Arbeitsunfall Schwierig Angelegenheit (1 Betrachter)

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kkca

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Hallo,

wollte hier mal nachfragen ob mir einer helfen kann.

2014 Januar hatte ich als Paket lieferer gearbeitet. Ich bekam ein Auto gestellt dessen Kupplung sehr schwer ging. Das nutzte ich zum ausliefern nach ca 3-4 tagen tat mein knie schon leicht weh ich beschloss das dem Chef zu sagen. Er sagte mir allerdings mit Nachdruck das ich das Auto weiter nutzten sollte. Ich wollt meinen job (in der Probezeit) nicht verlieren und nutze es weiter... ca ende der zweiten Wochen merkte ich ein zusammen prallen meiner Knochen ähnlich als würde man ein Gummibärchen mit einem spitzen gegen stand durchdringen. Leider ging ich davon aus das es ein Fehler vom Fahrzeug- war. Da ich keine schmerzen spürte, ging ich alles normal weiter. komischer weise erhielt ich nach der zweiten Woche ein anderes Fahrzeug. Ein halbes Jahr später konnte ich vor schmerzen im knie Gelenk nicht richtig auftreten, ich ging zum arzt er schickte mich zum röntgen ... Diagnose : Chondropathia patellae - verschleiß des Gelenk Knorpel. Für mich kommt da absolut nichts anderes in frage als das von mir geschriebene Erlebnis. Ich weiß nicht ob ich sauer sein soll oder was auch immer. Ich muss eh schon am Riemen reißen wenn ich anderen davon erzähle die können damit schon gar nichts anfangen da ich optisch noch einen guten Eindruck mache. Immer mehr habe ich damit zu kämpfen. Mein Hausarzt sagte zu mir ich solle damit zu einen Durchgangsarzt... nur weiß ich nicht wie ich ihm das erzählen kann. Ich hatte schonmal einen arbeitsunfall da bin ich direkt in Krankenhaus zum DD nur hat er das nicht als Arbeitsunfall gewärtet, mit der aussage das; ich nichts hätte ... optisch aber eine Narbe die bis heute noch da ist.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich machen kann und wie ich es angehen muss. Mittlerweile lauf ich nur noch mit micro durch die gegen um beweise zu sammeln.
 

Pfefferminz38

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Bist du noch bei besagtem AG angestellt oder hast du inzwischen gekündigt?
 

AsbachUralt

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Ein Arbeitsunfall sollte sofort von einem Durchgangsarzt behandelt werden.
Nachträglich stellt sich die BG immer dumm und Du hast die Beweislast, dass der Schaden eben durch die Arbeit verursacht wurde.
In Deinem Fall eigentlich unmöglich.
Eventuelle Gutachter der BG werden das dann als "Schicksalhafte Erkrankung" einordnen.
 

saurbier

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Mir ist leider nicht klar, wobei man hier helfen soll bzw. könnte.

Was willst du jetzt bzw. erwartest du jetzt von uns.

Wegen Knieschmerzen wird es wohl kaum irgendwas geben, vor allem schon mal dann nicht wenn die Ursache nicht geklärt ist.

Nur weil du mal ein paar tage in einem Transporter mit schwerer Kupplung gefahren bist, kann man doch keine aussagekräftigen Rückschlüsse als Verursachung deiner Schmerzen schließen.

Hallo, ich hab jahrelang LKW gefahren und damals gabs zum größten Teil noch nicht mal sowas wie Servo etc..

Vielleicht solltest du dir mal vor Augen führen, daß du ja sicherlich in deinem privaten Pkw auch eine Kupplung treten mußt (sofern keine Automatik), wie bitte soll da einer eine Unterscheidung in der Ursache trefen.

Die BG wird wegen sowas mit Sicherheit nichts zahlen, auch schon weil es zu lange her ist um eine direkte Kausalität nachweisen zu können um daraus einen Arbeitsunfall zu konstruieren. Vielleicht solltest du dir mal die Begrifflichkeiten zu Thema Arbeitsunfall bzw. Berufskrankheit näher anschauen, dann dürfte dir sicherlich auffallen das ein Zusammenprall des Knies "mit was - wie als wenn man ein Gummibärchen mit einer Nadel durchsticht" kein Arbeitsunfall ist.

Betsenfalls bleibt dir da wohl nur der Weg zu einem Orthopäden mit entsprechender Behandlung.


Grüße saurbier
 
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