Arbeitsunfähig nach Reha entlassen – wie geht’s weiter?

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Pelikan

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Meine Reha ist nun beendet und ich bin arbeitsunfähig entlassen worden. Nun zum Problem: Unmittelbar vor der Reha bezog ich Alg 1, da meine befristete Teil-EM-Rente (habe aber aufgrund der Arbeitsmarktsituation eine volle ausgezahlt bekommen) auslief und die Bearbeitung wegen der Weiterzahlung der Rente sich in die Länge zog bzw. sich immer noch zieht.
Ich fasse mal kurz zusammen: Rente bis einschließlich 09/12, Gutachten aufgrund Antrag auf Weiterzahlung der Rente 08/12, seit 10/12 Alg 1 Bezug bis 12/ 12. Die Zeit der Reha 12/ 12 bis 01/13 Übergangsgeld.
So und nun folgendes: Jetzt wurde ich arbeitsunfähig entlassen und mein Leistungsvermögen umfasst unter 3 Stunden. Ich habe mich auch sofort nach der Reha vom Arzt krankschreiben lassen, alles der DRV und KV geschickt, aber die stellen sich mal wieder tot. Die Agentur f. Arbeit zahlt kein Alg 1 mehr, da ich arbeitsunfähig entlassen worden bin, jetzt AU und außerdem keine 3 Stunden mehr zur Verfügung stehe. Jetzt meine Fragen: Wer zahlt denn jetzt was? Muss ich irgendwelche Anträge neu stellen? Müsste ich nicht theoretisch weiterhin Übergangsgeld erhalten bzw. automatisch die Rentenzahlung? Kann die Agentur für Arbeit mein Alg 1 zurückfordern, da ich nur noch unter 3 Stunden arbeitsfähig bin? Die wussten ja, dass ich den Antrag auf Weiterzahlung gestellt hatte und Alg 1 in der "Bearbeitungszeit" bezog. Ich meine jetzt zwar nicht, das die direkt von mir das Alg-Geld zurückfordern, aber von der DRV? Kann die DRV auf ihr eigenes Gutachten beharren, welches im August 12 erstellt worden ist, da bin ich laut deren Meinung ja 3 bis unter 6 Std. arbeitsfähig. Mir wurde zwar seitens der VdK gesagt, dass dieses jetzige Reha-Gutachten mehr Beachtung findet, da man mich 6 Wochen begutachtet hat und nicht 20 Minuten. Aber bei den Rentenversicherungen weiß man ja nie. Aber ich bin mir sicher, da habt ihr auch so eure Erfahrungen mit gemacht…
 

elo237

RIP
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wenn unter 3 Stunden ist ja sowieso erstmal das Sozialamt zuständig
also dort Antrag stellen und evtl. auch Vorschuß verlangen

bis die DRV mal wieder aufwacht
 

Anna B.

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Hallo,

du hast vor der REHA ALG I bezogen? oder bereits KG?

wenn du jetzt aus der REHA arbeitsunfähig entlassen bist und 6 Wochen ins Land gegangen sind, dann zahlt die Afa kein ALG I, du müßtest ab 43. Tag der ARbeitsunfähigkeit Krankengeld von deiner KK bekommen.
Hast du dort einen Antrag gestellt?

Bezug von KG natürlich nur, wenn du vorher ALG I warst...

die Afa wird dich dann auffordern einen Rentenantrag zu stellen....
 

Pelikan

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Hallo und danke für eure Antworten.
@Anna B.: Vor der Reha habe ich Alg 1 beziehen müssen, da mein Weiterbewilligungsantrag (Rente) noch immer in Arbeit ist. Die Reha begann Anfang Dezember und das Alg 1 wurde aufgehoben. Während der Reha gilt man doch auch als arbeitsunfähig? Die Reha alleine ging schon über 6 Wochen, also fällt die AfA für die Zahlung Alg 1 aus? Leider rühren sich weder DRV noch KV und ich bin mir nicht sicher, wer denn jetzt zahlen müsste. Der Antrag für die Weiterbewilligung der Rente läuft ja noch. Es hieß, ich müsse erst diese Reha machen, bevor man entscheidet. Aber WANN entscheiden die endlich?!?!?
Mein Übergangsgeld ist auch erst als Komplettsumme vor paar Tagen überwiesen worden. Das war eh schon so eine Frechheit. Aber man meinte, ich bin psychisch so angeschlagen, da möchte man doch erst mal abwarten, ob ich die Reha überhaupt packen werde. Fahrgeld war ja bekannt, dass das erst nach der Reha gezahlt wird. Aber ich finde es eine Schweinerei, dass ich mehr als 6 Wochen ohne Geld dastand. Nur das ist ein anderes Thema…
Muss man KG beantragen? Vorher lief das immer ganz automatisch. Gelber Schein rein und dann gab es auch immer ein Echo.


bis die DRV mal wieder aufwacht

Ich glaube, die sind tot...:icon_sad:
 

Anna B.

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m.E. hast du Anspruch auf KG...

du warst vor der REHA ALG I-Bezieher...d.h. mit Anspruch auf Krankengeld versichert...
die Afa zahlt eigentlich 6 Wochen..weiter...hier bei dir hat wohl die DRV gezahlt..
wenn die 6 Wochen vorbei sind, müßte die KK zahlen.

Stelle einen schriftlichen Antrag auf KG...dann wirst du einen Bescheid erhalten..

ALG I kannst du derzeit nciht beantragen, da du au bist und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst....
vielleicht zur Vorsicht noch ALG II beantragen?
 

aidafan301

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Hallo Pelikan,

bei mir war es ähnlich. Ich bezog ALG, kam dann in die Reha, und wurde arbeitsunfähig entlassen. Erst hat man mich auch von A nach B geschickt, AA fühlte sich nicht zuständig, KK aber auch nicht. Jedenfalls war es letztendlich so, dass eine Sachbearbeiterin der KK nicht Bescheid wusste und selbstverständlich habe ich dann noch Krankengeld bekommen.

LG
Gaby
 

Pelikan

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Ohhh, jetzt verstehe ich gar nichts mehr… Hätte ich den Antrag auf EM-Rente denn nochmal stellen müssen?:confused: Ich hatte bereits 06/12 den Weiterbewilligungsantrag für EM-Rente gestellt. Daraufhin folgte eine Begutachtung durch die DRV (08/12), bei der festgestellt worden ist, dass ich 3 bis unter 6 Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann. Trotzdem wurde der Antrag auf Weiterbewilligung abgelehnt, weil irgendwer der Meinung war, dass ich vollschichtig arbeiten könnte. Daraufhin wurde Widerspruch über die VdK eingelegt, auf das rentenärztliche Gutachten verwiesen und dann plötzlich kam ein Schreiben, ich müsse zur Reha, da die Rentenärzte oder wer auch immer, der Meinung sind, ich wäre im Anschluss wieder „fit wie ein Turnschuh“. Und man möchte erst das Ergebnis der Reha abwarten. Natürlich fand ich es auch merkwürdig, dass mir die Auskunft (telefonisch) erteilt wurde, dass ich Übergangsgeld erst nach erfolgter Reha gezahlt bekomme, da man der Meinung war, ich würde die Reha psychisch nicht durchstehen. Widerspricht sich eigentlich mit der Auffassung, ich wäre nach der Reha wundergeheilt.

Die Reha trat ich dann an, ging über 6 Wochen und die Ärzte, Therapeuten und Psychologen waren einstimmig der Meinung, dass ich arbeitsunfähig bin und nur noch unter 3 Stunden arbeiten gehen könnte. Dieser Entlassungsbericht oder Reha-Klinik-Gutachten (wie auch immer das heißt) liegt der DRV vor. Aber von dort bisher kein Echo.

Mein Ansprechpartner bei der AfA sagte ganz klar, ich bin mit der AU, dem Leistungsbild unter 3 Stunden bei ihm an der „falschen Adresse“ und meinte, ich müsse es mit KK oder DRV klären.

Bei der VdK werde ich mich am Montag gleich melden, um mal das weitere Vorgehen zu besprechen. Hatte es jetzt die Tage nicht mehr gepackt, da ich in einer Klinik war, die sich speziell mit meinen Problemen auskennt. Dort wurde jetzt eine Therapieempfehlung ausgearbeitet und das war mir jetzt wichtiger.

Was meint ihr, muss ich den Rentenantrag nochmal stellen oder brauche ich es wegen dem Widerspruch nicht?
KG werde ich auf alle Fälle mal beantragen. Danke für den Hinweis!
 

roland55

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Hi,

du bist als krank aus der Reha entlassen worden dies bedeutet,
dass dein Arzt dich krankschreibt auf Grund des Schreibens von der Reha (Kreuzchen AU) daraufhin bist du im Krankengeldbezug.
Der Reha Bericht muss ja erst einmal von der Reha an die DRv geschickt werden und dort bearbeitet werden ebenso geht ja eine Kopie an deinen Arzt du wirst sehen ob du den Bericht einsehen darfst oder nicht. (Bei vertraulichkeit kommt es auf deinen Arzt an)
Geh aber auch zum VDK und lass dirs nochmal erklären

Gruss

Roland55
 

Reha1

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@Pelikan - Alles weitere soll jetzt VdK für dich regeln, ist ein wenig kompliziert bei dir!
Wundert mich nur das die Sozialarbeiter/in in der Reha, dir nichts gesagt hat was du machen musst. Mir haben sie geholfen,/anderen Patienten auch/, die Sozialarbeiterin war so nett, hat für mich Rentenantrag gemacht, Schwerbehindertenantrag auch. Hat sie auch alles abgeschickt.
Bin als krank aus Reha entlassen, hab mich gleich krank geschrieben bei meiner Hausärztin, 1 x monatlich, weiterhin Krankengeld bezogen.
3 Monate später Bescheid bekommen und die Rente auf die Zeit für 2,5 Jahren bekommen.
Einzig schlechte war, das es rückwirkend gerechnet war, der Datum war Rehaantrag. Dann diese Rechnerei zwischen Krankenkasse, Rententräger, auch meinen Arbeitgeber, da ich auch Weihnachtsgeld bekamm/trotz Krankengeld/. Jeder wollte etwas zurück haben. Dieser unnötigere Rechnerei und Postwechsel haben mich auch die Nerven gekostet, weil ich nicht mehr wusste, wer, was und wieviel von mir und unternander wollte. Einfacher wäre, Bescheid wo steht ab nächsten oder übernächsten Monat bekommen sie Rente,fertig! Und nicht dieses rückwirkendes Durcheinander!
p.s. und die Betriebsrente habe ich noch vergessen, wieder die Rechnerei!
Dir alles Gute für die Zukunft
 
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