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Arbeitsunfähig, Krankenversicherung, EGV

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Weltenesche

Elo-User/in

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#1
Hallo zusammen,

eine Freundin *24 Jahre alt - Wohnhaft bei der Mutter (BG) die ALGII erhält - Vater lebt nicht mehr*, wurde aufgrund einer von der ARGE angeordneten Begutachtung beim Neurologen, für Arbeitsunfähig befunden.
Nun macht sich die Mutter Sorgen wie es mit der Krankenversicherung weiter läuft, und das weitere Prozedere ist.

Da ich ebenfalls gelesen habe, dass man bei erhalt von Sozialgeld nicht mehr Pflichtversichert ist, stellt sich mir die Frage, wie das von statten gehen soll:
-Kostenübernahme
-Kann sie bei ihrer jetzigen KK bleiben etc.

Ich musste mich selber erstmal durch die in Amtsdeutsch formulierten Broschüren der ARGE durchkämpfen, und muss ehrlich sagen, schlau bin ich daraus nicht wirklich geworden.
Immer wieder habe ich was von einer “freiwilligen Versicherung“ gelesen, was bitte ich eine “freiwillige Versicherung“? Vorteile, Nachteile?
Ebenso habe ich gelesen, dass unter bestimmten Vorraussetzungen auch bei über 23 Jährigen, noch eine Familienversicherung in Frage kommen könnte?!
Die Mutter hat heute Morgen auch noch mal bei der ARGE angerufen, und dort wurde ihr gesagt, dass es alles wie bisher weiter läuft mit der KK und sie sich um nichts zu kümmern braucht, da die Tochter mit der Mutter eine BG bildet?

Ich hoffe Ihr könnt etwas Licht ins dunkle bringen :)
Vielen Dank


PS; Jetzt habe ich glatt die Sache mit der EGV vergessen *grrr*
Sie musste trotz Arbeitsunfähigkeit eine EGV unterschreiben, in der stand dass sie den Fallmanager über Termine bei Arzt, ebenso Nachweise dass sie diese auch wahrgenommen hat usw. belegen soll. Ist das Rechtens?
Außerdem muss sie sich laut EGV in Psychologische Behandlung begeben.
 
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ExitUser

Gast
#2
Hallo zusammen,

eine Freundin *24 Jahre alt - Wohnhaft bei der Mutter (BG) die ALGII erhält - Vater lebt nicht mehr*, wurde aufgrund einer von der ARGE angeordneten Begutachtung beim Neurologen, für Arbeitsunfähig befunden.
Nun macht sich die Mutter Sorgen wie es mit der Krankenversicherung weiter läuft, und das weitere Prozedere ist.

Da ich ebenfalls gelesen habe, dass man bei erhalt von Sozialgeld nicht mehr Pflichtversichert ist, stellt sich mir die Frage, wie das von statten gehen soll:
-Kostenübernahme
-Kann sie bei ihrer jetzigen KK bleiben etc.

Ich musste mich selber erstmal durch die in Amtsdeutsch formulierten Broschüren der ARGE durchkämpfen, und muss ehrlich sagen, schlau bin ich daraus nicht wirklich geworden.
Immer wieder habe ich was von einer “freiwilligen Versicherung“ gelesen, was bitte ich eine “freiwillige Versicherung“? Vorteile, Nachteile?
Ebenso habe ich gelesen, dass unter bestimmten Vorraussetzungen auch bei über 23 Jährigen, noch eine Familienversicherung in Frage kommen könnte?!
Die Mutter hat heute Morgen auch noch mal bei der ARGE angerufen, und dort wurde ihr gesagt, dass es alles wie bisher weiter läuft mit der KK und sie sich um nichts zu kümmern braucht, da die Tochter mit der Mutter eine BG bildet?

Richtig

Ich hoffe Ihr könnt etwas Licht ins dunkle bringen :)
Vielen Dank


PS; Jetzt habe ich glatt die Sache mit der EGV vergessen *grrr*
Sie musste trotz Arbeitsunfähigkeit eine EGV unterschreiben, in der stand dass sie den Fallmanager über Termine bei Arzt, ebenso Nachweise dass sie diese auch wahrgenommen hat usw. belegen soll. Ist das Rechtens?
Außerdem muss sie sich laut EGV in Psychologische Behandlung begeben.
Warum hat sie denn die Eingliederungsvereinbarung nur unterschrieben? Eine Eingliederungsvereinbarung ist ein Vertrag, den man einzuhalten hat, wenn man ihn erst unterschrieben hat.

Sie sollte einer Person ihres Vertrauens Volmacht geben, sich mit der ARGE auseinander zu setzen, da sie das ja offensichtlich selbst nicht kann.

Hier im Forum gibts dazu viel zu lesen... das sollte man durcharbeiten, eine eigene EGV verfassen und die vom Amt vorgelegte nicht unterschreiben, wenn man damit nicht einverstanden ist. Gibt man eine Eigene, selbst Unterschriebene ab und begründet man ausreichend, warum man die der ARGE nicht unterschreiben konnte (z.B. weil die ARGE nicht verhandlungsbbereit war) kann man auch nicht sanktioniert werden!
 
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