Arbeitsunfähig / 3 Std arbeiten zulässig? - Amstarzt

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Corneregel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Oktober 2018
Beiträge
67
Bewertungen
6
Hallo,

ich bin schwer erkrankt und zu 100% schwerbehindert.
anscheinend habe ich beim ALG2 antrag etwas falsch gemacht. nun soll ich zum amtsarzt und er soll prüfen ob ich 3 std. am tag arbeiten kann.

nun soll ich meinen hausarzt von der schweigepflicht entbinden etc..

am telefon sagt man mir: wir prüfen damit ob wir (das JC) oder das xy amt für sie zuständig ist.

reicht ein brief an das JC, dass ich 3 Std. am tag arbeiten kann?
ich verstehe den hintergrund nicht und bevor ich was falsch mache möchte ich eure meinung hören.

danke und lieben gruß
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Selbst wenn du 3 Stunden am Tag arbeiten kannst gibt bei GdB 100 doch sicher Einschränkungen (nicht schwer heben, keine Schicht, kein Publikumsverkehr...) Auch sowas stellt der aerztliche Dienst fest.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.344
Es ist eine rechtliche Frage. Bist Du mindestens 3 Std. tgl. arbeitsfähig, ist SGB II (das JC) für Dich zuständig. So steht es im Gesetz. Sind die 3 Stunden nicht gegeben, ist das Sozialamt für Dich zuständig.

Hier geht es nur darum, ob Du H4 oder SH bekommst. Wer für Dich zahlen muss.

Das Gesetz ist da sehr eindeutig.
 

Karinik

Elo-User*in
Mitglied seit
18 August 2009
Beiträge
169
Bewertungen
146
Hallo,
du schreibst:

ich bin schwer erkrankt und zu 100% schwerbehindert.

(und) dass ich 3 Std. am tag arbeiten kann?

Bist du momentan au geschrieben, dann darfst du gar nicht arbeiten. Oder hat die Rentenversicherung eine volle Erwerbsminderung ( 0 bis 3 h) festgestellt.
Frage ist einfach woher kommt die Einschränkung, dass du nur 3h arbeiten kannst. Der GdB bringt sicherlich Einschränkungen mit sich, bedeutet aber nicht automatisch, dass du zeitlich nur eingeschränkt arbeiten kannst
 

Corneregel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Oktober 2018
Beiträge
67
Bewertungen
6
Hier geht es nur darum, ob Du H4 oder SH bekommst. Wer für Dich zahlen muss.

gibt es hierbei finanzielle unterschiede?

was passiert wenn ich die geforderten unterlagen nicht einreiche, bzw. darf ich selber entscheiden, dass ich 3Std. am tag arbeiten kann und das schriftlich abgebe? ich habe angst finanzielle einbußen zu haben.

was passiert mit den zuvor gezahlten leistungen ALG2 wenn ich wirklich eingestuft werde, dass ich gar nicht arbeiten kann?

Bist du momentan au geschrieben, dann darfst du gar nicht arbeiten.

ja ich bin krank geschrieben!
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Der Unterschied zwischen SGB II und SGB XII ist das Schon erliegen. Und nein, du darfst das nicht selber entscheiden.

Unterlagen musst du nicht abgeben, aber zum Untersuchungstermin erscheinen musst Du.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Corneregel

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Oktober 2018
Beiträge
67
Bewertungen
6
Okay, dann werde ich die Schweigepflichtentbindung etc. abgeben. Auch wenn ich es komisch finde. Denn die Arztbriefe die mit meiner Krankheit zusammenhängen kann ich denen gerne überreichen. Aber wieso möchten die meine gesamte Krankenakte. Ich bin bei solchen Dingen immer skeptisch...

Wenn die mir einen Termin zum Amtsarzt geben, werde ich den auch liebend gerne wahrnehmen. Das steht außer Frage. :cheer2:

Oder hat die Rentenversicherung eine volle Erwerbsminderung ( 0 bis 3 h) festgestellt.

Was ist denn eine Erwerbsminderung? Ich kenne nur eine Erwerbsminderungsrente... Tut mir leid, dass ich darüber nicht so viel weiß. Es ist alles Neuland.
Ich bin zu 100% schwerbehindert aufgrund einer Chemotherapie etc. Und ich WILL und WERDE so schnell es geht wieder arbeiten gehen. Hat es irgendwelche negativen Auswirkungen auf später, sollte eine Erwerbsminderung festgestellt werden? Welche Konsequenzen hat das alles für mich? Nicht dass ich keinen Job mehr finde, weil der Arbeitgeber sagt: "der ist erwerbsgemindert etc."

Hoffe ihr könnt mir da helfen...

LG
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.740
Bewertungen
9.253
Hallo Corneregel,

sorry, aber warum kommst du mit immer neuen Aspekten nur stückchenweise.

Deine erste Aussage:

ich bin schwer erkrankt und zu 100% schwerbehindert.

sagt doch nichts, da würde ein Blick in die Glaskugel mehr hergeben.

Warum schreibst du uns hier nicht die Geschichte in kurzen Worten, damit wir die Sache als auch deine Fragen dazu aus dem Zusammenhang heraus entsprechend Einschätzen/Beurteilen können.

Doch nur so kann man dir dann auch eine wirklich hilfreiche Unterstützung anbieten.


Grüße saurbier
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten