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Arbeitssuchend/los und kein Leistungsanspruch (ALG1, ALG2)

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scor

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#1
Ich grüße euch,

bin seit 1-2 Tagen auf eurer Seite, bzw. lese mich durch euer Forum. Ich bin wirklich erstaunt wie sehr hier einem geholfen wird, alle Achtung! Nun muss ich leider selbst einen Thread aufmachen da ich teilweise Infos aus eurem Forum erhalte aber immer noch ein wenig im Dunkeln tappe:

Meine Situation:
- 23 Jahre - fachabi
- 3 semester informatik studiert
- schulische ausbildung (fertig seit august 2009)
- wohne noch bei eltern (beide im job)

Ich hatte schon 2-3 Termine in der Agentur selbst, Registrierung etc. Auch schon Bewerbungsnachweise eingereicht und so weiter. Nun habe ich den entschluss gefasst ein neues Studium aufzunehmen und habe bereits fast alle Unterlagen zusammen (Anmeldung, Bewerbungsmappe etc.. Sommersemester 2010 (April)).

Aktuell erhalte ich noch weitere Vermittlungsangebote und muss auch weiterhin 5-6 Bewerbungen nachweisen, zu einem Termin der alle 3-4 Woche kommt. Zumal das aber eigebtlich unnötig ist da das mit der Studiumbewerbung bereits im Gange ist. Eine "feste" Zusage erhalte ich natürlich erst in 2-3, maximal 4 Monaten. Diese Bewerbungszeiträume sind recht lang + einstellungstests + gesprächstermine.

Jetzt hab ich einfach das Problem das so unglaublich viele Informationen auf mich einprasseln und ich einfach nicht klipp und klar weiß was genau auf mich zutrifft.

- Habe ich die Pflicht mich bei den Terminen zu melden? (Oder trifft diese sagenumwobene "spätestens nach 3 Monaten, tel. schriftl. etc. Meldung" auf mich zu?)

In sämtlichen Informationsbroschüren lese ich immer was von Arbeitslosen die Leistungen beziehen und so weiter, wahrscheinlich 30+ sind und dergleichen. Jedoch beziehe ich keinerlei Leistungen. Aber ich schätze mal ich hab wieder so ein hässliches Alter von 23 wo die wieder aus allen Rohren auf mich ballern. Einzig interessant ist die "Sperrung" bezüglich der Rentenanrechnungszeit oder so, weil Geld können die mir ja nicht kürzen. Ich entschuldige mich falls ein großteil der Fragen schoneinmal aufgekommen sind, jedoch durchblicke ich einfach den Wust an Informationen nicht.
 

Arania

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#2
Du bekommst also keinerlei Leistungen ? Hast Du eine EGV unterschrieben?
 

franzi

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#3
Wie bist du denn jetzt krankenversichert?
Bekommst du Bafög o. Ä.?
 

haef

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#4
...Nun habe ich den entschluss gefasst ein neues Studium aufzunehmen und habe bereits fast alle Unterlagen zusammen (Anmeldung, Bewerbungsmappe etc.. Sommersemester 2010 (April)).
...und was machst Du dann noch beim Arbeitsamt? Mit 23 über Rentenanwartschaftszeiten nachdenken?, statt mit einer finanziellen Grundausstattung (Eltern oder Kurzjob) ab in den Süden und die Wartezeit damit zu überbrücken sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und Land, Kultur und Leute kennenzulernen.

fG
Horst
 

scor

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#5
- eigene mitgliedschaft bei der gesetzlichen krankenversicherung - keinerlei bezüge (auch kein Bafög) - EGV (Eingliederungsvertrag?) Das hab ich glaub ich unterschrioeben, das war ja sofort das erste was ich von denen unter der Nase hatte. @ haef: was genau meinst du? Ist das nun unsinnig wegen der rentenanwartschaft? Erbitte Erläuterung :( Mittwoch hab ich meinen nächsten Termin, wäre klasse wenn ich dort ein paar gute Fakten auf den Tischen knallen könnte. ;) Daher wäre ich wirklich für jede Hilfe / jeden Tipp sehr dankbar! :)
 

ShankyTMW

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#6
@scor
Ja das mit den Terminen: klar, wenn die dir eien einladung schicken mußt du hin. Wenn nciht gilt für dich die 3 Monatsregel.

haef hat es ganz deutlich geschrieben (wenn auich mit viel Ironie - aber er hat schon recht). Du hast Eltern, kannst Bafög beantragen und sonstige Sachen, machst im Sommer eh das Studium und machst dich jetzt vom Arbeitsamt abhängig wegen der paar Monate Rentenbezüge? Kurzzeitjob solang annehmen um ein wenig Geld zu verdienen. Da hast du es sogar ein wenig leichter zur Zeit als jeder andere ältere in der gleichen fatalen Situation wenn man bei beiden Ämtern grad draußen ist und verplemperst Deine Energien damit 5 Bewerbungen pro Monat schreiben zu müssen, die eh unnütz sind (in der EGV festgelegt nehm ich mal an - sinnvoller wäre hier keien Anzahl festzulegen in Deiner Situation - und so ohnehin).

@Franzi
Nun, da wäre erstmal die KK Pflicht die wir eh in d. haben. Selbst wenn keine Bezüge bezahlt werden (können) ist man ohnehin deswegen weiter Versichert. Und scor ist es nebenher noch über die Eltern? (in dem Punkt bin ich nicht ganz sicher, als noch nicht Erwerbstätiger U25 greift das gklaub auch hier)
 

scor

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#7
Also heißt das theoretisch das ich das mit dem Kurzzeitjob in Angriff nehmen sollte, somit wäre ich da raus @ Arbeitsamt und könnte die Zeit "sinnvoll überbrücken"?! Ich muss wirklich so blöd fragen, weil die haben da ja regeln etc,, 2 Wochen Praktikum und solche schoten da blickt man als Laie eingach nciht durch.
 

ShankyTMW

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#8
Also heißt das theoretisch das ich das mit dem Kurzzeitjob in Angriff nehmen sollte, somit wäre ich da raus @ Arbeitsamt und könnte die Zeit "sinnvoll überbrücken"?! Ich muss wirklich so blöd fragen, weil die haben da ja regeln etc,, 2 Wochen Praktikum und solche schoten da blickt man als Laie eingach nciht durch.
Kurzzeitjobs = Versicherungspflichtige tätigkeit für ein paar Monate (ind Teil oder vollzeit). Damit wärst eh dann raus.
Oder ersatzweise auch Minijobs und sich beim Amt abmelden. Da du eh bei den Eltern wohnst und das nur ein paar Monate machst geht das eher als bei jemand der eien eigene Wohnung mit Miete noch am Hals hat.

Frage: was meinst du jetzt speziell mit Praktikum und solche Schoten???
 

haef

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#9
Hallo scor,

was ich damit meinte? Shanky hat es schon beschrieben und noch ergänzend - Du musst dich nicht beim Arbeitsamt o.ä. anmelden und Dich in diese Mühle begeben.
Sofern Du irgendeine andere Möglichkeit hast oder siehst die 6 Monate zu überbrücken, ergreife diese, statt Dich mit diesem lebensverneinenden Unsinn herumzuschlagen, alles ist besser, selbst Zeitung austragen oder, noch extremer, betteln (beides allerdings kein Zuckerschlecken).
Es geht um Deine Lebensqualität, und die sinkt rapide, wenn eine Behörde darin rumspukt. (noch schlimmer als von Eltern abhängig zu sein :eek:)
Konkret, was machst Du wenn Dir tatsächlich ein Job angeboten wird? Studium schmeißen?
Wenn nicht, was willst Du dann mit Stellenangeboten, sofern sie nicht haargenau in Dein Profil - 6 Monate, passen? Diese kannst Du Dir aber besser selbst suchen.
Einzig wichtig, sofern man daran glaubt :icon_smile:, die Krankenversicherung. Diese hast Du aber doch über Deine Eltern?

fG
Horst
 

scor

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#10
Hinsichtlich der krankenversicherung habe ich eine eigene mitgliedschaft bei einer gesetzlichen krankenversicherung.

Kann ich denn da so "einfach locker flockig" reinspatzieren und mal eine Anfrage stellen bezüglich Abmeldung, also das die mir mal alle Unterlagen oder was weiß ich, geben und ich mir das mal anschauen kann?

Wahrscheinlich werden die sich diesbezüglich eh wieder absolut dumm verhalten und mal mit so rein garkeiner Auskunft rüberkommen. Also was dann halt alles wegfällt "an Leistungen". (Die ich eh nicht erhalte)
 
E

ExitUser

Gast
#11
Kann ich denn da so "einfach locker flockig" reinspatzieren und mal eine Anfrage stellen bezüglich Abmeldung, also das die mir mal alle Unterlagen oder was weiß ich, geben und ich mir das mal anschauen kann?

Wahrscheinlich werden die sich diesbezüglich eh wieder absolut dumm verhalten und mal mit so rein garkeiner Auskunft rüberkommen. Also was dann halt alles wegfällt "an Leistungen". (Die ich eh nicht erhalte)
Aber nein, im Gegenteil. Wenn du dich als Arbeitsloser ohne Leistungsbezug abmelden willst, wirst du sogar höchst willkommen sein. Das Arbeitsamt ist froh, wenn wieder einer aus der Statistik draußen ist.

Wegen der Rentenanrechnungszeiten: falls du einen Minijob bekommen kannst, besteht für dich die Möglichkeit, freiwillig in der Rentenversicherung beitragspflichtig zu werden. Das mußt du dem Arbeitgeber bei Stellenantritt mitteilen. Dies machen nur die wenigsten, es kann aber sehr sinnvoll sein. Du mußt allerdings die Mehrkosten bei den Rentenbeiträgen selber zahlen bzw. dem Arbeitgeber erstatten (ist aber, vor allem bei gewerblichen Minijobs, nicht allzuviel). Dem Arbeitgeber entstehen dadurch also keine Mehrkosten. Damit bist du diese Problematik beim Arbeitsamt los.
 

scor

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#12
Ich bedanke mich schonmal einmal recht herzlich bei euch für die vielen hilfreichen Antworten.

ich werde mich diesbezüglich nochmal mit meinen Eltern zusammensetzen und hoffen das wir das ohne Probleme regeln können. ;)

Vielen Dank! :icon_klatsch:

Sollten ich noch Fragen zu einem späteren Zeitpunkt haben werde ich einfach hier weiter fragen.
 
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