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Arbeitsmarkt Von der Leyen verordnet Jobcentern Großoffensive

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wolliohne

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#1
Endlich Vollbeschäftigung (für FM´s und SG) und v.d.L.schafft sich ab !

Den Jobcentern steht im kommenden Jahr eine Herkulesaufgabe ins Haus: Arbeitsministerin von der Leyen hat die Bundesagentur für Arbeit darauf eingeschworen, 2011 rund 900 Millionen Euro bei den Hartz-IV-Kosten einzusparen. Dazu müssten viele Langzeitarbeitslose wieder einen Job finden.


Berlin - Das Vorhaben erscheint ambitioniert - und eine konkrete Strategie, wie es funktionieren soll, gibt es auch noch nicht: Die Bundesagentur für Arbeit will die Zahl der Hartz-IV-Empfänger 2011 deutlich senken und damit 900 Millionen Euro einsparen, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Darauf hätten sich die Nürnberger Bundesanstalt und das von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) geführte Arbeitsministerium verständigt. Die Umsetzung sollen die Jobcenter 2011 übernehmen. Sie sollen dafür sorgen, dass im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent mehr der Hartz-IV-Empfänger erwerbstätig werden oder eine Ausbildung aufnehmen.


Arbeitsmarkt: Von der Leyen verordnet Jobcentern Großoffensive - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

Falke

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#2
Die Umsetzung sollen die Jobcenter 2011 übernehmen. Sie sollen dafür sorgen, dass im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent mehr der Hartz-IV-Empfänger erwerbstätig werden oder eine Ausbildung aufnehmen.
:icon_lol: :icon_party: :icon_twisted:

Mehr fällt mir leider dazu nicht ein .....
 

Feind=Bild

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#5
... Sie sollen dafür sorgen, dass im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent mehr der Hartz-IV-Empfänger erwerbstätig werden oder eine Ausbildung aufnehmen.
Wer soll eine Ausbildung aufnehmen?
Wie oft war hier zu lesen, daß junge Leute statt nach ner Ausbildungsstelle gleich nach Arbeit suchen sollten. Oder gar, daß Schüler die Schule abbrechen sollten, um dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen...
 

Merkur

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#6
Zielvereinbarungen höhere Integrationsquoten vor. So sollen im nächsten Jahr 16 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben und sich deshalb bei einer Arbeitsagentur melden, sofort wieder in einen Job vermittelt werden. 2010 lag diese Quote bei zwölf Prozent.
Warum entlässt man sie da erst? Kann man sie nicht gleich behalten als sie wieder in die Jobs zu bringen ?
 

Tarps

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#7
Warum entlässt man sie da erst? Kann man sie nicht gleich behalten als sie wieder in die Jobs zu bringen ?
Genau! :icon_daumen:

Warum setzt man nicht endlich auch bei Arbeitgebern die Daumenschrauben an?

Randstad und Co gehören auf den Müll!
 

lupe

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#8
Es gab mal einen Visionär...Er war seines Zeichens Feldwebel beim Bund. Im Bundestag war der auch und Minister. Er wurde irgendwann mal Chef der BA in Nürnberg, wie so viele vor ihm und nach ihm.

Er hatte großes im Sinn. Er wollte die BA und die Arbeitslosen auf "Vordermann" bringen. Wegen seiner Feldwebelhaften Vorgehensweise war er nicht sehr beliebt bei den BA Mitarbeitern. Der Mann scheiterte kläglich....

Sein Name? Florian Gerster.

Auch U.von der Lügen wird über kurz od. lang scheitern mit ihrem einschwören. Auch sie wird hinweggefegt. Ich persönlich rege mich über solch Schwachsinn, der da von der Politik rausposaunt wird, gar nicht mehr auf...

Großoffensive...Die Dame hat doch nie gedient!
 

Rounddancer

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#9
Nicht ganz. Die sollen nur sieben Prozent meiner Hartz IV-Leidenskollegen aus Hartz IV-Leistungsempfang bringen, um so 900.000 EUR zu sparen.

Doch dazu dienen verschiedene Wege, und "in Arbeit bringen" ist dabei die beste Alternative,- wobei das ja dann existenzsicher bezahlte, sozialversicherungspflichtige Jobs sein müßten,- alles andere brächte die Menschen ja nicht aus Alg II heraus, machte sie nur zu Aufstockern.

Doch vermutlich eher wird noch mehr Druck gemacht, z.B.
werden

1. Hartz IV-Hilfeempfänger in Sozialhilfe (SGB XII) abgeschoben,
2. als "behindert" gekennzeichnet, und in Behindertenwerkstätten abgeschoben,
3. in EU-Rente, oder Frührent abgeschoben,
4. mit verdienenden, scheinbaren Partnern "zwangsverheiratet", siehe z.B.
http://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/66155-...

5. durch bis zu 100% Sanktionierung Menschen auch der allerletzten Lebensgrundlagen beraubt, sie verlieren Krankenversicherungsschutz (aber nicht die Zahlungspflicht für Kassenbeiträge!), werden obdachlos und verhungern, die Schulden häufen sich ins unermeßliche. Sowas darf nicht mal ein Amtsrichter beim allerschlimmsten Verbrecher machen, egal, was dieser anstellte!

6. in den Selbstmord getrieben werden.

Alles passiert immer wieder, und sicher nun noch öfter.
 

lupe

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#10
Nicht ganz. Die sollen nur sieben Prozent meiner Hartz IV-Leidenskollegen aus Hartz IV-Leistungsempfang bringen, um so 900.000 EUR zu sparen.

Doch dazu dienen verschiedene Wege, und "in Arbeit bringen" ist dabei die beste Alternative,- wobei das ja dann existenzsicher bezahlte, sozialversicherungspflichtige Jobs sein müßten,- alles andere brächte die Menschen ja nicht aus Alg II heraus, machte sie nur zu Aufstockern.

Doch vermutlich eher wird noch mehr Druck gemacht, z.B.
werden

1. Hartz IV-Hilfeempfänger in Sozialhilfe (SGB XII) abgeschoben,
2. als "behindert" gekennzeichnet, und in Behindertenwerkstätten abgeschoben,
3. in EU-Rente, oder Frührent abgeschoben,
4. mit verdienenden, scheinbaren Partnern "zwangsverheiratet", siehe z.B.
http://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/66155-...

5. durch bis zu 100% Sanktionierung Menschen auch der allerletzten Lebensgrundlagen beraubt, sie verlieren Krankenversicherungsschutz (aber nicht die Zahlungspflicht für Kassenbeiträge!), werden obdachlos und verhungern, die Schulden häufen sich ins unermeßliche. Sowas darf nicht mal ein Amtsrichter beim allerschlimmsten Verbrecher machen, egal, was dieser anstellte!

6. in den Selbstmord getrieben werden.

Alles passiert immer wieder, und sicher nun noch öfter.
Mit Part 1 und 3 könnte ich leben :biggrin:
 
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