußen, ich gerade auf
dem Weg, als mir etwas entrutschte, was vielleicht für empfindliche Ohren
wie ein nettes "*********" klingen konnte.
("So etwas armseliges!" klingt ja auch für manche Leute wie "So ein
*********.") ;)

Als ich die ganze Zeit vor dem falschen Büro wartete, kam jender bebrillte,
untersetzte Mann zu mir an und bedrohte mich mit einer Anzeige, wenn ich
mich nicht binnen von 10 Sekunden entschuldigen würde. Da ich mir keinerlei
Schuld bewusst war, unterließ ich dies und erwarte nun eine Anzeige
seinerseits.

Zwischenzeitlich klopfte ich an dem genannten Büro und schilderte Andeutungs-
weise mein Anliegen und wurde gebeten zu warten. Dass dies taktische Gründe
hatte, stellte sich erst später raus, da nach geraumer Zeit die Türe
geöffnet wurde und ich mit einem Herren, der sich auch in diesem Büro aufhielt,
in sein Büro gehen sollte.

Dies tat ich, schilderte mein Anliegen. Dieser fing ebenfalls wieder mit
diesem Formular an. Ich sagte, dass ich es extrem unverschämt empfand, dass
ich keinen Namen der Sachbearbeiterin genannt bekäme.
Daraufhin meinte er, dies tue überhaupt nichts zur Sache, schließlich müsse
ich das Formular ausfüllen lassen usw.

Außerdem habe ich mich ja vollkommen daneben benommen und einen seiner
Kollegen als "*********" tituliert usw.

Fakt ist nun, dass ich weiterhin keinen Namen der Sachbearbeiterin habe und
das sich immer noch niemand meine mitgebrachten Unterlagen angesehen hat.

Der gute Herr meinte noch, als ich ihm gesagt habe, dass ich bis dato
Falschvorwürfe durch die ARGE erhalten habe ohne Ende und ich mir überhaupt
nichts vorzuwerfen habe, er könne ja in meine Akte schauen, dass dies alle
behaupten würden.

Ah ja..,
Man muss Alg-II-Empfängern also nicht mehr mitteilen, mit wem sie eigentlich
reden. Es reicht ja, wenn die Mitarbeiterin weiß, mit wem sie es zu tun hat...

Alg-II-Empfänger behaupten alle, sie haben sich nichts vorzuwerfen...

Schon klar...

Ab jetzt werde ich den Vorschlag beherzigen und nie wieder dort ohne
Beistand auftreten. Das kann ja absolut nicht sein, dass selbst der Ressortleiter
einem den Namen der Mitarbeiterin verweigert. Ich fasse es nicht.

Ich meine, die Taktik von denen geht ja auf: Dieser komische bebrillte
Mensch ist in der Lage, mich namentlich wegen nichts anzuzeigen, umgekehrt
geht es aber nicht, weil ich keinen Namen habe.

Ich fasse das alles nicht.

Gegen die Verweigerung Namen zu nennen, muss man doch was machen können.
 
E

ExitUser

Gast
Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit - www.arbeitsagentur.de

Beschwerden sinnvollerweise dorthin richten.

Alternativ natürlich auch per Post an das

Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur für Arbeit

Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Telefon: 0911/179-0
Telefax: 0911/179-2123


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Du hast jetzt am eigenen Leib erlebt, warum grundsätzlich davon abgeraten wird die ARGEn alleine aufzusuchen. Bitte beachte das in Zukunft um weitere unangenehmere Erfahrungen dieser Art zu vermeiden.

Betreffend der Frechheit den Datenschutz nicht zu gewährleisten in dem zwei Personen parallel im selben Raum abgehandelt werden, solltest Du Dich an den Datenschutzbeauftragten Deines Bundeslandes wenden.
 

jane doe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Juni 2005
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13
ich rate dir, eine begleitung mitzunehmen!

abgesehen davon würde ich auf einhaltung des datenschutzes bestehen, dh keine nichtamtlichen zuhörer gestatten!
 
E

ExitUser

Gast
Ja, da ich wegen der Situation, dass mein Sohn den Tod seiner Mutter verarbeiten muss, im Kontakt zum Sozialdienst Katholischer Frauen stehe, werde ich am Dienstag "meine Sozialdienstfrau" mitnehmen.

Vielen Dank für die Anschriften.

Mich entsetzt es mittlerweile doch enorm, wie die mit mir reden. Es geht ja nur um Dinge, die wegen des Todes meiner Ex aufgetreten sind.

Wenn man an einem Tag 4 Briefe bekommt, in denen einem das Doppeltkassieren von Leistungen, Untätigkeit usw. vorgeworfen wird, finde ich das auch schon hart.

Da bemüht man sich alles direkt zu erledigen, reicht sämtliche Unterlagen direkt am nächsten Tag ein und dann sowas...
 
E

ExitUser

Gast
Da bin ich ja mal gespannt, ob ich mit meinem Sohn die Wohnung genehmigt bekomme...

Hat ja sowieso schon Monate gedauert, bis ich eine Wohnung gefunden habe, weil sämtliche Wohnungen nicht angemessen sind.
 

Rechtsverdreher

VIP Nutzer*in
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14 Mai 2007
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2.552
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431
Weshalb willst Du Dir die Wohnung denn genehmigen lassen?

Solange die Miete angemessen ist kann man einfach umziehen.

Wenn ich umziehen will, dann mache ich das einfach, wenn die was dagegen haben, dann können sie das gerne mit meiner Hand ausdiskutieren. Du hebst die Hand und sagst: Sprechen sie mir der Hand.
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
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22 Juni 2005
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Für die Übernahme der angemessenen Kosten der Unterkunft bedarf es keiner Umzugsgenehmigung. jedoch für die Übernahme von Kaution, Renovierungs- und Umzugskosten usw.
 
E

ExitUser

Gast
Na ja, ich stehe da eher auf ein unbelastetes Verhältnis zum Vermieter.

Wenn das Mietverhältnis direkt mit Zahlungsverzögerungen usw. anfängt, ist das nicht so toll.

Obwohl es ja durchaus eine Überlegung wert ist...
 
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