Arbeitsunfähigkeit und neuer Minijob (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

hasamanami

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Ich weiß nicht genau, ob ich jetzt das richtige UF gewählt habe. Wenn nicht, bitte verschieben.
Zur Info am Anfang: Ich bekomme weder ALGI noch ALGII. Ich war einige Zeit in einer Tagesklinik und habe jetzt das Angebot auf einen Minijob.

Hier mal die Daten in Kurzform:
  • war am 11.04. bei der Arbeitsagentur, die wollten mich aber noch nicht wieder als arbeitssuchend aufnehmen, weil ich noch in der TK war
  • habe mich dann nach der TK noch bis 5.5. vom Psychiater krankschreiben lassen
  • war am 8.5. wieder bei der Arbeitsagentur und die Dame hat die AU mit eingetragen
  • habe jetzt ein Angebot für einen Minijob und die möchten den Vertrag auf den 1.5. zurück datieren

Kann das von irgendeiner Seite Probleme geben?
Der Arbeitgeber meinte, wenn wir einen Vertrag ab dem 15.5. machen würden, könnte ich für den Mai auch nur anteilig Stunden arbeiten. Was für mich jetzt kein Problem wäre.
Ich habe nun Bedenken, dass der AG das Angebot zurückzieht, wenn er es nicht zurück datieren kann. Außerdem will ich ihn ja auch nicht mit der Nase darauf stoßen, dass ich krank geschrieben war.

Und dann hätte ich noch eine Frage zur Befreiung von der Versicherungspflicht. Ist diese sinnvoll für mich als Arbeitnehmer?
Nach dem, was ich gelesen habe, ist doch der einzige Vorteil der Befreiung den vollen Lohn ausgezahlt zu bekommen.
Rät der AG häufig nur dazu, weil es dann für ihn weniger Aufwand bedeutet?

Ich hoffe, ihr könnt mir die Sache etwas erhellen.
 

Kerstin_K

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Die Rueckdatierung des Vertrages und die Argumentation dazu ist seltsam und aus meiner Sicht falsch.

Wegen der Befreiung von der Versicherungspflicht muss man individuell schauen. Ich habe zum Beispiel eine Haushaltshilfe fuer 2-3 Stunden im Monat beschaeftigt. Die Frau ist ueber 50, Ausbildung abgebrochen, Seitdem nie wieder was eingezahlt, fuer die würde sich selbst der Mindestbeitrag nicht lohnen, weil er fast den gesamten Verdienst auffrisst.
 

Mori

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Und dann hätte ich noch eine Frage zur Befreiung von der Versicherungspflicht. Ist diese sinnvoll für mich als Arbeitnehmer?
Nach dem, was ich gelesen habe, ist doch der einzige Vorteil der Befreiung den vollen Lohn ausgezahlt zu bekommen.
Rät der AG häufig nur dazu, weil es dann für ihn weniger Aufwand bedeutet?

Ich hoffe, ihr könnt mir die Sache etwas erhellen.
Hallo erst einmal herzlich:welcome:

Also wenn Du dich nicht von der Versicherungspflicht befreien lässt, werden dir Beiträge von deinem Lohn zur Rentenversicherung abgezogen. Der Arbeitgeber zahlt sowieso einen Teil des Beitrags aber du musst den Rest bis zum Regulären Beitragssatz zahlen. (Weiß leider nicht genau wie hoch das im Moment genau ist).

Damit "erwirtschaftest" du dir Renteansprüche, die jedoch so niedrig sind das zum Renteneintrittsalter ein paar cent Beträge rauskommen. Wenn man jetzt 40 Jahre durchgehend einzahlen würde kommen vielleicht 30€ im Monat später raus. Also nicht wirklich lohnenswert.
 

hasamanami

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Vielen Dank für die Willkommensgrüße!

Der finanzielle Aspekt ist natürlich eine Sache bei der Befreiung. Sind momentan 3,7% Arbeitnehmeranteil bei gewerblichen AG. Aber wie steht die Sache bzgl. Pflichtbeitragszeiten (um potentiell irgendwann Anspruch auf z.B. Reha oder Übergangsgeld zu haben)?
 

Kerstin_K

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Hast Du jetzt ALG I beantragt oder wovon lebst Du?
 

hasamanami

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Im Moment lebe ich von Mieteinkommen und Erspartem. Auf ALGI habe ich keinen Anspruch und ALGII bekomme ich nicht wegen Vermögen.
 

Kerstin_K

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Du koenntest Doich arbeitssuchend ohne Leistungsbezug melden. Dann musst Du Dich aber bewerben, zu Terminen usw.
 

hasamanami

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Das bin ich schon. Hat die Dame bei der AA am 8.5. getan.
 

hasamanami

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Ich habe den AG jetzt noch einmal angerufen und von der Krankschreibung bis 5.5. erzählt. Es wurde natürlich gefragt, was das für eine Krankschreibung war. Ich habe ausweichend geantwortet und gesagt, dass deshalb eine Rückdatierung nicht möglich ist, ich aber trotzdem dort anfangen möchte. Die Dame am Telefon meinte, das gehe auch.
Ich werde also sehen, ob das funktioniert. Wenn nicht, so be it.
 
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