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Arbeitssuchend melden trotz Arbeitsunfähigkeit mit Attest, dank MDK Entscheidung ohne Untersuchung! ALGI beantragen?

Manfred_M

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#1
Hallo,

einige kennen mich bereits aus anderen Themen, aber für die die mich noch nicht kennen ein kurzer Steckbrief:

- Ich bin 34
- 2012 Sprunggelenk OP
- 2013 1. Reha 3 Wochen
- 2014 30% Behinderung erhalten (20%
Funktionsbehinderung Sprunggelenk, 20% seelische
Störung)
- 2014 Gleichstellung Schwerbehinderten Menschen erhalten
- 2016 Sozialmedizinisches Gutachten Afa wegen
Umschulung erstellt
- 2017 Arbeitsplatz nach 12 Jahren aufgrund der
gesundheitlichen Problematik
- 2018 Reha-Umschulung begonnen und nach halben Jahr
abgebrochen aus gesundheitlichen Gründen
- seit Februar 2018 durchgehend AU
- 2. Reha (4 Wochen 2018), nach Reha Umschulung
Abbruch
- Aus Reha arbeitsunfähig auch für leichte Tätigkeiten
entlassen worden
- Im Reha Bericht steht leichte Tätigkeiten unter 3 Std. am
Tag möglich
- Juni 2018 Erwerbsminderung beantragt bei der DRV (vor
kurzem aber erfahren, dass angeblich kein Antrag vorliegt,
obwohl ich den Zustellbeleg vorliegen habe! Beschwerde
läuft!)
- 2018 50% und den Schwerbehindertenausweis
(30 seelisch, 20 Funktionsbehinderung Fuß, 20
Funktionsbehinderung Wirbelsäule)
- Bin seit 3 Jahren in psychologischer Behandlung
- Diverse Atteste von Psychologin und Orthopäden
- Krankengeldanspruch endet am 13.01.2019 laut KK (bin
grad dabei die Richtigkeit zu prüfen)


Ich habe schon einiges hier im Forum über das Thema gelesen, wie auch z.B. Die Beiträge von Doppeloma und Ihren Muster Antrag auf ALG I. Ich werde mich an alle Tipps halten.


Trotz allem habe ich ein eigenes Thema eröffnet, da jede einzelne Person sowie seine Situation ein Individuum ist.



Momentan schwirren mir folgende Fragen durch den Kopf:

- Reicht es, wenn ich mich ein paar Wochen vor
Aussteuerung melde?

- Kann ich mich jetzt schon um Zusendung des Antrages
kümmern, und was brauche ich noch außer dem Antrag?

- Muss/soll ich mich nach Aussteuerung weiter AU
schreiben, und wenn ja muss der Arzt das wissen dass es
kein Krankengeld mehr gibt?

- Vor dem Krankengeldbezug habe ich von:

02.01.2017 bis 28.02.2017 Lohn erhalten
01.03.2017 bis 03.07.2017 ALG 1 erhalten
04.07.2017 bis 20.03.2018 Übergangsgeld Afa bei Umschulung erhalten
20.03.2018 bis 08.05.2018 Krankengeld erhalten
09.05.2018 bis 05.06.2018 Übergangsgeld DRV während Reha erhalten
Seit 06.06.2018 wieder Krankengeld erhalten

WOVON wird jetzt mein ALG1 berechnet? Muss ich wieder etwas von der alten Firma ausfüllen lassen wie ich es schon im März 2017 nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gemacht habe?



Liebe Grüße
 

Doppeloma

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#2
Hallo Christakoo,

- Krankengeldanspruch endet am 13.01.2019 laut KK (bin grad dabei die Richtigkeit zu prüfen)
Das ist deine Entscheidung ob du dich weiter mit der Richtigkeit deiner Aussteuerung befassen möchtest, ich persönlich blicke da nicht durch, darum werde ich mich dazu auch nicht weiter äußern und das angegebene Datum zunächst mal als relevant betrachten.

Ab dem 14.01.2019 beginnt also der Anspruch bei der AfA gemäß § 145 SGB III.

Ich habe schon einiges hier im Forum über das Thema gelesen, wie auch z.B. Die Beiträge von Doppeloma und Ihren Muster Antrag auf ALG I. Ich werde mich an alle Tipps halten.
Dann kennst du ja schon einige "Fallen", die du bei deiner AfA-Meldung umschiffen solltest.

- Reicht es, wenn ich mich ein paar Wochen vor
Aussteuerung melde?
Wenn du nicht zu früh von der AfA schon genervt werden willst genügt es völlig wenn du dich am Beginn des neuen Jahres bei der AfA deswegen melden wirst.
Bitte persönlich (möglichst mit Beistand) und den nötigen Unterlagen (Kopie der Aussteuerung von der KK und Kopie der dann aktuellen, letzten AU-Bescheinigung) dann bei der AfA melden wegen der Aussteuerung und NICHT wegen "Arbeitslosigkeit".

Das genügt völlig, denn das ALGI (für die verbleibenden Januar-Tage) bekommst du erst ENDE Januar 2019, es hat sich als wenig sinnvoll erwiesen schon deutlich früher dort aufzutauchen in der Hoffnung dann würde alles (wie gesetzlich vorgesehen) auch "nahtlos" funktionieren.

- Kann ich mich jetzt schon um Zusendung des Antrages kümmern, und was brauche ich noch außer dem Antrag?
NEIN, denn der Antrag wird dir (in der Regel) NICHT zugeschickt, das gilt für dich genau, wie für alle anderen wo du das schon nachlesen konntest.

Vermeide auch eine "Online-Meldung", dann wird man dich gerne auch auf den Online-Antrag verweisen und der taugt NICHTS nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Das hat in solchen Fällen nicht zur "Beschleunigung" beigetragen, eher zu enormen Verzögerungen ...

EGAL was passiert stellst du dich immer mit deinem "Restleistungsvermögen" der Arbeitsvermittlung zur Verfügung.
Dieses "Restleistungsvermögen" hat dann der ÄD festzustellen, es gibt also keinen Grund das mit den SB diskutieren zu müssen ... dafür ist NUR ein Arzt zuständig.

Man wird dir dann den Formular-Antrag (für ALGI) aushändigen (dazu gehört eine Arbeitsbescheinigung für den AG und eine Endbescheinigung für die KK) und diverse Unterlagen für den ÄD (Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtentbindungen), was dann sehr dringend (ausgefüllt und unterschrieben) wieder abgegeben werden soll.

Du nimmst ALLES erst mal komplett mit nach Hause, damit du es in Ruhe sichten und das wirklich Notwendige ausfüllen kannst, denn genau die medizinischen Unterlagen sind ALLE freiwillig und gehören ausgefüllt NUR noch DIREKT zum ÄD (gegen Eingangsbestätigung).

- Muss/soll ich mich nach Aussteuerung weiter AU
schreiben, und wenn ja muss der Arzt das wissen dass es
kein Krankengeld mehr gibt?
Dazu kannst du nun wirklich schon genug nachlesen, wenn du nicht "spontan gesund" bist, durch die Aussteuerung sollte deine AU unbedingt weitergeführt werden.
Meiner Erinnerung nach läuft auch schon ein Antrag auf EM-Rente bei der DRV, "Gesunde" bekommen in der Regel keine EM-Rente. :icon_evil:

Du gibst den Schein allerdings nach der Aussteuerung NICHT mehr bei der AfA ab (nur noch bei der KK oder du sammelst erst mal zu Hause), auch das hat deinen Arzt nicht zu interessieren, es gibt keinen Grund dich nicht mehr AU zu schreiben wenn du AU bist ... nach der Aussteuerung interessiert das die KK und den MDK überhaupt nicht mehr. :icon_evil:

Da darfst du gerne noch JAHRELANG von jedem beliebigen Arzt AU ggeschrieben werden ... bei mir waren es fast 4 Jahre bis zum EM-Rentenbescheid (vom Psychiater) und bei Männe sogar fast 5 Jahre durchgehend AU von der Hausärztin.

- Vor dem Krankengeldbezug habe ich von:
02.01.2017 bis 28.02.2017 Lohn erhalten
Und was war DAVOR, für die Berechnung von ALGI sind wenigstens 150 Tage mit Erwerbseinkommen (VOR der AU) nötig, wenn das nicht zusammenkommt wird eine "fiktive Berechnung" gemacht.

Da gibt es mehrere Stufen, je nach dem Ausbildungsgrad ...

WOVON wird jetzt mein ALG1 berechnet? Muss ich wieder etwas von der alten Firma ausfüllen lassen wie ich es schon im März 2017 nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gemacht habe?
Jedenfalls NICHT aus anderen Lohnersatzleistungen, es sei denn du hast bereits ALGI bezogen aus deinem letzten Anspruch (Arbeitsverhältnis), dann war ja dein Krankengeld auch schon "übernommen" worden von der AfA ... :idea:

01.03.2017 bis 03.07.2017 ALG 1 erhalten
In diesem Falle sollten deine Unterlagen ja noch vorliegen bei der AfA aber bei dem Durcheinander müssen sich das noch andere User ansehen oder du musst dich dann eben auf die AfA verlassen dabei.

Ich war da ziemlich "geradlinig" und Männe auch = aus der Arbeit in die AU (nur unterbrochen durch Reha und Übergangsgeld) und nach der Aussteuerung in die "Nahtlosigkeit" ... da wurde unser ALGI noch ganz normal aus dem letzen Arbeitseinkommen berechnet ... es reichte noch für die 150 Tage Berechnungs-Basis.

Entfällt aber wenn du VOR der AU auch schon ALGI bezogen hast und das dann für dein Krankengeld im gleichen Betrag übernommen wurde.
Soweit mal für den Anfang, es werden sicher noch weitere Antworten kommen, die dann auch weitere Fragen bei dir aufwerfen könnten ...

MfG Doppeloma
 
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Bertolino

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#3
Hallo, Chrisakoo,

das angegebene Datum zunächst mal als relevant betrachten.

Ab dem 14.01.2019 beginnt also der Anspruch bei der AfA gemäß § 145 SGB III.
Das ist ja auch der relevante Termin und der gilt solange, bis die KK oder ggf. ein Gericht etwas anderes entscheidet.

Wenn du nicht zu früh von der AfA schon genervt werden willst genügt es völlig wenn du dich am Beginn des neuen Jahres bei der AfA deswegen melden wirst.
Ich denke, du solltest dieses Thema bis Anfang Januar wirklich hinten anstellen. Das reicht vollkommen, ansonsten übernimmst du dich zuletzt, wenn du alles gleichzeitig durchdenken willst. Die KK trifft bis dahin voraussichtlich eine Entscheidung und dein Aussteuerungstermin rutscht im Idealfall nach hinten. Dann hast du Zeit gewonnen, dich mit dem Thema "Nahtlosigkeit" näher zu beschäftigen.

Sei dir sicher, hier im Forum bist du mit diesem Thema bestens aufgehoben und bei @Doppeloma sowieso.:icon_daumen:

Vermeide auch eine "Online-Meldung", dann wird man dich gerne auch auf den Online-Antrag verweisen und der taugt NICHTS nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld.
Wie wahr, wie wahr. Ich dachte, das ist doch bequem von zu Hause aus. Für echte Arbeitslose mag das sogar zutreffen. Ich habe mich nur gewundert, warum ich mich "arbeitslos" und "arbeitsuchend" melden muss, bevor ich den Antrag ausfüllen konnte...:doh: Jetzt bin ich auch klüger.

Ich garantiere, die SB wussten das und hätten mich vermutlich auf einer anderen Rechtsgrundlage (als 145) eingestuft, mangels besseren Wissens damals meinerseits.

Gruß
Bertolino
 
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Manfred_M

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#4
Hallo, einige kennen mich vielleicht von meinen anderen Beiträgen aber für die die es nicht tun, hier eine kurze Zusammenfassung:

Ich bin seit 02.2018 durchgehend AU und erhalte Krankengeld. Mehrmals wurde es seitens der KK probiert mich zu betrügen indem mir zb. mit dem Ende des Krankengeldes gedroht wurde und dass ich nur noch vom Facharzt AU geschrieben werden darf, weil das der MDK so entschieden hat.

Es wurde auch mehrmals versucht mein Aussteuerungsdatum falsch fest zu legen. Ich habe mit meinen Widerrufen jedes Mal Recht bekommen. Vor kurzem erst habe ich die Erhöhung auf GdB 50 und den Schwerbehindertenausweis erhalten.

In den nächsten Tagen bekomme ich ein sehr langes aktuelles Attest von meiner Psychologin, in dem auch drinsteht, dass ich rein aus psychologischer Sicht dringend weiter AU sein sollte und dass es mir nicht möglich ist dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen und dass eine Psychopharmaka Behandlung nötig ist und auch läuft.

Bei meinem letzten Schreiben an den SB, ging es wieder um das Aussteuerungsdatum. Ich habe ihm darin mal wieder klargemacht, dass ich nicht doof bin und hab ihm diesmal meine Ansicht der Blockfristen/anrechenbaren Tage mitgeteilt (Dank zahlreicher Hilfe hier aus dem Forum).


Heute habe ich dann meine Antwort dafür bekommen, wahrscheinlich aus Rache oder weil er nicht mehr weiterweiß!
Zitat:

Hinsichtlich ihrer Arbeitsunfähigkeit haben wir den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung um eine fachliche Prüfung gebeten.

Nach derzeitigem Sachstand geht der MDK davon aus, dass eine Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit zum 14.12.2018 möglich ist.

Ein Anspruch auf Krankengeld besteht nur für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit, sodass wir Ihnen das Krankengeld nur bis zum 14.12.2018 auszahlen können.

Wir haben Ihren behandelnden Arzt bereits hierüber in Kenntnis gesetzt.

Sofern Sie der Meinung sind weiter arbeitsunfähig zu sein, bitten wir Sie, uns dies möglichst umgehend wissen zu lassen.
Auch Arbeitslose Krankengeld Bezieher haben gegenüber der Agentur für Arbeit Meldepflichten.

Die persönliche Arbeitslosmeldung ist eine Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Bitte beachten Sie, dass das Arbeitslosengeld frühestens mit dem Tag der persönlichen Arbeitslosmeldung gezahlt werden kann.

Wir empfehlen Ihnen dringend sich spätestens am ersten Arbeitstag bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit nach Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit arbeitslos melden.

Wenn Sie mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind haben Sie die Möglichkeit dagegen innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift bei der AOK Widerspruch zu erheben.
Mein Widerspruch wird natürlich am Montag auf seinem Tisch liegen, denn der MDK hat mich nach wie vor noch NIE untersucht, und hat auch meine Atteste/Befunde/Reha Berichte nicht gesehen! Obwohl ich damals im Widerspruch den SB gebeten habe mir die Adresse des MDK mitzuteilen damit ich diesem alle Unterlagen zur Verfügung stellen kann, oder er mir einen Termin vereinbaren soll. Beides hat er ignoriert und hat stattdessen einfach meinem Widerspruch zugestimmt.

Also woher nimmt der MDK sich das Recht so etwas zu entscheiden? Aus Aktenlage steht da, was denn für Akten bitte? Ich habe diese ganzen Einwilligungserklärungen nie unterschrieben, warum auch!?




Nun ja ein paar Fragen stehen jetzt offen die meinen sowieso schon sehr labilen Zustand noch verschlechtern…

Gibt es irgendeine Möglichkeit die Arbeitssuchendmeldung noch zu umgehen? Zeit bleibt ja nicht mehr viel bis zum 14.12.2018. Den Widerspruch hat der SB aber definitiv am Montag auf dem Tisch liegen!


Was ist dann während ich im Widerspruch bin bis zur Klärung? Wenn ich mich beim AA anmelde und dann doch Recht bekomme von der KK, was ist dann? Voll das Chaos oder?


Ich stehe ja dann quasi dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung, obwohl ich gerade erst die 50% und den Schwerbehindertenausweis erhalten habe, und in meinem Reha Bericht steht, dass nur unter 3 Std. täglich möglich sind. Wird man dann anders eingestuft oder wie, denn Nahtlosigkeit besteht ja nicht da ich nicht ausgesteuert bin?


Ich bekomme doch dieses Attest von meiner Psychologin, in dem auch drinsteht, dass ich rein aus psychologischer Sicht dringend weiter AU sein sollte und dass es mir nicht möglich ist dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Dieses würde ich dann in meine Begründung nachdem ich die Akteneinsicht erhalten habe mit legen inkl. allen anderen Attesten/Befunden/Reha Berichten usw. Kann ich denn damit vorher schon etwas erreichen, evtl. dem SB vorlegen notfalls?


Ich bin aktuell bis 04.01.2018 AU geschrieben, wenn ich mich am 14.12. beim AA anmelde, muss ich dann sagen „ja hier bin ich, bin aber weiterhin noch Krankgeschrieben“ oder wie?


Was brauchen die denn alles von mir außer den Bescheid von der KK den der liebe SB gleich mitgeschickt hat, um festzulegen welche Tätigkeiten mir möglich sind und welche nicht? Soll ich denen alle Atteste/Berichte übergeben?


Da es sich nicht um Nahtlosigkeit handelt, kann ich mich ja auch telefonisch Arbeitssuchend melden oder? So habe ich es zumindest letztes Jahr gemacht nach Abbruch der Umschulung.
„Doppeloma“ schrieb doch mal, dass es wichtig ist bei Nahtlosigkeit persönlich hin zu gehen, weil bei dem Online Formular etwas fehlt.


Fragen über Fragen, was für ein besch… Tag. Ich bin am Ende meiner Kräfte, psychisch und auch körperlich.:doh:

Liebe Grüße
 
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hansklein

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#5
in meinem Reha Bericht steht, dass nur unter 3 Std. täglich möglich sind.
Um Arbeitslosengeld erhalten zu können, müsstest du dem Arbeitsmarkt über 3 Std. zur Verfügung stehen und stellen. Steht im Reha Bericht auch drin ob auf Dauer oder eine zeitliche Begrenzung?

Ansonsten käme nach meiner Meinung lediglich EM-Rente/Grundsicherung in Betracht, je nachdem, wie deine persönlichen Voraussetzungen sind. Das Arbeitsamt wird keine Zahlungen leisten, solange du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.

Ich gehe davon aus, das bisher keine Beurteilung durch die DRV gemacht wurde, bzw. ein Rentenantrag?

Es werden sich bestimmt noch einige Fachkundigere zu deinem Thema melden, die sagen, welche Schritte du am besten machst um auch die finanzielle Lage in den Griff zu bekommen.

Der Gdb 50 und Schwerbehinderung bedeutet lediglich, das Einschränkungen bestehen. Um festzustellen, welche Einschränkungen in beruflicher Hinsicht bestehen, müsste der äD eine Untersuchung machen.
 
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Kerstin_K

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#6
Der EM Rentenantrag läuft bereits. Das kommt davon, wenn man ständig neue Threads aufmacht.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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Manfred_M

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#7
Was heißt denn hier ständig?? Hier geht es um etwas anderes = neues Thema.

Schadet das jemandem? Nein...

Mir hilft es ungemein, denn so habe ich alles besser im Blick. Thema für Thema...

Bitte um etwas Verständnis.

Dsnke dir.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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Agent

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#8
Hallo Christakoo,

melde dich persönlich Arbeitslos. Du musst spätestens am ersten Tag nach KRG bei der AfA vorstellig werden. Da der 14.12.18 ein Freitag ist spätestens an diesem Tag, da sonst das Wochenende fehlt.

Auch ohne Aussteuerung wird bei solchen MDK-Geschichten immer ein ärztliches Gutachtern bei der AfA veranlasst. Es kann gut sein, dass trotzdem ein Nahtlosigkeitsfall vorliegt. Gerade, wenn wie du sagst bereits Gutachten vorliegen und ein EM-Rentenantrag läuft.

Wenn dein Widerspruch bei der KK durchgeht, dann bist du einfach weiter AU, erhältst KRG und die AfA stellt einen Erstattungsanspruch an die KK, sodass sie sich dann das ggf. in der Zwischenzeit gezahlte Alg zurückholt.

Viele Grüße
Agent
 
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Zeitkind

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#9
Was heißt denn hier ständig?? Hier geht es um etwas anderes = neues Thema.
Warum lese ich dann in inzwischen drei Themen den gleichen Sachverhalt?
Diese (siehe wechselnde Überschriften) wurden nicht ohne Grund zusammengeführt.
Mir hilft es ungemein, denn so habe ich alles besser im Blick. Thema für Thema...
... und bindest mit jedem neuen Thema den Mitlesenden noch mehr Zeit an´s Bein ...
Deine Zusammenfassungen bzw. Steckbriefe könntest Du Dir und den Mitlesern ersparen.
 
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HermineL

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#10
Hier hast du noch eine Argumentationshilfe:

Eine "Gesundschreibung" nach Aktenlage ohne Konsultation der behandelnden Ärzte und ohne eine Untersuchung ist rechtswidrig.
Hier sollte beim Widerspruch auf das Urteil des LSG Hessen vom 18.10.2007, Az.: L 8 KR 228/06 verwiesen werden.

Tenor des Urteils:
Krankengeld darf von einer Krankenkasse nicht nach bloßer Aktenlage verweigert werden. Krankenkassen müssen vor einer
Verweigerung der Krankengeldzahlung den medizinischen Sachverhalt vielmehr genau ermitteln. Sind Krankenkassen der
Auffassung, dass Versicherte trotz einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des behandelnden Arztes keinen Anspruch auf
Krankengeld haben, so sind sie von Amts wegen zu eigenen medizinischen Ermittlungen verpflichtet. Dazu gehören in der
Regel die Befragung der behandelnden Ärzte und eine Untersuchung des Patienten.
 
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Seepferdchen

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#11
@Christakoo

mal ein Hinweis in eigener Sache, schau dir bitte mal diesen Thread an zum Thema richtiges zitieren, hier wird das Schritt für Schritt erklärt.

https://www.elo-forum.org/technisch...itung-richtiges-zitieren-beitraegen-mehr.html

Bedenke richtiges zitieren spart dem Forum Ressourcen
(Server) daher schau dir mal diesen Beitrag aus dem Forum an, hier ist Schritt für Schritt und bildlich gut von @Texter50 erklärt zum Thema richtiges zitieren.

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 
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Manfred_M

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#12
Warum lese ich dann in inzwischen drei Themen den gleichen Sachverhalt?
Diese (siehe wechselnde Überschriften) wurden nicht ohne Grund zusammengeführt.
... und bindest mit jedem neuen Thema den Mitlesenden noch mehr Zeit an´s Bein ...
Deine Zusammenfassungen bzw. Steckbriefe könntest Du Dir und den Mitlesern ersparen.
kannst du das Thema hier löschen - haben ja das andere ? Ginge das? Liebe Grüße
 
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Doppeloma

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#13
Hallo Christakoo,

@HermineL hat dir ja im #Post 10 eigentlich schon alles bereitgestellt, was du für die Begründung deines Widerspruches verwenden solltest.

Es wurde keine Untersuchung vorgenommen und so darf das Krankengeld rechtlich gesehen nicht eingestellt werden = FERTIG ...

Es wurde auch mehrmals versucht mein Aussteuerungsdatum falsch fest zu legen. Ich habe mit meinen Widerrufen jedes Mal Recht bekommen.
Es geht um Widersprüche und NICHT um Widerrufe, man sollte schon versuchen sich solche Begriffe (unterschiedlicher Bedeutung) zu merken.
Offenbar waren diese Korrekturen ja immer nur von kurzer Dauer, nun versucht man es also erneut rund 1 Monat ehe du sowieso endgültig ausgesteuert wirst.

Was du dir dabei für "Rache-Gedanken" vorstellen möchtest, interessiert deine KK nicht im Mindesten, das Prozedere ist immer das Gleiche ... du legst (als versichertes Mitglied und Betroffener) nachweislich bei der KK Widerspruch ein gegen diese Entscheidung.

Und dein Arzt (der ja angeblich schon darüber informiert wurde) legt einen medizinischen Widerspruch DIREKT beim MDK ein und verlangt die vorgeschriebene ärztliche Begutachtung durch den MDK.

Das vorliegende "Gutachten" (nach Aktenlage) kann er bei dieser Gelgenheit gleich für dich zur Einsichtnahme anfordern.

Vor kurzem erst habe ich die Erhöhung auf GdB 50 und den Schwerbehindertenausweis erhalten.
Das hat für deine AU keinerlei Bedeutung, Schwerbehinderung bedeutet nicht "automatisch" auch Arbeits-Unfähig zu sein ... :icon_evil:

In den nächsten Tagen bekomme ich ein sehr langes aktuelles Attest von meiner Psychologin, in dem auch drinsteht, dass ich rein aus psychologischer Sicht dringend weiter AU sein sollte und dass es mir nicht möglich ist dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen und dass eine Psychopharmaka Behandlung nötig ist und auch läuft.
Das kannst du ja dann gerne mit zum MDK nehmen wenn du endlich dort zur Untersuchung eingeladen wirst, denn sonst hat das Niemanden bei deiner KK zu interessieren, was deine Psycholgin so meint (und es wird auch Niemanden weiter interessieren), letztlich kann sie dich ja NICHT AU schreiben und hat das anderen Ärzten auch nicht vorzuschreiben.

Eine Behandlung mit Psychopharmaka schließt eine Berufstätigkeit nicht unbedingt aus, die soll das ja (nach einer gewissen Gewöhnungszeit) wieder möglich machen, ich kenne Menschen die (leider) ohne diese Medikamente überhaupt NICHT "Lebens- und Arbeits-Fähig" wären.

Bei meinem letzten Schreiben an den SB, ging es wieder um das Aussteuerungsdatum.
Dazu äußere ich mich nicht weiter, warum habe ich dir an anderer Stelle schon geschrieben, ich blicke da nicht durch und dann halte ich mich da raus.

Mein Widerspruch wird natürlich am Montag auf seinem Tisch liegen,
Ist ja soweit auch richtig und dann solltest du deinen AU-schreibenden Arzt kontaktieren, damit der sich mit dem MDK auseinandersetzt ...

denn der MDK hat mich nach wie vor noch NIE untersucht, und hat auch meine Atteste/Befunde/Reha Berichte nicht gesehen!
In gewissen Grenzen muss sich dein Arzt schon zu deinen Behandlungen / Diagnosen äußern und ganz ehrlich weiß auch dein Arzt ganz sicher wo der zuständige MDK zu finden ist ... WARUM hast du den noch nie direkt danach gefragt ???

Obwohl ich damals im Widerspruch den SB gebeten habe mir die Adresse des MDK mitzuteilen damit ich diesem alle Unterlagen zur Verfügung stellen kann, oder er mir einen Termin vereinbaren soll. Beides hat er ignoriert und hat stattdessen einfach meinem Widerspruch zugestimmt.
Dann hast du ja auch (zunächst mal) bekommen was du wolltest, warum soll er da noch deine Fragen beantworten wollen, die sind doch dann (aus seiner Sicht) gar nicht mehr relevant ???

Also woher nimmt der MDK sich das Recht so etwas zu entscheiden? Aus Aktenlage steht da, was denn für Akten bitte?
Das musst du den MDK direkt fragen ODER deinen Arzt darum bitten das zu klären ... im Internet kann man die zuständigen MDK-Stellen übrigens auch herausfinden und wenn du die falsche Stelle angeschrieben hast, sind die auch verpflichtet das an den richtigen (für dich zuständigen) MDK weiterzuleiten.

Dort kannst du die vorliegenden "Gutachten" auch alle selbst einfordern (im Zuge der Akteneinsicht nach § 25 SGB X), da muss ja angegeben sein, wo die ihre Erkenntnisse hergenommen haben ohne Unterschriften auf erforderliche Schweigepflicht-Entbindungen von dir.

In meinem Falle hatte man damals NUR die AUD-Liste der KK und die Diagnosen von den AU-Bescheinigungen ... Das reichte immerhin, um per "Aktenlage" festzustellen, dass ich meine aktuelle Tätigkeit (auf Dauer) nicht mehr ausüben sollte und unbedingt eine (psychosomatische) DRV-Reha beantragen muss, weil meine Erwerbsfähigkeit bereits stark gemindert sei.

Das "Gutachten" hat mir die Hausärztin beim MDK angefordert auf meinen Wunsch (und mit meiner "Erlaubnis" / Unterschrift)

Gibt es irgendeine Möglichkeit die Arbeitssuchendmeldung noch zu umgehen? Zeit bleibt ja nicht mehr viel bis zum 14.12.2018.
Du brauchst dich doch in diesem Falle gar nicht "Arbeitsuchend" zu melden, du gehst mit diesem "Wisch" von der KK und mit einer Kopie von deinem Widerspruch dagegen zur AfA und erklärst die Sache dort genau so wie sie ist.

Das wird denen zwar nicht gefallen aber man wird dir trotzdem erst mal ALGI zahlen müssen bis das soweit geklärt ist, wie es nun weitergehen wird.

Wenn die KK dann weiterzahlt wird das untereinander ausgeglichen, wie es dir schon beschrieben wurde.

Was ist dann während ich im Widerspruch bin bis zur Klärung? Wenn ich mich beim AA anmelde und dann doch Recht bekomme von der KK, was ist dann? Voll das Chaos oder?
Das gibt auf jeden Fall Chaos, denn im Januar wirst du ja dann doch endgültig ausgesteuert, wenn ich das soweit richtig verstanden habe ?

Ich stehe ja dann quasi dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung, obwohl ich gerade erst die 50% und den Schwerbehindertenausweis erhalten habe, und in meinem Reha Bericht steht, dass nur unter 3 Std. täglich möglich sind.
Nein, du stehst dem Arbeitsmarkt nur mit deinem "Restleistungsvermögen" zur Verfügung und das hat der ÄD dann erst mal festzustellen ...
Dein Schwerbehinderten-Ausweis sorgt höchstens dafür, dass du gleich in die Reha-Abteilung der AfA kommst zur "Spezial-Betreuung" für schwer Vermittelbare.
Wirklich Arbeit haben die dort aber auch nicht für gesundheitlich Eingeschränkte Arbeitslose oder Ausgesteuerte.

Wird man dann anders eingestuft oder wie, denn Nahtlosigkeit besteht ja nicht da ich nicht ausgesteuert bin?
In gewissem Sinne besteht schon "Nahtlosigkeit", denn man "überbrückt" ja dann auch mit ALGI bis die KK zum Krankengeld entschieden hat, die werden das sicher hinziehen bis du dann wirklich ausgesteuert wirst ...
Warum sollten die so kurz davor noch den MDK beauftragen (und dafür bezahlen) ?

Kann ich denn damit vorher schon etwas erreichen, evtl. dem SB vorlegen notfalls?
Wenn die alle Medizin und Psychologie studiert haben sollten kannst du das gerne machen, ansonsten gehören medizinische Unterlagen NUR in medizinisch geschulte Hände (in der Regel sind das Ärzte) ...
Wäre mir neu, wenn die SB der AfA (oder der KK) schon alle Ärzte sind ...

Ich bin aktuell bis 04.01.2018 AU geschrieben, wenn ich mich am 14.12. beim AA anmelde, muss ich dann sagen „ja hier bin ich, bin aber weiterhin noch Krankgeschrieben“ oder wie?
Wirst du wohl müssen, wenn du die Weiterzahlung von Krankengeld durchsetzen willst, OHNE AU-Bescheinigung bekommt man ja kein Krankengeld ...

Zudem läuft ja auch immer noch dein "verschwundener" EM-Renten-Antrag, da solltest du unbedingt auch lückenlos AU geschrieben bleiben, bis dazu mal was von der DRV entschieden wurde.

Was brauchen die denn alles von mir außer den Bescheid von der KK den der liebe SB gleich mitgeschickt hat, um festzulegen welche Tätigkeiten mir möglich sind und welche nicht?
Zunächst mal brauchst du die Antragsformulare, was du noch machen könntest wird erst danach "erforscht", beim ÄD der AfA und danach bei den Arbeitsvermittlern ...
VOR Feststellung deines "Restleistungsvermögens" (durch den AfA-ÄD) kannst du das ja selber noch nicht mal wissen, also gibt es darauf auch noch keine Antworten.

Mit diesem (dann festgestellten) "Restleistungsvermögen" bist du aber IMMER bereit dich in Arbeit vermitteln zu lassen ... :idea:

„Doppeloma“ schrieb doch mal, dass es wichtig ist bei Nahtlosigkeit persönlich hin zu gehen, weil bei dem Online Formular etwas fehlt.
Das Online-Formular ist NICHT geeignet für deinen Fall, nicht weil "was fehlt", sondern weil man da schon Angaben haben will, die es bei Aussteuerung gar nicht geben KANN und deine Telefon-Nummer wird auch gleich abgefragt (ohne Hinweis, dass man die gar nicht angeben muss).

Bisher sind ALLE hier, die das (nach der Aussteuerung) online gemacht haben (weil man ihnen erzählt hat das ginge schneller) "auf die Nase gefallen damit" und haben ewig auf ihren Bescheid und das Geld warten müssen.

Noch schwerer dürfte es wohl sein diesem "online-Programm" deine aktuelle Situation klar zu machen, das dürfte wohl im persönlichen Gespräch mit einem SB dann doch etwas einfacher sein.
Den Papier-Antrag für ALGI gibt es online NICHT, den musst du dir persönlich abholen und schon deswegen solltest du dort direkt vorsprechen, eine Arbeitsuchend-Meldung ist aktuell völlig "überflüssig", du meldest dich weil die KK zum 14.12. dein Krankengeld einstellen will.

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

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Hallo doppeloma und danke für deine Antwort, schau mal in meinem anderen Beitrag da gibt es Neuigkeiten.
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