ARGE Mittweida zwingt Rollstuhlfahrerin zum Umzug (1 Betrachter)

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gelibeh

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Chaos, Schlamperei, Bürokratismus - so erlebt auch das Ehepaar Sommerfeldt aus Frankenberg die Arge Mittweida. Fünf Monate dauerte es, bis Uwe Sommerfeldt (42) eine Eingangsbestätigung für seinen Widerspruch bekam. Dann wurden dem kinderlosen Ehepaar zwei Kinder angedichtet und nun soll es auch noch ausziehen - obwohl Sylvia Sommerfeld (41) im Rollstuhl sitzt
https://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=909686
 

ramona34

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Das ist ja wohl der Gipfel der Frechheit. Da haben wohl die (Un) Menschen vom Amt ihren Beruf komplett verfehlt.
:dampf: :dampf: :dampf:
Mir fehlen die Worte.
 
E

ExitUser

Gast
Schade das keine Adresse dabei steht.

„Für einen Zweipersonenhaushalt werden 60 Quadratmeter als angemessen berücksichtigt, die anerkennungsfähige Miete mit 365 Euro festgesetzt“, teilt das Amt mit.
Bei Menschen mit Behinderung, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit dem Vermerk „aG“ oder G (außergewöhnliche Gehbehinderung) sind, kann behinderungsbedingt insbesondere ein Mehrbedarf an Wohnfläsche von bis zu 15 m² gerechtfertigt sein (z.B. Rollstuhlfahrer und Benutzer eines Rollators als Gehhilfe).
 

Kater

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Chemnitzer Morgenpost
Samstag, 6. August 2005

Sommerfeldts dürfen in ihrer Wohnung bleiben

FRANKENBERG - „Jetzt können wir endlich wieder ruhig schlafen.“ Uwe (42) und Sylvia (41) Sommerfeldt sind erleichtert. Wochenlang quälte die Rollstuhlfahrerin und ihren Mann die Angst, auf Anweisung der Arge Mittweida aus ihrer Wohnung ausziehen zu müssen.

Nachdem die Morgenpost darüber berichtet und sich eingeschaltet hatte, kam nun der erlösende Brief der Arge: Die Sommerfeldts dürfen in ihrer behindertengerecht ausgebauten Wohnung bleiben, die Miete plus Heizkos-ten werden voll übernommen. „Wir sind so froh“, sagt Uwe Sommerfeldt. Die Arge teilte ihm mit, dass sie „nach nochmaliger Überprüfung“ den alten Bescheid aufhebe.

Monatelang hatten die Sommerfeldts sich mit der Arge Mittweida herumgeärgert. Mehrere Anfragen unserer Redaktion bei der Arge haben die anscheinend zum Nachdenken bewegt. Was genau zu dem neuen Bescheid führte, wollte die Geschäftsführung der Arge nicht sagen. Der Chef der Arbeits-agentur Chemnitz, Wolfgang Steinherr, nebulös: „Es kamen Zusatzinformationen zu dem Fall, deshalb hat die Arge ihr Ergebnis korrigiert.“
https://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=919708
 
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