ARGE "prüft" Heizkostenerhöhung noch >> Mahnkosten (1 Betrachter)

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Seufz

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Hallo noch mal. Meine Miete - genauer gesagt die Heizkosten - sind um 7 Euro erhöht worden und es wird eine Nachzahlung verlangt. Die Unterlagen habe ich der ARGE (die die Miete direkt überweist) geschickt >> Mitteilung: Sie prüfen noch, von Anfragen bitten sie abzusehen. Ob die das auch dem Vermieter mitgeteilt haben, weiß ich nicht - jedenfalls habe ich jetzt eine Mahnung (inkl. 10 Euro Mahnkosten) erhalten. Was tun?
 

redfly

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Mit der Mahnung sofort zur ARGE gehen. Bei der Übernahme der Nachzahlung auf Dringlichkeit bestehen. Alle Vorgänge bei der ARGE, auch die Abgabe von Unterlagen (z.b. jetzt die Mahnung) schriftlich bestätigen lassen!
 

Mario Nette

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Darf Mensch erfahren, warum eigentlich die ARGE deine Mietkosten direkt an den Vermieter überweist?

Mario Nette
 

Seufz

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Hallo. Das hatte ich so geregelt, weil ich schon mal mit der Mietzahlung in Verzug geraten bin. Ich dachte, damit müsste auch die ARGE alles diesbezüglich mit dem Vermieter direkt abklären, z.B. wenn sie eine Erhöhung noch "prüfen" müssen.
 

Seufz

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Ja, kleindieter, genauso habe ich es gemacht. Hoffe mal, es wird zügig erledigt.

PS: Würdet Ihr generell raten, die Miete selbst zu überweisen, also einen Antrag auf Änderung der Zahlungsmodalitäten zu stellen?
 

Seufz

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Frage: Mietzahlungsmodus ändern?

Habe immer noch nichts von der Sache gehört.

Anschlussffrage: Hätte nun gern für die Zukunft, dass ich die Miete wieder selbst überweise. Kann man das beantragen, auch wenn der ALG-Bewilligungszeitraum noch läuft? (Hoffe, Ihr versteht, was ich meine.)
 
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Wenn ARGE hier nur Dienstleister ist, dann genügt was formloses und man darf wieder selbst überweisen.

Überweist ARGE aber direkt, weil man nachgewiesen hat, dass man selbst damit Problemchen hat(te), dann muss ARGE sich erst einmal querstellen.
 

Seufz

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Ja, Mist, die Problemchen hatte ich ja mal...

Übrigens, reddfly,
Alle Vorgänge bei der ARGE, auch die Abgabe von Unterlagen (z.b. jetzt die Mahnung) schriftlich bestätigen lassen!
DAS geht bei uns jetzt nicht mehr. Bei persönlicher Abgabe gibt es keinen Eingangsstempel oder anderen Beleg/ Abzeichnung mehr. Einfach abgeschafft! D.h. entweder man kann sich ein Einschreiben mit Rückschein leisten oder eben nicht.Ich kann's nicht. Ich finde das skandalös.
 

Mario Nette

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DAS geht bei uns jetzt nicht mehr. Bei persönlicher Abgabe gibt es keinen Eingangsstempel oder anderen Beleg/ Abzeichnung mehr. Einfach abgeschafft! D.h. entweder man kann sich ein Einschreiben mit Rückschein leisten oder eben nicht.Ich kann's nicht. Ich finde das skandalös.
Du kannst dir auch Zeugen suchen, die auf dem einzureichenden Antrag unterschreiben und den Antrag dann in den Hausbriefkasten werfen. Musst dir dann allerdings auch die Namen und Adressen der Zeugen notieren, klar.

Mario Nette
 

ela1953

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Du kannst auch ein Übergabe-Einschreiben schicken. Da kannst du dir im Internet ausdrucken, wann das Einschreiben an die Arge übergeben wurde.

Ist so wie ein Einschreiben mit Rückschein, nur das du diesen Zettel nicht zugeschickt bekommst.

Wurde mir von meiner Poststelle so empfohlen, weil es günstiger ist.
 

Mario Nette

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Alles schön und gut - nur du kannst nicht nachweisen, was du eingereicht hast. Nur, dass du etwas eingereicht hast.

Mario Nette
 

Seufz

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Erhöhung akzeptiert, ARGE will mir trotzdem Geld abziehen

Hallo noch mal, gestern (!) habe ich nun endlich eine Antwort von der ARGE bekommen. Darin scheinen sie die Heizkostenerhöhunh und Nachzahlung zu akzeptieren (von Mahnkosten ist nicht die Rede), wollen mir aber trotzdem einen Betrag von 4,58 abziehen, von der Dezember-Kohle, wieso ist mir unklar ("Der dann noch offene Betrag... wird von Ihren zustehenden Leistungen für Dezember 2008 aufgerechnet und an Ihren Vermieter überwiesen") Ich glaube, das liegt daran, dass die Abrechnung vom Vermieter teilweise unklar ist. Aber genau DAS sollte die ARGE doch prüfen und mir dann mitteilen, was das für ein Posten ist bzw. warum sie ihn nicht zahlen.

Und dürfen die mir den einfach so von der Leistung abziehen?

(Ich musste mir grade schon von einem unfreundlichen "Sozial"-arbeiter anhören, dass "man" wegen so einem Kleckerbetrag keinen Wioderspruch einlegt und dass es mir ja "nur ums Prinzip" ginge, was aber nicht stimmt.)

Habe weder gestern noch heute telefonisch bei der ARGE jemanden erreicht. Was kann ich tun?

NT: Ich möchte ja auch unbedingt beantragen, dass ich die Miete wieder selbst überweise. D.h. der Vermieter wird dann wieder eine Einzugsermächtigung verlangen. Kann ich das veweigern? Der neigt dann nämlich dazu, sowas wie die Mahnkosten (die ja in diesem Fall die ARGe verursacht hat) oder den o.e. Betrag einfach mit einzuziehen...
 

blinky

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Kann es sein, das die Dir Warmwasser abziehen?

Wie erzeugst Du dein Warmwasser? Über Strom oder Gas?

Bei Gas wär das zulässig, bei Strom nicht.

Gruß

Blinky
 

Seufz

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Gute Frage(n)... diese Warmwasserpauschale habe ich (soweit ich weiß) bisher noch nie abgezogen bekommen. Und ich bin mir nicht sicher, wie mein Warm- bzw. häufig Lauwarmwasser erzeugt wird :icon_redface: Habe keinen Boiler oder sowas, ist das ein Hinweis?
 
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Ein Irrtum

Ein SB also ARGE kann die Abrechnungen der Vermieter gar nicht prüfen. Hierzu fehlt die Kompetenz, der gesetzliche Auftrag und auch das Personal.
Mehr als die Gesamtkosten der Gesamtfläche gegenüberstellen ist nicht möglich.

Zu den Mahnkosten würde ich auch noch den eigenen Aufwand fordern. Notfalls als Pauschale analog zu den Regelungen des RVG. Wenn Anwalt pauschal Geld bekommen kann, dann geht das auch bei Einzelkämpfern.
 

Seufz

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Die ominösen 4 Euro 58

So, auf meine Bitte, mir innerhalb von 2 Wochen scchriftlich zu erläutern, warum sie mir diese Kosten im Dez. abziehen bzw. wieso ich die dem Vermieter schulde, hat sich nix getan. Jetzt lege ich widerspruch ein. Super, die Fahrtkosten sind dann fast genauso hoch wie der Betrag... :icon_twisted: Oder ich schicke ihn per Fax und hoffe, dass der Bericht als Beleg gilt.
 
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