Arbeitsvorschlag Krankheitsfall (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Smolle

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Moin
Wenn ich als Arbeitslosgemeldeter einen Arbeitsvorschlag vom Amt zugeschickt bekomme und ich aber gleichzeitig Krank geworden bin mit Krankmeldung, besteht da trotzdem die Gefahr das ich eine Sperre bekomme ?
Muß ich auch nach 2 Wochen Krankheit den Arbeitsvorschlag nachgehen ?
 

Dark Vampire

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Wenn abzusehen ist dass du nur kurz krank bist würde ich mnich schon bewerben, sofern der VV mit RFB ist.
 

Smolle

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Mein Problem ist das ich diverse Krankheiten habe die nicht so schnell verschwinden werden.
Mein Arbeitsamt hat mich zur Rentenversicherung geschickt die wiederum hat mir 1 jahr Zeit gegeben meine Krankheiten mit einen neuen Arbeitsplatz abzustimmen.
Jetzt sagt das Arbeitamt sie wollen Geld von uns also nehmen sie alle Arbeit an die wir ihn Vorschlagen.
Alles war eigentlich nur eine Gesetzlich abgesicherte Degradierung damit ich nicht ablehnen kann.
Ist das fürs Arbeitsamt eine Arbeitablehnung wenn ich bei dem Vorstellungsgespräch über meine Krankheiten spreche und wie oft ich wahrscheinlich Krank bin ?
 
E

ExitUser

Gast
Die Frage wird man nicht eindeutig beantworten können. Zumindest ist es so, dass eine Sperrzeit eintreten kann, "wenn man durch sein Verhalten" eine Einstellung verhindert.

Wenn du bspw. jeden Di. und Do. zur Dialyse musst, steht dies fest und dürfte bei Nennung kein Problem darstellen. Wenn du nur vermutest dass du aufgrund der Erfahrung in der Vergangenheit auch künftig immer wieder krank sein wirst, dürfte dies sehr sehr problematisch sein. Ich will deine Krankheit, die ich nicht kenne, nicht verharmlosen. Aber überspitzt gesagt, wegen Grippe falle ich auch fast jeden Winter mal aus und dann passiert meist im Sommer auch noch was. Geht nicht.

Ich geh mal davon aus, dass dir die DRV berufliche REHA bewilligt und eine Zusage für einen Arbeitgeberzuschuss gegeben hat. Und diese Zusage läuft zunächst ein Jahr? Wer vermittelt dir diese Arbeit? Wurde die AfA damit beauftragt?

Und die Laufzeit der Zusage wird nicht bedeuten, dass du in Ruhe 12 Monate suchen kannst.
 

Fritz Fleißig

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@Smolle

Du müßtest hier bitte - nicht hinsichtlich deiner Krankheiten, aber bezüglich des Verhaltens der AfA - etwas konkreter werden.

1. Was soll heißen "mein Arbeitsamt hat mich zur Rentenversicherung geschickt"? Beziehst du ALG (AfA zuständig) oder ALG II (JC zuständig)? Was genau hat man von dir verlangt? Welche schriftlichen Aufforderungen oder Bescheide liegen dir in dieser Sache vor?

2. "...die [Rentenversicherung] wiederum hat mir 1 jahr Zeit gegeben meine Krankheiten mit einen neuen Arbeitsplatz abzustimmen". Und was soll das heißen? Bitte auch hier präzise Angaben. Was genau liegt dir von der RV vor?

3. Man kann von dir nur verlangen, daß du zumutbare Beschäftigungen annimmst, auch in gesundheitlicher Hinsicht. Wurde seitens der AfA oder des JC eine Begutachtung durch deren Ärztlichen Dienst vorgenommen? Was besagt das Gutachten? Liegt dir dieses in Kopie vor? Wurde das möglicherweise noch gar nicht durchgeführt? Hast du es (schriftlich und nachweisbar) verlangt?

4. Grundsätzlich ist es nicht nur dein Recht, sondern sogar deine Pflicht, gegenüber einem Stellenanbieter solche Umstände zu erwähnen, die dich aller Voraussicht nach an der Erfüllung deiner beruflichen Pflichten hindern können. Damit sind natürlich keinerlei medizinische Diagnosen gemeint, sondern beispielsweise die allgemeine Angabe, daß du gesundheitsbedingt nicht längere Zeit im Stehen arbeiten oder schweren Lasten heben kannst. Das kann dir niemand vorwerfen, sofern das den Tatsachen entspricht. Der Arbeitgeber hat schließlich gegenüber seinen Beschäftigten eine Fürsorgepflicht, bei deren Erfüllung er auf entsprechende Hinweise angewiesen ist.

Ganz pauschale Angaben wie "ich werde voraussichtlich häufiger krank sein" halte ich allerdings nicht für hilfreich. Wer kann das schon im voraus wissen? Das kann leicht als "Abschreckungstaktik" aufgefaßt werden.

5. Wenn du derzeit krankgeschrieben bist, kannst und mußt du das in eventuellen(!) Bewerbungen angeben. Du kannst nötigenfalls auch darauf hinweisen, daß die Arbeitsunfähigkeit sich nach ärztlichem Urteil voraussichtlich noch länger hinziehen wird beziehungsweise ein Genesungsdatum nicht absehbar ist. Ob du während einer Krankschreibung überhaupt zu Bewerbungen verpflichtet bist, ist sehr die Frage. Meiner Meinung nach grundsätzlich nicht, weil du während dieser Zeit schließlich der Arbeitsvermittlung generell nicht zur Verfügung stehst.
 

matzeFR

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also wenn Dir die Arbeit zusagt & Du keien negativen Einwände dagegen hast würde ich XDir Raten DIch zu bewerben. Wer weiß, ob Du überhaupt den Job bekommst . Ich selbst bekomme seit mehreren Jahren keine Vorschläge vom Jobcenter & würde mich über jeden halbwegs vernünftigen Job freuen, der mir Spass macht. Manche Leute wissen das leider nicht zu würdigen, wenn sie einen Vorschlag bekommen . Mein SB im JC verucht aus mir einen kranken Mann zu machen, der doch so viel an Unterstützung & Hilfe bräuchte nur Eines hat er nicht in seinem jungen Kopf : die Notwendigkeit mir einen Arbeit zu vermitteln. Ich sage immer : gib einem Hungernden ein Stück brot& er wird vieleicht satt , gib einenm Menschen ohnen nen Job n Arbeit & er wird dankbar sein. Mit Bürokratie ist nur den Bürokraten geholfen, die erfreuen sich daran, aus den menschen die Bedürftig sind macht man auf diesem Wege nur Nazis ............
 

Smolle

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Ich habe diesen Beitrag unter ALG geschrieben so werde ich wohl ALG bekommen.
Ich bin seit Juni Arbeitslos und bekomme ohne Sperre mein Arbeitslosengeld.
Meine Einstufung hat die Bewilligung des Arbeitgeber-Bezuschussung zu Folge.
Die ich aber nicht beim Bewerbungsgespräch anzugeben habe, erst wenn der Arbeitgeber zusagt. So die Rentenversicherungsfrau.
Mein erstes Bewerbungsgespräch lief darauf hinaus das er wissen wollte wie lange ich Krank war in letzten Jahren. Da hatte sich das auch erledigt.
Nun da ich wiso Ende Januar operiert werde, lege ich mich nicht ins Zeug.
Ich dachte ich hätte mehr Rechte wenn man Arbeitslos ist aber leider hat sich die Welt gewandelt, leider nicht zum Guten.
Bevor ich nicht meine OP's und Krankenheiten los bin, das wird so 1/2 Jahr dauern, werde ich kein Handschlag tun.
Ich wollte ja auch nur wissen wie ich mit Krankheit im Arbeitsvorschlag umzugehen habe, danke.
 

Fritz Fleißig

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Na gut, wenn du Einzelheiten nicht erwähnen möchtest, dann eben allgemein, soweit es möglich ist:

1. Leider schreibst du nicht, was für eine "Einstufung" durch die AfA du meinst. Wie auch immer: ein Zuschuß für den Arbeitgeber ("Eingliederungszuschuß" der AfA) im Falle einer Einstellung ist nichts, was Einfluß auf deine Bewerbungen beziehungsweise Bewerbungsverpflichtungen hätte. Solche Förderungen spielen sich allein zwischen AfA und Arbeitgeber ab. Dir entstehen daraus insbesondere keinerlei Verpflichtungen, nun jedes Angebot annehmen zu müssen oder dergleichen.

2. Wenn du derzeit krankgeschrieben bist, Behandlungen erst anstehen, du aller Voraussicht nach noch länger krank sein wirst und deine Genesung noch gar nicht absehbar ist, machen Bewerbungen im Moment keinen Sinn. Ich würde mich hier einfach auf den Standpunkt stellen, daß du für die Arbeitsvermittlung bei Arbeitsunfähigkeit generell nicht zur Verfügung stehst. Nach sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit wird das ALG sowieso enden und in gleich hohes KG übergehen, so daß dann die gesamte Zuständigkeit der AfA für dich bis zur Genesung enden wird.

3. Falls du hinterher zwar wieder arbeitsfähig bist, aber nur mit Einschränkungen leistungsfähig und vermittelbar, dann laß diese Einschränkungen unbedingt durch den ÄD der AfA feststellen, damit dir keine unzumutbaren VV gemacht werden können. Siehe Beitrag vorher.
 
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