Arbeitsministerin für Nachbesserungen bei Hartz IV (1 Betrachter)

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hartz5

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Arbeitsministerin für Nachbesserungen bei Hartz IV
Klar....

Mehr Druck
Niedrigerer RS
Niedriglohn für alle

Wenn ich die höre, sehe oder lese stellen sich mir die Nackenhaare hoch :icon_kotz:
 

arbeitslos in holland

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die zukünftige kanzlerin in ihrem element: im gespräch bleiben. sie hat nichts neues zu vermelden, aber muß es trotzdem verkünden. die zehn €-uronetten in 2013 müssen ja ausreichen, damit im september 2013, die vertrottelte horde, wie die leimminge zur wahlurne latscht.

die volksverräter von der spd, mit den anhängseln GRÜNE Linke
oder
schwarz-gelb

eines ist sicher: hartz4 bleibt ! :icon_neutral:
 
E

ExitUser

Gast
Weil ich das gerade lese:

Der Namensgeber Peter Hartz sagte selbstkritisch, bei den Reformen seien die Langzeitarbeitslosen zu kurz gekommen. „Das Problem ist lösbar, wenn man nicht versucht, die Vermittlungshemmnisse zu reparieren, sondern wenn man die vorhandenen Talente jedes Einzelnen in den Mittelpunkt stellt“ ...
Auch dieser Vorschlag vom alten Hartz wurde in diesem Jahr umgesetzt: Weiterbildung für SGB II-LB ist nun vollkommen überflüssig. "Vorhandene Talente" kosten zudem nix. Er meint's doch nur gut mit den Arbeitslosen ...
 

ladydi12

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Hallo in die Runde,

Nachbesserungen sind ja gut und schön:icon_kinn:
aber wie, wo, was und für wen soll bei Hartz4 nachgebessert werden und ist das zu Gunsten der SGB- Leistungsbezieher, was ja dann wie weihnachten wäre, oder ist das zu Ungunsten der SGB- Leistungsbezieher? Ab wann sollen die Nachbesserungen dann eintreten?
Ihr seht, ich habe da Fragen über Fragen.:icon_kinn::icon_kinn:

meint ladydi12
 

Piedro

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So habe die Tarifbindung von Unternehmen in den vergangenen Jahren enorm abgenommen, beklagte von der Leyen im Magazin „Wirtschaftswoche“. „Deswegen benötigen wir unter anderem eine verbindliche Lohnuntergrenze, die auch in den tariffreien Zonen Ausreißer nach unten verhindert“, sagte die CDU-Politikerin.
nichts neues. aber die merkelige hat ja nicht gewollt... und dann erst uns guido... und die uschi beklagt die fehlende tarifbindung ja nicht als einzige... kann sich da ja mal mit den gewerkschaften zusammenreden, weil:

Auch SPD und Gewerkschaften forderten die Einführung eines Mindestlohns. Die SPD-Arbeitsmarktexpertin Anette Kramme sieht ein großes Problem darin, „dass mit Hartz IV so gut wie jede Tätigkeit zumutbar wurde“. Dies habe die Union im Vermittlungsverfahren durchgedrückt. „Man hätte Hartz IV nicht ohne Mindestlohn einführen dürfen“, sagte Kramme der Nachrichtenagentur dpa.
aha?
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach kritisierte in der „Wirtschaftswoche“: „Die Hartz-Reformen haben die Ordnung am Arbeitsmarkt nachhaltig zerstört und den Druck nach unten massiv verschärft.“ Der Niedriglohnsektor sei von 16 auf 22 Prozent gestiegen. Deshalb sei vor allem ein gesetzlicher Mindestlohn nötig, damit die Menschen von ihrer Arbeit leben könnten.
das wär schon mal nicht schlecht für die menschen, die arbeit haben.

Arbeitsministerin von der Leyen betonte: „Die Reformen haben wieder den Grundsatz gestärkt, dass es besser für die Menschen ist, eine Beschäftigung zu haben als auf Dauer arbeitslos zu sein.“
jau. hunger stärkt auch den grundsatz es sei besser was zu essen zu haben als auf dauer zu hungern.



Der Namensgeber Peter Hartz sagte selbstkritisch, bei den Reformen seien die Langzeitarbeitslosen zu kurz gekommen. „Das Problem ist lösbar, wenn man nicht versucht, die Vermittlungshemmnisse zu reparieren, sondern wenn man die vorhandenen Talente jedes Einzelnen in den Mittelpunkt stellt“, sagte Hartz dem Magazin.
und noch bessere wäre es wenn man sich wenigstens an die rechtlichen vorgaben hielte statt sanktionen in den mittelpunkt zu stellen.

ein seltsamer artikel. erst mindestlohn und tariflosigkeit von der uschi, dann die talente des einzelnen im mittelpunkt vom hartz peter.

und los gehts:

mindestlohn.
tarifpflicht.
förderung von talenten statt sanktion des existenzminimums.

ich bin dafür. :icon_klatsch:


Stephan Sulke - Uschi (mach kein Quatsch) 1981 - YouTube



...
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Kikaka

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Arbeitsmarkt: Arbeitsministerin für Nachbesserungen bei Hartz IV - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

Arbeitsministerin von der Leyen betonte: „Die Reformen haben wieder den Grundsatz gestärkt, dass es besser für die Menschen ist, eine Beschäftigung zu haben als auf Dauer arbeitslos zu sein.
...
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-das hatte schon Müntefering drauf :
" Jede Arbeit ist ehrenwert" um Zwangsarbeit hoffähig zu machen.Wenn von der Gelügten andere Intensionen hat so soll sie präzisieren. Minderlohngeplagte und Prekäre haben wir genug.Die Aussichten auch für Erwerbstätige in die Grundsicherungsfalle nach lebenslanger Erwerbstätigkeit zu stolpern steigen seit Hartz IV immens, die Neo-Bande sollte sich was schämen.
 

Sonntagsmaja

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wenn man die vorhandenen Talente jedes Einzelnen in den Mittelpunkt stellt“, sagte Hartz
Och Gottchen....jetzt auf einmal? Und das nachdem die Talente der Einzelnen ignoriert, verlacht und gründlich zerbröselt wurden?

:icon_lol::icon_mad::icon_lol:
 

Piedro

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Och Gottchen....jetzt auf einmal? Und das nachdem die Talente der Einzelnen ignoriert, verlacht und gründlich zerbröselt wurden?

:icon_lol::icon_mad::icon_lol:

nicht aller. in einem kleinen, westfälischen dorf leisten die zugezogenen noch ungebrochen widerstand und fördern ihre talente selbst.




die grundlegende überlegung sollte eigentlich sein: es gibt einfach nicht genug jobs für alle. das lässt sich nicht ändern, in dem man soz.vers.pflichtige arbeitsplätze in minijobs aufsplitten lässt, das ändert sich nicht, in dem man erwerbslose zwingt zu niedriglöhnen zu arbeiten. das ändert sich auch nicht durch einen mindestlohn. es bleiben immer welche über, egal, wie oft sie sich bewerben müssen und was mit ihnen passiert, wenn sie das nicht tun, wie oft sie mit massnahmen beglückt werden, die oft den gesunden menschenverstand verhöhnen. es lässt sich ausrechnen, wie viele menschen keine arbeit finden können, ob sie nun wollen oder nicht, ob sie sanktioniert werden oder nicht, ob sie bewerbungskurse durchlaufen oder nicht.


vielleicht kommt der gedanke irgendwann auch mal bei uns uschi an. oder bei den gewerkschaften. er greift ja bereits um sich...
 

hartz5

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vielleicht kommt der gedanke irgendwann auch mal bei uns uschi an. oder bei den gewerkschaften. er greift ja bereits um sich...
Ist er soch schon...nur kann sie das ums Verrecken nicht öffentlich sagen...dann wäre H4 sämtlicher Instrumente zur Gängelung der Elos beraubt .....
 

Amethrin

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nicht aller. in einem kleinen, westfälischen dorf leisten die zugezogenen noch ungebrochen widerstand und fördern ihre talente selbst.




die grundlegende überlegung sollte eigentlich sein: es gibt einfach nicht genug jobs für alle. das lässt sich nicht ändern, in dem man soz.vers.pflichtige arbeitsplätze in minijobs aufsplitten lässt, das ändert sich nicht, in dem man erwerbslose zwingt zu niedriglöhnen zu arbeiten. das ändert sich auch nicht durch einen mindestlohn. es bleiben immer welche über, egal, wie oft sie sich bewerben müssen und was mit ihnen passiert, wenn sie das nicht tun, wie oft sie mit massnahmen beglückt werden, die oft den gesunden menschenverstand verhöhnen. es lässt sich ausrechnen, wie viele menschen keine arbeit finden können, ob sie nun wollen oder nicht, ob sie sanktioniert werden oder nicht, ob sie bewerbungskurse durchlaufen oder nicht.


vielleicht kommt der gedanke irgendwann auch mal bei uns uschi an. oder bei den gewerkschaften. er greift ja bereits um sich...
Der Gedanke, den du hier zu vermitteln versuchst, scheint aber für sehr Viele nicht fassbar. Der Durchschnitts- IQ der Personen scheint nicht hoch genug dafür. Ich fände es sinnvoll, wenn man mal mit den Betreffenden: "Die Reise nach Jerusalem" spielen würde. Ein Spiel für den Kindergeburtstag. In der Mitte steht ein Stuhlkreis, mit einem Stuhl weniger als Kinder eingeladen sind. Dann wird gesungen und um die Stühle gegangen und wenn das Lied zuende ist, müssen sich alle schnell einen Platz ergattern. Wenn es oft genug gespielt würde, könnten vielleicht auch Menschen die Problematik der Arbeitslosikeit erfassen, für die es zu schwierig ist, deine Gedanken rein intellektuell zu verstehen.
 

arbeitslos in holland

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Arbeitsministerin von der Leyen betonte: „Die Reformen haben wieder den Grundsatz gestärkt, dass es besser für die Menschen ist, eine Beschäftigung zu haben als auf Dauer arbeitslos zu sein.
so eine erkenntnis von einer verzogenen albrecht-göre ?

hatte dieses hirnblonde weibstück keinen geschichtsunterricht ?

der dt. arbeitet gerne. ja-woll :icon_daumen:

machte er schon im wk I und wk II. erst waffen produzieren und dann in fremde länder einmarschieren.
nach WK II war aufräumen angesagt und 1962 baute der dt. eine mauer. arbeit satt für arbeitslose maurer und ihre bewacher, die aus der geschichte ihrer vorfahren schon nix lernten und kapierten.

89 gab es dann arbeit für abbruchunternehmer, meist aus dem westen, die die mauer samt der industrie plattmachten. jahrelang, waren die ddr-bürger damit beschäftigt, den plan zu erfüllen. bezahlte arbeit gab es zwar nicht, aber alle hatten was zu tun.

und das war neu für den unternehmer-west:

jahre und jahrzehntelang musste man den gewerkschaften jede lohnerhöhung zugestehen. da plötzlich kam die lösung aus dem osten.....................

jahr um jahr konnte man die löhne weiter drücken, weil es ja das heer der exbauern und ex-arbeiter gab. und jene arbeiteten schon kurz nach der wendezeit für einen bruchteil dessen, was der wessi einstrich. schon früh waren die arbeitslosen heere, des untergegangenen ostens auch im ausland, dank ihrer schlepper, meist aus dem westen.

anno 2012 hatte man dann das lohnniveau von bangladesch langsam erreicht.

hauptsache diese blonde frisur hat mal wieder die lippen bewegt um nix zu sagen :icon_knutsch:

aber der geschichtsfremde, deutsche trottel erinnert sich seiner geschichte nicht mehr.

tjo :icon_party:
 
F

FrankyBoy

Gast
so eine erkenntnis von einer verzogenen albrecht-göre ?

hatte dieses hirnblonde weibstück keinen geschichtsunterricht ?

der dt. arbeitet gerne. ja-woll :icon_daumen:

machte er schon im wk I und wk II. erst waffen produzieren und dann in fremde länder einmarschieren.
nach WK II war aufräumen angesagt und 1962 baute der dt. eine mauer. arbeit satt für arbeitslose maurer und ihre bewacher, die aus der geschichte ihrer vorfahren schon nix lernten und kapierten.

89 gab es dann arbeit für abbruchunternehmer, meist aus dem westen, die die mauer samt der industrie plattmachten. jahrelang, waren die ddr-bürger damit beschäftigt, den plan zu erfüllen. bezahlte arbeit gab es zwar nicht, aber alle hatten was zu tun.

und das war neu für den unternehmer-west:

jahre und jahrzehntelang musste man den gewerkschaften jede lohnerhöhung zugestehen. da plötzlich kam die lösung aus dem osten.....................

jahr um jahr konnte man die löhne weiter drücken, weil es ja das heer der exbauern und ex-arbeiter gab. und jene arbeiteten schon kurz nach der wendezeit für einen bruchteil dessen, was der wessi einstrich. schon früh waren die arbeitslosen heere, des untergegangenen ostens auch im ausland, dank ihrer schlepper, meist aus dem westen.

anno 2012 hatte man dann das lohnniveau von bangladesch langsam erreicht.

hauptsache diese blonde frisur hat mal wieder die lippen bewegt um nix zu sagen :icon_knutsch:

aber der geschichtsfremde, deutsche trottel erinnert sich seiner geschichte nicht mehr.

tjo :icon_party:
Danke :icon_daumen: :icon_klatsch: :icon_party: ich hatte gerade 2 Absätze fertig, die ich dann ganz schnell verworfen habe - so eine Wut habe ich auf dieses käufliche Weibsstück!
 

Merkur

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Piedro

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Dabei sei unklar, ob die 152 verschiedenen Sozialleistungen überhaupt einen Effekt hätten, kritisierte der hauptberufliche Bürgermeister.
oh, den haben sie. sie sichern das soziokulturelle existenzminimum.
 
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