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Arge notiert sich keine Ausganglisten

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Nachdem ich vor 14 Tagen einen neuen Bescheid durch die Arge Bocholt zugestellt bekam,rückwirkend zum 1.1.06,habe ich festgestellt,dass in den Monaten zuvor zu wenig bezahlt wurde.
Ich habe dieses reklamiert und eine entsprechende Nachzahlung von ca.210 € gefordert.
Mit Schreiben von Mittwoch teilt die Arge mir nunmehr mit, ich müsse meine gesamten Kontoauszüge vorlegen,da man kontrollieren müsse,ob meine Forderung zu recht besteht.
Nachdem ich gestern dort telefonisch nach gefragt habe,was dass denn wohl solle,räumte mir der neue Sachbearbeiter nach mehrmaligen Nachfragen ein,man habe sich nicht alle Zahlungsausgänge notiert.
Für mich ist so etwas ein unglaublicher Vorfall und an Schlampigkeit nicht zu überbieten.
Bin ich jetzt eigentlich dazu verpflichtet,meine gesamten Kontoauszüge aufgrund dessen vorzulegen?
 

Arco

Forumnutzer/in

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#2
... :hihi: :hihi: die Antwort lautet wie so oft beim Thema Kontoauszüge " Jein " ! !

Es reicht bei Antragsstellung eigentlich der letzte Kontoauszug um zu prüfen ob du am Tage der Antragsstellung hilfebdeürftig bist oder nicht.

Nur bei begründeten Verdacht (was ??) können weitere eingesehen werden.

Es gibt solche und solche Urteile.

Nur :twisted: :twisted: - dir ist doch wohl klar das das die vollendete Retourkutsche deines SB ist - gelllll :!: :!:

Motto " wenn der mich ärgert - dann kann ich das noch besser "
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Eine Retourkutsche kann es ja nicht sein,weil der SB dort gerade mal seit 14 Tagen sitzt und ich zu dem vorher keinen Kontakt gehabt habe.
 

Arco

Forumnutzer/in

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#4
muensterland1 sagte :
Eine Retourkutsche kann es ja nicht sein,weil der SB dort gerade mal seit 14 Tagen sitzt und ich zu dem vorher keinen Kontakt gehabt habe.
... na wenn nicht, dann fällt dieser "Grund" weg - aber damit ist dein Problem noch nicht gelöst.
 

vagabund

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#5
Ich hab zwar keine Ahnung wie dieses Programm bei der ARGE funktioniert :kinn: , aber ich hab auch schon festgestellt, dass es keinen Abgleich zu geben scheint zwischen bewilligten und gezahlten Beträgen...

Jeder Buchhalter würde einen Herzklaps kriegen :twisted:
 

Bruno1st

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#6
vagabund sagte :
Ich hab zwar keine Ahnung wie dieses Programm bei der ARGE funktioniert :kinn: , aber ich hab auch schon festgestellt, dass es keinen Abgleich zu geben scheint zwischen bewilligten und gezahlten Beträgen...

Jeder Buchhalter würde einen Herzklaps kriegen :twisted:
Eine erste Spur, wie unsere Politiker auf so hohe Mißbrauchsquoten kommen ?
Ein Buchhalter wird sicher keinen Herzkollaps bekommen - solche Systems laufen unter Selbstbedienungsladen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#7
vagabund sagte :
Ich hab zwar keine Ahnung wie dieses Programm bei der ARGE funktioniert :kinn: , aber ich hab auch schon festgestellt, dass es keinen Abgleich zu geben scheint zwischen bewilligten und gezahlten Beträgen...

Jeder Buchhalter würde einen Herzklaps kriegen :twisted:
Das würde auch mir erklären, warum es so lang dauert, meine Aufstellung nachzukontrollieren!

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#8
Aber es kann doch einfach nicht sein,dass dort niemand festgehalten hat,wann welche Beträge gezahlt wurden.
Was ist,wenn jemand eine Arbeit gefunden hat und er den Lohnsteuerjahresausgleich macht? Den kann er ja nicht einmal machen,weil er weder für das Finanzamt, noch für die Rentenanstalt, einen Nachweis bekommt über seine beitragsfreie Zeit.
In meinen Augen ist so eine "Buchführung" der Arge Bocholt ein Fall für den Staatsanwalt.
Man stelle sich das mal vor bei einer Firma.Es wird einfach keine Buchführung gemacht. Was würde da der Betriebsprüfer wohl sagen?
 

alpha

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#9
muensterland1 sagte :
Bin ich jetzt eigentlich dazu verpflichtet,meine gesamten Kontoauszüge aufgrund dessen vorzulegen?
Es geht doch nur um Zahlungen der ARGE, oder ?

Dann würde ich den Auszug für jeden Monat wo Du zuwenig Geld hattest vorlegen....Geht ja aus Buchungstext hervor, dass Geld von Arge kam.
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#10
Genau das habe ich diesem hirnlosen Sachbearbeiter auch mitgeteilt und es kam sofort die Antwort:
"Ich brauche alle Kontoauszüge,um zu sehen,wann wir welche Beträge überwiesen haben." Sprich,er will es lückenlos.

Und genau da ist für mich der Punkt gekommen,wo ich mich fragte,ob die SB sich nicht sogar selber Geld überweisen.
 

alpha

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#11
Vielleicht bist Du Opfer eines Computerausfalles.

Errinnere mich daran, dass mir mal bei der AfA gesagt wurde, sie
hätten Computerausfall - Bundesweit.
 

heuschrecke

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#12
Eine Möglichkeit wäre auch, denen zu schreiben, sie mögen dir das doch bitte schriftlich geben, dass sie von dir die Kontoauszüge brauchen, um ihre geleisteten Zahlungen nachvollziehen zu können.
Und dann fakultativ als Nachsatz: Dein Anwalt hätte dir das nicht geglaubt und würde das für einen schlechten Scherz halten.

Wenn die dir dann auf dein Schreiben antworten bin ich gespannt was da drin steht. Mit dem Schreiben kannst Du ja dann mal an die Presse gehen. (Oder zumindestens beim Amtsleiter mal damit drohen...)

:hug:
 
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