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Arbeitsstelle vorzeitig beenden, ohne Sperre vom Jobcenter zu riskieren?

Droeppler

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#1
Hallo an alles Leser.



Ich habe letzte Woche Montag bei einer Firma angefangen zu arbeiten, obwohl der Ruf jetzt nicht gerade toll war (wollte mir ein eigenes Urteil bilden).

Nun hat sich leider alles bestätigt, was mir von anderen berichtet wurde und im Arbeitsvertrag, den ich erst gestern auf nachfrage bekommen habe, wurde ein geringerer Lohn festgehalten, als mündlich abgemacht.

Heute bin ich aufgrund von Krankheit nicht zur Arbeit erschienen und will ehrlich gesagt auch nicht mehr dahin.

Der Arbeitsvertrag wurde von mir aus noch nicht unterschrieben. Ich würde gerne so schnell wie möglich aus dem Arbeitsverhältnis raus. Ist das irgendwie möglich, ohne das ich jetzt einfach 2 Wochen krankfeiere und ohne das ich eine Sperre vom Jobcenter erwarten kann?

Ich wäre dankbar für antworten, danke.
 

erwerbsuchend

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#3
Ich habe letzte Woche Montag bei einer Firma angefangen zu arbeiten, obwohl der Ruf jetzt nicht gerade toll war (wollte mir ein eigenes Urteil bilden).

Nun hat sich leider alles bestätigt, was mir von anderen berichtet wurde und im Arbeitsvertrag, den ich erst gestern auf nachfrage bekommen habe, wurde ein geringerer Lohn festgehalten, als mündlich abgemacht.
:sorry:, aber warum fängt man einen Job an, ohne vorher den schriftlichen Arbeitsvertrag zu prüfen? Wenn dir vorher schon der Ruf dieses Unternehmens bekannt war, hättest du dies vielleicht besser vorher machen sollen. Eine Prüfung des Arbeitsvertrages vor Arbeitsantritt kann und darf dir nicht negativ ausgelegt werden. Schließlich gilt dieser für beide Seiten.

Ist das irgendwie möglich, ohne das ich jetzt einfach 2 Wochen krankfeiere und ohne das ich eine Sperre vom Jobcenter erwarten kann?
Hast du dich bereits vom JC vor dem Arbeitsantritt abgemeldet?

Der einzige Weg, um sanktionsfrei aus diesem AV herauszukommen, ist, dass der AG dich von seiner Seite aus kündigt, ohne, dass du daran Schuld bist. Leider ist die einzige Option dafür, dass du dich krank schreiben lässt und der AG dich daher nicht gebrauchen kann.
 

Matt45

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#4
Ich kann einige Leute überhaupt nicht verstehen und lese so etwas immer wieder hier im Forum.

Es wird gearbeitet ohne unterschriebenen Arbeitsvertrag. Warum?
Hat man noch nie von einem Versicherungsschutz oder von der Krankenkasse oder vom Sozialbetrug gehört?

Für mich ist es Schwarzarbeit! Auch wenn einige es anders sehen bzw. der Meinung sind "Ich will Willen zeigen".

Warum wird der Vertrag vor der Arbeit nicht gelesen?

Beim Handyvertrag wissen 95%(geschätzt) ihr Datenvolumen aber einen wichtigen AV schaut man sich nicht genau an?

Ich kann mich nur anschließen. Mache "Krank" und hoffe auf Glück.

Sorry für die "Harte" Schreibweise, aber in einem solchen Fall kann ich mich nur so äußern. Alles andere wäre unehrlich von mir.
 

cibernauta

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#5
Den Arbeitsvertrag nachverhandeln oder im gegenseitigen Einvernehmen auflösen.

Mit Konsequenzen beim JC musst du bei letzterem natürlich rechnen.
 

Homer450

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#6
Da beginnt man bei einen Arbeitgeber an zu arbeiten obwohl man von andern gehört hat das es da nicht so toll sein soll.
Dann möchte man innerhalb von einer Woche glaich den Betrieb verlassen, den Arbeitsvertrag wurde ja noch nicht unterschrieben.
Nach einer Woche?
Frage mich warum? Welcher Betrieb lässt so was mit sich machen?
Mir ist früher auch vieles auf den Sack gegangen als ich noch gearbeitet habe.
Meine Frau geht auch vieles auf den Sack bei ihrer Arbeit
aber deshalb gleich seine Arbeit hinzuschmeißen?
Gleich nach einer Woche?
Wenn so was Schule macht stehen die meisten Betriebe bald
ohne Angestellte da.
wie die in den Kommentare schon hier zu lesen wird es eigentlich relativ einfach sein nach Dauer Krankschreiben
aus den Job heraus zu kommen.
Ich finde es nur traurig das ein Hilfeforum immer wieder missbraucht wird Tipps zu geben wenn mein keinen Bock hat zu arbeiten. So habe ich das Gefühl nach lesen des Artikel von den TE.
 

gila

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#7
Hallo an alles Leser.

Ich habe letzte Woche Montag bei einer Firma angefangen zu arbeiten, obwohl der Ruf jetzt nicht gerade toll war (wollte mir ein eigenes Urteil bilden).

Nun hat sich leider alles bestätigt, was mir von anderen berichtet wurde und im Arbeitsvertrag, den ich erst gestern auf nachfrage bekommen habe, wurde ein geringerer Lohn festgehalten, als mündlich abgemacht.

......
Zunächst einmal: beim Jobcenter (= ALG II) gibt es keine "Sperren". Das ist beim AGLI nur so.
Beim JC könnte es "Ärger" geben, wenn man durch Aufgabe einer Arbeit die Hilfebedürftigkeit (wieder) herbei führt - allerdings kann man jemanden auch nicht zwingen, einen Vertrag zu unterschreiben, vor allem nicht, wenn er gegen vorab geschlossene Abmachungen verstößt (was im Zweifel aber schwierig nachzuweisen ist, wenn der AG das, was besprochen wurde, verleugnet)

Und eigentlich fängt man nicht an, zu arbeiten, ohne Vertrag oder diesen eingehend geprüft zu haben.

Jedoch kann auch ein mündlich geschlossener "Vertrag" wirksam sein! Und auch dieser hat dann offizielle Spielregeln (siehe div. Links!)

Wurde hier eine PROBEZEIT vereinbart?
Wie bist du denn an die Firma/den Job gekommen? Selbst gesucht oder über Jobcenter?

Diese Fragen wären auch noch wichtig ... und: gibt es außer der (angeblich) versprochenen Bezahlung noch andere "gewichtige" Kriterien, wegen derer du die Arbeit nicht fortführen willst - ggf. wegen derer man sich nicht noch per Vertrag an diese Firma binden will?
Für den Umgang des JC mit der Sache zählt letztendlich ja auch die Frage der ZUMUTBARKEIT eines Arbeitsverhältnisses...


https://www.anwalt.de/rechtstipps/k...lichen-niederschrift-verpflichtet_027444.html

https://www.arbeitsvertrag.org/arbeitsvertrag-schriftlich/

https://www.volders.de/ratgeber/kue...g#section7a7c0444-1493-48e4-a2db-d3bf5898348f
 
E

ExitUser

Gast
#8
Homer#6 sagte :
Wenn so was Schule macht stehen die meisten Betriebe bald ohne Angestellte da.
achso. Ja das wäre natürlich bestimmt sehr schlimm:idea:.

So als ehemaliger Arbeitnehmer lässt sich sowas immer schön sagen. Denn da fehlt zwangsläufig die Empathie für den Druck und die Sachzwänge, die Menschen in der heutigen Zeit aushalten und durchstehen müssen.

Wenn es dir nich zu persönlich ist, dann erzähl doch mal, was deine Frau arbeitet und seit wann / oderund durch wen sie ihren Fuß in der Firma hat. Das wäre dann wenigstens vollständig und ehrlich. Denn nicht jeder ist mit Connections oder/und mit einer erfolgreichen Vergangenheit begnadet.

Das hier ist inzwischen eine komplett entmenschlichte Welt, die sich in der "Arbeitswelt" widerspiegelt. Wer das und die Folgen nicht wahrhaben will, lebt in einer Traumwelt und dem kann ich als Menschenfreundin nur wünschen, dass er nicht irgendwann unsanft aufwacht.

Warum bist du eigentlich nicht eher froh darüber, dass du das alles nicht mehr durchfighten musst, anstatt Hilfesuchende zu bashen?

Leute zu verurteilen, die aus - vollumfänglich nachvollziehbaren Gründen - mal etwas versucht haben, was sich unterm Strich (rein subjektiv) als "Fehler" herausstellt?

Hätte es nicht auch klappen können? Sollen wir ELOs deiner Meinung nach garnixmehr machen oder wie wären wir dir genehm?:peace:
 

Andy1971

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#9
Ich finde es schlimm das immer die Fehler beim Arbeitssuchenden gesucht werden.

Nun hat @Droeppler mal nicht auf aussagen von anderen gehört, wollte sich seine eigene Meinung über den Arbeitgeber und den Betrieb machen. Nun hat er gemerkt das die Aussagen der ehemaligen Mitarbeiter stimmen.

Soll er nun nur weil er sich seine eigene Meinung über den Arbeitgeber und den Betrieb bilden wollte dort unglücklich weiter arbeiten?
Seine nerven kaputtmachen und was sonnst noch?

Ich habe in jungen Jahren einige Jobs gemacht weil die mich interessiert haben. Warum darf das in der Heutigen zeit nicht mehr so sein?
Ja es stimmt das Jobcenter und die AfA ist das schwierig. Da man heutzutage nicht gleich einen andere Arbeit findet.

Gut nun hätte @Droeppler auch erst mal einen Befristeten Vertrag für vielleicht drei Monate aushandeln können. Aber wer noch jung ist denk an so was?
Selbst ich habe es auch erst sehr spät gelernt. Habe als ich jung war jeden Arbeitsvertrag kurz durchgelesen und unterschreiben. Damals habe ich auch noch von den Eltern zu hören bekommen geh Arbeiten.

Und nein Ich habe auch in Jungen Jahren keine Arbeit einfach so aufgeben. Selbst meine Lehre als Bäcker war kein Kinderspiel. Ich habe in der lehre um 4 Uhr angefangen und bin meist so mittags um 15 oder 16 Uhr aus der Backstube wieder raus. Selbst da habe ich über Abbruch der Lehre gedacht. Der Chef damals hat es mir selber freigestellt abzubrechen. Aber muss auch sagen er hat versucht mir zu helfen. Als er merkte das Deutsch nicht so mein Fach ist hat er sich darum gekümmert das ich nachhilft bekomme und hat sie auch bezahlt.

Natürlich sollte man jemanden vorhalten was für ein Fehler er gemacht hat. Aber dann sollte man auch versuchen ihm zu helfen damit er nicht mehr so einen Fehler macht. Wehr von uns hat noch nie Fehler gemacht?
Da fällt mir immer den Spruch ein
wer ohne Fehler ist werfe den ersten Stein.


Ich kann ihm da nicht wirklich helfen da es in der Heutigen Zeit schwierig ist bei so einem Fall.
Da fällt mir auch nur die Krankmeldung ein.

Sorry für das viele Off Topic aber das musste jetzt raus.
 

gila

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#10
Was mir hier als "Langgediente" (10 Jahre Elo-Forum) "auf den Sack" geht, sind Vorurteile und Vorwürfe, die mal so eben in eine Problemstellung eingeworfen werden, ohne dass man die wahren Verhältnisse oder Beweggründe überhaupt kennt, und was dann immer gleich persönlich wird und etwas unterstellt.

Letztlich ist es sicher hilfreicher, eine Anfrage als Anfrage zu verstehen und diese erstmal möglichst 1:1 IN DER SACHE zu beantworten - ob die Sachverhalte dann "passen" hat letztlich der Fragende zu verantworten - je nachdem ob die von ihm eingestellten Infos den Tatsachen entsprechen oder nicht.

Austausch von möglichst hilfreichen und auch rechtlich vertretbaren Infos - statt sinnfreie Diskussionen über Betriebe, die womöglich ohne Angestellte dastehen... wenn sich einer mal nicht verarschen oder schlecht behandeln lassen will, hat dieser Betrieb es auch vielleicht "verdient"?

Wenn @Droeppler sich zu den gestellten Fragen äußern will: gut, dann kann man vielleicht noch differenzieren - wenn nicht: muss er/sie sich durch die Infos wühlen und für sich selbst abwägen ...
 

Droeppler

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#11
Hallo liebe Leute.
Danke schonmal an alle für die Antworten. Auch für die kritischen :biggrin:

Ich versuche mal auf alles einzugehen, was ich hier gelesen habe.

Der beim Chef auch nicht?
Doch, der Chef hat ihn unterschrieben.

:sorry:, aber warum fängt man einen Job an, ohne vorher den schriftlichen Arbeitsvertrag zu prüfen?
Das ist alles in einer derzeit sehr hektischen Periode meines Lebens passiert. Ich habe mir das auch alles vorher durch den Kopf gehen lassen und mich informiert, dass auch ein mündlicher Vertrag gültig ist. Ich habe auch vor Arbeitsantritt auf einen Vertrag bestanden, da das Schwarz auf Weiß natürlich besser ist, aber wurde bis Dienstag vertröstet.
Es wurde explizit der Tariflohn vereinbart, was letzten Endes nicht im Vertrag stand und was mit den wirklich enorm stressigen Arbeitsklima kollidiert ist.

So war das Vertrauensverhältnis schon am Dienstag dahin und das mit den vorherigen Geschichten, die ich von anderen Leuten gehört habe, hat schon ein sehr negatives Licht auf die Firma geworfen.

Ich wollte auch eigentlich gar nicht ohne Vertrag arbeiten gehen und hatte schon letzte Woche Montag ein schlechtes Gefühl, wollte aber nicht direkt hinschmeißen und habe ihm vertraut.

Ich kann einige Leute überhaupt nicht verstehen und lese so etwas immer wieder hier im Forum.

Es wird gearbeitet ohne unterschriebenen Arbeitsvertrag. Warum?
Hat man noch nie von einem Versicherungsschutz oder von der Krankenkasse oder vom Sozialbetrug gehört?

Für mich ist es Schwarzarbeit! Auch wenn einige es anders sehen bzw. der Meinung sind "Ich will Willen zeigen".

Warum wird der Vertrag vor der Arbeit nicht gelesen?
Die Frage hat sich hoffentlich erledigt, weil auch ein mündlicher Vertrag Gültigkeit besitzt. Außerdem habe ich auch einen Personalbogen ausgefüllt und meine KK angegeben. =) Natürlich wäre es besser gewesen den davor zu haben und zu prüfen, aber den Verlauf habe ich ja oben beschrieben

Hast du dich bereits vom JC vor dem Arbeitsantritt abgemeldet?
Ja, ich habe meine SB informiert. Die wollte auch den Vertrag haben, den ich ja noch nicht hatte.

Dann möchte man innerhalb von einer Woche glaich den Betrieb verlassen, den Arbeitsvertrag wurde ja noch nicht unterschrieben.
Nach einer Woche?
Frage mich warum? Welcher Betrieb lässt so was mit sich machen?
Ja, so ist es. Ist zwar nicht die feine englische Art, aber was hätte ich davon mich noch Wochen oder gar Monate dem Druck aussetzen zu lassen, wenn ich schon in der ersten Woche gemerkt habe, dass es wirklich so ist, wie mir andere Leute es zugetragen haben und sich dann auch nicht an Vereinbarungen gehalten wird? Ich hätte auch einfach ohne mir eine eigene Meinung zu bilden ablehnen können, aber dann wäre es ja auch wieder falsch gewesen.
Ich hab das schon bei anderen Betrieben erlebt, wie Leute über einen Langen Zeitraum wie Maschinen behandelt werden und habe meine eigenen Schlüsse gezogen.

Wenn Deine Frau, oder Du das mit sich machen lassen wollen und ihr das als normalen Zustand der Gesellschaft anseht respektiere ich das, aber lasse das nicht auf mich ummünzen und ziehe lieber vorher die Notbremse und nutze die Zeit sinnvoll. Die Probezeit ist meiner Ansicht nach nicht nur für den Arbeitgeber da.

Trotzdem kann ich Dich ein wenig verstehen. Und danke für die Kritik.

Ich finde es nur traurig das ein Hilfeforum immer wieder missbraucht wird Tipps zu geben wenn mein keinen Bock hat zu arbeiten. So habe ich das Gefühl nach lesen des Artikel von den TE.
Ich versuche ja gerade deshalb mich zu informieren, ob es einen Weg gibt auch ohne die 2 wöchige Kündigungsfrist aus dem Vertrag zu kommen. damit ich dem Chef den geringsten finanziellen Schaden tragen lassen kann.
Ich habe ihm ja ehrlich gesagt das das nichts für mich ist unter diesem Druck. Nur muss ich halt auch die Miete irgendwie bezahlen.

Zur Not verzichte ich auf das Geld in der zeit wo ich AU bin, oder was weiß ich.
Mein Gedanke war halt nur, da der AV nicht von mir unterzeichnet wurde, das man den so ändert, dass keine Probezeit verankert ist, wenn das geht. Gesetzlich meine ich zu wissen, dass es, wenn es nicht im AV steht automatisch 2 Wochen sind.

Wurde hier eine PROBEZEIT vereinbart?
Wie bist du denn an die Firma/den Job gekommen? Selbst gesucht oder über Jobcenter?

Diese Fragen wären auch noch wichtig ... und: gibt es außer der (angeblich) versprochenen Bezahlung noch andere "gewichtige" Kriterien, wegen derer du die Arbeit nicht fortführen willst - ggf. wegen derer man sich nicht noch per Vertrag an diese Firma binden will?
Im Arbeitsvertrag, der nur vom Chef unterschreiben wurde, wurde eine Probezeit von 6 Monaten und eine Kündigungsfrist von 2 Wochen vereinbart.
Den Job habe ich von ihm angeboten bekommen, weil meine Handynummer weitergegeben wurde. Da viele leute schon dort aufgrund der Arbeitsbedingungen abgehauen sind, brauchte er dringend Leute.
Am Montag hat der nächste bereits eine AU eingereicht, der bereits am Freitag über das Verhältnis zum Chef geklagt hat.
Ein anderes Gewichtiges Kriterium, wäre der enorme Zeitdruck, den man dort ausgesetzt ist. Am Montag gab es bereits zweimal nen Einlauf, weil Arbeiten nicht schnell genug erledigt wurden.

Dir auch danke für die Hilfe ^^
 

gila

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#12
Nun - wenn du eh in der Probezeit bist, kannst du ohne Angabe von Gründen fristgemäß das Verhältnis beenden.
Der Job wurde nicht per Vermittlungsvorschlag etc. vom JC weitergegeben - sondern du warst selbst tätig.

DAS hier geht schomma gar nicht: "Ja, ich habe meine SB informiert. Die wollte auch den Vertrag haben, den ich ja noch nicht hatte."

Ein Arbeitsvertrag ist dem JC nicht vorzulegen.
Wozu soll das gut sein? Dein Gehalt kannst du anderweitig nachweisen - vom Inhalt eines Vertrages hat das JC nicht wirklich Ahnung - da sitzen keine Arbeitsrechtler.
Im Übrigen könnte man als Arbeitnehmer schwer Ärger mit einer Firma bekommen, denn ein Arbeitsvertrag ist immer auch eine vertrauliche Angelegenheit!

Du könntest jetzt also den Blank-Vertrag zurück geben und sagen, du hast leider andere Vorstellungen gehabt und möchtest keinen Vertrag machen, die Zeit dort beenden.

Sicher: du hast damit eine Arbeitsmöglichkeit "abgelehnt" - aber sanktionieren dürfte man dich nicht deswegen. Vielleicht kommt eine Anhörung - dann könntest du ausführen, welche Dinge genau sich hier "merkwürdig" und nicht hinnehmbar verhalten haben und dass der AG sich nicht an mündlich zugesicherten Tariflohn halten will - damit ist das Vertrauen auch zerstört.

What is the worst case? Eine übereifrige SB will unbedingt sanktionieren - schickt eine Anhörung - geht nicht drauf ein und du kriegst 3 Monate weniger Geld - dann muss das eben in Widerspruch und vor Gericht - hier steht dir ein Beratungsschein und Anwalt zu.
Oder es gibt ein "unangenehmes" Gespräch - würde ich mir auch ein Ei drüber schlagen. Alles hat seine Grenzen!
 

Homer450

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#14
achso. Ja das wäre natürlich bestimmt sehr schlimm:idea:.

So als ehemaliger Arbeitnehmer lässt sich sowas immer schön sagen. Denn da fehlt zwangsläufig die Empathie für den Druck und die Sachzwänge, die Menschen in der heutigen Zeit aushalten und durchstehen müssen.

Wenn es dir nich zu persönlich ist, dann erzähl doch mal, was deine Frau arbeitet und seit wann / oderund durch wen sie ihren Fuß in der Firma hat. Das wäre dann wenigstens vollständig und ehrlich. Denn nicht jeder ist mit Connections oder/und mit einer erfolgreichen Vergangenheit begnadet.

Das hier ist inzwischen eine komplett entmenschlichte Welt, die sich in der "Arbeitswelt" widerspiegelt. Wer das und die Folgen nicht wahrhaben will, lebt in einer Traumwelt und dem kann ich als Menschenfreundin nur wünschen, dass er nicht irgendwann unsanft aufwacht.

Warum bist du eigentlich nicht eher froh darüber, dass du das alles nicht mehr durchfighten musst, anstatt Hilfesuchende zu bashen?

Leute zu verurteilen, die aus - vollumfänglich nachvollziehbaren Gründen - mal etwas versucht haben, was sich unterm Strich (rein subjektiv) als "Fehler" herausstellt?

Hätte es nicht auch klappen können? Sollen wir ELOs deiner Meinung nach garnixmehr machen oder wie wären wir dir genehm?:peace:

Was bist du den für ein Vogel?
Willst du noch den Kontostand meiner Frau wissen?
Wichtig ist das meine Frau einen Job den sie schon lange hat.
Und sie ist kein hohes Tier oder hatte es nötig sich einen Job vermitteln zu lassen. Geschweige den durch Kontakte.
Meine Frau und ich damals haben unseren ***** selber hoch bekommen.
Und es gab mit Sicherheit weiß Gott nicht nur Sonnenschein
im Berufsleben.
Also halte dich mit deinen dummen Aussagen oder Fragen zurück.
 

Droeppler

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#15
Nun - wenn du eh in der Probezeit bist, kannst du ohne Angabe von Gründen fristgemäß das Verhältnis beenden.
Der Job wurde nicht per Vermittlungsvorschlag etc. vom JC weitergegeben - sondern du warst selbst tätig.
Heißt fristgerecht, innerhalb von zwei Wochen, oder könnte ich das mit ihm auch so regeln, da ja im Prinzip noch kein Vertrag zustande gekommen ist, da von mir aus ja keine Unterschrift unter dem Vertrag zu finden ist?

Also quasi, dass ich es mit ihm so abspreche, dass der Vertrag einfach so aufgelöst wird? Dann würde ich mich morgen auch direkt wieder arbeitssuchend melden und füge ihm somit auch keinen Schaden zu, da ich mich nicht zwei Wochen AU melde.
Sehe ich das richtig?

Ja aber es gibt doch immer 2,hast du dem beim Chef unterschrieben?
Ob du deinen unterschreibst bleibt dir überlassen.:wink:
Der Vertrag wurde meinerseits nicht unterschrieben.


Und danke für die Hilfe eurerseits =)
 

Matt45

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#16
In der Regel beträgt die Kündigungsfrist 2 Wochen oder ist abhängig vom Tarifvertrag.

Vielleicht steht dies auch in den nicht unterschriebenen(deiner) Arbeitsvertrag.

Spreche mit dem Chef und findet eine gute Lösung.

Durch den mündlichen Vertrag kann keiner den anderen etwas beweisen, deshalb ist es im "Arbeitsleben" nicht unbedingt ratsam.
 

Kerstin_K

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#17
Was hast du denn immer mit deinem Chef keinen Schaden zufügen? In den ersten 4 Wochen muss er doch eh noch keine Lohnfortzahlung leisten.
Posted via Mobile Device
 

gila

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#18
......

Also quasi, dass ich es mit ihm so abspreche, dass der Vertrag einfach so aufgelöst wird? ...
Ja - warum nicht ein offenes Gespräch, du hast für dich beschlossen, das Arbeitsverhältnis nicht einzugehen - Gründe sind hier nicht entscheidend - und derzeit müsstest du dich auch deiner "Genesung" widmen. Evtl. ist es "einfacher" ihm eine weitere AU vorzulegen und schriftlich zur üblichen Frist (ist ja dann wohl am Ende der AU) die Probezeit zu beenden.
 

gila

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#19
Was bist du den für ein Vogel?
Willst du noch den Kontostand meiner Frau wissen?
Wichtig ist das meine Frau einen Job den sie schon lange hat.
Und sie ist kein hohes Tier oder hatte es nötig sich einen Job vermitteln zu lassen. Geschweige den durch Kontakte.
Meine Frau und ich damals haben unseren ***** selber hoch bekommen.
Und es gab mit Sicherheit weiß Gott nicht nur Sonnenschein
im Berufsleben.
Also halte dich mit deinen dummen Aussagen oder Fragen zurück.
Lieber Homer - Eure Geschichte/Schicksal/Bemühungen in allen Ehren - aber solche Anmerkungen wie "Meine Frau und ich damals haben unseren ***** selber hoch bekommen. " klingen doch eher als Vorwurf und abwertend für manchen hier - das ist einem solchen Forum sicher nicht unbedingt hilfreich und angebracht.
Man sollte wirklich bedenken, dass nicht alle Aspekte einer Lebensgeschichte hier offenbart und verständlich gemacht werden KÖNNEN und vielleicht auch das ein oder andere Bild dadurch nicht klar werden kann ... das ist aber m.E. eine Sache, wo man an seiner EIGENEN Haltung zu Anderen arbeiten muss und eher zurückhaltend sein sollte mit Vorurteilen - denn ansonsten entstehen eben solche Diskussionen, die nichts anderes bewirken, als dass solche Postings in die Länge gezogen werden und der ein oder andere hier engagierte Helfer schlicht keinen Bock mehr hat, sich durch den ganzen Sermon zu wühlen und seine Zeit und Nerven hier zu lassen...

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Homer450

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#20
Lieber Homer - Eure Geschichte/Schicksal/Bemühungen in allen Ehren - aber solche Anmerkungen wie "Meine Frau und ich damals haben unseren ***** selber hoch bekommen. " klingen doch eher als Vorwurf und abwertend für manchen hier - das ist einem solchen Forum sicher nicht unbedingt hilfreich und angebracht.
Man sollte wirklich bedenken, dass nicht alle Aspekte einer Lebensgeschichte hier offenbart und verständlich gemacht werden KÖNNEN und vielleicht auch das ein oder andere Bild dadurch nicht klar werden kann ... das ist aber m.E. eine Sache, wo man an seiner EIGENEN Haltung zu Anderen arbeiten muss und eher zurückhaltend sein sollte mit Vorurteilen - denn ansonsten entstehen eben solche Diskussionen, die nichts anderes bewirken, als dass solche Postings in die Länge gezogen werden und der ein oder andere hier engagierte Helfer schlicht keinen Bock mehr hat, sich durch den ganzen Sermon zu wühlen und seine Zeit und Nerven hier zu lassen...

:icon_sad:
Ich habe nur eine unverschämte Frage beantwortet.
Und da mit ist das Thema durch für mich.
 

Helga40

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#21
Ja - warum nicht ein offenes Gespräch, du hast für dich beschlossen, das Arbeitsverhältnis nicht einzugehen - Gründe sind hier nicht entscheidend - und derzeit müsstest du dich auch deiner "Genesung" widmen. Evtl. ist es "einfacher" ihm eine weitere AU vorzulegen und schriftlich zur üblichen Frist (ist ja dann wohl am Ende der AU) die Probezeit zu beenden.
Den Arbeitsvertrag ist er bereits eingegangen, er hat dort gearbeitet. Damit ist der Vertrag zustande gekommen. Anders als bei einer Kündigung bedarf der nämlich keiner Schriftform.

Die Frage ging ursprünglich, ob es bei Auflösung des AV eine Sanktion gäbe. Ja, gibt es, es sei denn, es können wichtige Gründe nachgewiesen werden, z. B. gesundheitliche Gründe. Der andere und damit stressfreiere Vorschlag kam auch bereits: solange krank schreiben lassen, bis man gekündigt wird. Hat auch noch den Vorteil, dass man (bis zur Gesundschreibung, also auch über das Kündigungsdatum hinaus) Krankengeld bekommt.

Ich würde so lange Krankengeld mitnehmen wie möglich.
 

Fabiola

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#23
Also hast Du ohne Arbeitsvertrag und Genehmigung des JC gearbeitet.
Nein, hat er nicht. Er hat einen mündlichen Arbeitsvertrag und wie @Helga40 schrieb ist der Vertrag durch den Arbeitsantritt zustande gekommen.

Und, SB weiß ja Bescheid - weshalb sonst wollte SB denn den Arbeitsvertrag haben? (was wie @gila richrig schreibt ein Nogo ist, da vertraulich)
 

Droeppler

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#24
Danke für die vielen Antworten.

Wie läuft das eigentlich jetzt bei mir ab? Muss ich mich jetzt arbeitssuchend melden, da ja noch keine Kündigung ausgesprochen wurde?

Soll ich nochmal das Gespräch mit dem Chef suchen und ihn darum bitten, dass er mich kündigt?

Er meinte zu mir, er wolle mich bis zum Dienstag, an dem Tag wo ich noch gearbeitet habe bezahlen.
Können wir nicht nachträglich einen Vertrag aufsetzen, in dem keine Kündigungsfrist, oder nur eine sehr geringe verankert ist?

Soweit ich weiß muss ich ja zum JC, mich melden, wenn ich eine Kündigung habe, aber hier bin ich leicht überfragt.
 
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