Archäologische ABM-Kraft in Leipzig tödlich verunglückt

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ABM-Kraft tödlich verunglückt

04.05.2009

Behörde sieht keine Versäumnisse bei tödlichem Grabungsunfall



Unter Mauer verschüttete Frau am Montag gestorben

Dresden/Leipzig (ddp-lsc). Das Landesamt für Archäologie sieht nach dem tödlichen Unfall bei einer Ausgrabung in Leipzig keine Versäumnisse bei den Sicherheitsvorkehrungen. Es handle sich um einen «sehr traurigen Vorfall», sagte Landesarchäologin Regina Smolnik am Dienstag in Dresden. Nach Einschätzung der Behörde sei der Unfall aber «ohne äußeres Verschulden» passiert. Die Ursache blieb vorerst unklar.


Bei dem Unglück war am Montag eine zwei Meter hohe und einen halben Meter dicke Mauer auf eine 56 Jahre alte Frau gestürzt und hatte sie unter sich begraben. Die Frau erlag noch am selben Tag ihren Verletzungen. Die Polizei hat nach eigenen Angaben Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.


Die bei den Grabungen freigelegte historische Mauer aus dem 18. Jahrhundert habe als sicher gegolten, betonte Smolnik. Deswegen sei sie auch nicht extra abgestützt worden. «Im Moment ist für uns keine Ursache nachvollziehbar», sagte die Landesarchäologin. Der zuständige Grabungsleiter sei «sehr erfahren» und habe «alle Vorkehrungen, die nötig waren, getroffen». Dazu gehörte auch eine entsprechende Einweisung des Personals.


Dennoch werde man die Sicherheitsbestimmungen einer Prüfung unterziehen und gegebenenfalls «ein verschärftes Sicherheitskonzept» entwickeln, fügte Smolnik hinzu. Der Grabungsabschnitt, in dem der Unfall passierte, wäre ihren Angaben zufolge in dieser Woche der Baufirma übergeben worden. Die archäologischen Arbeiten seien abgeschlossen gewesen. Es sei ein Zufall gewesen, dass die Frau ausgerechnet dort darauf gewartet habe, dass ihr neue Aufgaben zugewiesen werden.


Das Opfer war keine ausgebildete Archäologin, sondern von der Arbeitsagentur seit Oktober an das Landesamt vermittelt worden. Es sei durchaus üblich, dass solche Hilfskräfte bei Ausgrabungen eingesetzt würden, sagte Smolnik. Die Grabungsstelle in Leipzig war nach ihren Angaben die dritte, auf der die Frau tätig war. Die Arbeiten seien nun erst einmal eingestellt worden, das Grabungsteam arbeite im Innendienst weiter.
Die Baustelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bildermuseum. Nach Ende der Grabungen soll dort ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden.
(ddp)

Behörde sieht keine Versäumnisse bei tödlichem Grabungsunfall - Aschaffenburg 24 > Ãœberregional > Vermischtes
 

Jesaja

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Die Ursache des tödlichen Unfalls bei einer archäologischen Grabung in der Leipziger Innenstadt ist weiter unklar. Landesarchäologin Regina Smolnik sprach am Dienstag in Dresden von einem „Unfall ohne äußeres Verschulden“.

Nach bisherigen Erkenntnissen seien an der Grabungsstelle alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen gewesen, auch das Personal sei entsprechend eingewiesen worden. Die 56 Jahre alte Frau, die am Montag beim Einsturz einer Mauer verschüttet worden war und später starb, habe an der Unglücksstelle auf die Zuteilung einer neuen Arbeit gewartet. Die Frau war als ABM-Kraft tätig und seit Oktober vergangenen im Grabungsteam, hieß es.


Sächsische Zeitung [online] | Sachsen im Netz


Laut aktuellem MDR-Teletext war die Frau keine ausgebildete Archäologin, hierin scheint die Angabe aus der sächsischen Zeitung veraltet und falsch zu sein.

 

Jesaja

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Ah, sorry, hatte den Thread übersehen.
 

Arania

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Was soll uns das sagen ausser das mal wieder ein tragisches Unglück passiert ist? Seit ich das heute morgen gelesen habe, habe ich darauf gewartet das es jemand posten würde

Gestern sind 10 Arbeiter bei verschiedenen Unglücken ums Leben gekommen, laut Meldungen im Internet, das stand nicht hier
 
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Was soll uns das sagen ausser das mal wieder ein tragisches Unglück passiert ist? Seit ich das heute morgen gelesen habe, habe ich darauf gewartet das es jemand posten würde

Gestern sind 10 Arbeiter bei verschiedenen Unglücken ums Leben gekommen, laut Meldungen im Internet, das stand nicht hier
Den Unterschied macht, ob jemand freien Willens in vollem Bewusstsein oder per Anweisung diese Arbeit getan hat bei der er / sie umgekommen ist. Findest du nicht?

Emily
 
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Den Unterschied macht, ob jemand freien Willens in vollem Bewusstsein oder per Anweisung diese Arbeit getan hat bei der er / sie umgekommen ist. ...

Und genau das ist der Grund, warum die Meldung im Forum gelandet ist.

Man denke nur an die Zwangsarbeiter, die derzeit in Köln die Erde durchwühlen...
 
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