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Arbeitsversuch geplant

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b31runner

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#1
Hallo, ich formuliere es mal mit meinen Worten:

nachdem ein vom Gericht bestellter Gutachter (wg. eines von mir gestellten Rentenantrages) meiner Ärztin, die mich seit 3,5 Jahren krank schreibt sowie meiner Therapeutin, die ein eindeutiges Attest erstellte, dass ich psychisch krank bin eine Unfähigkeit meiner korrekten Beurteilung aussprach, indem er verfasste, dass ich 8 Stunden arbeitsfähig bin, denke ich darüber nach, mich nicht mehr krank schreiben zu lassen und einen Arbeitsversuch zu unternehmen.

Ich werde der Arge mitteilen, dass ich ab nächsten 1. (ersten) einen Arbeitsversuch unternehmen werde auf sehr kleiner Verdienstbasis.
(100-200 Euro / Monat)

Sollte ich der Aufgabe gewachsen sein, soll es gut sein und alles weitere ergibt sich.

Sollte ich der Aufgabe nicht gewachsen sein, fliege ich sowieso wieder raus aus dem Betrieb.

Kann mir die Arge irgendwie dazwischen funken?
 

alvis123

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#2
Hi...
des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Aber, um Deine Frage zu beantworten:
Falls Du im Leistungsbezug stehst, kann Dir die ARGE immer dazwischenfunken. Das nennt sich dann: Maßnahme.

MfG
 

b31runner

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#3
wenn ich den Arbeitsversuch nicht schaffe und nach einer Woche wieder krank geschrieben bin, dann koomt der Gutachter der Arge wohl ins Gespräch, oder?
 

alvis123

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#4
Hi...,

ich dachte, das war ein vom Gericht bestellter unabhängiger Gutachter? :confused:

MfG



b31runnerArbeitsversuch geplant
Hallo, ich formuliere es mal mit meinen Worten:

nachdem ein vom Gericht bestellter Gutachter (wg. eines von mir gestellten Rentenantrages) meiner Ärztin, die mich seit 3,5 Jahren krank schreibt sowie meiner Therapeutin, die ein eindeutiges Attest erstellte, dass ich psychisch krank bin eine Unfähigkeit meiner korrekten Beurteilung aussprach, indem er verfasste, dass ich 8 Stunden arbeitsfähig bin, denke ich darüber nach, mich nicht mehr krank schreiben zu lassen und einen Arbeitsversuch zu unternehmen.
 

b31runner

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#5
Habe ich mich wohl blöd ausgedrückt.

Ärztin und Therapeutin sagen, dass ich nicht oder nur 3-4 Stunden arbeitsfähig bin.

Gerichtlicher Gutachter sagt, dass keine Einschränkungen vorliegen.

Demnach lügen meine Ärztin und meine Therapeutin.

Gutachter sagt, ich sei nur nicht motiviert genug.

Folge: Ich mache einen Arbeitsversuch.
 

Arania

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#6
Den Versuch, so wie Du ihn anscheinend vorhast, würde ich lassen, der geht nach hinten los, und wird dem Gutachter nur recht geben
 

franzi

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#7
Ich betrachte das auch eher mit gemischten Gefühlen.
Egal, wie dieser Arbeitsversuch ausgeht, wird dir das persönlich nicht weiter helfen.
Wenn der Gutachter meint, dir mangele es nur an der Motivation und du willst ihm mit deinem Einsatz beweisen, dass dem nicht so ist, zeigst du ihm, dass er doch Recht hat mit deiner Einsatzfähigkeit.
Das könnte dann sogar soweit kommen, dass deine bisherigen Behandler den Eindruck bekommen, dass du ihnen was vorgetäuscht hättest ...

Wie stets in solchen Fällen gilt: entweder bist du wirklich krank, dann bist du auch nicht einsatzfähig. Oder du bist nicht krank, dann kannst du arbeiten.

Hier geht es auch um deine persönliche Glaubwürdigkeit und nicht darum, dass du irgendwem was beweisen musst aufgrund eines Unterwürfigkeits-Denkens.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Hi...
des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Aber, um Deine Frage zu beantworten:
Falls Du im Leistungsbezug stehst, kann Dir die ARGE immer dazwischenfunken. Das nennt sich dann: Maßnahme.

MfG
dein avata ist geil gut gemacht:icon_klatsch:
 

b31runner

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#9
Sorry, falls ich es etwas merkwürdig beschreibe, denn ich bin derzeit mit meiner Problematik ziemlich überfordert.

Wenn mir zwei Gutachter nicht glauben und meine Depressionen als "gespielt" hinstellen und ausschließlich meine Therapeutin und auch Ärztin meinem Zustand Glauben schenken, was soll ich da noch machen?

Mich trotzig hinsetzen und sagen, dass ich eben krank bin?

beim Hartz IV Amt genauso?

Die berufen sich aufs Gutachten und schicken mich trotz dreieinhalbjähriger Vorlegung meiner Krankmeldungen irgendwo hin, hauptsache ich bin aus der Statistik.

Dass meine Depr. nicht ernst genommen werden haut mich ja nochmals zurück.

Wenn ich nun arbeiten gehe und es klappt nicht und zusätzlich dies evtl. schriftlich von einem Arbeitgeber bescheinigt bekomme, weshalb er mich nicht weiter beschäftigen kann, dann hätte ich doch etwas in der Hand und muss mir nicht vorwerfen lassen, dass ich nur zu wenig motiviert wäre.
 

Muzel

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#10
Ob einer Au ist oder nicht, dass verantwortet immer noch der Arzt, der die Au ausstellt.
 

franzi

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#11
Was hat "man" denn mit dir vor? Wo will man dich denn reinstecken?
Du bist doch krank geschrieben. Solange du AU bist, kannst du weder einen Job annehmen noch an einer Maßnahme teilnehmen.

Wenn dir die Rente nicht bewilligt wird, dann bleibst halt weiter im ALG II-Bezug bzw. irgendwann in der Grusi.

Mein Antrag auf Erwerbusunfähigkeistrente wurde auch abgelehnt. Bleib halt jetzt weiter in Hartz IV.
 

b31runner

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#12
Okay, danke.

ich dachte halt, dass die Arge nun erfahren wird, dass ein Gutachter mir bescheinigt hat, dass ich 8 h arbeitsfähig bin und deshalb meine Krankmeldungen (gerade die zukünftigen) ignorieren wird.
Als Folge daraus sah ich mich denen völlig ausgeliefert.

Meine Ärztin wird mich sicherlich noch weiter krank schreiben.
 

franzi

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#13
Ich habe noch nie erlebt, dass eine Krankmeldung wegen irgendeinem Gutachter aufgehoben wurde bzw. für ungültig erachtet wurde!!

Wenn deine Ärztin meint, du bist AU, dann ist das in ihrem Verantwortungsbereich. Da wird sie schon medizinische Gründe dafür haben!

Lass dich jetzt nicht verrückt machen.
Gutachter kommen immer wieder zu unterschiedlichen Ansichten. Außerdem geht es hier um eine EU-Rente. Die wird bei Erstantrag meistens abgelehnt. Da wird oft versucht, den Antragsteller als völlig gesund einzustufen.

Bei meinem Fall damals hat das Arbeitsamt keinerlei Unterlagen bekommen vom Rentenversicherungsträger. Es hat mich seither auch niemand darauf angesprochen, was damals das Gutachten ergeben hat. Ich hatte das auch damals nicht dem Amt mitgeteilt, dass ich einen Antrag auf EU-Rente gestellt habe. Das war mein ganz "privates Vergnügen".

Ich glaube auch nicht, dass die Inhalte von Gutachten einfach so weiter geben.
 

b31runner

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#14
Na gut...

Okay und lieben Dank.

"Mein Amt" weiß halt davon, aber das Gutachten unterliegt sicherlich der Schweigepflicht und muss keinesfalls dem Sachbearbeiter ausgehändigt werden.
 
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