Arbeitsvertrag vs. Datenschutz (1 Betrachter)

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McMurphy

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Laut Auszug eines "klassischen" Arbeitsvertrags mit einer ZAF:

"Der Arbeitnehmer bestätigt mit der Unterschrift unter diesen Vertrag das Einverständnis zur Weitergabe an berechtigte Dritte und dauerhaften Aufbewahrung ihrer personenbezogenen Daten bei Randstad auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des AÜG und des Bundesdatenschutzgesetzes."

Schreiben vom Landesdatenschutz zu dem Thema:

"gem. § 35 Abs. 2 Nr. 3 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sind personenbezogene Daten, die für eigene Zwecke verarbeitet werden, zu löschen, sobald ihre Kenntnis für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung nicht mehr erforderlich ist.

Stehen einer Löschung allerdings gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegen, tritt an ihre Stelle eine Sperrung der Daten.

Für die Aufbewahrung von Personalunterlagen gibt es unterschiedliche gesetzliche Fristen (z. B. in der Sozial- und Finanzgesetzgebung), die der Arbeitgeber (selbstverständlich auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses) verpflichtend einhalten muss.

Nach der von Ihnen zitierten Klausel ist einerseits von einer Aufbewahrung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften - was nicht zu beanstanden ist -, andererseits aber von einer dauerhaften Aufbewahrung die Rede.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir für eine abschließende datenschutzrechltiche Bewertung eine Kopie der Arbeitsvertragsklausel zukommen lassen würden. Ggf. werde ich mich diesbezüglich dann mit der Firma Randstad in Verbindung setzen."

Habe ich eingescannt und zugeschickt! Jetzt bin ich mal gespannt das betrifft ja tausende von MA dieser ZAF.



 
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