ARGE behauptet - Meldetermin versäumt

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E

ExitUser

Gast
Hallo Allerseits,

heute habe ich wiedermal ein schönes Schreiben von der
Gesellschaft mit beschränkter Haftung erhalten.
Darin wird der betroffenen
Bedarfsgemeischaft vorgeworfen...,
dass sie trotz vorhergehender schriftlicher Belehrung, nicht zu dem fiktiven Meldetermin erschienen ist.

Die
betroffene Bedarfsgemeischaft erwägt, der Gesellschaft mit beschränkter Haftung ein Schreiben, natürlich
mit Einhaltung aber kurz vor Ablauf der Gelegenheit, zukommen zu lassen mit etwa folgendem Wortlaut:



Ihr Anhörungsschreiben von blablabla

Sehr geehrte GmbH oder blablabla,

Sie unterstellen der Bedarfsgemeinschaft einfach mal so, dass sie aus purer Lust und Laune heraus und vor allem ohne
Angaben von Gründen, am von Ihnen frei erfundenen Datum und das, trotz eingehender schriftlicher Belehrung über die
möglichen Rechtsfolgen, die so ein rechtwiedriges Verhalten nach sich zieht, nicht zum Meldetermin erschienen ist.
Vielmehr muss Ihnen die Bedarfsgemeinschaft hier mitteilen, das Ihnen hier sicherlich ein kleiner dummer Irrtum unterlaufen
ist (oder vielleicht handelt es sich hier sogar um einen schwerwiegenden EDV-System-Fehler bei Ihnen (kontaktieren Sie hierfür
umgehend Ihren verantwortlichen Systempfleger)), denn die besagte Bedarfsgemeinschaft hat von Ihrer Gesellschaft mit beschrängter
Haftung nie eine schriftliche Belehrung noch eine schriftliche Einladung noch sonst was zu Ihrem frei erfundenen Meldetermin erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Bedarfsgemeinschaft


Ist das so in etwa O.K.?

 

physicus

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1 März 2008
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das hatten wir auch mal, bei uns kam auch nichts an.

meine erklärung das auf dem postwege nicht das erste mal briefe verschwunden sind, was man auch andauernd in der tagespresse liest, wenn mal wieder zig tausende briefe in müllcontainern oder wohnungen von postangestellten gefunden werden, hat dann gereicht um uns NICHT zu sanktionieren.

ich habe denen vorgeschlagen, post an uns nur noch via postlagerung zu schicken, das war denen dann doch zu blöde...^^

mfg physicus
 
E

ExitUser

Gast
Bis auf die Rechtschreibfehler (das und dass, bzw. beschrängt = beschränkt) ironisch und gut... :icon_daumen:
Ansonsten Pippifax, denn zu guter Letzt müssen DIE beweisen, dass Du den Brief erhalten hast. Und das geht (rein rechtlich) nur über eine Amtsperson (Gerichtsvollzieher) :biggrin:
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
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847
einfach nur schreiben:

Nichts erhalten

ende
Eben. Kurz und bündig. Es ist alles andere als hilfreich, den Damen und Herren vorab zu zeigen, wie wehrhaft man sein kann. Den Brief finde ich ferner in der Sache auch nicht hilfreich, denn möglicherweise ist der Brief ja tatsächlich versandt worden und nicht angekommen und nicht wie vermutet erfunden worden. Also immer schön bei den Fakten bleiben: Der Brief = die Einladung hat man nicht erhalten, Punkt.

Mario Nette
 
N

Nustel

Gast
Wie viel Anträge verschwinden bei der ARGE?
Wie viele andere Schreiben?
Dann kann es doch genauso umgekehrt passieren, dass der Brief im Briefkasten aus Versehen beim Nachbarn gelandet ist, und der war nun mal drei Wochen in Urlaub,ätsch- bevor ER den Brief mir persönlich geben konnte:icon_razz:
 
E

ExitUser

Gast
Stimmt schon - in der Kürze liegt die Würze.
Bei mir wurde mit langen Schriftsätzen mehr schlecht als gut getan...
 
E

ExitUser

Gast
Hallo akinao,

Dein Schreiben hat durchaus Witz und Esprit :icon_smile: - ich würde meinen ersten Entwurf sicherlich ähnlich formulieren.

Ich kann mich aber auch nur den Beiträgen von "Rechte wahrnehmen" und "Mario Nette" anschliessen.

Schaue auch mal hier rein:

Behördenbrief im Briefkasten
Amt in der Beweispflicht
Eine Behörde muss grundsätzlich beweisen, dass amtliche Schreiben einem Bürger auch tatsächlich zugegangen sind. Das entschied das Hessische Finanzgericht in Kassel in einem Urteil. (Az.: 3 K 523/05)
Quelle
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
GmbH? Firmiert so Eure ARGE?
Eine GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit gewinnerzielungsabsicht. Dass ARGE so firmiert halte ich für einen Gesetzesverstoß. GmbH-Gesetz und HGB.
Diese GmbH müsste das Registergericht von amtswegen löschen. Sollte man das Gericht mal drauf hinweisen.

Einen Spass kann man sich aber gönnen. Zahlt ARGE nicht rechtzeitig, kann man einen Insolvenzantrag gegen ARGE stellen. Da kommt Freude auf.
 
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