ARGE fühlt sich bestraft: Kürzung von Budgets als Lohn für gute Leistungen

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Paolo_Pinkel

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Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Cham fühlt sich für die gute Arbeit in den letzten Jahren bestraft. Die Folge hervorragender Zahlen bei der Wiedereingliederung von Arbeitslosen sei bisher nur eine schmerzliche Kürzung der Budgetmittel. Darüber beschwert sich ARGE-Chef Josef Beer in einem Brief an den Bundesarbeitsminister Olaf Scholz...

Nachrichten - Region - Cham - Cham :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Gruss

Paolo
 

Mario Nette

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Wer weiß, wer weiß. Eine einfache Rechnung wäre doch, die Mittel so zuzuordnen, wie sie Arbeitslosenquote entwickelt hat mit der Option, für besondere Bedarfe eine schnell abrufbares Sonderbudget zu haben. Denn wofür braucht eine ARGE, die fortlaufend die Arbeitslosenquote in ihrem Wirkungskreis senkt, durchgehend die gleiche Menge Mittel? Cham macht es sich einfach zu behaupten, dass die ARGEn, bei denen die Arbeitslosenquote steigt, schlechte Arbeit leisten und dafür immer mehr Geld kriegen. Die Arbeitslosenquote ist ja nicht ausschließlich ein Indikator für den Erfolg einer ARGE, sondern wird durch mehrere Faktoren geprägt. Eine ARGE kann nichts dagegen tun, wenn ein Betrieb in ihrem Wirkungskreis 10.000 Menschen entlässt - nur mal als Beispiel.

Mario Nette
 

Mandy32

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ist mir eh unklar.Hier steht was von Wiedereingliederung,aber nicht in welchen Arbeitsmarkt..Erster-Zweiter oder Dritter

Wenn die Statistik sich bessert,hat das doch nicht unbedingt was mit wirklich guter Arbeit der Arge zu tun,wenn der gemeinte Arbeitsmarkt nicht im Ersten muendet.Oder?
 
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Gast
Na wenn das nicht die Folgen erfolgreicher Eingliederungen sind.
Die Eingegliederten, ob 1., 2., oder n.... Markt ist doch unerheblich. Es zählt doch prozentual die Arbeitslosenquote. Und wenn man nun 10% erfolgreich in EEJ vermittelt dann singt auch die Quote um 10%. Somit braucht man 10% weniger Fördermittel. Ist zwar dumm gelaufen für die anderen, nicht erfolgreich Vermittelten, weil ihnen weniger zur Verfügung steht ( oder auch nicht), aber am Ende zählt doch nur das Ergebnis, egal wie es zustande kam. Das ist doch ständig denen ihr Gerede.
 
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