Arbeitszeugnis bei Probezeitkündigung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Hallo bin nach 4 1/2 Monaten zum Ende der Probezeit fristgerecht gekündigt worden.
Ich durfte wählen ob ich weiter arbeite oder mich bezahlt freistellen lasse!
Nach diesem Schock habe ich erstmal meine 10 Tage Urlaub genommen und bin dann in der schriftl. Kündigung bis zum Ende der Probezeit (31.7.) frei gestellt worden!
In der Arbeitsbescheinigung (für die Arbeitsbehörde) stand, dass ich mich nicht vertragswidrig verhalten habe.
Nun war ich nach meinem Urlaub im alten Betrieb und habe mündlich nachgefragt, wann ich mein Arbeitszeugnis bekomme?
Da wurde mir mündlich erklärt, in der nächsten Woche hätte ich das Zeugnis.
Danach spielte sich bis zum 10.8.13 nichts ab.
Zwischenzeitliche telefonische Nachfragen (wurde nicht mit meiner Chefin-Sozialarbeiterin verbunden) - man müsse noch mit der Heimleitung sprechen, dann käme das Zeugnis. Am 20.8. habe ich per E-Mail nachdrücklich auf mein Arbeitszeugnis gepocht (mit Andeutung das ich sonst andere Wege gehen würde) und Fristsetzung zum 03.09.2013.
Am 27.08.2013 habe ich auf Anraten von Freunden (E-Mail wäre nicht rechtsicher) noch einen Brief per Einschreiben mit Rückschein(wurde auch abgeholt) mit gleichem Inhalt und Fristsetzung hinterher geschickt.
Bis heute nix, keine Rückmeldung, kein Arbeitszeugnis nix.
Nun will ich bis zum Ende der Woche noch abwarten.
Aber wenn dann nix passiert, weiß ich nicht mehr was ich machen soll.
Ich werde jetzt in diesem Monat 60jahre, dass ist mir in 45 Arbeitsjahren noch nicht passiert. Kein Arbeitgeber hat mir ein Arbeitszeugnis vorenthalten.
Soviel Frechheit und Ignoranz ist mir wirklich noch nicht begegnet!
Habe leider keine Rechtsschutzversicherung.

Könnt ihr mir raten was ich nun tun soll?
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.336
Bewertungen
4.098
Mal ernsthaft! Was meinst du, was nun dabei rauskommt ? Dein Arbeitszeugnis wird wie Sche!sse aussehen. Bei mir hatte mein AG damals auch fast 1 Jahr gebraucht, ein Arbeitszeugnis fachgerecht und auch inhaltlich korrekt auszufertigen. Zum Glück bekam ich ein "Schreiben" nach wenigen Monaten. Darauf konnte ich dann aufbauen und es sukzessive verbessern. Ich hätte an deiner Stelle ein Arbeitszeugnis schriftlich vorgefertigt und denen zum Unterschreiben zukommen lassen. Allerdings bei 4½ Monaten kannst du ruhig auf das Arbeitszeugnis verzichten.
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Ich kenne es nicht, das man kein Arbeitszeugnis bekommt!
Man muss sich doch noch bewerben!
Sag nicht in "deinem Alter!"
Da ich raus bekommen habe, dass meinen Platz jemand eingenommen hat, der zwei Jahre lang von der Arbeitsagentur zum Gehalt bezuschusst wird. Und andere, die in der Zeit auch Gehaltszuschüsse (Arbeitgeber bekommt Geld von der Argentur) von der Arbeitsagentur bezuschusst werden, war ich der einzige in der Zeit, bei dem das Gehalt vom Arbeitgeber voll gezahlt werden musste.
Mein Verdacht: ich musste gehen weil ich nur gekostet habe und meine anderen Kollegen für den Arbeitgeber (zum Teil kostenlos) zur Verfügung standen! Die Arbeitsagentur zahlt ja.
Das ist natürlich nur ein Verdacht, darum werde ich diesen sehr großen Arbeitgeber auch nicht öffentlich machen.
Aber die Überschneidungen sind schon frappierend.
Die wollten mich m.E. aus Kostengründen (wurde natürlich nicht gesagt) los werden.
Aber dass sie so dickfällig sind und mir ein Arbeitszeugnis vorenthalten, das schlägt dem Fass den Boden aus!
Ich bin es wie gesagt nicht gewöhnt, keines zu bekommen!
Das fordert mich heraus!

Da muss man doch was machen können, oder?
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
15.616
Bewertungen
14.521
Ich würde den Verdacht jedenfalls dem JC mitteilen, dann bekommt der AG keine Zuschuesse mehr...
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.336
Bewertungen
4.098
Ich kenne es nicht, das man kein Arbeitszeugnis bekommt! [...] Da muss man doch was machen können, oder?
Ich kann dich durchaus verstehen. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Menschen, Unternehmen, Arbeitgeber usw. haben jegliche Grundregeln menschlichen Handelns und der Ethik verloren. Die Zeiten sind hart und jeder kämpft ums Überleben. Allerdings würde ich jetzt erstmal keinen "Stress" mehr bei dem Laden da machen. Was du absolut vermeiden solltest ist dort in kurzen Abständen dort "Stressig" aufzufallen. Ich empfehle dir, zur Gewerkschaft zu gehen (Verdi oder IG-Metall) und dich dort beraten zu lassen. Kostet beim Erstgespräch nicht die Welt und gelegentlich lassen die auch mal mit sich reden und senden deinem AG ein Anschreiben zu, welches dann "Beine" macht.
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Ich kann dich durchaus verstehen. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Menschen, Unternehmen, Arbeitgeber usw. haben jegliche Grundregeln menschlichen Handelns und der Ethik verloren. Die Zeiten sind hart und jeder kämpft ums Überleben. Allerdings würde ich jetzt erstmal keinen "Stress" mehr bei dem Laden da machen. Was du absolut vermeiden solltest ist dort in kurzen Abständen dort "Stressig" aufzufallen. Ich empfehle dir, zur Gewerkschaft zu gehen (Verdi oder IG-Metall) und dich dort beraten zu lassen. Kostet beim Erstgespräch nicht die Welt und gelegentlich lassen die auch mal mit sich reden und senden deinem AG ein Anschreiben zu, welches dann "Beine" macht.
Das das nicht anständig ist, da hast du Recht.
Nach welchen ethischen Grundsätzen sollen dann heute unsere Jugend handeln?
Das es schwerer ist habe ich schon lange gemerkt.
Das dabei aber jeder Anstand verloren geht, das kann in unserer Gesellschaft auf Dauer nicht gut gehen.

Wenn manche meinen lass das (in deinem Alter).
Nee, da hat man mich aber noch nicht kennen gelernt!
Solchen Leuten muss man doch das Handwerk legen!
Es geht doch nicht nur mir so!
Die sollen sich was schämen!

Das mit der Gewerkschaft ist ne gute Idee :smile:
 

roland55

Elo-User*in
Mitglied seit
18 Januar 2008
Beiträge
79
Bewertungen
17
Hi,

natürlich wollen die dich ärgern, ein Arbeitszeugnis steht dir zu.
Natürlich wird dein Arbeitszeugnis dementsprechend aussehen wenn die dich in der Probezeit entfernen.
Gehe zu einem RA der setzt für dich ein Schreiben auf ,- Kostet dich ca. 20 Euro vielleicht reagieren dann darauf.

Gruss

Roland55
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Hi,

natürlich wollen die dich ärgern, ein Arbeitszeugnis steht dir zu.
Natürlich wird dein Arbeitszeugnis dementsprechend aussehen wenn die dich in der Probezeit entfernen.
Gehe zu einem RA der setzt für dich ein Schreiben auf ,- Kostet dich ca. 20 Euro vielleicht reagieren dann darauf.

Gruss

Roland55

Danke für die Antwort, aber die o.g. Links funktionieren nicht!
 

KARLderWEHRER

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Juli 2012
Beiträge
563
Bewertungen
184
Hallo!

du kannst deinem ehemaligen Arbeitgeber vielleicht folgenden Brief schreiben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

bekanntlich endete meine Beschäftigung in Ihrem Hause bereits zum xx.xx.xxxx. Gleichwohl haben Sie mir - trotz entsprechender Aufforderung - noch kein Arbeitszeugnis erteilt.

Ich fordere Sie deshalb erneut auf, mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, unter Aufnahme von Angaben über Leistung und Verhalten zu erteilen und setze Ihnen hierfür eine Frist (ca. 2- 3 Wochen sollten ausreichen).

Nach fruchtlosem Verstreichen der vorgenannten Frist müsste ich meine Ansprüche mit gerichtlicher Hilfe durchsetzen.

MFG
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Also wenn ich nun sehr dringend werde und drohe, können die dann die Arbeitsbescheinung die die Arbeitsagentur schon hat, aus Verägerung, hier war angekreuzt das ich mich nicht vertragswidrig verhalten habe rückgängig machen?
Hab ja schon ohne Probleme die erste ALG - Zahlung bekommen.

Ich wurde in der Probezeit, zwar mit Freistellung, aber mit normaler Kündigungsfrist ordentlich gekündigt!

Man hat ja schon Pferde vor der Apotheke ko....en gesehen.

Oder bin ich da zu erfinderisch!

Ich will ja nicht mein ALG gefährden.
 

KARLderWEHRER

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Juli 2012
Beiträge
563
Bewertungen
184
Guten Morgen,

das glaube ich nicht. Gerade in der Probezeit haben es beide Parteien, also der AG und der AN, relativ leicht, dass Arbeitsverhältnis aufzulösen. Warum sollte dein ehemaliger Arbeitgeber hier jetzt auf einmal anfangen, Ärger zu machen? Da riskiert der doch ebenfalls, mit dir Ärger zu bekommen.

Die Aufforderung ein Arbeitszeugnis zu erteilen, hat mir mal ein RA für Arbeitsrecht verfasst. Das ist eine normale Sache.
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Guten Morgen,

das glaube ich nicht. Gerade in der Probezeit haben es beide Parteien, also der AG und der AN, relativ leicht, dass Arbeitsverhältnis aufzulösen. Warum sollte dein ehemaliger Arbeitgeber hier jetzt auf einmal anfangen, Ärger zu machen? Da riskiert der doch ebenfalls, mit dir Ärger zu bekommen.

Die Aufforderung ein Arbeitszeugnis zu erteilen, hat mir mal ein RA für Arbeitsrecht verfasst. Das ist eine normale Sache.

kannst du mir sagen was der Anwalt so kostet?
 

KARLderWEHRER

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Juli 2012
Beiträge
563
Bewertungen
184
Hallo Ikarus,

meine Rechtsschutzversicherung hat mir einmal den von mir beauftragten Anwalt, den ich wegen "20-km/h zu schnell" beauftragt habe bezahlt und dieser hat dafür nicht ganz 400€ bekommen. Anwälte kosten also richtig Kohle! Vielleicht könnte man diesen auch über Prozesskostenhilfe finanzieren, dies solltest du jedoch am Besten direkt mit einem Rechtsanwalt, bzw. Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Ikraus: Bitte entspann dich aber mal! Das Arbeitsverhältnis wurde von deinem Arbeitgeber während der Probezeit gekündigt! Also, dass hast du grundsätzlich nicht zu verantworten. Vielleicht kannst du den von mir oben angeführten Vorschlag für die Anforderung deines Arbeitszeugnisses verwenden und dabei die Androhung der gerichtlichen Hilfe (noch) weglassen. Und wenn dir dein ehemaliger Arbeitgeber nach Ablauf der Frist kein Zeugnis erteilt hat, schickst du dieses Schreiben, nur eben mit der Androhung gerichtlicher Hilfe!

Über den Inhalt des Arbeitszeugnisses kannst du dann nachdenken, sobald du dieses in den Händen hältst.

Wichtig ist jedoch, mögliche Ausschlussfristen, die evtl. in deinem Arbeitsvertrag beinhaltet sind (in der Regel 3 Monate) unbedingt zu beachten.

Gruß
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Hallo Ikarus,

meine Rechtsschutzversicherung hat mir einmal den von mir beauftragten Anwalt, den ich wegen "20-km/h zu schnell" beauftragt habe bezahlt und dieser hat dafür nicht ganz 400€ bekommen. Anwälte kosten also richtig Kohle! Vielleicht könnte man diesen auch über Prozesskostenhilfe finanzieren, dies solltest du jedoch am Besten direkt mit einem Rechtsanwalt, bzw. Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Ikraus: Bitte entspann dich aber mal! Das Arbeitsverhältnis wurde von deinem Arbeitgeber während der Probezeit gekündigt! Also, dass hast du grundsätzlich nicht zu verantworten. Vielleicht kannst du den von mir oben angeführten Vorschlag für die Anforderung deines Arbeitszeugnisses verwenden und dabei die Androhung der gerichtlichen Hilfe (noch) weglassen. Und wenn dir dein ehemaliger Arbeitgeber nach Ablauf der Frist kein Zeugnis erteilt hat, schickst du dieses Schreiben, nur eben mit der Androhung gerichtlicher Hilfe!

Über den Inhalt des Arbeitszeugnisses kannst du dann nachdenken, sobald du dieses in den Händen hältst.

Wichtig ist jedoch, mögliche Ausschlussfristen, die evtl. in deinem Arbeitsvertrag beinhaltet sind (in der Regel 3 Monate) unbedingt zu beachten.

Gruß
Hallo, KARLderWEHRER!
Ja, es gibt die Ausschlußfrist von 3 Monaten, darum treibt es mich auch um!
Also ich wurde 10.06.2013 zum 31.07.2013 zum Ende der Probezeit gekündigt.
Habe mit meiner Vorgesetzten gesprochen und wurde vertröstet.
Danach habe ich noch zweimal telefoniert und kam beim letzten Anruf gar nicht mehr durch. Also wurde vom Vorzimmer abgewimmelt.
Da war ich noch sehr freundlich.
Habe dann am 20.08.2013 eine E-Mail gesendet mit der Bitte um ein Arbeitszeugnis und Fristsetzung bis zum 03.09.2013 und Androhung sich "andere Wege vorzubehalten"
Da ein Bekannter sagte E-Mails seien nicht rechtsverwertbar habe ich das selbe Schreiben noch´mal am 27.08.2013 per Einschreiben/Rückschein abgesendet. Wie gesagt Termin 03.09.2013 bisher rührt sich immer noch nichts.
Wie du schon schreibst gibt es in meinem Vertrag eine Ausschlußfrist von drei Monaten.
Da frage ich mich wann zählt die Frist ab Datum des Kündigungsschreiben oder ist das Datum die vertragliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Darum habe ich auch das Schreiben mit Rückschein losgeschickt.
Auch frage ich mich: Wenn ich innerhalb der 3 monatigen Ausschlussfrist meinen Anspruch auf ein Zeugnis geltend gemacht habe, zählt diese dann noch oder greift dann die Ausschlussfrist.?
Wer weiß da Bescheid?
 

KARLderWEHRER

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Juli 2012
Beiträge
563
Bewertungen
184
Guten Morgen Ikarus,

die 3-monatige-Ausschlussfrist beginnt ab dem Zeitpunkt der Kündigung zu wirken. Da deine Kündigung zum 31.07.2013 wirksam wurde, endet die Ausschlussfrist, innerhalb derer mögliche Ansprüche geltend zu machen sind, Ende Oktober.
Du hast also deinen Arbeitgeber schon via E-Mail aufgefordert, ein Arbeitszeugnis zu erteilen?! Dann schreibe diesem folgendes:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bekanntlich endete meine Beschäftigung in Ihrem Hause zum 31.07.2013. Gleichwohl haben Sie mir bis heute trotz entsprechender Aufforderung kein Arbeitszeugnis erteilt. Ich fordere Sie deshalb erneut dazu auf, mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, unter Aufnahme von Angaben über Leistung und Verhalten zu erteilen und setze Ihnen hierzu eine letzte Frist bis zum xx.xx.xxxx. Nach fruchtlosem Verstreichen der vorgenannten Frist werde ich meine Ansprüche gerichtlich geltend machen.

MFG

ENDE- ENDE - ENDE

Gib deinem Arbeitgeber noch einmal 2 - 3 Wochen Zeit. Wenn du dann immer noch kein Zeugnis hast, müsstest du dann leider Klage bei deinem zuständigen Arbeitsgericht erheben. Bitte beachte außerdem, dass dir noch genügend Zeit bleibt, dass Arbeitszeugnis inhaltlich zu prüfen, sodass du ggf. die Möglichkeit hast, mögliche Einwendungen gegenüber dem Arbeitgeber geltend zu machen. Eine mögliche Klage wäre dann vor Ende Oktober bei deinem Arbeitsgericht einzureichen.

Hier endet jetzt meine Hilfsmöglichkeit für dich. Du kannst den Weg wie von mir beschrieben gehen, oder du nimmst dir einen Anwalt. Mehr kann ich leider nicht für dich tun.

Gruß
KdW
 

ikarus

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
966
Bewertungen
375
Hallo KARLderWEHRER,

ich möchte mich bei dir recht herzlich bedanken!
Mehr kann man nicht erwarten.
Du warst mir eine große Hilfe!
 

KARLderWEHRER

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Juli 2012
Beiträge
563
Bewertungen
184
Hallo Ikarus,

ich hoffe, dass dann alles klappt!

Sollte es dennoch Probleme geben, kannst du dich gerne erneut - am besten via PN - melden. Ggf. können wir dann gemeinsam eine Klageschrift verfassen.

Wollen wir aber hoffen, dass die Sache auch so geregelt wird.

Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Bis heute nix, keine Rückmeldung, kein Arbeitszeugnis nix.
Nun will ich bis zum Ende der Woche noch abwarten.
Aber wenn dann nix passiert, weiß ich nicht mehr was ich machen soll. ...

Könnt ihr mir raten was ich nun tun soll?
Ja, natürlich. Geh aufs Arbeitsgericht und erhebe Klage. Alles andere ist sinnlos - keine Drohungen mit Anwalt oder so, darüber lachen die sich tot. Denn in einem Arbeitsgerichtsprozeß zahlt in der ersten Instanz jede Partei ihren Anwalt selbst, egal wie die Sache ausgeht (einzige Ausnahme: Gewerkschaftsmitglieder und Rechtsschutzversicherte).

Du brauchst aber keinen Anwalt. Vor Jahren war das so, daß man auf dem Gericht einen Zettel bekam, wo der Arbeitgeber eingetragen wurde und dann wie auf einem Wahlzettel anzukreuzen war, was eingeklagt werden sollte. Wenn das bei Euch anders ist, wird Dir der Rechtspfleger helfen.
 

KARLderWEHRER

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Juli 2012
Beiträge
563
Bewertungen
184
Hallo Ikarus,

warte jetzt bitte zunächst einmal noch ab, ob es (hoffentlich) eine Reaktion auf dein 2. Schreiben geben wird.

Ich habe mir erlaubt, eine Klage für dich vorzubereiten, die du ggf. verwenden könntest, sollte deine erneute Aufforderung fruchtlos bleiben.

Diesen ersten Entwurf kannst du dir schon einmal anschauen.

Du bist quasi "Max Mustermann" und dein ehemaliger Arbeitgeber ist die "Muster GmbH". Alle Angaben sind entsprechend von dir anzugeben.

Du müsstest diese Klageschrift und alle "Anlagen" 2 mal kopieren, die Anlagen entsprechend kennzeichnen (Anlage K1, Anlage K2,...) und beide Exemplare unterschreiben und die Klage dann an das für dich zuständige Arbeitsgericht senden.

Selbstverständlich stehe ich dir dann auch weiterhin für Fragen zur Verfügung und würde dich auch bei dem Rechtstreit "begleiten". Allerdings schicke ich dir dann eine Rechnung ;-). Nein quatsch, dass mache ich so!

@alle: Sehr gerne bin ich für weitere Anregungen für diese Klage dankbar und freue mich über eure kritischen Kommentare.



Gruß

KdW
 

Anhänge:

Oben Unten