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Arbeitszuweisung im Rahmen des Bundesprojektes "Bürgerarbeit"

Apfelblüte

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#1
Hallo Forum,

mir wurde eine Arbeit nach der Aktivierungsphase der Bürgerarbeit zugewiesen.

!!!! Ich soll Menschen mit sozialen Problemen beraten !!!!

Vorgestern sollte ich um 8:30 h erscheinen, Vertrag unterschreiben und 6 Std arbeiten.
Als ich pünktlich da war, war die zuständige Personalleiterin bei einem Außentermin.
Ich wartete, bis ein Mitarbeiter mich ansprach und fragte, ob ich mich vielleicht in der Zeit geirrt habe.
Das hatte ich nicht und der Mann meinte ich könne ruhig gehen, das ist ein Fehler der Personalleiterin.

Zu Hause rief ich die Frau an und sagte, dass da ja etwas sehr schief gelaufen ist.
Sie sagte, dass wir den Termin um 10:00 h hatten.
Ich verneinte, denn wir hatten ausdrücklich 8:30 h vereinbart.
Sie gab dann zu, dass sie vergessen hatte sich den Termin mit mir zu notieren, aber ich hätte auf sie warten müssen und sie hat meine SB über mein Fernbleiben informiert.

Darauf hin habe ich ein Gedächnisprotokoll niedergeschrieben.

Meine RA meinte, dass, falls ich jetzt die 30% Sanktion bekomme, wir dagegen dann Widerspruch einlegen und gute Chancen haben.

Jetzt habe ich einen neuen Termin am Montag um 10:00 h.
Das heißt, mir wird ein Vertrag vorgelegt, den ich nicht mitnehmen darf (habe mich schon erkundigt), den ich aber in Ruhe durchlesen kann, unterschreiben soll und im Anschluß 6 Std arbeiten soll.

Meine RA meinte, dass ich dort auf jeden Fall hingehen soll, sonst streichen die mein Geld bei jedem Fernbleiben bis auf 100% runter.
Sie meint auch, dass ich einen Überprüfungsantrag gegen die EGV und Widerspruch gegen die Arbeitsvereinbarung beim zuständigen JC stellen soll.

Ich habe bereits am letzten Mittwoch Einspruch und Beschwerde wegen der Arbeitszuweisung beim Teamleiter gestellt.

Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich am Montag mit dem Vertrag umgehen soll?
Auf was man besonders achten muß?
Geht es überhaupt, darauf zu bestehen, das er notfalls umgeschrieben wird?

Ich bin sehr dankbar für jede Antwort,

MfG. :confused::confused::confused::confused::confused:
 

Apfelblüte

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#2
Sie meint auch, dass ich einen Überprüfungsantrag gegen die EGV und Widerspruch gegen die Arbeitsvereinbarung beim zuständigen JC stellen soll.




Es sollte natürlich Widerspruch gegen die Arbeitszuweisung heißen.

Sorry.
 

Rosalia

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#3
Welche Form der Beratung?

Bist Du dafür irgendwie ausgebildet, weil das ist in aller Regel
für Beratung erforderlich.

Dann wäre allerdings die Frage, ob Beratung im Rahmen von Zusätlichkeit überhaupt gestattet ist und Du könntest das dann deswegen ablehnen.

Widerspruch gegen die EGV solltest Du in jedem Fall einlegen, wenn die Frist noch läuft.
 

Purzelina

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#4
Sie sagte, dass wir den Termin um 10:00 h hatten.
Ich verneinte, denn wir hatten ausdrücklich 8:30 h vereinbart.
Sie gab dann zu, dass sie vergessen hatte sich den Termin mit mir zu notieren, aber ich hätte auf sie warten müssen und sie hat meine SB über mein Fernbleiben informiert.
Kann man auf so einer Basis in Zukunft zusammenarbeiten?

Du hast den vereinbarten Termin eingehalten, die Tussi macht einen Fehler und anstatt sich dafür zu entschuldigen, informiert sie deinen SB über ein angebliches Fehlverhalten von dir. :icon_kotz:

Was für eine Art von Beratung soll das sein? Fühlst Du dich dazu in der Lage?
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hallo Apfelblüte,
herzlich Willkommen im Forum.

Du sollst ja am Montag da antanzen, würde ich in jedem Fall tun. Aber Vertrag unterschreiben und arbeiten Nein. Zur Prüfung mitnehmen. Unterschrift an Ort und Stelle verweigern, auch wenn die mit Drohungen anfangen. Notfalls sich mit den Bullen entfernen lassen und Einsatzprotokoll verlangen. Als Nachweis das du da warst.
Damit man weis um was es geht solltest du die Zuweisung und EGV hier einstellen. Unsere Profis können dir sonst nicht helfen. Wichtig Namen usw. unkenntlich machen.

http://www.bva.bund.de/DE/Aufgaben/...ty=publicationFile.pdf/Download_Leitfaden.pdf

Habe noch diesen Link gefunden
 

Apfelblüte

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#6
Danke für Eure schnellen Antworten!

Zitiere aus der Zuweisung:

-Erfassung der Probleme u. die gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten
-Persönl. Unterstützung durch helfendes Verstehen, geduldige Gespräche mit den zu Beratenden
-Fördern von Eigenständigkeit u. Handlungsfähigkeit der Ratsuchenden
-die Betroffenden befähigen den Alltag in seiner ganzen Vielfalt u. Tragweite zu bewältigen
-Hilfe bei dr Sicherung und dem Erhalt materieller Lebensgrundlagen
-Information und Vorsorge in allen Lebensbereichen

Habe auch darauf hingewiesen das ich weder Abi noch sozialpädagoisches Studium habe.
Die sagen ich werde eingearbeitet.

Du sollst ja am Montag da antanzen, würde ich in jedem Fall tun. Aber Vertrag unterschreiben und arbeiten Nein. Zur Prüfung mitnehmen. Unterschrift an Ort und Stelle verweigern, auch wenn die mit Drohungen anfangen. Notfalls sich mit den Bullen entfernen lassen und Einsatzprotokoll verlangen. Als Nachweis das du da warst.
Habe Schiss vor den Sanktionen.
Kann z. Zt. die EGV und Arbeitszuweisung nicht reinstellen, habe keinen Scanner. Hoffe am Dienstag kann ich es.
 

Purzelina

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#7
Die sagen ich werde eingearbeitet.
Dafür braucht man einen Draht, wer den nicht hat, kann auch nicht eingearbeitet werden.

Wenn Dir die Stelle nicht zusagt, dann könntest Du hier mit Nichteignung durchkommen.

Wir haben doch selbst alle genug Probleme am Hals, und dann den ganzen Tag mit den Problemfeldern anderer Leute beschäftigen? Das geht nur mit Motivation und Eignung.
 
E

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Gast
#8
Danke für Eure schnellen Antworten!

Zitiere aus der Zuweisung:

-Erfassung der Probleme u. die gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten
-Persönl. Unterstützung durch helfendes Verstehen, geduldige Gespräche mit den zu Beratenden
-Fördern von Eigenständigkeit u. Handlungsfähigkeit der Ratsuchenden
-die Betroffenden befähigen den Alltag in seiner ganzen Vielfalt u. Tragweite zu bewältigen
-Hilfe bei dr Sicherung und dem Erhalt materieller Lebensgrundlagen
-Information und Vorsorge in allen Lebensbereichen

Habe auch darauf hingewiesen das ich weder Abi noch sozialpädagoisches Studium habe.
Die sagen ich werde eingearbeitet.



Habe Schiss vor den Sanktionen.
Kann z. Zt. die EGV und Arbeitszuweisung nicht reinstellen, habe keinen Scanner. Hoffe am Dienstag kann ich es.

Es geht auch mit Fotos
 

Apfelblüte

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#9
Melde mich in ca. 2 Std wieder...
Danke für den Tipp mit den Fotos.:icon_smile:
 

Seepferdchen

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#10
Zitiere aus der Zuweisung:

-Erfassung der Probleme u. die gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten

Welche Probleme seelische/finanzielle/geistige usw.
Und das alles ohne Fachkenntnisse:icon_neutral:

-Persönl. Unterstützung durch helfendes Verstehen, geduldige Gespräche mit den zu Beratenden
-Fördern von Eigenständigkeit u. Handlungsfähigkeit der Ratsuchenden
-die Betroffenden befähigen den Alltag in seiner ganzen Vielfalt u. Tragweite zu bewältigen
-Hilfe bei dr Sicherung und dem Erhalt materieller Lebensgrundlagen
-Information und Vorsorge in allen Lebensbereichen
Wenn ich das hier so lese, da stellt sich mir die Frage wer übernimmt hier eigentlich die Verantwortung????

Und offensichtlich sehr "schwammig" formuliert, nicht bezugsnah,
Z.B. "Information und Vorsorge in allen Lebensbereichen"

Wofür Information und Vorsorge in welchen Lebensbereichen, in alle
wohl kaum:confused:

Diese Tätigkeit muß von einer Fachkraft geführt werden, da
kann man nicht so nebenbei mal anlernen.

Es ist nicht zufassen, was hier als Bürgerarbeit verkündet wird.

Gruß:icon_pause:
 

Rosalia

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#11
Danke für Eure schnellen Antworten!

Zitiere aus der Zuweisung:

-Erfassung der Probleme u. die gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten
-Persönl. Unterstützung durch helfendes Verstehen, geduldige Gespräche mit den zu Beratenden
-Fördern von Eigenständigkeit u. Handlungsfähigkeit der Ratsuchenden
-die Betroffenden befähigen den Alltag in seiner ganzen Vielfalt u. Tragweite zu bewältigen
-Hilfe bei dr Sicherung und dem Erhalt materieller Lebensgrundlagen
-Information und Vorsorge in allen Lebensbereichen

Habe auch darauf hingewiesen das ich weder Abi noch sozialpädagoisches Studium habe.
Die sagen ich werde eingearbeitet.

Also diese Dinge machen eine Ausbildung erforderlich und sind in keinem Fall zusätzliche Tätigkeit, wie sie im Rahmen von Bürgerarbeit vorgesehen sind.
"
 

gelibeh

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#12
Meine RA meinte, dass ich dort auf jeden Fall hingehen soll, sonst streichen die mein Geld bei jedem Fernbleiben bis auf 100% runter.
Ist das eine Anwältin für Sozialrecht? Denn das stimmt so nicht. Wenn Du da nicht hingehst, können die einmal sanktionieren, aber nicht für jeden Tag, den Du da nicht hingehst.
Und die Sachen, die Du da machen sollst, sind nicht zusätzlich.

Denk dran, Deine persönliche Daten unkenntlich zu machen, wenn Du das fotografierst.

Und man hat immer das Recht, Sachen in Ruhe zu prüfen und zwar zu Hause!!! Wenn die Dir das nicht mitgeben, ist da was faul.
 

Apfelblüte

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#13
Hier also die Arbeitszuweisung im Anhang.

Ist das eine Anwältin für Sozialrecht? Denn das stimmt so nicht. Wenn Du da nicht hingehst, können die einmal sanktionieren, aber nicht für jeden Tag, den Du da nicht hingehst.
Ja, eine Anwältin für Sozialrecht.
Am Donnerstag war ich da, aber die Personalleiterin nicht.
Hat meiner SB berichtet ich war nicht da= 30% Sanktion.
Nächster Termin Montag. Gehe hin unterschreibe nicht= 60% Sanktion, oder?
Dann noch einen neuen Versuch für mich Ungehorsame, gehe hin, unterschreibe nicht= 100% Sanktion, oder?
 

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gelibeh

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#14
Gab es da noch eine dritte Seite wo draufstand, dass Du gegen die Zuweisung Widerspruch einlegen kannst?
Hat meiner SB berichtet ich war nicht da= 30% Sanktion.
Nächster Termin Montag. Gehe hin unterschreibe nicht= 60% Sanktion, oder?
Dann noch einen neuen Versuch für mich Ungehorsame, gehe hin, unterschreibe nicht= 100% Sanktion, oder?
Nein. Die dürfen nur einmal sanktionieren, wenn Du nach deren Ansicht eine zumutbare Maßnahme nicht angetreten bist. Mehr ist nicht. Das sollte eine gute Anwältin aber eigentlich wissen.

Die "Zuweisung" da oben ist nicht ausreichend bestimmt. Tägliche Verteilung der Arbeit fehlt, die Arbeit ist nicht zusätzlich.
Und der 30% Sanktion wegen angeblichen "Nichterscheinens" würde ich widersprechen. Denn was kannst Du dafür, dass die Dame nicht anwesend war.

Steht in Deiner EIngliederungsvereinbarung noch mehr Details zu der Bürgerarbeit?

Was hast DU in Deinen WIderspruch geschrieben?
 

Purzelina

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#15
Welche Ausbildung hast Du?

Fühlst Du dich in der Lage, anderen Leuten Lebenshilfe zu geben?
 

Apfelblüte

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#16
Welche Ausbildung hast Du?
Fühlst Du dich in der Lage, anderen Leuten Lebenshilfe zu geben?
Habe Ausbildung im kaufmännischem Bereich.
Leute beraten könnte ich, aber nur g r o b laienhaft.
Eigentlich ist es nicht mein Ding...
Habe eigentlich gar keine Ahnung.

@gelibeh
In der EGV steht nichts über die Zeit nach der Aktivierungsphase:


III
Rechte der Vertragsparteien​
Sofern das JC seine Pflicht gegenüber der erwerbsfähigen LB auch nach Ablauf dieser Fraist nicht erfüllt, bietet er der erwerbsfähigen LB folgende Ersatzmaßnahme an:

wird ggf. später benannt​



und die EGV ist am 02.05.2012 abgelaufen. (Vom 3.11.11 - 2.5.12)


Im Widerspruch steht, dass ich wegen der entmündigenden Willkür meiner SB Einspruch und Beschwerde einlege.
 

Apfelblüte

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#17
Gab es da noch eine dritte Seite wo draufstand, dass Du gegen die Zuweisung Widerspruch einlegen kannst?
Die Anwältin sagt gegen eine Zuweisung kann man keinen Widerspruch einlegen.
Es gab keine 3. Seite, die Fotos zeigen alles, bis auf die übliche Grußformel am Schluß.
Nein. Die dürfen nur einmal sanktionieren, wenn Du nach deren Ansicht eine zumutbare Maßnahme nicht angetreten bist. Mehr ist nicht. Das sollte eine gute Anwältin aber eigentlich wissen.
Bist Du Dir da sicher?
Das hieße dann ja, das ich beruhigt am Montag die Arbeit ablehnen kann und ich "nur" 30% sanktioniert werde, denn gegen die Verspätung/den Patzer der Personalleitung kann ich nicht sanktioniert werden. Der Fehler lag bei ihr.


Ich möchte lieber 3 Monate viel weniger Geld haben, als so eine "Arbeit" zu verrichten.
 

Apfelblüte

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#18
Im Widerspruch steht, dass ich wegen der entmündigenden Willkür meiner SB Einspruch und Beschwerde einlege.
Das ist auf das Schreiben an den Teamleiter bezogen...

Den Überprüfungsantrag für die EGV und den Widerspruch gegen die Zuweisung habe ich noch nicht geschrieben.
Muß ich aber ziemlich zeitnah machen.

MfG.
 
E

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#19
Die Anwältin sagt gegen eine Zuweisung kann man keinen Widerspruch einlegen.
Es gab keine 3. Seite, die Fotos zeigen alles, bis auf die übliche Grußformel am Schluß.

Bist Du Dir da sicher?
Das hieße dann ja, das ich beruhigt am Montag die Arbeit ablehnen kann und ich "nur" 30% sanktioniert werde, denn gegen die Verspätung/den Patzer der Personalleitung kann ich nicht sanktioniert werden. Der Fehler lag bei ihr.

Lehne niemals eine Arbeit direkt ab!!!
Immer noch meine Empfehlung: Arbeitsvertrag zur Prüfung mitnehmen, siehe auch Beiträge zur Sanktion.

Ich möchte lieber 3 Monate viel weniger Geld haben, als so eine "Arbeit" zu verrichten.
.
 

gelibeh

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#20
Wenn die SB Dich jetzt sanktionieren will, kann sie das ja nur machen, weil Du durch den angeblich verpassten Termin, die Anbahnung der Aufnahme eines zumutbaren Jobs verhindert hast. Wegen etwas anderem kann sie nicht sanktionieren. Und nun kann sie das nicht nochmal sanktionieren, wenn Du da nicht hingehst.
Ich bin, anders als Deine RA, der Meinung, dass die Zuweisung ein VA sein muss, dem man widersprechen kann, es sei denn in der EGV steht die Maßnahme schon ausreichend bestimmt drin. Und das tut sie nicht.
 
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#21
Wenn die SB Dich jetzt sanktionieren will, kann sie das ja nur machen, weil Du durch den angeblich verpassten Termin, die Anbahnung der Aufnahme eines zumutbaren Jobs verhindert hast. Wegen etwas anderem kann sie nicht sanktionieren. Und nun kann sie das nicht nochmal sanktionieren, wenn Du da nicht hingehst.
Ich bin, anders als Deine RA, der Meinung, dass die Zuweisung ein VA sein muss, dem man widersprechen kann, es sei denn in der EGV steht die Maßnahme schon ausreichend bestimmt drin. Und das tut sie nicht.
Das ist falsch!

Die Bürgerarbeit beinhaltet schon eine Zuweisung. Da muss vorher eine EGV unterschrieben worden sein, wo die Bürgerarbeit drin stand.

Die RA hat leider recht.
 

Apfelblüte

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#23
:rolleyes:Ich danke Euch für die vielen Tipps.:rolleyes:

Ich gehe am Montag hin, unterschreibe nicht, bleibe 6 Std da.
Ggf. gehe ich Dienstag wieder hin für 6 Std.
Ich glaube das ich dann Dienstag abend so fertig bin, dass ich zum Arzt gehe und mich wegen psychischer Erschöpfung krankschreiben lasse.

Ich werde mal die Ver.di informieren, was die zu der Sache mit der Zusätzlichkeit der Arbeit so sagen.

MfG.

@Hermabel: Verstehe den Kommentar nicht !
 

Purzelina

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#24
Ich werde mal die Ver.di informieren, was die zu der Sache mit der Zusätzlichkeit der Arbeit so sagen.
Und über den Weg "Ich bin ungeeignet für diesen Job" willst Du nicht gehen?
 

Apfelblüte

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#25
Hallo Purzelina,

Und über den Weg "Ich bin ungeeignet für diesen Job" willst Du nicht gehen?
doch auch.
Im Moment befinde ich mich in einer "Findungsphase".
Mir wird immer bewusster, was da für ein Ding abgeht.

Ein Problem ist, dass ich mich echt gefreut hatte, als meine SB mir sagte: Ich habe eine Arbeit für Sie!
Die legt mir meine späteren Einwände als Zweifel an meiner Person aus. Sprich mangelndes Selbstbewusstsein.

Ich war aber in meinem Leben auch schon ziemlich in der Sch..... und möchte eigentlich damit nichts mehr zu tun haben.

Und sie meint auf Grund dieser Lebenserfahrung bin ich für diesen Job hervorragend geeignet.
"Sie schaffen das, ich mußte mich auch erst einarbeiten."
 

Piedro

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#26
also, ich für meinen teil würde mir ja eine apfelblüte wünschen, die mit in schwierigen lebenssituationen zur seite steht. :biggrin:

abgesehen davon: diese zuweisung ist pervers. nicht nur, weil man für sowas eine ausbildung braucht und auch menschlich dafür geeignet sein muss. es gibt nichts schlimmeres als luschen als sozialarbeiter. sowas geht auch tüchtig an die nieren, und man sollte vielleicht davon ausgehen, dass man mit alg-II selbst in einer schwierigen lebenssituation steckt.

mich würde interessieren, welcher gönnerhafte massnahmenträger sich einbildet, mit sowas durchzukommen. da jucken mir doch schon wieder die finger, die herr- und damenschaften mal anzuschreiben. ein wenig recherche über den laden, mal schauen, was dabei rauskommt, und dann sehen wer sich da sonst noch für interessiert.

ich denke, schon rein formal lässt sich das abwenden, aber beim abwenden sollte man es vielleicht nicht belassen.
 

MannFrau20

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#28
also ich würde den job nicht machen.. dazu braucht man doch eine ausbildung oder so.. aber das das JobCenter mit sowas kommt wundert einen ja nicht mal.. jetzt hat man auch mal eine vorstellung woher die Mitarbeiter aus den JobCentern herkommen..
 

Apfelblüte

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#29
So Leute,
ich war heute da und habe darauf bestanden den Vertrag mitzunehmen und in Ruhe zu Hause durchzulesen.
Das wurde rigeros abgelehnt.

Es wurde die Chefin angerufen wegen Nachfrage, ob ich den Vertrag mitnehmen kann und die war über mein Verhalten
entsetzt: Das gab es ja noch Nie!

Leute, ich habe dann doch unterschrieben !

Will keine Sanktion haben und wer weiß wo mich die SB dann zuweist.

Mein Fehler war die EGV zur Bürgerarbeit zu unterschreiben.
Mensch war ich naiv....:icon_neutral:

Haltet Euch fest: Wir werden wohl 3 Leute sein, alles Bürgerarbeiter und alle ungelernt auf hilfesuchende Menschen losgelassen. "Einarbeitung" läuft bis Ende August.
Das ist Sozialberatung par exellence...

Die jetzige Crew ist seit 3 Jahren dort und wurde ins absolut kalte Wasser geschmissen, sprich: Keinerlei "Einarbeitung"; Vom Hier auf Jetzt.

Von Null auf Hundert in die So-zi-al-be-ra-tung.
 

Pünktchen

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#31
Haltet Euch fest: Wir werden wohl 3 Leute sein, alles Bürgerarbeiter und alle ungelernt auf hilfesuchende Menschen losgelassen. "Einarbeitung" läuft bis Ende August.
Das ist Sozialberatung par exellence...

Die jetzige Crew ist seit 3 Jahren dort und wurde ins absolut kalte Wasser geschmissen, sprich: Keinerlei "Einarbeitung"; Vom Hier auf Jetzt.

Von Null auf Hundert in die So-zi-al-be-ra-tung.
Schade auch für die Leute, die dort hinkommen und fundierte Hilfe erhoffen...
 

Apfelblüte

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#32
Schade auch für die Leute, die dort hinkommen und fundierte Hilfe erhoffen...
Das ist nicht nur schade, das ist eigentlich ein SKANDAL.
 
E

ExitUser

Gast
#33
Tja, Apfelblüte, dann bleibt nach Arbeitsaufnahme nur eines:
Pass gut auf Dich auf.
So eine Beratertätigkeit kann für die Psyche des Beraters die Hölle werden.

Sobald Du merkst, dass es Dir zu viel wird: Geh zum Arzt und lass Dich krank schreiben.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass der BDP (Berufsverband Deutscher Psychologen) und die Krankenkassen "sehr begeistert" sein wird, zu hören, dass Laien hier fundierte psychologische Beratung geben wollen / sollen.

Man kann als Laie nämlich eine Menge bei den zu beratenden Menschen kaputt machen.

Und wie sieht es mit Schadenersatzforderungen aus?
Wenn ein Mensch, den Du beraten hast, als Folge Deiner Beratung einen Schaden davon trägt?

Diese Frage würde ich mal den Leuten dort stellen und eine Haftungsfreistellungserklärung von denen fordern.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Apfelblüte

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#34
Danke,

Man kann als Laie nämlich eine Menge bei den zu beratenden Menschen kaputt machen.

Und wie sieht es mit Schadenersatzforderungen aus?
Wenn ein Mensch, den Du beraten hast, als Folge Deiner Beratung einen Schaden davon trägt?

Diese Frage würde ich mal den Leuten dort stellen und eine Haftungsfreistellungserklärung von denen fordern.

die Frage werde ich heute mal stellen.

MfG.
 
E

ExitUser

Gast
#35
Das ist nicht nur schade, das ist eigentlich ein SKANDAL.
Warum machst du dann diesen Skandal mit????
Nur wegen Angst vor Sanktionen??
Hast du immer noch nicht gemerkt das hier Viele sind die dich nicht allein gelassen hätten. Aber jetzt, nachdem du Unterschrieben hast, wird der Weg für dich viiiel härter.
Trotzdem alles Gute:icon_daumen:
 

Apfelblüte

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#36
Danke Dicker Bär,

ich werde in den nächsten Tagen schreiben.
Ich lerne auf der Arbeit, mich zu wehren gegen die Willkür.
Es ist sehr viel zu lernen über ALG II, gesamtes SGB, welche Stricke ziehe ich in welchen Situationen.
Ich nutze die Willkür in der ich mich befinde, um sie später gegen die zu nutzen, die sie austeilen.

Werde nie wieder eine EGV unterschreiben, sondern mir immer den VA geben lassen, denn gegen den kann ich vorgehen.

Wer weiß, wofür das, was ich z. Zt. erlebe, noch gut sein wird.

MfG.
 

Rosalia

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#37
Schade auch für die Leute, die dort hinkommen und fundierte Hilfe erhoffen...
Damit nehmt Ihr Leuten, die für diese Arbeit ausgebildet sind, die Arbeit weg und betreibt selber Lohndumping, wenn ihr das mitmacht. Ich frage mich, wer diese Bürgerarbeitsstellen genehmigt hat und wundere mich nicht mehr darüber, dass Menschen mittlerweile einen großen Bogen um Beratungsstellen machen.

Du hast unterschrieben, nur weil die Leiterin sagte, so was hat es hier noch nie gegeben? Schon allein diese Aussage disqualifiziert Dich für diese Stelle.
 

Apfelblüte

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#38
Du hast unterschrieben, nur weil die Leiterin sagte, so was hat es hier noch nie gegeben? Schon allein diese Aussage disqualifiziert Dich für diese Stelle.
Ich habe doch nicht unterschrieben wegen dieser Frau !
Es hat mich sogar gefreut, dass sie sich so aufregt.

Ich stecke in dieser EGV, die ich aus Blödheit unterschrieben habe.

Wenn ich diesen Job nicht mache kriege ich Repressalien
(ok, gegen die könnte ich sogar vorgehen, wegen Uneignung)
und ich kriege eine andere Stelle zugewiesen
(wer weiß wo)
und
jemand anderes rückt nach.

Da mache ich es lieber, lerne über die Gesetze und gucke mir diese ganze Praxis dort mal wachen Auges an ! :icon_smile:

Es ist jetzt eindeutig zu früh, um eine Revolution zu starten.

MfG.
 

1957er

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#39
Wenn ich deinen Fall hier lese, dann kann ich nur noch staunen.

Erst machst du alles richtig, informierts dich und bekommts auch gute Ratschläge und dann:

Nur weil eine Tussi vom Bildungsträger sagt, sie dürfen den Vertrag nicht mitnehmen und man Ärger vermeiden will, wird mal eben doch unterschrieben.

Das kann es doch nicht sein!!!!!


Ich staune immer wieder, wie die Leute Ärger vermeiden wollen. Hinterher haben sie erst Recht Ärger und das meistens noch viel schlimmer als wenn sie mal am Anfang mehr Rückgrat gezeigt hätten.

Es ist jetzt nicht persönlich gegen irgendeine Person direkt gemeint. Meiner Meinung nach sind viele Menschen nicht in der Lage, NEIN zu sagen, obwohl sie genau wissen, das ihnen Unrecht getan wird und sie nur ausgenutzt werden. Egal ob als Arbeitsloser oder Geringverdiener.

Ich habe doch nicht unterschrieben wegen dieser Frau !
Es hat mich sogar gefreut, dass sie sich so aufregt.

Ich stecke in dieser EGV, die ich aus Blödheit unterschrieben habe.

Wenn ich diesen Job nicht mache kriege ich Repressalien
(ok, gegen die könnte ich sogar vorgehen, wegen Uneignung)
und ich kriege eine andere Stelle zugewiesen
(wer weiß wo)
und
jemand anderes rückt nach.

Da mache ich es lieber, lerne über die Gesetze und gucke mir diese ganze Praxis dort mal wachen Auges an ! :icon_smile:

Es ist jetzt eindeutig zu früh, um eine Revolution zu starten.

MfG.
 

Elbfee

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#40
Moin,

ich weiß ja gar nicht was ich zu erst beanstanden soll, hier wird so viel unrechtmäßig gemacht das man sich schon fragen muss, wer hier beratende Hilfe benötigt....

Ich habe mal kurz recherchiert, und bin fündig geworden.

Zitat:
Anträge zur Förderung von Bürgerarbeitsplätzen konnten bis zum 31.12.2011 (Posteingangsstempel) beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden. Neuanträge für das Modellprojekt Bürgerarbeit können nicht mehr gestellt werden. Die bis dahin beantragten Arbeitsplätze werden weiterhin durch das Bundesverwaltungsamt betreut und können längstens bis zum 31.12.2014 gefördert werden. Eine Bewilligung und die erstmalige Arbeitsplatzbesetzung kann bis zum 01.07.2012 erfolgen.
Zitat Ende
http://www.bva.bund.de/cln_101/nn_2143576/sid_DCAEC754B607491C249307392EB4C033/DE/Aufgaben/Abt__II/esf-projekte/Buergerarbeit/Buergerarbeit__node.html?__nnn=true

Frag mal deine Sachbearbeiterin, wie Sie sich das vorstellt, das man in zwei Monaten zum Sozialarbeiter gemacht werden soll. (Wahrscheinlich soll nur die Statistik mal wieder beeinflusst werden.)

Ich bin gerade dabei das Bundesverwaltungsamt auf die Praktiken des JC aufmerksam zu machen, denn so geht es ja nicht. :icon_dampf:

Im übrigen, "auch wenn Du schon unterschrieben hast" lege gegen die erzwungene Unterschrift Widerspruch ein, und berufe Dich darauf das Du unter Zwang gehandelt hast weil Du Angst vor Sanktionen hast.

Deinen Fall schickt uns der Himmel, wir werden uns gemeinsam darum kümmern das Du nicht gegen deinen Willen dort anderen Schaden zufügst.

Schreib Dir alles schön auf, bzw. schreib es hier rein, damit wir uns auch ein Bild davon machen können, bedanke dabei diesen Thread wird auch das Bundesverwaltungsamt lesen, deshalb bleibt Sachlich und haltet euch an die Netiquette

Gruß

P.S. Hab keine Angst vor Sanktionen, bzw. deren Androhungen, denn diese sind nur von kurzer Dauer, bis das Gericht die zurück pfeift, den Pfiff wird deine SB sicherlich noch lange hören.
Unglaublich, wo kommen wir denn hin wenn so was Schule macht..... :icon_dampf:

EDit:
Danke,
die Frage werde ich heute mal stellen.
MfG.
Du solltest einen Beistand mit nehmen damit Du nicht allein bist, vielleicht bleibst Du dann standhafter.
 

Rosalia

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#41
Ich bin gerade dabei das Bundesverwaltungsamt auf die Praktiken des JC aufmerksam zu machen, denn so geht es ja nicht. :icon_dampf:

Danke Elbfee, hatte gestern versucht, diesen Maßnahmeträger ausfindig zu machen, ist mir leider nicht gelungen.

Ungeachtet dessen finde ich das Verhalten von Apfelblüte so was von:icon_kotz:

Beratung und Gerede, wie Apfelblüte es von sich gibt, schließt sich für mich aus, ist mittlerweile aber die Regel, wenn man solche Leute in Beratungsstellen einsetzt.

Und dann tönen, in der Zeit könne man sich ja das ganze SGB beibringen und dann noch sozialpädagogisches Handeln, zwei komplette Studiengänge in drei Monaten, das ist wohl an Überheblichkeit nicht zu überbieten.
 

Apfelblüte

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#42
Und dann tönen, in der Zeit könne man sich ja das ganze SGB beibringen und dann noch sozialpädagogisches Handeln, zwei komplette Studiengänge in drei Monaten, das ist wohl an Überheblichkeit nicht zu überbieten.
Danke für die Einschätzung meiner Person.

Du nicht gegen deinen Willen dort anderen Schaden zufügst
Niemand fügt dort anderen Schaden zu. Das ist eine Tatsache.

MfG.
 

Apfelblüte

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#43
Entschuldigung für mein Posting von heute morgen, ich war ziemlich geschockt...

:icon_klatsch:Ich habe folgende PDF-Datei von Harald Thomé vom Verein Tacheles e.V. aus Wuppertal gefunden.:icon_klatsch:
Es ist die aktuelle Fassung vom 20. April 2012.
Im Schlußwort legt er viel Wert darauf, dass auch dieses Dokument nur provisorisch sein kann, wegen der ständigen Änderungen der Gesetzesgabe.

http://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II---20.04.2012-fa.pdf

Sehr interessant sind die Seiten über
- Sanktionen (S.111),
- EGV (S. 132)
- 1 € Job's (S. 134)

Es ist aber ein generell sehr lesenswertes Werk von Herrn Thomé
und ich wünsche viel Spaß beim Studieren dieser Lektüre.

MfG.
 

FrankyBoy

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#45
Diese Bürgerarbeit ist ein einziger Skandal - es gibt so viele arbeitslose Sozialarbeiter(innen) und die werden hier einfach, im fliegendem Wechsel, durch ungelernte Bürgerarbeiter ersetzt - warum werden denn in Zeiten angeblichen Fachkräftemangels so idiotische Maßnahmen eingeführt?

Richtig, es gibt nur eine logische Erklärung für den Mist - Geld!

Mensch Apfelblüte - Menschen wie dich kann ich nur verachten! Angst wegen einer läppischen Sanktion, die nie Realität werden würde wenn man auch nur ein wenig Hirnschmalz einsetzt!

Die Asis sollen ausgebildete Sozialpädagogen und Sozialarbeiter auf die Gehaltslisten setzen und damit auch für die Betroffenen vernünftig agieren - dieses Konstrukt mit der Bürgerarbeit ist arbeitsplatzvernichtend, asozial und illegal aber du scheinst ja eine willkommene Arbeitssklavin zu sein - prost Mahlzeit!
 
E

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Gast
#46
Es ist ein Politikum wenn Bürger in Notlagen von unqualifiziertem Personal beraten werden sollen.

Diese Tatsache spiegelt die Wertschätzung des Notleidenden in unserer Gesellschaft wider.

Solche Aktionen gehören in die Presse!
 

Apfelblüte

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#47
Hallo espps,
ja, Du hast Recht es ist ein Politikum.
Ich bin z.Zt. etwas Wallraff.

MfG.
 

Claus.

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#48
900€ für so einen harten Job plus auch noch weiterhin AlgII-Bezieher sein "dürfen" :mad:. Nette Ausbeutung!

Ich sehe hier das Vertragsrecht mit im Spiel und würde versuchen, die EGV und den Maßnahmevertrag zu kündigen/widerrufen, weil unter Androhung von schwerem Übel (Nötigung) jeweils zur Unterschrift gezwungen worden und somit von vornherein rechtsungültig.
Außerdem würde ich (schriftlich) die Zusätzlichkeit der Maßnahme anzweifeln und auf rechtlichem (gerichtlichem) Weg versuchen, die Maßnahme als voll sozialversicherungspflichtige normale Arbeit anerkennen zu lassen incl. nachträglicher Umwandlung in eine solche mit auch den entsprechenden Nachzahlungen.
(Ist da nicht mal ne Uni wegen fehlender Zusätzlichkeit auf die Nase gefallen und musste daraufhin einen 1€-Job nachträglich noch in eine reguläre Beschäftigung umwandeln mit auch entsprechender üblicher Entlohnung, AV + RV ect. -Beiträgen?)

Weiter Arbeiten gehen kannst (musst?) du ja trotzdem (Angstzwang :biggrin:). Die Frage ist nur, ob der Maßnahmeträger dich dann noch für geeignet hält - Nichteignung ist kein Sanktionsgrund.
Und die Gefahr, daß deine JC-Tante dich dann einfach in was anderes / noch schlimmeres steckt, halte ich für nicht besonders groß. Schließlich hätte sie als "Fachkraft" ja schon bei dieser Maßnahme die Zusätzlichkeit und auch deine Eignung dafür richtig einschätzen können müssen...
 

Elbfee

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#49
Moin,
Es ist ein Politikum wenn Bürger in Notlagen von unqualifiziertem Personal beraten werden sollen.
Diese Tatsache spiegelt die Wertschätzung des Notleidenden in unserer Gesellschaft wider.
Solche Aktionen gehören in die Presse!
jou, genau das passiert gerade, ich habe einen Freundeskreis in den Medien darauf aufmerksam gemacht, die werden sich jetzt darum kümmern, ich sage dann wo es zu lesen ist.

Gruß
 

Apfelblüte

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#50
Hallo Claus,

ich danke Dir sehr für Deinen konstruktiven Beitrag.:smile:

MfG.
 

Purzelina

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#52
Viel interessanter als diese allgemeinen für jeden zugänglichen Links würde ich Berichte von deiner Bürgerarbeit finden.

Zum Beispiel

Wer unterrichtet Euch über das SGBII und welcher Personenkreis kommt in die Beratungsstelle?
 

gismo41

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#53
Hallo Apfelblüte , auch ich kann nicht verstehen ,warum du dich so einschüchtern lassen hast ? :icon_eek: Zu diesen Termin hättest du auch eine Begleitung nach SGB X § 13 absatz 4 mitnehmen können.

Dann hätte die SB sicherlich den Vetrag dir mitgegeben? Weil dann ein Zeuge dabei ist.:icon_twisted:

Du kannst die EGV (da die EGV nach BGB ein vertrag ist ) , kündigen wegen Arglistiger Täuschung .Da man dir erzählt hätte , nein man könnte dir den Vertrag mit zur Prüfung nicht mitnehmen ,und müßtest dort unterschreiben , unter Androhnung einer Sanktion. Steht so nicht im Gesetz drin. So würde ich die EGV kündigen , und Strafantrag wegen Nötigung stellen.

Ich glaub aber nicht das du denn Mum hast ?

Ein Vertrag nach BGB beinhaltet auch die Kündigung. Und eine Unterschrift ist immer Freiwillig .Hast du freiwillig unterschrieben? War es dein freier Wille ?
Nein , man hat dich genötigt , und das ist strafbar.


Und was ist das für eine Rechtsanwältin ? Vom SGB 2 hat sie kleinerlei Ahnung .

Wo kommen wir denn dahin , das Laie ,nicht ausgeblidete Leute professionelle Sozialberatung Psychologische Beratung geben sollen? Das ist schon rechtwidrig.
Damit macht sich schon der Massnahmträger strafbar.
Ich finde mal konkret nach einen Vertrag mit deiner Aufgabe schriftlich in jeder Einzelheit , was man dir mündlich erzählt hat schriftlich fordern.



So was kann man auch der Berufschutz für Pschologe den verbrand mitteilen , und den Träger anzeigen.

Da haben sie ja eine Blöde gefunden. Da freut sich der Träger ,wieder viel Geld an den blöden elos zu verdienen. :biggrin: :icon_klatsch:
 

Apfelblüte

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#54
Beratung für ALG Empfänger ist die Antwort Purzelina !

(Hoffe Du fällst jetzt nicht in Ohnmacht:eek:, sondern bekommst einen großen, sarkastischen Lachanfall:icon_lol:, oder auch Wutausbruch:icon_dampf::icon_motz:)

Habe heute eine Einladung zur Unterzeichnung der EGV bekommen im Rahmen des dazugehörenden Coachings für Bewerbungen.
Sie ist im Anhang eingestellt.

Auch die Erste Seite des Arbeitsvertrages.

MfG.
 

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ExitUser

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#55
Ich hätte da mal 3 Verständnisfragen.

Warum muss man sich noch mit dem JC rumschlagen wenn man eine Bürgerarbeit absolviert?

Warum sollte man eine EGV unterschreiben wenn man eine Bürgerarbeit absolviert?

Warum muss man sich nebenher noch bewerben? Man hat doch einen tollen Job wenn man Bürgerarbeit macht.

Dann...

Deine Einladung ist nicht mal nach § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 SGB III

Und angerufen wird nicht, weil man mit denen nicht telefoniert.
Nur schriftlich zählt.

Zur Rechtsfolgenbelehrung...

Die Einladung ist nicht nach o.g. §§ aber in der RFB schreiben sie von diesen §§

Eine AU ist immer ein wichtiger Grund.

Wollen sie etwas haben was es nicht gibt...Reiseunfähigkeitsbescheinigung...wer übernimmt hier die Kosten wenn der Arzt so etwas ausstellt?
 

Purzelina

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#56
Stichwort begleitendes Coaching, zufällig bin ich mal unfreiwillige Zuhörerin eines lautstarken Gesprächs zwischen einer Maßnahmetante/Coach und Bürgerarbeiterin geworden.

In welchem Bereich bewerben Sie sich denn?

Eigentlich gar nicht, ich bin doch froh über die Bürgerarbeit, was besseres finde ich nicht.

Ohoh, der Coach-Besen ging dann aber ab wie Schmitz Katze. Fast wär ich dazwischen gegangen.
 

Apfelblüte

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#57
Ich brauche alles, aber keinen Coach, der mir erzählen will wie & wo ich Bewerbungen schreiben soll.
Ich gehe da hin und laß mir den VA geben.

Zu meinem "Job":
Immer stärker empfinde ich es als unmoralisch, Menschen, die Hilfe im Sinne von ALG Empfang haben, total laienhaft zu beraten, auch wenn man sein bestes gibt.
Die kommen dort treu, voller Vertrauen hin, denken ich bin eine renomierte Fachkraft und ich bin aber ein Laie, vom Amt abgearscht zur Zwangsarbeit.
Gleichzeitig wurde aber auch schon betont, wenn man denen richtig gute Tipps gibt, kriegt man Ärger mit der Chefin der gemeinnützigen Einrichtung.
Und das heißt die arbeiten alle zusammen, es geht hier nur ums Geld. Und es ist Vetternwirtschaft !!!!!!!!!!!
Ich sitze ja z. Zt. an der Quelle und kriege autentisch mit wie die Hasen laufen.
Ich habe noch Scrupel die hochgehen zu lassen, aber nicht mehr lange.

Zu dem Thema in anderen Foren:

Hartz IV Forum - Bürgerarbeit und Zuweisung für einen Coach ?

ALG-Ratgeber bei Problemen mit dem ALG - Thema anzeigen - Bürgerarbeit: Coaching, Stundenlohn
 

Apfelblüte

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#58
Schade Purzelina das Du mir nicht schreibst ob Du ohnmächtig wurdest, einen Lachanfall bekamst oder Dich ein Wutausbruch heimsuchte.

MfG.:icon_smile:
 

swavolt

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#59
Dann lies dich hier mal überall im Forum gut durch, damit du ordentlich beraten kannst. Das scheint die einzige Chance für die zu sein, die zu der Beratung hinkommen.
 
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#60
Dann lies dich hier mal überall im Forum gut durch, damit du ordentlich beraten kannst. Das scheint die einzige Chance für die zu sein, die zu der Beratung hinkommen.
swavolt, das geht doch nicht, denn wenn sie zu gut und vor allem richtig berät, kriegt sie doch Ärger mit der Chefin und mit dem JC!

@Apfelblüte
wie ist das dort eigentlich mit dem Datenschutz?
Sitzt in der Beratung immer noch jemand vom Träger dabei?
Werden die Daten von den Leuten, die zur Beratung kommen, ordentlich unter Verschluss gehalten und vor unberechtigtem Zugriff durch Dritte geschützt?

Musstest Du (und natürlich auch alle anderen Mitarbeiter dort) eine verbindliche Datenschutzerklärung unterschreiben, dass Stillschweigen über die in den Beratungen aufkommenden Probleme bewahrt wird?

Da sehe ich auch noch einen Ansatzpunkt, die Sache auffliegen zu lassen. Ggf. mal den Bundesdatenschutz informieren.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Apfelblüte

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#61
@Apfelblüte
wie ist das dort eigentlich mit dem Datenschutz?
Sitzt in der Beratung immer noch jemand vom Träger dabei?
Werden die Daten von den Leuten, die zur Beratung kommen, ordentlich unter Verschluss gehalten und vor unberechtigtem Zugriff durch Dritte geschützt?

Musstest Du (und natürlich auch alle anderen Mitarbeiter dort) eine verbindliche Datenschutzerklärung unterschreiben, dass Stillschweigen über die in den Beratungen aufkommenden Probleme bewahrt wird?
Datenschutz ist ok.
Stillschweigen bewaren auch über das Ende des "Arbeitsverhältnisses" hinaus.

Beraten darf ich nicht, höre zu und "lerne".

Was auffällig ist: "Lerne" jetzt, aber gleichzeitig muß ich Bewerbungen schreiben.
Angenommen ich finde eine Stelle, rückt jemand anderes nach, fängt wieder bei Null an.
Oder jemand, der Ahnung von der Materie hat rückt nach. Beste Lösung für die Menschen die hinkommen.
Es geht hier nur um die Fördergelder des ESF für den gemeinnützigen Träger, die zu Beratenden Menschen sind denen schnuppe.
Wird schon irgendwie hinhauen ist die Devise der Geschäftsleitung.

Halte aber trotzdem die Stellung...

MfG.
 

Apfelblüte

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götzb

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#63
In welchem Bereich bewerben Sie sich denn?

Eigentlich gar nicht, ich bin doch froh über die Bürgerarbeit, was besseres finde ich nicht.

Ohoh, der Coach-Besen ging dann aber ab wie Schmitz Katze. Fast wär ich dazwischen gegangen.
Das Jobcenter kann nur so weit mit reinreden,sofern es die Ergänzungsleistungen betrifft. Denn Bürgerzwangsarbeit ist so ausgestaltet vom Lohn,das man Anspruch auf erg. ALG2 hat.

Aber wer sowieso kein erg. ALG2 mehr bekommen würde,wegen Partner etc,kann das Jobcenter auch nichts mehr kürzen,den die Bürgerarbeit ist technisch wie ein Volljob zu sehen,im Gegensatz zur ehemaligen ABM,wo der Arbeitslose aus dieser vom JC berufen werden konnte.
 

Apfelblüte

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#64
Hallo,

der Link zu den Folien von Harald Thomé funktioniert nicht mehr !
Deshalb hier die Folien zum Runterladen als PDF:

Sehr interessant sind die Seiten über
- Sanktionen (S.111),
- EGV (S. 132)
- 1 € Job's (S. 134)

Die PDF-Broschüre zu Sanktionen ist auch sehr interessant.


MfG.
 

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Mariann

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#66
Hallo,
mich würde es mal interessieren ob man sich nicht vom JC abmelden kann. Man hat ja einen Arbeitsvertrag. Gut man erhält noch Geld vom Amt.
Ich würde es mal so versuchen: Die Bürgerarbeit dauert ja meist 1 Jahr. Der Leistungszeitraum ein halbes. Läuft dieser aus stellt man keinen Fortzahlungsantrag.
Man hat also nur den Nettolohn und müsste sich einschränken, aber was macht nun das JC?
 

götzb

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#67
Wenn du keine Leistungen vom JC erhält,kann es auch nicht sanktionieren.
Aber besser wäre es im Bezug zu bleiben,denn schlimmer als die Streichung der Ergänzungsgelder geht auch nicht,nur dann in mehreren Stufen,so das du unter dem Strich mehr hast /weil ja bei der ersten Jobablehnung oder Vorladung nicht alles gekürzt wird,in Gegenrechnung bekommst du Rückerstattung von Betriebskosten,dann macht es dann doch Sinn sich vom JC abzumelden,muss man ausrechnen.
 
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