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Arbeitsvermittler und seine Qualifikation ?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Haubold

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
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#1
Kann/ darf bzw. unter welcher Gesetzlichen Grundlage?

Muß mir mein Arbeitsvermittler seine Qualifikation mitteilen?


Sie ist so nähmlich!

Habe ich einen Rechtsanspruch darauf???
Und wenn JA welche §§ im SGB oder wo auch immer.

Gruß Haubold
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

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#2
Das Thema hatten wir, glaube ich, schon mal.
Muß mir mein Arbeitsvermittler seine Qualifikation mitteilen?
Nein, muss er nicht.
 

mostes

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#4
Ich kenne solche gesetzlichen Normen im SGB nicht.

Aber da wir sowieso alle Asoziale sind, wird auf die Ausbildung unserer Gegenüber ohnehin nicht viel Wert gelegt.

1 Woche Seminar in Deutsch als Fremdsprache, dann 3 Tage in Bedienung eines Computers ( Stromversorgung, Funktion einer Tastatur ), Kenntnissvermittlung, dass es ein SGB gibt sowie die Einübung unangemessenen Verhaltens und lauten Klagens über die Arbeitsbelastung .... schon ist der Prototyp des Jobcenter - Mitarbeiters erschöpfend beschrieben.

Da hilft wohl nur die Beschwerde von Fall zu Fall bei der Dienstaufsicht oder im Rahmen einer Klage.


Ich habe meinem FM nicht nach seiner Ausbildung gefragt sondern ihm mitgeteilt, dass der Dümmere von uns beiden jedenfalls nicht ich bin.

Ich werde - bis jetzt - höflich und zuvorkommend behandelt. Wir beide sind uns stillschweigend einig , dass ich für die Suche nach den richtigen Gesetzen und deren Auslegung zuständig bin und er das mit den Erwartungen seiner Vorgesetzten versucht in Einklang zu bringen.

Er legt mir dann Sachen vor, die ich nicht unterschreibe und dann sprechen wir darüber, wie schlimm die Lage doch ist.

Am 12.09. ist wieder Termin - bekomme ich allerdings mal einen neuen Star am Himmel der Arbeitsvermittlung, geht der Streß von vorne los mit der Überzeugungsarbeit.

Auszuschließen ist natürlich auch nicht, dass ich mal den Kürzeren ziehe.

Aber ich bilde mich jeden Tag fort und deshalb wird es auch ein Neuer sehr, sehr schwer haben, mir das Leben noch mehr zu versauen.
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

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#5
Wo kann ich es nachlesen???
Das weiß ich doch nicht.
Beispiel: Ein Handwerker muss doch nicht jeden Kunden seinen Gesellenbrief vorlegen. Nur übergestellte, (fachkundige) Behörden dürfen die Einsicht verlangen.
 
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#6
Warum erwähnst Du es dann? Der Vergleich ist unsinnig, denn den handwerker suche ich mir selber aus, und selbstverständlich werde ich darauf achten, daß er einen Meisterbrief hat. Schließlich kassieren diese Hauptschulabsolventen Stundenlöhne von 80€ aufwärts :biggrin::biggrin::biggrin:
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

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14 Feb 2006
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#7
Warum erwähnst Du es dann? Der Vergleich ist unsinnig, denn den handwerker suche ich mir selber aus, und selbstverständlich werde ich darauf achten, daß er einen Meisterbrief hat. Schließlich kassieren diese Hauptschulabsolventen Stundenlöhne von 80€ aufwärts :biggrin::biggrin::biggrin:
Okay, dann hast du mich nicht richtig verstanden. Ich werde es hier auch nicht weiter ausführen, habe meine Antwort auf gestellte Frage gegeben.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Haubold, meine persönliche Meinung dazu: Wenn ein Vermittler bei der ARGE die notwendige Qualifikation hätte, müsste er Personalfachwirt sein, mindestens 10 Jahre berufserfahren sein, ein wenig Ahnung von Recht haben und eine bestimmte soziale Kompetenz besitzen. Der hat ja nichts davon. Der ist total unqualifiziert und sitzt am längeren Hebel. Das ist eine Tatsache und das wissen wir alle.

Fragst du den SB nach seiner Qualifikation - und das ist tatsächlich eine sehr gute Frage - ist der darüber nicht beglückt, denn du stellst seine Kompetenz in Frage. Hier im Forum wird das in mehreren threads geraten. Es ist m.E. eine sehr ungeschickte Frage. Das ist eine Revoluzer-Frage, und ein Schuss nach hinten, denn es ist eine kleine Beleidigung. So etwas kannst du auch nicht hinterfragen oder geschickt fragen. Wenn du das machen möchtest, mach es. Es zeugt nicht von Niveu und es bringt dir nichts.

Es gibt kein Patentrezept um damit umzugehen. Ich bin mit Selbstbewußtsein, Schlagfertigkeit, Zur-Einsicht-Bringen, Stil und Niveau am weitesten gekommen. Es dauert eine Weile, bis der SB das kapiert. Eine gut formulierte und belegte, und "auf den Punkt gebrachte" Beschwerde haben mir auch einmal weitergeholfen.

Eine kleine Einschüchterung, die "wie besorgniserregend" von mir hervorgebracht wurde, hat mich auch einmal weitergebracht: Ich schaute aus dem Fenster der SB, sah auf dem Parkplatz lauter Autos und fragte die SB, ob Sie sich den wohl fühle in ihrem Büro.

Ich sehe es so, dass ein SB "auch nur ein Opfer" ist. Es kommt einmal der Tag, an dem sich alles rächt. Für seinen Lebensunterhalt führt der SB ja ein paar schlecht gemachte, unmenschliche und teilweise verfassungswidrige Gesetze durch. Er "verkauft seine Seele", sagt Rotkäppchen immer. Irgendwie weiss er das ja. Irgendwann kommt das ans Tageslicht, und dann steht so ein SB da wie "Hitlers Helfer". Der fühlt das auch, und - selbst wenn er z.Z. seine Machtposition genießt - kann ihm nicht sehr wohl dabei sein.

Gruß
Rotkäppchen
 
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#9
Handwerker

Das sind auch geschütze Berufsbezeichnungen.
Für Personalvermittler benötigt man nur einen Gewerbeschein. Mehr nicht !!!!!
Es gibt keine Zugangsqualifikation oder sonstige Beschränkungen.
Eine besondere Überwachung, wie z.B. bei Kraftdroschken und deren Fahrern, gibt es auch nicht.
 
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