Arbeitssuchend-Meldung während Freistellung Rechte/Pflichten

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Primavera2019

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Hallo zusammen,
nach fast 30 Jahren durchgehender Berufstätigkeit muss ich mich nun leider mit dem Thema Arbeitsagentur beschäftigen und wäre für Antworten sehr dankbar.
Zum 30.06.19 werde ich nach 15 Jahren aus meiner jetzigen Firma ausscheiden. Mit dem Unternehmen geht es massiv bergab, weshalb ich mich Ende des Jahres zur Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages inkl. Abfindung entschieden habe (keine einfache Entscheidung, aber ich wollte vermeiden, in absehbarer Zeit meinen Job vermutlich sowieso zu verlieren und dann ggfs. ohne Abfindung gehen zu müssen...).
Seit dem 01.01.19 bin ich widerruflich freigestellt (für die komplette Kündigungsfrist von 6 Monaten, d.h. bis zum 30.06.19).
Um die Fristen zu wahren, muss ich mich ja nun spätestens Ende März arbeitssuchend melden. Hierzu folg. Fragen:
Ist es richtig, dass eine telefonische Meldung ausreichend ist? Wenn ja, welche Informationen muss man direkt bei diesen Telefonat geben?
Muss man trotzdem kurzfristig einen persönlichen Termin bei der AfA wahrnehmen oder kann man diesen ablehnen mit dem Hinweis, dass ich mich erst Ende Juni (falls erforderlich) arbeitslos melden möchte?
Ende Mai plane ich 10 Tage Urlaub. Muss ich die AfA hierüber informieren oder mir diesen gar genehmigen lassen, auch wenn ich ja noch bis Ende Juni einen Vertrag mit meiner Firma habe (und nur widerruflich freigestellt bin)? Habe hierzu Unterschiedliches gelesen und bin etwas verunsichert.
Bzgl. persönlicher Arbeitslosmeldung Ende Juni - wird mir hierfür von der AfA ein Termin zugeschickt, den ich dann unbedingt einhalten muss? Oder reicht es, wenn ich an einem beliebigen Tag vor dem 01. Juli dort erscheine?
Ich will es mir mit der AfA nicht von Anfang an verderben, aber auch nicht zu sehr in vorauseilendem Gehorsam handeln...

Vorab herzlichen Dank für Informationen!
 

Agent

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Hallo Primavera2019,

die telefonische Meldung bis Ende März ist ausreichend.
Dann wird man dir idR zeitnah einen Gesprächstermin zusenden, den du auch wahrnehmen musst (von der Arbeit nicht freigestellt zu werden trifft bei dir ja nicht zu). Das ist eben genau der Sinn der frühzeitigen Arbeitsuchendmeldung nach §38, dass der Vermittlungsprozess dann gestartet wird, um möglichst den Eintritt der Arbeitslosigkeit zu vermeiden.

In den Urlaub kannst du selbstverständlich fahren, allerdings wäre ein Hinweis nett, dass du von x-y nicht da bist, damit man dich nicht gerade zu dieser Zeit einläd.

Die persönliche Arbeitslosmeldung kannst du jederzeit ab Anfang April erledigen. Es wird keine separate Einladung dazu geben.

Viele Grüße
Agent
 

Primavera2019

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Hallo Agent,
vielen Dank für deine Antworten! Dann lasse ich den Termin mal auf mich zukommen. Kannst du mir sagen, ob ich da dann schon irgendwelche Formulare ausfüllen oder sonstige Angaben (z.B. zu Bewerbungsaktivitäten, Lebenslauf...) machen muss?
Ich bin im Moment zwar dabei, meine Unterlagen zu aktualisieren und schaue auch auf Stellenportalen, um einen Überblick zu bekommen. Bewerben möchte ich mich aber erst ab Sommer, da die letzten beiden Jahren beruflich sehr anstrengend waren und ich die Zeit der Freistellung nutzen möchte, um Abstand zu gewinnen und mir auch klar zu werden, in welchem Umfang ich noch arbeiten möchte/kann/muss (evtl. Teilzeit etc.).
Muss man als Arbeitssuchender, der noch in einem Beschäftigungsverhältnis mit widerruflicher Freistellung ist, damit rechnen schon massiv von der AfA mit Terminen, Stellenangeboten etc. kontaktiert zu werden? Von Kollegen habe ich dazu Unterschiedliches gehört - die einen wurden in der Zeit komplett in Ruhe gelassen, die anderen bekamen ständig Post...
Ist das evtl. auch vom Alter abhängig, wie intensiv die Vermittlungsbemühungen verlaufen (ich bin 53, es wird also vermutlich nicht gerade einfach, noch mal einen passenden Job zu finden...).

Danke nochmals!
 

algfranz

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Hallo, was passier wenn man sixh rechtzeitig arbeitssuchend meldet mit dem Hinweis, dass man sich bis einschliesslich 30.6 auf Weltreise befindet. Es kann ja nicht sein, dass man sich 3 Monate ohne irgendwelche Leistungen zu beziehen verfügbar halten muss.
 
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