Arge: Erfolg von 2008 lässt sich nicht wiederholen

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Paolo_Pinkel

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Eines steht schon jetzt fest: Die guten Erfolge des vergangenen Jahres lassen sich nicht wiederholen. Die Wirtschaftskrise hat sich zum Teil schon auf die Vermittlungsarbeit der Arge ausgewirkt. Und sie wird den negativen Trend noch verstärken. Einen positiven Rück- und einen eher düsteren Ausblick gab Karl-Joseph Verbeet, stellvertretender Geschäftsführer der Arge, gestern vor dem Kreissozialausschuss...
Arge: Erfolg von 2008 lässt sich nicht wiederholen - Niederrhein - DerWesten

Gruss

Paolo
 

Curt The Cat

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Die Arge kann keine Arbeitsplätze schaffen. Wie reagiert sie aber auf die Krise, in der viele Firmen Kurzarbeit fahren oder Mitarbeiter entlassen? Die Arge schickt ihre „Kunden” in Qualifizierungsmaßnahmen. „Wir haben die Zahl der Teilnehmer verdreifacht”, so Verbeet.
Qualifikation wofür....?


:icon_kotz:
 

Mario Nette

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Ohje, wenn sich die guten Erfolge nicht wieder erreichen lassen, dann wohl nur die schlechten. Na Gratulation.

Mario Nette
 

Rote Socke

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Arge: Erfolg von 2008 lässt sich nicht wiederholen


Gott sei Dank!
 
E

ExitUser

Gast
Ehm die meinen sicherlich das es nun schwerer ist die Leute in 1 Euro Jobs zu pressen oder Massnahmen.:icon_kotz:

Wann hatten die den mal Erfolg? Dumm dreiste Lüge im Wahljahr:icon_neutral:
 
S

sogehtsnich

Gast
Die Wirtschaftskrise hat sich zum Teil schon auf die Vermittlungsarbeit der Arge ausgewirkt.

Was für eine Vermittlungsarbeit??? Die hat es nie gegeben!
Lediglich eine Kontroll- Bevormundungs- & Sanktionsarbeit!
 

Gabi

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DAS Volk muß doch über die wahren Arbeitslosenzahlen belogen werden. Es sind bald Wahlen!

Ich denke, es geht hierbei nicht ausschließlich um die Arbeitslosenzahlen. An mir selber sehe ich es doch:

Ich habe gerade meine sechste Maßnahme begonnen. Thema bei allen Maßnahmen ist ausschließlich, was ich falsch mache (täte ich alles richtig, hätte ich ja Arbeit). Meine Bewerbung wird (vergeblich) durchforstet, ob sie verbessert werden kann, das Passfoto könnte ja auch anders sein, meine PC-Kenntnisse werden (vergeblich) geprüft, ob sie ausbaufähig sind, mit meinen drei gut abgeschlossenen Ausbildungen bin ich oft überqualifiziert, fehlt auch nur eine stellenspezifische Anforderung, bin ich unterqualifiziert (auch wenn diese leicht zu lernen wäre), ich könnte mich ja auch anders anziehen (einen Minirock hat mir konkret noch keiner vorgeschlagen), manchmal bin ich beim Vorstellungsgespräch einfach nicht der Typ meines Gegenübers, ich hätte beim Gespräch ja die Arbeitsplatzförderung des Rententrägers vorschlagen sollen, schlage ich diese Förderung vor, werde ich gleich mit eindeutiger Handbewegung aus dem Raum gewedelt und wenn garnix mehr geht, bin ich mit 49 zu alt.

Warum auch immer ich keine Arbeit bekomme, es liegt ausschließlich an mir. Ich denke, diese System der suggerierten Eigenverschuldung verhindert, dass die Menschen auf die Straße gehen und sich wehren. Deswegen sind Maßnahmen für die Politik unverzichtbar und ihr Geld wert!
 

Mario Nette

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@Gabi
An diesem deinem Beispiel zeigt sich sehr deutlich, dass Vater Staat vor allem Kontrolle über die Menschen haben will, dann aber versagt und ohnmächtig scheint bei dem, was hinsichtlich der Arbeitskraft folgt. Es geht ihm allerdings gar nicht so sehr darum, dich in Lot und Brohn zu bringen, sondern der Zwang zur Mobilität (das meint: in sämtlichen Bereichen, nicht nur hinsichtlich des Wohnortes) und damit die Möglichkeit, dich durch Entwurzelung zu lenken in jede erdenkliche Richtung, ist ihm viel lieber. Er will, dass du Ansprüche zurückschraubst und über dich verfügen lässt wie über eine Ressource. Dann wirkt der Arbeitszwang auch nicht mehr so bedrohlich und lebensfeindlich, sondern notwendig für ein (vorgegebenes) Leben(smodell).

Mario Nette
 

silver

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Der folgende Text ist nicht von mir.
War ein Kommentar zu dem Thema.
Triffts aber auf den Punkt:

Ein großes Gesamtbild.

Der einzelne Mensch wird zur anonymen Verfügungsmasse,
zum Kostenfaktor und nützlichen Werkzeug.

Dafür ist es notwendig ihn zu kategorisieren, zu bewerten, zu kontrollieren
und notfalls zu sanktionieren.

Die Hartz IV-Opfer bilden dabei nur den Anfang.
An ihnen können die Betreiber dieses Systems
ihre menschenverachtende Politik testen,
ohne dabei auf Protest oder gar Widerstand zu treffen.

Realistisch gesehen befinden wir uns alle
schon längst auf einer Schnellstraße hin zum gläsernen Menschen.
Gesundheitskarte, biometrische Pässe,
RFID-Chips, Vorratsdatenspeicherung, usw. usf.


Im Prinzip geht es dabei um das gleiche Anliegen wie bei der Massentierhaltung.
Aus uns Menschen den maximal möglichen Nutzen, sprich Profit, herauszuholen
und das bei minimal möglichem Aufwand für unsere Unterhaltung.
Als schönen Nebenaspekt
kann man besonders renitente Exemplare schon früh erkennen und aussortieren.
 

Gabi

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Er will, dass du Ansprüche zurückschraubst und über dich verfügen lässt wie über eine Ressource. Dann wirkt der Arbeitszwang auch nicht mehr so bedrohlich und lebensfeindlich, sondern notwendig für ein (vorgegebenes) Leben(smodell).

... jepp, daher guckt meine SB auch immer recht bedauernd, wenn ich bei jedweden Sanktions-Fingerzeig auf die Tatsache hinweise, dass ich von ihrer gastlichen Behörde keinerlei finanzielle Unterstützung erhalte. Trotzdem enthält jede Aufforderung hartnäckig die Belehrung, man werde mir Leistungen kürzen, falls ich derselben nicht nachkomme ..... ich denke dabei immer an jemanden, der sich mangels Masse ein zusammengerolltes Paar Socken in die Hose steckt :icon_mrgreen:
 
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