ARGE, es reicht! Wir organisieren unsere Gegenwehr

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Martin Behrsing

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Köln. Für den 1. und 2. Oktober ist bei der Kölner ARGE und Arbeitsagentur ein Aktions-Camp der besonderen Art geplant. Unter dem Motto: ZAHLTAG: Schluss mit den ARGEn Schikanen ruft das Bündnis „AGENTURSCHLUSS“ dazu auf, an diesem Tag gemeinsame Gegenwehr und Widerstand gegen zunehmende und Repressionen und Willkürmaßnahmen an Erwerbslosen an den beiden Tagen zu organisieren und praktizieren. Bewusst soll der zweitgrößten Hartz IV-Behörde Deutschlands auf die „Pelle“ gerückt werden, steht die Kölner ARGE oftmals Modell für Verschärfungen gegenüber Hartz IV-Betroffenen. Völlig ungerechtfertigte Leistungseinstellungen oder „Nichtbearbeitung“ von Anträgen führen inzwischen verstärkt dazu, dass Erwerbslose immer häufiger am Monatsanfang ohne finanzielle Mittel dastehen und rechtmäßige Auszahlungen verweigert werden. Dagegen soll an beiden Tagen eine Gegenwehr und Selbstorganisation von Erwerbslosen aufgebaut werden, indem unter anderem ein personell starker „Begleitservice“ Erwerbslosen bei der Rechtsdurchsetzung und Auszahlung hilft. Daneben gibt es abwechslungsreiches Programm aus Informationen, Vorträgen und Kultur. Dazu haben „Klaus der Geiger“, Micophon-Mafia“ zugesagt. Ebenfalls hat die Initiative „Kunststimmen gegen Armut“ Atkionskunstformen signalisiert.

Bei AGENTURSCHLUSS handelt es sich um ein breites Bündnis von regionalen und überregionalen Erwerbsloseninitiativen, das zu Beginn von Hartz IV in zahlreichen Städten ihren Protest und Widerstand gegen die „UN-REFORM“ zum Ausdruck brachte. „Viele Erwerbslose haben mittlerweile erkannt, dass die willkürlichen und illegalen Praktiken und Drangsalierungen der ARGE nicht zufällig sind, sondern System haben. Es hat in den letzten Monaten hier in Köln eine Reihe Aktivitäten von verschiedenen Gruppen gegeben. Der Hausbesuch beim Leiter der rechtsrheinischen Sozialschnüffler/Innen zum Beispiel hat für große Besorgnis bei der Arbeitsagentur und der Stadt gesorgt. Die Blockade der Fahrzeuge eben dieses Schnüffeldienstes vor kurzem zeigt zumindest, dass das Thema nicht mit einem Aktiönchen gegessen ist. Offenbar gibt es in Köln eine ganze Menge Leute, die nicht nur die Tasche leer, sondern auch die Schnauze voll haben und sich diese systematische Gängelei nicht länger gefallen lassen wollen“, so Bettina C. von Agenturschluss.

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Anne Radstaak

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Aktionstage in Köln ZAHLTAG / AGENTURSCHLUSS

Hallo Martin, liebe Forumsteilnehmer,

als eine der 4 Initiatoren von KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT freue ich sehr, zusammen mit befreudetetn Künstlern am kommenden Montag bei Eurem ZAHLTAF mit dabei zu sein. Wir werden vor Ort KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT in bildlicher und hörbarer Form erklingen lasse. Auch für das "A des Monats" haben wir uns etwas einfallen lassen. Lasst Euch einfach überaschen.

Für alle Mitleser kurz einige Infos über uns:
Ende August 2007 formierte sich die Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT aus befreundeten Künstlern, die sich teilweise nur über Kunstforen im Internet kennen. Mit der Aktion wollen wir Zeichen setzten gegen die fortschreitende neue Armut, Hartz IV und daraus resultierenden Emotionen. Wir rufen bundesweit dazu auf, Angela Merkel und ihren Regierungsfreunden zum Stichtag 15. November 2007 ein r i e s i g e s Kunstgeschenk zu machen. Jeder kann mitmachen: Ob Bild, Foto, Zeichnung, Kugelschreiberskizze oder Häkeldecken. Alles wird direkt von den Leuten zum 15.11. nach Berlin geschickt. Es ksotest Euch nur Eure eigene Kreativität und das Porto für den Versand. In den ersten 4 Wochen des Aufrufs gingen mehr als 200 Teilnahmezusagen ein...und es werden stündlich mehr.

Die Ziele sind nicht neu: Abschaffung von Hartz IV, Einführung von Mindestlöhnen, Förderung finanziell benachteiligter Bürger, Verbot heuschreckenartiger Unternehmensübernahmen, Reduzierung sinnloser Ausgaben für Verteidigung und Prestigeprojekte etc.

Neu ist jedoch die Form des Protestes: Kunst lässt sich nicht zerschlagen von Wasserwerfern und Gummiknüppeln. Kunst lässt sich nicht vernichten wie im 3. Reich. Kunst wird tausendfach an einem Tag bei der Bundesregierung eingehen. Kunst lässt sich nicht einsperren.

Was Angela und ihre Berliner Freunde mit den Werken machen... keiner weiss es zum heutigen Tag....aber die Akton lässt sich allein aufgrund der eingehenden Paketflut nicht verschweigen. Sie, Politiker und Wirtschaftsbosse, sind gefragt zu reagieren.

Alle Infos wie der AUFRUF, ein BEGLEITSCHREIBEN, die ZIELE, die MOTIVATION, Fotos von bereits fertigen Werken sowie täglich aktuelle Infos im BLOG findet Ihr auf https://www.kunststimmen-gegen-armut.de

Anschauen. Mitmachen. An Freunde weiter verteilen.
Meckern war gestern. Verändern ist heute.

Mit solidarischen Grüßen und bis Montag in Kölle!
KUNSSTIMMEN GEGEN ARMUT
Anne Radstaak
info@kunststimmen-gegen-armut.de
 

Anne Radstaak

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Hallo Martin, liebe Forumsteilnehmer,

als eine der 4 Initiatoren von KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT freue ich mich sehr, zusammen mit befreudeten Künstlern am kommenden Montag bei Eurem ZAHLTAG mit dabei zu sein. Wir werden vor Ort KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT in bildlicher und hörbarer Form erklingen lassen. Auch für das "A des Monats" haben wir uns etwas einfallen lassen. Lasst Euch einfach überaschen.

Für alle Mitleser kurz einige Infos über uns:
Ende August 2007 formierte sich die Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT aus befreundeten Künstlern, die sich teilweise nur über Kunstforen im Internet kennen. Mit der Aktion wollen wir Zeichen setzten gegen die fortschreitende neue Armut, Hartz IV und daraus resultierenden Emotionen. Wir rufen bundesweit dazu auf, Angela Merkel und ihren Regierungsfreunden zum Stichtag 15. November 2007 ein r i e s i g e s Kunstgeschenk zu machen. Jeder kann mitmachen: Ob Bild, Foto, Zeichnung, Kugelschreiberskizze oder Häkeldecken. Alles wird direkt von den Leuten zum 15.11. nach Berlin geschickt. Es ksotest Euch nur Eure eigene Kreativität und das Porto für den Versand. In den ersten 4 Wochen des Aufrufs gingen mehr als 200 Teilnahmezusagen ein...und es werden stündlich mehr.

Die Ziele sind nicht neu: Abschaffung von Hartz IV, Einführung von Mindestlöhnen, Förderung finanziell benachteiligter Bürger, Verbot heuschreckenartiger Unternehmensübernahmen, Reduzierung sinnloser Ausgaben für Verteidigung und Prestigeprojekte etc.

Neu ist jedoch die Form des Protestes: Kunst lässt sich nicht zerschlagen von Wasserwerfern und Gummiknüppeln. Kunst lässt sich nicht vernichten wie im 3. Reich. Kunst wird tausendfach an einem Tag bei der Bundesregierung eingehen. Kunst lässt sich nicht einsperren.

Was Angela und ihre Berliner Freunde mit den Werken machen... keiner weiss es zum heutigen Tag....aber die Akton lässt sich allein aufgrund der eingehenden Paketflut nicht verschweigen. Sie, Politiker und Wirtschaftsbosse, sind gefragt zu reagieren.

Alle Infos wie der AUFRUF, ein BEGLEITSCHREIBEN, die ZIELE, die MOTIVATION, Fotos von bereits fertigen Werken sowie täglich aktuelle Infos im BLOG findet Ihr auf https://www.kunststimmen-gegen-armut.de

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Meckern war gestern. Verändern ist heute.

Mit solidarischen Grüßen und bis Montag in Kölle!
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