• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Arbeitsvertrag aushandeln

martinsalo

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Mrz 2014
Beiträge
20
Bewertungen
1
Hallo Forum,

ich habe vom Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag vorgelegt bekommen. Der Arbeitsvertrag hat einige Tücken.

1. Der Arbeitgeber möchte das wir explizit per Email über den Arbeitsvertrag verhandeln. Ist man dadurch stärker an den Arbeitsvertrag gebunden, weil man ihn mit ausgehandelt hat? So ähnlich wie mit den AGBs, wo Sondervereinbarungen die man selbst ausgehandelt zu einer verschärften Wirksamkeit der AGBs in Bezug auf unerwartete Klauseln führen?

2. Ich weiß nicht genau wieviele Arbeitnehmer dort arbeiten, ich schätze es sind knapp über 10 Leute in zwei grundverschiedenen Projekten. Könnte es sein das ich einen Arbeitsvertrag mit der A GmbH (Computerverkauf) geschlossen haben, während meine Kollegen einen Arbeitsvertrag mit der B GmbH (Programmierung) geschlossen haben. Das dadurch der Kündigungsschutz entfällt? Der Chef des Ganzen ist die gleiche Person. Auf das Impressum der Webseite habe ich bereits geschaut, dort ist der Computerverkauf aufgeführt. Das auf Programmierung gemacht wird kann ich im Web nicht finden.

3. Das oder die Unternehmen werden von einer Person geführt. Ich habe Angst das das Arbeitsverhältnis vllt später im Streit endet und ich deshalb eine schlechte Arbeitszeugnis bekomme. Ich würde gerne ein jährliches Zwischenzeugnis bzw Arbeitnehmerbeurteilung haben. Ist es üblich sowas in den Arbeitsvertrag schreiben zu lassen?


Vielen Dank
Martin
 

Lilastern

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.896
Bewertungen
2.311
@martinsalo

Dazu sollte man den Arbeitsvertrag sehen.
 

Fritz Fleißig

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Mrz 2013
Beiträge
3.325
Bewertungen
3.760
1. Davon ist mir nichts bekannt. Es gilt der Arbeitsvertrag, den du unterschrieben hast, gleich wie er zustandegekommen ist. Bestimmte gesetzliche Vorschriften lassen sich aber gar nicht wirksam ausschließen, andere nur durch einen Tarifvertrag.

Zum "Verhandeln" gehört außerdem immer ein ergebnisoffener Austausch von individuellen Standpunkten. Wenn eine Partei der anderen einen Vertrag vorlegt und gar nicht verhandlungsbereit ist, ist dies keine Verhandlung, sondern die Verwendung von AGBs. Ich weiß von daher gar nicht, was die Firma eigentlich von dir erwartet, wenn der Vertrag schon fertig formuliert vorliegt.

Wenn du aber die Möglichkeit hast, echte Verhandlungen über dir kritisch erscheinende Punkte im Arbeitsvertrag zu führen, solltest du diese auch nutzen.

2. Das kann gut sein. Die Aufspaltung größerer Firmen in kleinere Unterfirmen, die rechtlich selbständig sind, ist ein alter Trick zur Umgehung des Kündigungsschutzes. Du mußt hier - siehe § 23 KSchG - genau prüfen, ob die kritische Beschäftigtenzahl erreicht ist oder nicht. Einrechnen muß man alle Beschäftigten (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende, aber einschließlich eventuell dort tätiger Leiharbeiter), Teilzeitbeschäftigte nach einem bestimmten Schlüssel.

3. Ist eigentlich eher unüblich. Du hast einen gesetzlichen Anspruch auf ein vorläufiges Schlußzeugnis bei Kündigung und auf ein endgültiges Zeugnis beim Ausscheiden. Ein Zwischenzeugnis kannst du eigentlich nur aus begründetem Anlaß verlangen. Beispiel: Ausscheiden deines langjährigen Vorgesetzten, Versetzung in einen anderen Bereich.

Du kannst das natürlich zu vereinbaren versuchen. Nur weiß ich nicht so recht, ob dir das was hilft. Die Zwischenzeugnisse könnten genauso deinen Erwartungen nicht entsprechen, und ein neuer Arbeitgeber wird sich vor allem für das Schlußzeugnis interessieren.
 

martinsalo

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Mrz 2014
Beiträge
20
Bewertungen
1
Den Arbeitsvertrag möchte ich hier nicht preisgeben.

Ich denke es sind schon Verhandlungen, ich habe meine Änderungswünsche hingeschrieben und werde nun zu einem zweiten Treffen gebeten.

Naja, ich gehe mit diesem Arbeitsvertrag in Vorleistung, weil ich auf Gehalt, Freizeit und Arbeitsplatzsicherheit verzichte. Der Arbeitgeber will mich dafür die ersten 3 Monate in dem neuen Bereich "anlernen". Mein Problem ist das alles an dem einen Chef hängt und ich schonmal den Fall hatte das ich nach Jahren mit einem schlechten Arbeitszeugnis weggeschickt wurde, was in meinen Augen ein Rachezeugnis war. Nun lerne ich mich in ein neues Arbeitsgebiet mit beträchtlichen Eigenleistungen ein und möchte die nächsten Jahre nicht in den Wind schreiben. Deshalb die jährlichen Zwischenzeugnisse. Es gibt ja Gerichtsurteile, das nach mehreren guten Zwischenzeugnissen nicht unbegründet am Ende ein schlechtes Arbeitszeugnis herauskommen darf.
Arbeitnehmer: Das Recht auf ein Zwischenzeugnis - karriere.de

Ich werde dann nächste Woche zum Verhandeln wieder vorbei schauen. Mal sehen.

Vielen Dank für die Auskünfte :)
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Ich denke es sind schon Verhandlungen, ich habe meine Änderungswünsche hingeschrieben und werde nun zu einem zweiten Treffen gebeten.
Das mit e-mail ist doch auch akzeptabel, wenn der AG nicht grad nebenan sitzt.
Naja, ich gehe mit diesem Arbeitsvertrag in Vorleistung, weil ich auf Gehalt, Freizeit und Arbeitsplatzsicherheit verzichte. Der Arbeitgeber will mich dafür die ersten 3 Monate in dem neuen Bereich "anlernen".
Wie bitte? 3 Monate anlernen ohne Vergütung? Es gibt das Instrument der Probezeit. Du wirst doch wohl nicht 3 Monate ganz tiefschwarz arbeiten??
Eine Arbeitsplatzsicherheit hast du heute fast nirgends mehr.
Mein Problem ist das alles an dem einen Chef hängt und ich schonmal den Fall hatte das ich nach Jahren mit einem schlechten Arbeitszeugnis weggeschickt wurde, was in meinen Augen ein Rachezeugnis war.
Rache für was? So ein Zeugnis muß man auch nicht hinnehmen.
Nun lerne ich mich in ein neues Arbeitsgebiet mit beträchtlichen Eigenleistungen ein und möchte die nächsten Jahre nicht in den Wind schreiben.
Wie kommst du darauf? Wegen eines früheren mißratenen und nicht korrigierten Zeugnisses?
Deshalb die jährlichen Zwischenzeugnisse.
So etwas würde ich nicht in eine solche Verhandlung reinbringen. Das Arbeitszeugnis/Zwischenzeugnis kann man dann nach 1 Jahr verlangen, falls man eingestellt wird und falls man 1 Jahr dort bleibt oder länger. Dafür gibt es meist auch wichtige Gründe.
 

martinsalo

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Mrz 2014
Beiträge
20
Bewertungen
1
Ich arbeite die ersten 3 Monate zu einem kleinen Pauschallohn. Außerdem muß ich ggf Kurzarbeit zustimmen, je nachdem wie die Auftragslage ist. Überstunden, Nacht-, Feiertags- oder Wochenendarbeit wären Pauschal im Lohn mit einbegriffen. Der Lohn danach ist auch nicht sehr viel mehr als der Mindestlohn. Ich bin bereit das hinzunehmen, jedoch möchte ich dann in ein paar Jahren beruflich besser da stehen. Gutes Arbeitszeugnis mit ein paar weiterführenden Qualifikationen. Der von mir erwähnte "Computerverkauf" war ein Beispiel, bei mir geht es um etwas anderes.

Ja, ich war 2005 festangestellt und habe selbst im Streit gekündig und dann ein schlechte Arbeitszeugnis bekommen. Hätte ich vielleicht korrigieren lassen müssen.
 

Hainbuche

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Mrz 2014
Beiträge
1.066
Bewertungen
842
Das Arbeitszeugnis/Zwischenzeugnis kann man dann nach 1 Jahr verlangen, falls man eingestellt wird und falls man 1 Jahr dort bleibt oder länger.
Kann man das Recht auf ein Zwischenzeugnis nach bzw. aufgrund einjähriger Betriebszugehörigkeit - ohne triftigen Grund - irgendwo nachlesen?
 

Fritz Fleißig

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Mrz 2013
Beiträge
3.325
Bewertungen
3.760
Ich wüßte nicht, wo ein solches gesetzliches Recht verankert sein sollte.

Ein Zwischenzeugnis kann man nicht in regelmäßigen Abständen verlangen, sondern nur aus begründetem Anlaß. Typischerweise dann, wenn sich bei der eigenen Tätigkeit oder im Betrieb etwas wesentlich ändert und ein neuer Tätigkeitsabschnitt beginnt.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Kann man das Recht auf ein Zwischenzeugnis nach bzw. aufgrund einjähriger Betriebszugehörigkeit - ohne triftigen Grund - irgendwo nachlesen?
Man kann ein Zwischenzeugnis verlangen.
Was bitte ist jetzt daran nicht zu verstehen?
Schrieb ich etwa --ohne triftigen Grund---?
Das Arbeitszeugnis/Zwischenzeugnis kann man dann nach 1 Jahr verlangen, falls man eingestellt wird und falls man 1 Jahr dort bleibt oder länger. Dafür gibt es meist auch wichtige Gründe.

Im übrigen bezog sich dieser Satz auf die Frage, ob man JETZT im Zuge der Vorverhandlungen zum AV schon ein Zwischenzeugnis mit vereinbaren sollte.
Davon riet ich ab.
Bitte im Zusammenhang lesen.
Danke.
 

libertad

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Jan 2014
Beiträge
1.346
Bewertungen
514
Ein Arbeitgeber, der von einem verlangt 3 Monate praktisch kostenlos zu arbeiten ist für mich nicht vertrauenswürdig. Da fehlt der Respekt vor dem Mitarbeiter. Der Job ist wohl ohne reale Perspektive.
Solch einen Vertrag sollte man von der Gewerkschaft prüfen lassen.
Das riecht nach Sittenwidrigkeit und der Arbeitgeber möchte sich absichern, indem er dich an der Gestaltung des Vertrages beteiligt.
Die Frage ist auch wie das Jobcenter, Arbeitsagentur dazu steht. Von da bekommst du dann wahrscheinlich kein Geld mehr
 

Texter50

Teammitglied
Mitglied seit
1 Mrz 2012
Beiträge
7.582
Bewertungen
7.560
Solch einen Vertrag sollte man von der Gewerkschaft prüfen lassen. Das riecht nach Sittenwidrigkeit und der Arbeitgeber möchte sich absichern, indem er dich an der Gestaltung des Vertrages beteiligt.
Die Frage ist auch wie das Jobcenter, Arbeitsagentur dazu steht. Von da bekommst du dann wahrscheinlich kein Geld mehr
Für den Zoll wird das ebenfalls nach Schwarzarbeit riechen! :icon_mrgreen:
 

Hainbuche

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Mrz 2014
Beiträge
1.066
Bewertungen
842
Man kann ein Zwischenzeugnis verlangen.
Was bitte ist jetzt daran nicht zu verstehen?
Schrieb ich etwa --ohne triftigen Grund---?
Ja, so ungefähr:

Das Arbeitszeugnis/Zwischenzeugnis kann man dann nach 1 Jahr verlangen, falls man eingestellt wird und falls man 1 Jahr dort bleibt oder länger. Dafür gibt es meist auch wichtige Gründe.
Daraus lese ich: Nach 1 Jahr kann man es so oder so verlangen, auch ohne triftigen Grund, allein wegen der Dauer der Betriebszugehörigkeit. "Meist wichtige Gründe" heißt für mich, wichtiger Grund kann, muß aber nicht vorliegen.

Nun kann man zwar alles verlangen, was man will, aber ich finde nirgendwo einen Hinweis darauf, daß ein Anspruch auf ein Zwischenzeugnis sich allein aus mindestens einjähriger Betriebszugehörigkeit ergibt.

Hingegen finde ich andere Hinweise darauf, daß bei Vorliegen eines triftigen Grundes jederzeit Anspruch auf ein Zwischenzeugnis besteht und die 1-Jahres-Frist gar keine Rolle spielt.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Ja, so ungefähr:



Daraus lese ich: Nach 1 Jahr kann man es so oder so verlangen, auch ohne triftigen Grund, allein wegen der Dauer der Betriebszugehörigkeit. "Meist wichtige Gründe" heißt für mich, wichtiger Grund kann, muß aber nicht vorliegen.

Nun kann man zwar alles verlangen, was man will, aber ich finde nirgendwo einen Hinweis darauf, daß ein Anspruch auf ein Zwischenzeugnis sich allein aus mindestens einjähriger Betriebszugehörigkeit ergibt.

Hingegen finde ich andere Hinweise darauf, daß bei Vorliegen eines triftigen Grundes jederzeit Anspruch auf ein Zwischenzeugnis besteht und die 1-Jahres-Frist gar keine Rolle spielt.
Was möchtest du?
 

Hainbuche

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Mrz 2014
Beiträge
1.066
Bewertungen
842
Was möchtest du?
Ich würde gerne irgendetwas zu der hier ins Spiel gebrachten 1-Jahres-Frist nachlesen.

Da ich von dieser hier zum ersten Mal gehört bzw. gelesen habe, würde mich nämlich interessieren, ob da was dran ist oder ob es sich um eine Foren-Ente handelt.

Selbst finde ich nichts dazu, daher meine Frage, wo man das mit dem einen Jahr mal nachlesen kann.
 

Caso

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Mai 2014
Beiträge
3.122
Bewertungen
792
Ich würde gerne irgendetwas zu der hier ins Spiel gebrachten 1-Jahres-Frist nachlesen.
Da ich von dieser hier zum ersten Mal gehört bzw. gelesen habe, würde mich nämlich interessieren, ob da was dran ist oder ob es sich um eine Foren-Ente handelt.
Selbst finde ich nichts dazu, daher meine Frage, wo man das mit dem einen Jahr mal nachlesen kann.
Mein Hinweis ist nur im Zusammenhang mit der Frage des TE zu sehen:
Deswegen schrieb ich zu:
Deshalb die jährlichen Zwischenzeugnisse
Dieses:So etwas würde ich nicht in eine solche Verhandlung reinbringen. Das Arbeitszeugnis/Zwischenzeugnis kann man dann nach 1 Jahr verlangen, falls man eingestellt wird und falls man 1 Jahr dort bleibt oder länger. Dafür gibt es meist auch wichtige Gründe.

Am besten nochmal die Beiträge des TE und seine Sorge hinsichtlich eines schlechten Zeugnisses lesen.

Wieso Foren-Ente?
Da gibts doch wirklich andere Fundgruben für.
:icon_pause:
 

Hainbuche

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Mrz 2014
Beiträge
1.066
Bewertungen
842
So etwas würde ich nicht in eine solche Verhandlung reinbringen (...)
Das hatte ich so verstanden: Keinen individualvertraglichen Anspruch auf jährliches Zwischenzeugnis aushandeln, weil man sowieso nach 1 Jahr Anspruch auf eins hat.

Das habe ich dann wohl falsch verstanden, wobei ich nach noch mehrmaligem Lesen auch keine Idee habe, wie man es noch halbwegs sinnvoll anders verstehen könnte.

Nun denn, wer es schafft, mir das Brett vorm Kopf wegzunehmen, der darf es behalten ;-)
 
Mitglied seit
28 Apr 2013
Beiträge
3.541
Bewertungen
6.033
Hallo martinsalo,
[...] Überstunden, Nacht-, Feiertags- oder Wochenendarbeit wären Pauschal im Lohn mit einbegriffen. [...]
... ist bei Führungspositionen (zum Teil) oder im mittleren bzw. gehobenen Management üblich und auch nichts dagegen einzuwenden.

ABER
Ich arbeite die ersten 3 Monate zu einem kleinen Pauschallohn. [...]
Der Lohn danach ist auch nicht sehr viel mehr als der Mindestlohn. [...]
... das kommt MIR doch sehr sittenwidrig vor!!

Muss ich mir das jetzt so vorstellen?
174h/Monat (entspricht 40h-Woche) * 9,00EUR = 1.566EUR Brutto
Durch Überstunden, Nacht-, Feiertags- oder Wochenendarbeit kommen aber (z. B.) 220h/Monat zusammen die in den 1.566EUR enthalten sind?? => 7,12EUR/h

AnonNemo
 
Oben Unten