Arbeitsminister Scholz lässt eigene Praktikanten unbezahlt

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Mario Nette

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UNI-PREKARIAT
Arbeitsminister Scholz lässt eigene Praktikanten unbezahlt

Von Jan Grundmann und Jochen Leffers

Als Vorkämpfer für die Rechte von Praktikanten gibt sich Bundesarbeitsminister Olaf Scholz. Doch in seinem Ministerium sieht es für die jährlich hundert Praktikanten finster aus - sie erhalten kein Geld. Die Opposition wirft dem SPD-Politiker "Heuchelei" vor.

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Mario Nette
 

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Der Arbeitsminister (SPD) und die Praktikanten

Seit dem Frühjahr zählt Olaf Scholz zu den Freunden des akademischen Prekariats. "Wir wollen dafür sorgen, dass Praktikanten ordentlich behandelt werden", sagte der SPD-Minister. Geplant ist, das Bürgerliche Gesetzbuch zu erweitern: Paragraf 612 soll ergänzt werden und künftig einen Passus zur angemessenen Bezahlung von Praktika enthalten.Doch die gut hundert Praktikanten, die pro Jahr das Bundesarbeitsministerium durchlaufen, erhalten keine Vergütung. "Wir beschäftigen doch nur Studenten, die Pflichtpraktika ableisten", begründet das eine Sprecherin des Ministeriums. "Auf keinen Fall werden sie bei uns als Arbeitskräfte eingesetzt. Sie sollen dazulernen. Zudem sind die Praktika auf drei Monate begrenzt." Immerhin bekommen die Praktikanten Essensgutscheine für die Kantine sowie ein Bahnticket für die Hin- und Rückfahrt. Im März 2008 hatte sich auch Scholz, seit November 2007 Bundesarbeitsminister, in die Debatte über die "Generation Praktikum" eingeschaltet, die schon über zwei Jahre lang wogte - wie "Prekariat" schaffte der Begriff den Sprung in die Top Ten der Wörter des Jahres 2006. Eine vom Arbeitsministerium veröffentlichte Studie zeigte deutlich, wo es klemmt: Fast zwei Drittel aller Praktikanten erhalten gar keine oder eine Mini-Bezahlung. Und viele werden wie normale Arbeitskräfte eingesetzt.

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Gruß
Norbert

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Mario Nette

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AW: Der Arbeitsminister (SPD) und die Praktikanten

Ist schon toll - die übliche Begründung, es seien doch Praktikanten und keine vollwertigen Mitarbeiter.

Mario Nette
 
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