Arbeitsplatzbrille (als freiberuflicher Aufstocker) vom Amt?

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franzi

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Bin derzeit Aufstocker, in selbstständiger Tätigkeit. Arbeite viel am Bildschirm und werde demnächst mit einer Bifokalbrille nicht mehr auskommen.
Ich benötige daher für meine weitere Tätigkeit eine Arbeitsplatzbrille (3-Zonen-Brille), die bei regulären Beschäftigungsverhältnissen der Arbeitgeber bezahlt.
Da ich jedoch Freiberufler bin, stellt sich die Frage, ob man vom JC hier einen Zuschuss bekommen könnte.
Die Brille würde ich in jedem Fall auch in weiterer Zukunft benötigen, z. B. auch, wenn ich eine Stelle bei einem Arbeitgeber annehme, die mit Bildschirm-Arbeit verbunden ist.

Die Krankenkasse bietet hier keine Zuschüsse oder Beihilfen an.
 

Birgit63

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Also bei uns wird nur eine normale Bildschirmarbeitsplatzbrille vom AG bezahlt (sogenannte Einstärkenbrille). Keine 3-Zonen-Brille. D. h., wenn ich die Brille genommen hätte, deren Kosten der Arbeitnehmer übernimmt, dann müsste ich ewig die Brille auf- und absetzen. Da ich das nicht wollte, habe ich meine 3-Zonen-Brille selbst zahlen müssen. Allerdings habe ich einen Optiker gefunden, wo ich die Brille in 24-Monats-Raten bezahlen konnte.
 

Schmerzgrenze

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gila

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Hartz IV Urteil: Jobcenter muss Brille bezahlen

Schau mal ob man das nicht auch für einen "Aufstocker" ummünzen kann - immerhin wird hier ja auch auf dem 1. Arbeitsmarkt geschafft - und die Hilfe verringert.

Vielleicht "deklarieren" als "normale" Gleitsicht wäre nötig - und mit dem Optiker deines Vertrauens dann entsprechend Sinnvolles ausführen?
Es gibt einige Internetanbieter, die mit Optikern zusammenarbeiten, bei denen man dann auch Brillen auf Raten zahlen kann - und nebenbei auch alle 2 Jahre einen Anspruch auf eine neue hat. Machen wir auch - über einen kleinen Optiker vor Ort.
 

Admin2

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Vielleicht könnte man die Brille auch als Arbeitsmittel aneben, wenn hier freiberuflich gearbeitet wird?
Stimmt. Als Selbstständiger ist alles zum Erhalt der selbstständigen Tätigkeit eine Geschäftsausgabe. Aber ebenso wie ein neues Laptop (z.B.) muss die man sich auch die Ausgabe für diese Arbeitsplatzbrille vom JC genehmigen lassen.
 

gila

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... heißt aber auch, dass es "nur" als Geschäftsausgabe anerkannt werden KÖNNTE - und der Betrag "reingearbeitet" werden muss.
Spätestens bei der Steuer könnte man das ansonsten geltend machen.

Wenn man genug Einkünfte hat, um so einen Betrag abzusetzen, ist das kein Problem - dennoch würde ich zunächst einen Antrag stellen beim JC - zumindest auf Beihilfe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Arbeite viel am Bildschirm und werde demnächst mit einer Bifokalbrille nicht mehr auskommen.
Ich benötige daher für meine weitere Tätigkeit eine Arbeitsplatzbrille (3-Zonen-Brille),

Verträgst du Kontaktlinsen bzw. trägst du sogar hin und wieder welche?

Wenn du einen (sehr) guten Augenoptiker hast und deine Augen dazu geeignet sind, kannst du das mit Kontaktlinsen so regeln, daß du ein Auge für nah und ein Auge für fern nimmst/korriegierst.

Kontaktlinsen könnten da unter Umständen günstiger sein als eine Mehrstärkenbrille mit Kosten für Gläser und Gestell.Und vorallem ist das Seherlebnis einfach nur genial!
 

franzi

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Kontaktlinsen hatte ich noch nie. Ich habe generell zwei stark unterschiedliche Augen, wobei ich fürs Lesen das rechte, für die Ferne das linke Auge nutze.
Das hat lange Zeit gut geklappt, aber jetzt geht es leider nicht mehr, weil laut Optiker die Linse älter wird und nicht mehr so flexibel ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Kontaktlinsen hatte ich noch nie. Ich habe generell zwei stark unterschiedliche Augen, wobei ich fürs Lesen das rechte, für die Ferne das linke Auge nutze.
Das hat lange Zeit gut geklappt, aber jetzt geht es leider nicht mehr, weil laut Optiker die Linse älter wird und nicht mehr so flexibel ist.

Also ich bin auch knapp 50.

Ich muß eh Kontaktlinsen tragen und hatte eine zeitlang ne Lesebrille. Die hatte ich mir „günstig“ bei ner Optikerkette besorgt. Der Kontaktlinsenanpasser wußte das also nicht. Bis ich es ihm dann irgendwann mal erzählt habe. Da hat er mir dann den Vorschlag gemacht, ein Auge für‘s Lesen und eins für die Ferne zu nehmen.

Wenn du Kontaktlinsen gegenüber nicht generell abgeneigt bist, wäre es evtl. mal einen Versuch wert? Zumal wenn du, wie du schreibst, stark unterschiedliche Augen hast.

Wohnst du in oder in der Nähe einer größeren Stadt? Da gibt es oft Optiker, die sich auf Kontaktlinsen spezialisiert haben.
 

franzi

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Mein Problem ist aber, dass ich Allergiker bin. Das müsste ich noch abklären. Aber danke für den Tipp.
Habe mich inzwischen bei der KK informiert. Da gibt es von Seiten der Krankenkasse keine Zuschüsse. Die wälzen das komplett auf die Arbeitgeber ab. Und wenn man den nicht hat, steht man im Regen.
 

Birgit63

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Meine Gleitsichtbrille hat 837,00 Euro gekostet. Sie ist aber auch 3-geteilt. Das Gestell selbst hat 159,00 Euro gekostet. Ich habe ein Gestell mit Wechselbügeln. Die Ratenzahlung läuft ohne Zinsen. Die Brille davor hatte ich von Ap...o. Die war auch nur 100,00 Euro billiger. Dafür musste ich die Summe sofort bezahlen. Da mein Mann auch eine Brille benötigte, war uns das gleich zwei Mal nicht möglich. Daher haben wir den Optiker gewählt, der ein sogenanntes Brillen-Abo angeboten hat. In dieser Ratenzahlung ist auch die Brillenversicherung mit enthalten. Ich bin sehr empfindlich, was meine Augen angeht. Es gibt sicher günstigere Gleitsichtbrillen. Ich bin aber mit meiner hochzufrieden.
 

Gerolsteiner

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Soweit ich weiß, wird eine Sehhilfe vom AG nur dann finanziert, wenn der Betriebsarzt dies Sehhilfe "verordnet" hat. Deshalb:
Um dem Antrag beim JC etwas mehr Gewicht zu geben, würde ich zum Augenarzt meines Vertrauens watscheln und nach einer Verorodnung entsprechend den Arbeitsschutztrichtlinien fragen. Diese dann dem JC vorlegen. Dann ist zumindest der Bedarf fachkundig nachgewiesen. Das sollte eine positive Entscheidung unterstützen.
 

franzi

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Vor etwa 2 Wochen hatte ich einen Anfrage an die Krankenkasse gestellt. Bis heute dazu keine Antwort erhalten.
Inzwischen habe ich mich bei einem Optiker beraten lassen. Dort wurde mir eine andere Brillenvariante vorgeschlagen, nämlich eine 2-Zonen-Brille, weil ich ja den Fern-Anteil gar nicht brauche. Das ist übrigens weder eine Gleitsicht- noch eine Bifokalbrille. Bin mal gespannt, wie ich damit zurechtkomme ...
Preis: ca. 200 E (allerdings ohne Fassung, weil ich meine alte Fassung wiederverwendet habe)

837 E für eine Brille finde ich schon etwas happig. Meine bisher teuerste Brille kostete 400 E.
 

Kerstin_K

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Soweit ich weiss, muss die KK über solche Anträge innerhalb von drei Wochen entscheiden. Tit sie es nicht, gilt der Antrag als bewilligt.
 
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