Arbeitszeugnis und Ausbildungzeugnis für ZAF

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Automatix

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Guten Abend,

ist man verpflichtet einer ZAF ein Arbeitszeugnis und Ausbildungzeugnis zu übersenden?
Ich sende ausschließlich mein Prüfungszeugnis mit, daran kann man doch erkennen das ich den Beruf erfolgreich abgeschlossen habe. Nun habe ich schon mehrmals einen Brief von einer ZAF bekommen das meine Unterlagen unvollständig sind und das ein Ausbildungzeugnis sowie Arbeitszeugnis verlangt wird.
Ich möchte diese Dokumente ungerne an zwielichtige ZAF weitergeben, auf was kann ich mich hier Berufen bzw. wie am besten argumentieren?

Danke!
 

arbeitsloskr

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Hallo Automatix,

es gibt keine Pflicht Arbeits- und Ausbildungszeugnisse beim Ausscheiden aus einem Unternehmen dort anzufordern. Insofern gibt es auch keine Pflicht Zeugnisse jedweder Art vorlegen zu müssen.

Das ist die derzeitige gesetzliche Lage. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen ;)
 

avalanche

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Hallo @Automatix,

Arbeitszeugnisse schicke ich grundsätzlich anonymisiert zur ZAF, so dass nur die geleistete Tätigkeit ersichtlich ist. Das muss denen genügen.

ave
 

Automatix

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Auf welchen Paragraphen kann man sich da berufen? Habe schon die Suchmaschine meines Vertrauens mit sämtlichen Informationen gefüttert und nichts gefunden. Für genauere Informationen wäre ich sehr Dankbar.
 

Frank71

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Für die Zukunft, bewerben bei einer Sklavenbude nur mit Anschreiben und Lebenslauf, Zeugnisse können wenn verlangt beim Vorstellungsgespräch nach gereicht werden.
 

Automatix

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@Frank das mach ich doch, ich habe ja zusätzlich sogar ein Prüfungszeugnis beigelegt wo mein Beruf offensichtlich zu erkennen ist. In den Schreiben steht nichts von einer Einladung zum Vorstellungsgespräch, sondern das die Bewerbungsunterlagen unvollständig sind, und die fehlenden Zeugnisse schnellstmöglich nachgereicht werden sollen. Wenn es also eine klare gesetzliche Lage gibt, finde ich es wichtig, dass man weiß worauf man sich genau berufen kann.
 

avalanche

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@Automatix,

ich schwärze Briefkopf und -fuß. Beschäftigungsdauer und Beschreibung der Tätigkeiten lasse ich stehen.

Dem alten AG musste ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, deswegen wird das Arbeitszeugnis geschwärzt und gut ist.

ave
 
M

mucel

Gast
@Automatix,

ich schwärze Briefkopf und -fuß. Beschäftigungsdauer und Beschreibung der Tätigkeiten lasse ich stehen.

Dem alten AG musste ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, deswegen wird das Arbeitszeugnis geschwärzt und gut ist.

ave

Du mußtest also in einer Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, dass du nirgends das Arbeitszeugnis vorlegst, ohne die Daten des alten Arbeitgebers zu schwärzen?

Darfst du dann in deinem Lebenslauf wenigstens schreiben, wo du gearbeitet hast oder bezieht sich die Verschwiegenheitserklärung auch darauf?
 

karuso

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Hallo Automatix.

das einzigste was du vorlegen mußt ist dein Abschlusszeugniss von deiner Schule und wenn vorhanden ein Facharbeiterbrief oder Studium.Zeugnisse von Arbeitgebern oder Prüfungszeugnisse die mußt du nicht vorlegen.Du sagst der ZAF das du keine hast und gut.:wink:
 

Allimente

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@Automatix

Mach dir doch keinen Stress. Wenn du etwas nicht vorlegen möchtest, dann kann das doch zufällig beim letzten Umzug verlorengegangen sein. Und neue Zeugnisse anfordern kostet halt etwas, vielleicht übernimmt die ZAF ja die Kosten dafür... ;)
 

arbeitsloskr

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Auf welchen Paragraphen kann man sich da berufen? Habe schon die Suchmaschine meines Vertrauens mit sämtlichen Informationen gefüttert und nichts gefunden. Für genauere Informationen wäre ich sehr Dankbar.

Hallo Automatix,

im Gegenteil, nicht du musst beweisen, dass du keine Zeugnisse beileigen brauchst, sondern derjenige, der diese sehen will, muss belegen, warum er diese unbedingt sehen will.

Wie schon erwähnt, es gibt keine Pflicht Zeugnisse anzufordern, aufzubewahren und/oder jedermann zeigen zu müssen.Deutschland ist eines der wenigen Ländern, wo diese "Zeugnis-Kultur" herrscht.
 

avalanche

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Wenn man etwa als Elektriker in E3 (= Arbeiten in Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung erfordern) eingestuft werden möchte, ist diese Qualifikation durch Gesellenbrief zu dokumentieren.

@mucel
Nach Privatisierung der deutschen BP habe ich in einem Logistik-zentrum PWZ kommissioniert. Über die örtlichen Gegebenheiten hatten die AN Stillschweigen zu bewahren. Die Telefon-Nr. wurde von der Auskunft nicht herausgegeben, die Haus-Nr. intern stark erhöht.

Um Nachteile für mich zu vermeiden, habe ich Briefkopf und -fuß für Bewerbungen abgedeckt. Bemängelt hat das kein AG, allerdings habe ich danach nur Zeitarbeit gemacht.

LG, ave
 
E

ExUser 2606

Gast
Wenn man etwa als Elektriker in E3 (= Arbeiten in Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung erfordern) eingestuft werden möchte, ist diese Qualifikation durch Gesellenbrief zu dokumentieren.
In so einem Fall iat das klar, aber Schul- oder Studienabschluss? Ausserdem hat der TE das Prüfungszeugnis vorgelegt, das sollte wohl reichen.

@mucel
Nach Privatisierung der deutschen BP habe ich in einem Logistik-zentrum PWZ kommissioniert. Über die örtlichen Gegebenheiten hatten die AN Stillschweigen zu bewahren. Die Telefon-Nr. wurde von der Auskunft nicht herausgegeben, die Haus-Nr. intern stark erhöht.

Um Nachteile für mich zu vermeiden, habe ich Briefkopf und -fuß für Bewerbungen abgedeckt. Bemängelt hat das kein AG, allerdings habe ich danach nur Zeitarbeit gemacht.

LG, ave
Also ich lese daraus keine Erfordernis, ein Zeugnis zu anonymisieren.
 

karuso

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Das muß man auch nicht wenn du das nicht willst aber da jeder wenigstens ein Schulzeugnis hat egal welche Klasse könnte es negativ gewertet werden beim Jobcenter.Wenn man keinen Berufsabschluss hat kann man auch nichts vorlegen.Arbeitszeugnisse hat man nicht dann kann man sie auch nicht vorlegen.:wink:
 

Automatix

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Meine Frage, wo genau die gesetzliche Grundlage zu finden ist, wurde leider noch nicht beantwortet.
Bei einem Foto weiß ich, dass ich mich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz berufen kann.
Falls jeamand die genaue juristische Grundlage kennt, bitte posten. Vielen Dank für die bisherigen Denkanstöße.
 
E

ExUser 2606

Gast
Eigentlich kann es da keine gesetzliche Grundlage geben.

Ein Foto kann man jederzeit machen, von daher muss das geregelt sein.

Es gibt kein Pflicht, ein Ausbildungs- oder Arbeitszeugnis zu besitzen, aufzuheben oder ausstellen zu lassen. Von daher kann es logischer Weise auch keine Pflicht geben, sowas vorzulegen.
 

Automatix

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Ich drücke es mal ein wenig anders aus.
Wenn eine ZAF explizit nach einem Arbeits-/ Ausbildungszeugnis verlangt und man diesem Wunsch nicht nachkommt, kann man also nicht wegen unzureichender Bewerbungsbemühung sanktioniert werden?
 
E

ExUser 2606

Gast
Du kannst nur das vorlegen, was Du hast. Soll Dir mal jemand nachweisen, dass Du das Zeugnis, welches Du nicht vorgelegt hast, überhaupt hast.

Und selbst wenn: Ich stelle die Bewerbungsunterlagen individuell fürjeden Arbeitgeberzusammen. Bei einem AG lege ich diese Zeugnisse und Zertifikate bei, bei einem anderen wieder andere, je nachdem, was ich meine, womit ich den Arbeitgeber überzeugen kann, mich zu nehmen. Keim Mensch kann mich zwingen, ein schlechtes Zeugnis vorzulegen. Im Wort Bewerbung steckt Werbung. Und wenn amn für etwas wirbt, stellt man Positives in den Vordergrund und läßt Negatives weg. Was im Einzelfall pitiv oder Negativ ist, entscheide ich selber.
 
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