Arbeitssuchend gemeldet, wie geht es weiter

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RamonaZell

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Hallo

ich hab mich zum 31.10 online Arbeitssuchend gemeldet,

diese wurde mir heute auch schriftlich bestätigt-

wie ist jetzt der genau Ablauf?

muss ich mich dann am 4 november persönlich beim Arbeitsamt melden?

was muss ich sonst noch beachten?
 

Lilastern

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31.10 ist der letzte arbeitstag

Arbeitssuchendmeldung musst du persönlich nachholen. Das würde ich so schnell wie möglich erledigen.

Arbeitslosmeldung musst du spätestens am 1. Tag deiner Arbeitslosigkeit durchführen.

Hast du dich sofort nach Erhalt der Kündiung arbeitssuchend gemeldet? War dein Vertrag aber nicht befristet? Falls ja, musst du dich schon 3 Monate vor Ablauf des Vertrags arbeitssuchend melden.

Nicht dass dir eine Sperrzeit droht.
 
S

silka

Gast
ja, am gleichen tag noch
Die persönliche Arbeitslosmeldung ist wichtig.
Ohne persönliche beginnt dein Anspruch nicht zu laufen.
Das ist eine der Voraussetzungen
Die Arbeitsuchend-Meldung hat nichts mit dem Geld zu tun. Das kann man auch machen ohne ALG1-Leistungsanspruch.
NEIN!! dein 1. termin kommt später.
Persönliche Meldung machst du am 1. Tag deiner Arbeitslosigkeit-.
Am 1.11. bzw. am 4. 11. falls am 1. 11. bei dir der Feiertag ist.
An diesem Tag bekommt man in der Regel ein sog. *Arbeitspaket* zur Vorbereitung auf das Erste Vermittlergespräch, die Potential-Analyse und die mögliche EGV=Eingliederungsvereinbarung.
Und einen 1.Termin.
 

Lilastern

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schicken die nicht einen termin für die persönliche arbeitsuchend meldung?

Das kann ich dir so jetzt nicht beantworten. Aber die sicherste Seite ist, wenn du dort persönlich vorbei gehst. Am Donnerstag haben die doch bis 18 Uhr geöffnet.

Oder meinst du einen Meldetermin zum Vermittler. Da bekommst du eine extra Einladung.

Aber vorher muss unbedingt die persönliche Arbeitssuchendmeldung nachgeholt werden.

Also ich hatte zur persönlichen Arbeitssuchendmeldung damals keinen Termin.
 
S

silka

Gast
Sie muss sich doch noch persönlich arbeitssuchend melden.
Damit kann Sie nicht warten bis 4.11.2013. Sonst tritt eine Sperrzeit ein.
Das sehe ich nicht so, lerne aber gern dazu.
Hier steht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Geld=ALG zum bekommen:
§ 137 SGB III Anspruchsvoraussetzungen bei Arbeitslosigkeit
Dort steht NICHTS von ---persönlich arbeitsuchend melden--
sehr wohl aber --persönlich arbeitslos--- melden.
Woher nimmst du deine Kenntnis?
Und wegen was tritt dann eine Sperrzeit ein?
Der TE hat sich doch längst arbeitssuchend gemeldet. Persönlich ist m.M. nicht verlangt.
Aber der TE kann es am 1./ bzw. 4.11. beides zusammen machen.
Denn noch arbeitet er oder nimmt Resturlaub oder ist freigetsellt o.s.ä.---jedenfalls noch beschäftigt und erst ab 1. 11. ist er auch arbeitsuchend.
Also beides in einem Rutsch am 1.Werktag der Arbeitslosigkeit.
 

Lilastern

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Das sehe ich nicht so, lerne aber gern dazu.
Hier steht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Geld=ALG zum bekommen:
§ 137 SGB III Anspruchsvoraussetzungen bei Arbeitslosigkeit
Dort steht NICHTS von ---persönlich arbeitsuchend melden--
sehr wohl aber --persönlich arbeitslos--- melden.
Woher nimmst du deine Kenntnis?


Bei #6 kann man es doch aus dem Link entnehmen.

Schau halt selber im Internet auf der Seite von der Agentur für Arbeit nach. Da steht es doch deutlich genug.
 

RamonaZell

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Die Arbeitslosmeldung dient der Sicherung Ihrer finanziellen Ansprüche und der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist eine unverzichtbare Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld und muss spätestens am ersten Tag der Beschäftigungslosigkeit (frühestens drei Monate vorher) persönlich bei der für Ihren Wohnort zuständigen Agentur für Arbeit erfolgen.

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also doch erst spätestens zum ersten tag der arbeitslosigkeit.. also der 4te nov.
 

Lilastern

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Lies selber auf der Internetseite von der Agentur für Arbeit nach.

Da steht es unter Arbeitslosigkeit droht.

Ich musste diesen Link rausnehmen, weil man sonst hier mein Paßwort für die Jobbörse lesen kann. Und dies sind persönliche Daten.
Mein Paßwort muss nicht jeder wissen.




 
S

silka

Gast
Fristgerecht ist halt immer wichtig. So kann man Sperrzeiten vermeiden.
Also was denn jetzt?
Was hast du denn gegen den Vorschlag, am 4.11. als erster Werktag der Arbeitslosigkeit sich persönlich arbeitslos UND arbeitsuchend zu melden?
Kannst du dich damit abfinden?
Paßt das zu deiner vielfachen Wiederholung?
Ich meine nämlich, eher als am 4.11. ist der TE weder arbeitslos noch arbeitsuchend.
Und die vorab-online-Arbeitsuchend-Meldung ist auch bereits erfolgt, gleich nach dem Tag der Kündigung.
Einverstanden?
 

Lilastern

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Also was denn jetzt?
Was hast du denn gegen den Vorschlag, am 4.11. als erster Werktag der Arbeitslosigkeit sich persönlich arbeitslos UND arbeitsuchend zu melden?

Am 04.11.2013 spätestens Arbeitslos melden ist richtig.

Die Arbeitssuchendmeldung muss schon früher erfolgen.
Es wurde zwar die Arbeitssuchendmeldung online gemacht, trotzdem muss man die persönliche Arbeitssuchendmeldung nachholen.

Wenn du dich auf der Internetseite von der Agentur für Arbeit informieren würdest , dann wäre dir schon klar wie du dich verhalten sollst.

Wenn man sich zu spät Arbeitssuchend meldet, hat dies eine Sperrzeit von 1 Woche zur Folge.

Wieso meine Wiederholungen. @ Silka du schreibst doch und verunsicherst die User. Und fragst woher in diese Informationen habe.

An deiner Stelle würde ich mir jetzt halt mal die Zeit nehmen und nachlesen.
 

Lilastern

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@silka
Wenn du es nicht glaubst lies es hier doch mal nach.

38 Sozialgesetzbuch III - Rechte und Pflichten der Ausbildungs- und Arbeitsuchenden

Rechtsgrundlage - Pflicht zur persönlichen Arbeitsuchendmeldung
Hintergrund und Ziel
Was Sie als Arbeitgeber beachten müssen
Rechtsgrundlage - Pflicht zur persönlichen Arbeitsuchendmeldung
Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden (§ 38 Abs. 1 SGB III).

Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.

Betriebliche und schulische Ausbildungen sind von der Meldepflicht ausgenommen. Auszubildenden, die wissen, dass sie nach der Ausbildung nicht in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden, wird allerdings empfohlen, sich bei einer Agentur für Arbeit frühzeitig arbeitsuchend zu melden und die Dienstleistungen zur Unterstützung der Vermittlung zu nutzen.

Zur Wahrung der Frist reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird. Die Anzeige kann schriftlich, telefonisch oder persönlich bei der Agentur für Arbeit vor Ort erfolgen.

Die verpflichtende persönliche Meldung kann nach terminlicher Vereinbarung – spätestens jedoch am ersten Tag der Arbeitslosigkeit – nachgeholt werden.

Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich nicht rechtzeitig oder nicht wirksam arbeitsuchend melden - weil sie den mit der Agentur für Arbeit vereinbarten Termin ohne wichtigen Grund nicht einhalten - tritt eine Sperrzeit von einer Woche ein. Für die Tage der Sperrzeit wird kein Arbeitslosengeld gezahlt und die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld gemindert.

zum Seitenanfang

Hintergrund und Ziel
Mit der frühzeitigen Arbeitsuchendmeldung soll die Eingliederung in den Arbeitsmarkt beschleunigt, die Zeit der Arbeitslosigkeit verkürzt oder der Eintritt von Arbeitslosigkeit sogar vollständig vermieden werden.

Aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus ist es in der Regel leichter möglich, eine neue Beschäftigung zu finden. Umso länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger gestaltet sich die Arbeitsuche und die Integration in Arbeit.

Deshalb ist es Ziel dieser gesetzlichen Regelung, die Zeit vor der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses für die aktive Beschäftigungssuche zu nutzen.

zum Seitenanfang

Was Sie als Arbeitgeber beachten müssen
Arbeitgeber sollen nach § 2 Abs. 2 Nr. 3 SGB III Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses frühzeitig u. a. über die Notwendigkeit eigener Aktivitäten bei der Suche nach einer anderen Beschäftigung sowie über die Verpflichtung zur frühzeitigen Meldung bei der Agentur für Arbeit nach § 38 Abs. 1 SGB III informieren und sie hierzu freistellen.




38 Sozialgesetzbuch III - Rechte und Pflichten der Ausbildungs- und Arbeitsuchenden

Rechtsgrundlage - Pflicht zur persönlichen Arbeitsuchendmeldung
Hintergrund und Ziel
Was Sie als Arbeitgeber beachten müssen
Rechtsgrundlage - Pflicht zur persönlichen Arbeitsuchendmeldung
Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden (§ 38 Abs. 1 SGB III).

Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.

Betriebliche und schulische Ausbildungen sind von der Meldepflicht ausgenommen. Auszubildenden, die wissen, dass sie nach der Ausbildung nicht in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden, wird allerdings empfohlen, sich bei einer Agentur für Arbeit frühzeitig arbeitsuchend zu melden und die Dienstleistungen zur Unterstützung der Vermittlung zu nutzen.

Zur Wahrung der Frist reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird. Die Anzeige kann schriftlich, telefonisch oder persönlich bei der Agentur für Arbeit vor Ort erfolgen.

Die verpflichtende persönliche Meldung kann nach terminlicher Vereinbarung – spätestens jedoch am ersten Tag der Arbeitslosigkeit – nachgeholt werden.

Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich nicht rechtzeitig oder nicht wirksam arbeitsuchend melden - weil sie den mit der Agentur für Arbeit vereinbarten Termin ohne wichtigen Grund nicht einhalten - tritt eine Sperrzeit von einer Woche ein. Für die Tage der Sperrzeit wird kein Arbeitslosengeld gezahlt und die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld gemindert.

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Hintergrund und Ziel
Mit der frühzeitigen Arbeitsuchendmeldung soll die Eingliederung in den Arbeitsmarkt beschleunigt, die Zeit der Arbeitslosigkeit verkürzt oder der Eintritt von Arbeitslosigkeit sogar vollständig vermieden werden.

Aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus ist es in der Regel leichter möglich, eine neue Beschäftigung zu finden. Umso länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger gestaltet sich die Arbeitsuche und die Integration in Arbeit.

Deshalb ist es Ziel dieser gesetzlichen Regelung, die Zeit vor der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses für die aktive Beschäftigungssuche zu nutzen.

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Was Sie als Arbeitgeber beachten müssen
Arbeitgeber sollen nach § 2 Abs. 2 Nr. 3 SGB III Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses frühzeitig u. a. über die Notwendigkeit eigener Aktivitäten bei der Suche nach einer anderen Beschäftigung sowie über die Verpflichtung zur frühzeitigen Meldung bei der Agentur für Arbeit nach § 38 Abs. 1 SGB III informieren und sie hierzu freistellen.

Quelle: www.Arbeitsagentur.de
 
S

silka

Gast
An deiner Stelle würde ich mir jetzt halt mal die Zeit nehmen und nachlesen.
Das habe ich gestern schon mehrfach gemacht, um nichts falsches zu empfehlen. Und weil du diese Rille immer wieder gezogen hast.
Es findet sich NICHTS, was ich nicht schon oder etwa falsch geschrieben habe.
Arbeitsuchend---ist online erledigt---braucht nicht vor dem 4.11. noch persönlich nachgeholt werden.
Arbeitslos---ist der TE ab 1.11. . Die mögliche persönliche Meldung am 4.11.---verknüpft und verknotet mit der persönlichen Ansage: jaja, auch arbeitsuchend schon gemeldet am xx.nach Kündigung.

Eine Sperrzeit wegen verspäteter Arbeitsuchend-Meldung nach § 159 Absatz 1,Nr. 7 SGB III ist obsolet, weil die Meldung ganz brav und online erfolgte und am 4.11. persönlich nachgeholt wird (dazu auch § 38(1) SGB III.
Und genau dort steht eben NICHT, daß man sich persönlich arbeitsuchend melden muß, wenn man die Kenntnis vom Job-Ende hat.
Sorry, wenn du das nicht herauslesen kannst:
Zur Wahrung der Frist reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird. Die Anzeige kann schriftlich, telefonisch oder persönlich bei der Agentur für Arbeit vor Ort erfolgen.

Die verpflichtende persönliche Meldung kann nach terminlicher Vereinbarung – spätestens jedoch am ersten Tag der Arbeitslosigkeit – nachgeholt werden.


Und nun ists gut. Der TE faßt sich doch an´Kopp;-:)icon_laber:
 
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