Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne Geld (2 Betrachter)

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Call

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Einen schönen guten Tag,

ich habe hier eine etwas verzwickte Aktion. Am 23.01 hatte ich ein Vorstellungsgespräch, dies hörte sich für mich gut an und ich sagte zu. Dem Jobcenter teilte ich dies am 28.01 mit.

Der Arbeitsantritt sollte der 01.2.17 sein um 8:30 sollte man erscheinen, damit man in Ruhe noch den Arbeitsvertrag unterzeichnen kann. Um 9 Uhr ging es los, es lag noch kein Arbeitsvertrag vor.

Den ganzen Tag wurde geschult und Tests geschrieben. Um 16:30 Uhr bekam man dann den Arbeitsvertrag, dieser gestaltete Sich nicht so wie im Vorstellungsgespräch besprochen. (Lohn)

Ich hatte mich am nächsten Tag dazu entschieden die Arbeit nicht anzutreten und den Vertrag nicht zu unterzeichnen.

Die Personalerin teilte mir mit, das ich in diesem Fall einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen müsse, da quasi ein Vertrag zustande gekommen ist, da ich bereits ein Tag gearbeitet hätte.

Ok ist mir zwar neu, aber sie wird schon wissen, dachte ich mir.

Das Jobcenter stellte die Zahlungen aufgrund des Arbeitsvertrages ein. Ich teilte mit das kein Arbeitsverhältnis zustande gekommen ist. Nun trotzdem wurde heute nicht bezahlt, keine Leistungen sind eingegangen. Man möchte nun einen Beweis dafür das dass Arbeitsverhältnis nicht zustande gekommen ist. Erst dann wird man darüber entscheiden ob sie wieder bezahlen.

Die Stelle hatte ich mir selbst gesucht, es war also keine Vermittlung. Ich habe noch 5 Euro auf dem Konto und bin Mittellos, Morgen habe ich einen Termin auf dem Jobcenter, wie gehe ich nun vor?

Vielen Dank
 

Imaginaer

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Die Personalerin teilte mir mit, das ich in diesem Fall einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen müsse, da quasi ein Vertrag zustande gekommen ist, da ich bereits ein Tag gearbeitet hätte.

Ok ist mir zwar neu, aber sie wird schon wissen, dachte ich mir.
Sofern Du den Aufhebungsvertrag unterschrieben hast, wird das Jobcenter dich deswegen sanktionieren. Du hast deine Hilfebedürftigkeit damit selbst (wieder) herbeigeführt.

Und warum teilst Du dem Jobcenter etwas mit, was noch gar nicht feststeht? Erst wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist und die Stelle angetreten wurde, teilt man das dem Jobcenter nachweisbar mit.

Wie Du aus der Nummer mit dem Aufhebungsvertrag rauskommst weiß ich nicht. Ich denke die wollen den Aufhebungsvertrag sehen. Und dort geht das oben benanntes Verfahren los.
 

bärlin

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Aufhebungsvertrag unterzeichnen ist(selbst herbeigeführte Bedürftigkeit oder so ähnlich). Imaginaer hat damit vermutlich recht das eine Sanktion kommen wird, aber ist das dann eine 100%?.

Da das Kind in den Brunnen gefallen ist, würde ich es morgen mit der Wahrheit probieren, Kontoauszüge mitnehmen und Mittellosigkeit klar machen und versuchen Geld zu bekommen in Bar. Überweisen, bearbeiten etc dauert zu lang. Mach auch deine Miete und Verbindlickeiten /Strom etc pp Verpflichtungen deutlich.
 

Call

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Ich habe den Arbeitsvertrag aber nicht unterzeichnet, beide Verträge liegen hier bei mir.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Hallo @Call

dies hörte sich für mich gut an und ich sagte zu.
Und hier ist die mündliche Zusage bzw. Willenserklärung von dir gegeben worden,also übereinstimmende und aufeinander bezogene Willenserklärungen wurde hier offensichtlich erbracht.

Somit hat die Personalchefin leider recht und nun folgt natürlich der Aufhebungsvertrag.

dieser gestaltete Sich nicht so wie im Vorstellungsgespräch besprochen. (Lohn)
Und hier mal die Frage, was bzw. wie hoch war die Lohnzusage und was steht im Vertrag?
 

Call

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Die Lohnzahlung im Vorstellungsgespräch lautete 8,70 plus Provision in Höhe von 250-500 Euro. Je nach Erbrachter Leistung. Aufgrund der Provision sagte ich zu.

Von dieser war im Arbeitsvertrag nichts mehr zu finden.Ich erkundigte mich bei einigen Mitarbeitern, sie sagten das dies nie schriftlich festgehalten wird und wohl eher willkürlich bezahlt. Sprich man kann die Erbrachte Leistung nicht prüfen oder Nachvollziehen.

Daraufhin nahm ich Abstand, da ich von 8,70 nicht leben kann, bzw. die Stelle nur mit dem PKW erreichen kann und somit noch weniger Geld hätte als im ALG 2 Bezug.
 

Hyena

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Bist du dir sicher mit den 8,70€

Seit 01.01.17 gilt der Mindestlohn von 8,84€
 

harzerbrandenburg

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

hallo, hast du den Aufhebungswisch nun Unterschrieben? wenn nein, dann betoniere deine Schreibhand ein!!
und zu dem der gesetzliche Mindestlohn an 1.1.17 beträgt € 8,84 also schon mal verstoss gegen das MiLoG--- wäre zu prüfen ob dieser Vertrag von vornherein nicht schon Sittenwidrig ist- warst du langzeit-arbeitslos vorher?
kannst du beides anony einstellen?
und wenn du zum jobcenter gehst, sage die berühmten drei Worte>>Ich bin Mittellos<<<<
viel erfolg! lg
 

Frank71

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Sollte das Jobcenter dir wieder Leistung bezahlen dann wird dir gleich von Anfang an eine Sanktion von 30% auferlegt für drei Monate.
 

noillusions

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Hallo @Call

Und hier ist die mündliche Zusage bzw. Willenserklärung von dir gegeben worden,also übereinstimmende und aufeinander bezogene Willenserklärungen wurde hier offensichtlich erbracht.

Somit hat die Personalchefin leider recht und nun folgt natürlich der Aufhebungsvertrag.
Aha. Einsteigen geht mündlich und Aussteigen aber nur schriftlich?
 

AndreasB

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Aha. Einsteigen geht mündlich und Aussteigen aber nur schriftlich?
So ist es.

Verträge können mündlich geschlossen werden - Rechtsgrundlage sind § 145 ff. BGB. Auch Arbeitsverträge fallen unter dieses Vertragsrecht.

Die Kündigung eines Arbeitsvertrages bedarf dagegen der Schriftform - § 623 BGB:
Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder Auflösungsvertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen.
 

bärlin

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Was würde passieren wenn man mündlich etwas vereinbart hat und es dann leugnet, wie könnte die jeweils andere Partei das belegen?

Als An würde ich mündlich nie akzeptieren. Nicht wenn es um Arbeit geht.
Falls der Chef ein A L wäre, hätte man nichts in der Hand.
 

Call

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Ja dann waren es 8,84 Euro bin mir nicht sicher, da es kurz angesprochen wurde, im Arbeitsvertrag aber kein Stundenlohn sondern ein Gesamtbetrag steht.

Ja den Aufhebungsvertrag habe ich unterzeichnet, aber noch nicht zurück bekommen.Ich habe heute mit der Personalerin gesprochen, das ich diesen benötige. Sie wollte sich wohl nicht wirklich dazu äußern. Sie kümmert sich darum, im Hause wäre nichts angekommen. Angeblich.

Ich fragte meine Sachbearbeiterin heute am Telefon, also bin ich so lange mittellos. Sie sagte ja. Ich habe bei dem Gespräch Morgen um Anwesenheit des Teamleiters gebeten. Sie sagte sie wird sehen was sich machen lässt.
 

knallmanager

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

WICHTIG !!!
Es findet das allgemeine Vertragsrecht der §§ 145 ff. BGB Anwendung. In dem oben beschriebenen Fall gilt nichts anderes als in allen anderen Vertragsangelegenheiten auch. Wer einem anderen einen Vertrag anbietet, ist an den Antrag gebunden. Wenn einem Anwesenden ein Vertragsangebot gemacht wird, kann das nur sofort angenommen werden. Andernfalls gilt es als abgelehnt, dann ev. Androhung einer
Sanktion der ARGE, aufgrund einer Vermeidung des Zustandekommens des angebotenen Arbeitsverhältnisses.
Am besten, wenn es soweit kommen sollte, beim Vorstellungsgespräch gleich mit einer aktuellen Krankenmeldung erscheinen. Sein scheinbares Interesse bekunden, aber im Zuge dessen auf seine Gebrechlichkeiten und Erkrankungen hinweisen. Dieses wird immer noch jeden Arbeitgeber abschrecken jemanden einzustellen
Tipp: Vereinbaren Sie also mit Ihrem Arbeitgeber, dass Sie das Angebot auf Abschluss des Arbeitsvertrages auch noch binnen 3 Tagen annehmen können, ist Ihr Arbeitgeber daran gebunden. ( Bitte Dieses schriftlich bestätigen lassen oder mit Zeugen).
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Ich habe den Arbeitsvertrag aber nicht unterzeichnet, beide Verträge liegen hier bei mir.
Du hast aber angefangen zu arbeiten, damit ist ein mündlicher Vertrag zustande gekommen.
Bist du dir sicher mit den 8,70€

Seit 01.01.17 gilt der Mindestlohn von 8,84€
Wäre ein Angriffspunkt, bleibt aber die Frage, ob da nicht eine der Ausnahmen greift.

Aha. Einsteigen geht mündlich und Aussteigen aber nur schriftlich?
Korrekt, siehe § 623 BGB.
 

noillusions

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

WICHTIG !!!
Wenn einem Anwesenden ein Vertragsangebot gemacht wird, kann das nur sofort angenommen werden. Andernfalls gilt es als abgelehnt, dann ev. Androhung einer
Sanktion der ARGE, aufgrund einer Vermeidung des Zustandekommens des angebotenen Arbeitsverhältnisses.
Dann ist ja der immer wieder gemachte Tipp bei einer ZAF einen angebotenen Arbeitsvertrag zur Prüfung mitzunehmen immer sanktionsgefährlich.
 

Call

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Ok noch einmal kurz zum Termin Morgen zurück. Mir wurden die Leistungen komplett weggenommen.
Das Jobcenter weis nur das der Arbeitsvertrag nicht zu stande gekommen ist. Den Grund wissen sie nicht. Sie möchten nun eine Bestätigung das kein Arbeitsvertrag besteht.

Ich habe noch 5 Euro auf dem Konto, übermorgen ein Vorstellungsgespräch und am Freitag ein Probetag bei der Deutschen Post. Ich habe noch nicht mal mehr soviel Geld um Morgen eigentlich aufs Jobcenter zu kommen (Fahrschein).

Ich bin alleinerziehend und spätestens Anfang nächster Woche werden einige Vorräte knapp.
Sind wir denn noch Krankenversichert?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Versichert ja, aber die Beiträge wird die KK dann von dir haben wollen.
 

Doppeloma

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Hallo Call,

Die Lohnzahlung im Vorstellungsgespräch lautete 8,70 plus Provision in Höhe von 250-500 Euro. Je nach Erbrachter Leistung. Aufgrund der Provision sagte ich zu.
Dazu, dass du bereits einen mündlichen Arbeitsvertrag abgeschlossen hattest und mit der Arbeitsaufnahme (am vereinbarten Tag / Uhrzeit) auch zusätzlich bestätigt hast, wurde dir im Prinzip schon alles erklärt.

Es ist also schon mal kein wirklicher Grund mit der Arbeit nicht zu beginnen weil man noch keinen schriftlichen Vertrag bekommen hat, es kommt durchaus vor, dass man den erst Tage später bekommt und man kann einen solchen Vertrag durchaus auch noch versuchen vor der Unterschrift "verhandeln" wenn es nicht mit dem übereinstimmt, was mündlich zugesagt wurde.

Ist natürlich schwer zu beweisen wenn das Vorstellungs-Gespräch "unter 4 Augen" gelaufen ist ...

Hatte mal eine ähnliche "Überraschung", man wollte (im Vorstellungsgespräch) sehr genau wissen, ob ICH denn auch wirklich an einer langfristigen Mitarbeit echtes Interesse habe ... :icon_kinn:
Ich staunte nicht schlecht, als mir dann bei Arbeitsaufnahme ein Vertrag mit Befristung für 3 Monate vorgelegt wurde ... soviel also zur "langfristigen Mitarbeit" in dieser Firma ...

Meine neuen Kollegen erzählten mit dann bald wie das dort so läuft, mit Glück wurde einmal verlängert (wieder für 3 Monate) und danach meist nicht mehr, dann hat der Chef sich lieber einen neuen Mitarbeiter gesucht ...
Na-Ja, ich habe mir dann auch schnellstens eine andere Arbeit gesucht, die mehr Aussicht auf "langfristige Mitarbeit" hatte ... dann habe ICH (nach 4 Wochen) gekündigt, ehe die ersten 3 Monate herum waren ... :peace:

Von dieser war im Arbeitsvertrag nichts mehr zu finden.Ich erkundigte mich bei einigen Mitarbeitern, sie sagten das dies nie schriftlich festgehalten wird und wohl eher willkürlich bezahlt. Sprich man kann die Erbrachte Leistung nicht prüfen oder Nachvollziehen.
Wenn es ein festes Grundgehalt mit zusätzlichen Provisionen gibt, dann hat das aber konkret IM Arbeitsvertrag mit drin zu stehen, man muss ja wissen, was man für den Betrag X (Provision) zu leisten hat, genau um die erbrachte Leistung selbst auch prüfen und die dafür vorgesehenen Provosionen bei Bedarf einfordern zu können.

Sonst ist man ja der Willkür des AG ausgeliefert, der nach "Nase" entscheiden kann, ob jemand Provision bekommen wird und wie viel oder (für die gleiche erbrachte Leistung) eben nicht ...

Ging es denn darum irgendwas zu "verkaufen", woraus sich dann (je nach Geschick und Erfolg dabei) diese Provisionen ergeben sollten ... ???
Das sollte ja (aus meiner Sicht) bereits Thema im Vorstellungsgespräch sein, ist ja auch nicht jeder "für gemacht" ... :icon_evil:

Sich da so mit einer Summe X in den Raum gestellt "ködern" zu lassen, ist schon ganz schön gewagt, hast du denn noch ein Exemplar von dem vorgesehenen Arbeitsvertrag, das gibt man ja besser nicht wieder aus der Hand, gerade wenn es nicht ganz OK zu sein scheint ... ?

Wie willst du sonst beim JC erklären (beweisen) können was an diesem Job so "unzumutbar" gewesen ist ... der Grundlohn scheint es ja nicht gewesen zu sein ...

Daraufhin nahm ich Abstand, da ich von 8,70 nicht leben kann, bzw. die Stelle nur mit dem PKW erreichen kann und somit noch weniger Geld hätte als im ALG 2 Bezug.
Auf Provisionen als sicheres Zusatz-Einkommen kann und sollte man sich ohnehin nicht verlassen, das ist ja der "Haken" an Provisions-Zahlungen, dafür muss eben erst mal was Konkretes geschafft werden, um die auch (regelmäßig) zu verdienen.

Zumindest wäre es wohl besser gewesen, erst mal "in den sauren Apfel zu beißen" und notfalls noch weiter "aufzustocken", mit dem Aufhebungsvertrag hast du dir jetzt selber ein Bein gestellt.

Man kann dich vielleicht nicht sanktionieren wenn du eine selbstgesuchte Stelle nicht antreten willst aber einen bereits bestehenden Arbeits-Vertrag einfach wieder aufheben ist eben was Anderes ...

MfG Doppeloma
 

Call

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Ich habe beide Arbeitsverträge da, mein Exemplar und das des Arbeitgebers, nicht unterschrieben vom AG.
Ich komme aus der Callcenter Branche (mache dies auch gerne) Hatte mich bewusst für diesen Arbeitgeber entschieden, da er sie so sehr von den anderen in der Branche abheben möchte. Die "Proviosion" sollte kein Problem für mich da stellen. Es wurde etwas schwammig im Vorstellungsgespräch ausgelegt. Sprich gestaffelt von Minuten und Nacharbeitszeit.

Ich bin darin sehr geschult und war auch immer erfolgreich, von daher machte ich mir keine weiteren Gedanken darüber. Nun im Arbeitsvertrag steht nichts davon, genau wie du es sagst ... der Nase nach.

Mit 30% Sanktion kann ich mich ja noch anfreunden, trotzdem benötige ich Geld und Leistung.
 

knallmanager

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Dann ist ja der immer wieder gemachte Tipp bei einer ZAF einen angebotenen Arbeitsvertrag zur Prüfung mitzunehmen immer sanktionsgefährlich.
LEIDER. Wenn man diesen fadenscheinigen Institutionen im Niedriglohnsektor trauen könnte, wäre es nach mündlicher Zusage der ZA bezüglich einer Aufschiebung des Vertrages für beide Parteien konform. Da es leider nicht so ist, immer schriftlich bestätigen lassen oder mit Zeugen.
 

Allimente

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Dann ist ja der immer wieder gemachte Tipp bei einer ZAF einen angebotenen Arbeitsvertrag zur Prüfung mitzunehmen immer sanktionsgefährlich.
Nein! Das ist nicht sanktionsgefährlich, das ist dein gutes Recht jeden Vertrag vor Unterschrift zu prüfen. Was die hinterher versuchen daraus zu basteln und ob sie damit durchkommen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Erstmal gilt die Vertragsfreiheit und kein sofortiger Unterschiftszwang.
 

Call

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Der Meinung war ich auch, daher habe ich den Vertrag mit genommen und nicht abgegeben wie alle anderen neuen Mitarbeiter. Obwohl sich jeder darüber beschwert hat, das die besprochene Provision nicht im Vertrag steht.

Nun gut, mal sehen was mich morgen erwartet.
 

knallmanager

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AW: Arbeitsvertrag nicht unterschrieben und angetreten,Jobcenter informiert, jetzt ohne

Nein! Das ist nicht sanktionsgefährlich, das ist dein gutes Recht jeden Vertrag vor Unterschrift zu prüfen.

Vor der Unterschrift zu überprüfen ist in Ordnung. Den Vertrag nach mündlicher Absprache, ohne das Dieses ein Dritter bezeugen könnte mitzunehmen, ist Riskant.
Das ist nicht meine Meinung, dass sind u.a. Informationen von Sozialanwälten bestätigt!
 

Allimente

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Vor der Unterschrift zu überprüfen ist in Ordnung. Den Vertrag nach mündlicher Absprache, ohne das Dieses ein Dritter bezeugen könnte mitzunehmen, ist Riskant.
Das ist nicht meine Meinung, dass sind u.a. Informationen von Sozialanwälten bestätigt!
Dann sag mir mal bitte, wie eine qualifizierte Prüfung möglich sein kann, wenn der Vertrag nicht mitgenommen werden darf? Und ich weiß auch nicht wo das Problem sein soll, einen Vertrag mitzunehmen, ob mit oder ohne Zeuge? Natürlich teilst Du das deinem zukünftigen Arbeitgeber vorher mit. Kein auch nur halbwegs seriöser Arbeitgeber hat etwas dagegen, wenn Du dir den Vertrag in Ruhe ansehen möchtest.
 
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