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arbeitsvertrag unterschrieben - jetzt meldung an die arge - was alles??

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E

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Gast
hallo

ich habe ein jobangebot und habe heute den arbeitsvertrag unterschrieben


was muss ich jetzt alles zur arge schicken???


- ein brief in dem ich denen sage das ich jetzt eine vollzeit stelle habe
- kopie vom arbeitsvertrag
.....


was muss sonst noch alles mit??

oder reicht das erstmal und DIE melden sich dann mit weiteren infos???
gehaltsnachweis kann ich erst ende des monats einreichen, aber brutto steht auf dem arbeitsvertrag


mfg
 

Heiko1961

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hallo
ich habe ein jobangebot und habe heute den arbeitsvertrag unterschrieben
was muss ich jetzt alles zur arge schicken???
- ein brief in dem ich denen sage das ich jetzt eine vollzeit stelle habe
- kopie vom arbeitsvertrag
.....
was muss sonst noch alles mit??
oder reicht das erstmal und DIE melden sich dann mit weiteren infos???
gehaltsnachweis kann ich erst ende des monats einreichen, aber brutto steht auf dem arbeitsvertrag
mfg
Wenn du kein ergänzendes Alg II beanspruchst, also völlig weg bist von der Arge, dann melde es schriftlich (mit Kopie-Arbeitsvertrag). Lass dir aber den Eingang schriftl. bestätigen. Sonst erlebst du noch das, was hier schon einige durchgemacht haben.
Ach so, Glückwunsch zum Job.
 

Bruno1st

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ebenfalls Glückwunsch und achte darfauf, daß du dein Gehalt erst im Folgemonat bekommst, sonst wird das ALGII für den laufenden Monat zurückgefordert und du mußt von einem Gehalt 2 Monate leben - auch keinen Vorschuss nehmen (Zuflussprinzip)
 

burki

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Hi,
da ich zum Glück gerade in der gleichen Situation bin:
Ich täte eher zum SB persönlich gehen und die Angelegenheit dort abklären.
Du kannst ja (je nach Stelle) noch einige Forderungen stellen, d.h. z.B. Fahrtkostenzuschuss, Zuschuss zur Arbeitskleidung, Umzugskosten,...
All dies muss vor der Arbeitsaufnahme beantragt werden.
Bedenke auch, dass Du den "ALG-II-Vorschuss" zurückzahlen musst und bei einem Vollzeitjob i.d.R (zusätzlich zu den Fahrtkosten) mehr "Umkosten" haben wirst, als in der arbeitslosen Zeit.
--> am Anfang kann es durchaus finanziell knapp werden, so dass ich alle Unterstützungsmöglichkeiten seitens ARGE ausloten würde.

Übrigens: Ob die ARGE überhaupt das Recht hat, den Arbeitsvertrag einzusehen, würde mich persönlich durchaus interessieren.
Gruss
burki
 
E

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Gast
stimmt, die veränderungsmitteilung

gehalt wird zum 01.06. überwiesen - schon geklärt *gg*


danke für die glückwünsche
 
E

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Gast
Burki,

ich wundere mich auch, wie fröhlich die Leute "Kopie des Arbeitsvertrages einschicken" schreiben. Ich habs am Anfang auch gemacht (war noch ein anständiger SB, da hab ich dann eher weniger ein Problem mit als wenn einer sich als A*** oder superunfähig geoutet hat), kriege immer Verlängerungen/ Änderungsverträge, und nu will ich nicht mehr. Irgendwie geht die das gar nichts an, und zur Berechnung des Einkommens dient es nicht, das kriegen sie per Lohnabrechnung. Einzig und allein für den ersten Monat dazwischen würde ich es mir eingehen lassen, damit sie etwas zum Rechnen haben.

Also, auf welcher Rechtsgrundlage basiert die Einsicht in persönliche Verträge?

Emily
 

burki

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Hi Emily,
eben...
Hier wird ständig vom Schwärzen der Kontoauszüge gesprochen und dann soll ein "hart verhandelter" Arbeitsvertrag publik gemacht werden.
IMHO darf die ARGE (eben aufgrund der Berechnung) ausschliesslich das Brutto, die Laufzeit und die Anschrift des Arbeitgebers (zwecks Fahrkosten) interessieren.
Da ist man endlich mal weg von dem Saftladen und soll immer noch (jenseits allen Datenschutzes) die Hosen runterlassen :icon_kotz: ...

Und nochmals: Ich mache auf jeden Fall mit "meinem" Fallmanager einen Termin aus und spreche persönlich vor (ok, ich gebe zu, dass ich mit diesem Menschen (?) eh eine Rechnung offen habe, da er alles versucht hat mich als Physiker als Hilfsarbeiter zu "vermarkten", oft gelogen hat, sich nicht an geltendes Recht gehalten hat...), statt ein aus dem Internet heruntergeladenen Formular zuzuschicken.
Gruss
burki
 

Heiko1961

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Hi,
da ich zum Glück gerade in der gleichen Situation bin:
Ich täte eher zum SB persönlich gehen und die Angelegenheit dort abklären.
Du kannst ja (je nach Stelle) noch einige Forderungen stellen, d.h. z.B. Fahrtkostenzuschuss, Zuschuss zur Arbeitskleidung, Umzugskosten,...
All dies muss vor der Arbeitsaufnahme beantragt werden.
Bedenke auch, dass Du den "ALG-II-Vorschuss" zurückzahlen musst und bei einem Vollzeitjob i.d.R (zusätzlich zu den Fahrtkosten) mehr "Umkosten" haben wirst, als in der arbeitslosen Zeit.
--> am Anfang kann es durchaus finanziell knapp werden, so dass ich alle Unterstützungsmöglichkeiten seitens ARGE ausloten würde.

Übrigens: Ob die ARGE überhaupt das Recht hat, den Arbeitsvertrag einzusehen, würde mich persönlich durchaus interessieren.
Gruss
burki
Und was hat Bruno dazu geschrieben? :icon_kinn:
 

gelibeh

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Soweit ich weiß, muss man zusätzlich zu der Veränderungsmitteilung in diesem FAlle doch eine Verdienstbescheinigung einreichen. Gibt es auch unter Download. Das ausfüllen lassen, Stempel und Unterschrift vom Arbeitgeber drauf und gut ist. So hab ich das bei Aufnahme meines Minijobs auch gemacht. Und das sollte denen reichen.
 

gerda52

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Arbeitsvertrag

@ Emily und Burki

Emily schrieb:
Burki,

ich wundere mich auch, wie fröhlich die Leute "Kopie des Arbeitsvertrages einschicken" schreiben. Ich habs am Anfang auch gemacht (war noch ein anständiger SB, da hab ich dann eher weniger ein Problem mit als wenn einer sich als A*** oder superunfähig geoutet hat), kriege immer Verlängerungen/ Änderungsverträge, und nu will ich nicht mehr. Irgendwie geht die das gar nichts an, und zur Berechnung des Einkommens dient es nicht, das kriegen sie per Lohnabrechnung. Einzig und allein für den ersten Monat dazwischen würde ich es mir eingehen lassen, damit sie etwas zum Rechnen haben.

Also, auf welcher Rechtsgrundlage basiert die Einsicht in persönliche Verträge?

Emily
Änderungen sind zu belegen. Die Antwortmöglichkeiten in der Einkommensbescheinigung (Zusatzblatt 2 b) geben m.E. für Zukünftiges nichts her. Daher sehe ich die Vorlage des Arbeitsvertrages als legitimes Mittel an, die Veränderung nachzuweisen. Letztendlich kann das jeder selbst entscheiden, da die Vorlage des Vertrages nicht erwähnt wird.

Zu den von Dir erwähnten Verlängerungen / Änderungen kommt es darauf an, ob Du ein festes Gehalt beziehst und sich die Änderung darauf auswirkt. Dann sind die Veränderungen wohl mitzuteilen.

Bei von Stundenzahl etc. abhängigem Einkommen, das dann mtl. durch Abrechnungen nachgewiesen werden 'darf', dürfte nur Anfang bzw. Vertragsverlängerung oder Ende des Beschäftigungsverhältnisses für die ArGe von Interesse sein.

Und Viper2020 fragte:

was muss ich jetzt alles zur arge schicken???

Auch das kann jeder selbst entscheiden. :icon_hug:
 

Debra

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@Gelibeh

Verdienstbescheinigungen muss man ausfüllen lassen, wenn einem gekündigt wurde. Vielleicht auch bei 400 EUR Jobs, wenn Du weiterhin ALG II beziehst. Damit die ARGE das verrechnen kann.
Aber man muss doch keine Verdienstbescheinigung vorlegen, wenn man sich vollkommen aus dem ALGII-Bezug abmeldet.
Da schickt man nur die Veränderungsmitteilung hin und da steht doch drin, wieviel man verdienen wird. Vielleicht erheben die ja Statisken, in was für Jobs und zu welchem Gehalt ALGII-Bezieher irgendwo anfangen? :icon_question:
 

Bruno1st

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@Gelibeh

Verdienstbescheinigungen muss man ausfüllen lassen, wenn einem gekündigt wurde. Vielleicht auch bei 400 EUR Jobs, wenn Du weiterhin ALG II beziehst. Damit die ARGE das verrechnen kann.
Aber man muss doch keine Verdienstbescheinigung vorlegen, wenn man sich vollkommen aus dem ALGII-Bezug abmeldet.
Da schickt man nur die Veränderungsmitteilung hin und da steht doch drin, wieviel man verdienen wird. Vielleicht erheben die ja Statisken, in was für Jobs und zu welchem Gehalt ALGII-Bezieher irgendwo anfangen? :icon_question:
mir kam gerade ein ganz schräge Idee - vielleicht legen die den Arbeitsvertrag auch einem Vermittlungsgutschein bei, den ein Verwandter eines ARGE Mitarbeiters dann einreicht.

Gerade kam hier im Radio, daß eine Mitarbeiterin der Stadt vor ein paar Monaten einer Architektin die Baugenehmigung verweigert hat. Es nun aber doch eine Baugenehmigung geben soll - für den Lebensgefährten der Mitarbeiterin - und das Grundstück soll nun der Mitarbeiterin gehören. Und das bei der ARGE nur Engel sitzen glaube ich nicht.

So gesehen kann man mit Gutscheinen und Verträgen sicher locker Geld abschöpfen.
 

Debra

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@Bruno
Dass da nur Engel sitzen, glaub ich auch nicht. Von mir kriegen die jedenfalls keine Kopie von meinem Arbeitsvertrag, sollte ich wieder einen haben. Bei der letzten Abmeldung haben sie auch nicht danach gefragt, und ich hab nichtmals eine Veränderungsmitteilung benutzt, weil ich keine hatte.

Das "Änderungen sind zu belegen" kann doch wohl nur gelten, wenn das zum Nachteil der ARGE ist, also durch die Änderung mehr Kosten anfallen?
 

gerda52

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Jetzt wird's spannend ...

Hallo Debra

.. Verdienstbescheinigungen muss man ausfüllen lassen, wenn einem gekündigt wurde.
und wo steht das? Die Frage nehme ich hiermit zurück, weil ...

lt..Veränderungsmitteilung zur Belegung einmal die Einkommenserklärung (bei Eintritt ?) und alternativ die Verdienstbescheinigung (bei Ende ?) vorgesehen ist. :icon_kinn:

Wenn einem gekündigt wurde, ist die Arbeitsbescheinigung gemäß § 57 SGB II fällig. Die dürfte wiederum nur interessant sein, wenn vorher ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis bestand. (wg. ALG I Anspruch).
Gilt dann wohl nur für die AfA.

Bei einem 400-Euro-Job reicht m.E. die Kündigung. Kommt nun wohl auf den SB an.

Eine Diskussion ist das Thema aber allemal wert.
 
E

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jut, danke für die super antworten


der brief für den ALG II bezug ist soweit fertig
ich bin aber auch noch ALG I empfänger, zwar ab 09.05.07 nicht mehr, da mein Anspruch ausläuft!

Sollte ich auch Verdienstbescheinigung usw... zur ALG I Stelle schicken?? Oder reicht da nur ein einfacher Brief??
 

gerda52

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Viper2020 schrieb:
jut, danke für die super antworten


der brief für den ALG II bezug ist soweit fertig
ich bin aber auch noch ALG I empfänger, zwar ab 09.05.07 nicht mehr, da mein Anspruch ausläuft!

Sollte ich auch Verdienstbescheinigung usw... zur ALG I Stelle schicken?? Oder reicht da nur ein einfacher Brief??
Kommt drauf an, ob Du vor oder nach dem 9.05. Deine neue Stelle antrittst.

Vorher - dann Zeitpunkt Ende der Arbeitslosigkeit mitteilen, keine Verdienstangaben notwendig
Nachher - kein Anlass da, um was mitzuteilen
 

Debra

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@gerda

Ich meinte die Arbeitsbescheinigung.
Da ich keinen 400 EUR Job hatte, kann ich das nicht beurteilen, aber das glaube ich nicht, dass gerade da eine Kündigung reichen soll, sondern dass dort eben die Verdienstbescheinigung ausgefüllt werden muss(die, die dem Antrag ALGII beiliegt. Wie sollen die denn sonst das ALGII mit dem Verdienst verrechnen?)

Aber wozu bitte eine Verdienstbescheinigung, wenn ich mich komplett aus dem ALGII-Bezug in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis abmelde, wenn ich nicht weiter ALGII beziehen werde?

Du sagst ja selbst "Letztendlich kann das jeder selbst entscheiden, da die Vorlage des Vertrages nicht erwähnt wird."

Warum soll man was schicken, was gar nicht verlangt wird?:icon_kratz:
 

Grobi

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@ ursprüngliches Thema:
Ich mache mir solche Angelegenheiten immer so einfach wie möglich - Jede Änderung, egal in welche Richtung wird zunächst formlos mitgeteilt.
Einfacher Brief, könnte in diesem Falle so aussehen:
An
Arge sonstwo

Betreff: Änderungsmitteilung
BG Nr.: xxxxxBGxxxxx

Sehr geehrte Damen & Herren,
hiermit teile ich folgenden Sachverhalt mit:
Ab dem 01.05.2007 habe ich wieder Arbeit.
Ein Einkommen in Höhe von xxxx,xx€ ist vertraglich vereinbart.
Bitte teilen Sie mir schriftlich mit, welche Nachweise ich Ihnen diesbezüglich zur Verfügung stellen muss.
Desweiteren beantrage ich hiermit für diesen Fall Mobilitätsbeihilfe.

mfg,
Name, Ort, Datum
Vorteil der Methode: man hat seine Mitwirkungspflicht in einer Form erfüllt, die jeglichen Mitwirkungspflichten gem. Gesetz genüge tut.
Ausserdem setzt man damit das Amt in Zugzwang: Der zuständige SB muss nun schriftlich mitteilen, was er haben möchte. Und dagegen kann man immernoch protestieren bzw. weitere Massnahme einleiten, wenn Datenschutzrechtliche oder sonstige Bedenken vorliegen.
Nachteil der Methode: Mindestens zweimal Portokosten, bzw. mindestens zweimal hinfahren zur Abgabe.

Bisher gab es damit nie probleme. Wichtig ist latürnich auch hier wieder die Geschichte mit dem Nachweis, das man dieses Schreiben auch zeitnah der Arge zugeführt hat.
 

Bruno1st

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@ ursprüngliches Thema:
Ich mache mir solche Angelegenheiten immer so einfach wie möglich - Jede Änderung, egal in welche Richtung wird zunächst formlos mitgeteilt.
Einfacher Brief, könnte in diesem Falle so aussehen:
An
Arge sonstwo

Betreff: Änderungsmitteilung
BG Nr.: xxxxxBGxxxxx

Sehr geehrte Damen & Herren,
hiermit teile ich folgenden Sachverhalt mit:
Ab dem 01.05.2007 habe ich wieder Arbeit.
Ein Einkommen in Höhe von xxxx,xx€ ist vertraglich vereinbart.
Bitte teilen Sie mir schriftlich mit, welche Nachweise ich Ihnen diesbezüglich zur Verfügung stellen muss.
Desweiteren beantrage ich hiermit für diesen Fall Mobilitätsbeihilfe.

mfg,
Name, Ort, Datum
Vorteil der Methode: man hat seine Mitwirkungspflicht in einer Form erfüllt, die jeglichen Mitwirkungspflichten gem. Gesetz genüge tut.
Ausserdem setzt man damit das Amt in Zugzwang: Der zuständige SB muss nun schriftlich mitteilen, was er haben möchte. Und dagegen kann man immernoch protestieren bzw. weitere Massnahme einleiten, wenn Datenschutzrechtliche oder sonstige Bedenken vorliegen.
Nachteil der Methode: Mindestens zweimal Portokosten, bzw. mindestens zweimal hinfahren zur Abgabe.

Bisher gab es damit nie probleme. Wichtig ist latürnich auch hier wieder die Geschichte mit dem Nachweis, das man dieses Schreiben auch zeitnah der Arge zugeführt hat.
Vor allem muß der Sachbearbeiter sich zu einer möglichen Unterstützung schriftlich äußern ! Und wir wissen ja alle, wie gerne diese Typen schriftlich Auskunft geben :)

Persönlich hätte ich noch die Arbeitszeit und evtl. den Ort des Arbeitsplatzes angefügt.
 

Debra

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Hallo Debra


und wo steht das? Die Frage nehme ich hiermit zurück, weil ...

lt..Veränderungsmitteilung zur Belegung einmal die Einkommenserklärung (bei Eintritt ?) und alternativ die Verdienstbescheinigung (bei Ende ?) vorgesehen ist. :icon_kinn:


Das ist wahrscheinlich deshalb so verwirrend, weil es heutzutage diese Regelung gibt, dass Du neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung weiterhin ALGII beantragen kannst (wg. zu geringem Gehalt). Wenn weiterhin ALGII berechnet werden muss, damit Du trotz Arbeit KdU + 345 EUR zum Leben hast, dann ist es natürlich logisch, dass Du belegen musst, was Du verdienst.

Ich ging hier aber davon aus, dass es sich um eine fair bezahlte Tätigkeit handelt.
Dann braucht man nur die Veränderungsmitteilung schicken. (Die Rückforderung über "zu UNRECHT bezogenes ALG II Geld" kommt innerhalb von drei Tagen,:icon_rolleyes: wenn man wie ich, NICHT explizit angibt, wann denn das erste Gehalt eingehen wird - wie auf dem Änderungsformular vorgegeben! Daher, immer angeben, wann das 1. Gehalt eingehen wird, ob auf dem Formular oder auf Eigenentwurf.)

Sehr wichtig ist auch, wenn es sich um einen befristeten Vertrag handelt, dies AUSDRÜCKLICH zu erwähnen und das genaue Datum Ende/Vertrag anzugeben. Wenn man das nicht macht, dann können einem Leistungen - auch ALG I - teilweise oder ganz gestrichen werden, wenn Du Dich anschließend wieder arbeitslos meldest. Bei Befristung würde ich daher die Abgabe der Veränderungsmitteilung abstempeln lassen auf Kopie und aufbewahren für die nächsten 6 Monate oder 2 Jahre (je nach Befristung).

Wenn einem gekündigt wurde, ist die Arbeitsbescheinigung gemäß § 57 SGB II fällig.
Die dürfte wiederum nur interessant sein, wenn vorher ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis bestand. (wg. ALG I Anspruch).
Gilt dann wohl nur für die AfA.


Nein, ARGe verlangt auch eine Arbeitsbescheinigung nach Kündigung.

Bei einem 400-Euro-Job reicht m.E. die Kündigung.
Kommt nun wohl auf den SB an.
Eine Diskussion ist das Thema aber allemal wert.
Die Arge möchte doch sicher eine Abrechnung sehen? War doch gerade hier das Thema irgendwo, dass jemand etwas mehr als sonst durch 400 EUR-Job bekommen hatte. Ich weiß es wie gesagt nicht, auch nicht, ob man Nachteile hat, wenn einem z.B. fristlos gekündigt wurde im 400 EUR Job.

In diesem Falle, war ich von ALGII ausgegangen und Abmeldung daraus. Nun verstehe ich das so, dass Viper ALGI Empfänger ist bis 9.5., schon mal ALGII beantragt aber schon einen neuen Arbeitsvertrag hat.
Hier wäre ja wichtig zu wissen, wann die neue Arbeit anfängt. Möglicherweise hat er keinen Anspruch auf ALG II (besser isses sowieso), da ALG I am Ende des Monats gezahlt wird?
 

gerda52

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@ Debra

Ich habe meinen 2. Beitrag etwas geändert. Eigentlich müsste die Einkommenserklärung vollkommen ausreichend sein. Und die gebe ich auf Seite 1 der Veränderungsmitteilung in der entsprechenden Rubrik ab. An der Stelle steht auch nichts von Nachweisen.

Auf Seite 2 sind Änderungen innerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses bzw. die Beendigung einzutragen. Und dort steht, dass diese zu belegen sind. Da gibts dann eine Auswahl. Der Schrägstrich dazwischen bedeutet logischerweise, dass eben nicht beides eingereicht wird.

Folglich hattest Du recht mit der Verdienstbescheinigung bei Kündigung.

Aber wozu bitte eine Verdienstbescheinigung, wenn ich mich komplett aus dem ALGII-Bezug in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis abmelde, wenn ich nicht weiter ALGII beziehen werde?
Das stelle ich auch total in Frage, deshalb wieder siehe oben.

@ Viper2020

Teile hiermit vorläufiges Forschungsergebnis mit:
Mach Dir nicht soviel Arbeit (Briefe entwerfen, Papier verschwenden), füll das Formular aus und fertig.
 
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