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Arge fordert Beweise

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BoesesWeib

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#1
Hallo :)

mal eine Frage, wenn jemand KdU erhält im Rahmen eines Mietvertrages ist er dann verpflichtet folgende Unterlagen/Rechnungen/Belege des Vermieters besorgen?

Wäre der Vermieter überhaupt verpflichtet im Rahmen dieser Forderung der Arge diese herauszugeben. Was geht es die Arge an ob ein Vermieter darlehen hat. ES IST EIN MIETVERTRAG und in dem Rahmen wurd KdU geleistet und nicht im Rahmen von selbstbewohntem Eigentum

- Belege über die Heizkosten
- Belege über die Zahlung von Schuldzinsen für Darlehen die für die Errichtung/Erwerb des Eigenheims/Eigentumswohnung aufgenommen wurden.
- Belege über die Höhe der zu zahlenden Gebäudeversicherung
- Belege über die Höhe der zu zahlenden Wasser/Abwasserabschläge
- Belege über die Höhe der zu zahlenden Grundsteuer
- Belege über die Höhe der zu zahlenden Entleerungsgebühr sowie des Grundbetrages Abfall, Schornsteinfegerrechnung
- soweit zutreffend: die Rechnung bezügl der Wartung der Heizung

Meine Rechtsauffassung ist wie folgt, die Arge kann lediglich eine Betriebkostenabrechnung fordern aber nicht die Belege des Vermieters.

oder sehe ich das falsch?

Grüsse
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ich würde mal sagen , das dies was du da aufzählst max. für selbstbewohntem Eigentum gelten könnte.

Ein Vermieter oder eine Gesellschaft wird dir diese Unterlagen wohl kaum aushändigen , die werden auf die NK-Abrechnung verweisen wo diese Kosten aufgeschlüsselt sind.
 
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#3
mehr ja als nein, aber nicht sicher und als Realist nein

Hallo BoesesWeib,

das ist eine gute Frage. Ich könnte mir vorstellen, dass die das Recht dazu haben könnten. Es ist ja allgemein bekannt, das bei der Zweitenmiete (Nebenkostenabrechnung) beschiessen wird, wo es nur geht. Je nach der moralischen Qualität des mit der Abrechnung betrauten Auszuführenden.

Als Mieter hast Du das Recht der Einsichtnahme in die Orginalbelege. Wenn Du Kopien brauchst, können Sie gegen Entgeld herausgegeben werden, dürfen soviel ich weiss nicht verweigert werden. Google mal zum Thema beim Mieterverein, ich habe jetzt keine Lust dazu.

Unter diesem Gesichtspunkt würde ich die Überprüfung der Nebenkostenabrechnung als berechtigt empfinden.

Aber wie ich die Realität einschätze, geht es nur um Kosteneinsparung auf dem Rücken der ALGII Empfänger. Man kann wunderbar hochrechnen, wieviel Euronen gespart werden, dadurch das es genügend Bedürftige gibt, die nicht in der Lage sind soetwas vorzulegen bzw. sich nicht entsprechend wehren können, und dadurch den finanziellen Verlust tragen müssen.

Wenn Du die Belege beschaffen musst, würde ich mit dem Amt abklären ob denen eine Liste reicht, auf der die relevanten Daten der Rechnung vermerkt sind. Oder wer bei Kopien die Kosten übernimmt. Stell dir mal vor, da kommen 400 Kopien a 20 Cent. Das sind 80 Euro. Oder die Fahrkosten zu deinem Hauswirt oder -Verwalter, wenn der nicht um die Ecke residiert.

Berichte mal was bei deiner Recherche verausgekommen ist. Und wie es bei dir ausgegangen ist.

Gruss

wellwellwell
 
E

ExitUser

Gast
#4
Belege über die Zahlung von Schuldzinsen für Darlehen die für die Errichtung/Erwerb des Eigenheims/Eigentumswohnung aufgenommen wurden.

hier ist doch schon zu erkennen das es sich dabei um einen "Für alle Fälle"-Antrag handelt der gleich Mieter und Eigentumnutzer abwickeln soll.


Ich würde da nochmals genau nachfragen welche Positionen aus der Liste für dich als Mieter einer Wohnung beizubringen sind.

Aber der Rest sollte eigentlich in der NK-Jahresabrechnung dem Vermieter als Anhang beigefügt sein , sofern dein Mietvertrag keine pauschalisierten Nebenkosten beinhaltet, denn dann ist das nebensächlich!
 

BoesesWeib

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#5
Re: mehr ja als nein, aber nicht sicher und als Realist nein

wellwellwell sagte :
Hallo BoesesWeib,

das ist eine gute Frage. Ich könnte mir vorstellen, dass die das Recht dazu haben könnten. Es ist ja allgemein bekannt, das bei der Zweitenmiete (Nebenkostenabrechnung) beschiessen wird, wo es nur geht. Je nach der moralischen Qualität des mit der Abrechnung betrauten Auszuführenden.

Als Mieter hast Du das Recht der Einsichtnahme in die Orginalbelege. Wenn Du Kopien brauchst, können Sie gegen Entgeld herausgegeben werden, dürfen soviel ich weiss nicht verweigert werden. Google mal zum Thema beim Mieterverein, ich habe jetzt keine Lust dazu.

Unter diesem Gesichtspunkt würde ich die Überprüfung der Nebenkostenabrechnung als berechtigt empfinden.

Aber wie ich die Realität einschätze, geht es nur um Kosteneinsparung auf dem Rücken der ALGII Empfänger. Man kann wunderbar hochrechnen, wieviel Euronen gespart werden, dadurch das es genügend Bedürftige gibt, die nicht in der Lage sind soetwas vorzulegen bzw. sich nicht entsprechend wehren können, und dadurch den finanziellen Verlust tragen müssen.

Wenn Du die Belege beschaffen musst, würde ich mit dem Amt abklären ob denen eine Liste reicht, auf der die relevanten Daten der Rechnung vermerkt sind. Oder wer bei Kopien die Kosten übernimmt. Stell dir mal vor, da kommen 400 Kopien a 20 Cent. Das sind 80 Euro. Oder die Fahrkosten zu deinem Hauswirt oder -Verwalter, wenn der nicht um die Ecke residiert.

Berichte mal was bei deiner Recherche verausgekommen ist. Und wie es bei dir ausgegangen ist.

Gruss

wellwellwell
ich hab bei nem mieterverein gearbeitet, die recht zwischen mieter und vermieter sind mir bekannt, es geht darum das diese aufschlüsselung meiner meinung nach selbstbewohntes eigentum betreffen und nicht im rahmen eines mietvertrages vom mieter gefordert werden können

ausserdem sei zu beachten dass der abrechnungszeitraum 01.01.2005 - 31.12.2005 dem vermieter zeit lässt bis zum 31.12.2006 eine BK Abrechnung zu erstellen und da kann die Arge mit der Forderung auch nichts dran drehen, so meine meinung dazu
 

BoesesWeib

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#6
Einstein sagte :
Belege über die Zahlung von Schuldzinsen für Darlehen die für die Errichtung/Erwerb des Eigenheims/Eigentumswohnung aufgenommen wurden.

hier ist doch schon zu erkennen das es sich dabei um einen "Für alle Fälle"-Antrag handelt der gleich Mieter und Eigentumnutzer abwickeln soll.


Ich würde da nochmals genau nachfragen welche Positionen aus der Liste für dich als Mieter einer Wohnung beizubringen sind.

Aber der Rest sollte eigentlich in der NK-Jahresabrechnung dem Vermieter als Anhang beigefügt sein , sofern dein Mietvertrag keine pauschalisierten Nebenkosten beinhaltet, denn dann ist das nebensächlich!
danke für den hinweis auf die pauschalierung, da werd ich mir den mietvertrag nochmal zeigen lassen
 
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