Arbeitsmarkt im August 2014 (1 Betrachter)

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wolliohne

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    • 5,166 Millionen “Arbeitslosengeld-Empfänger/innen” (SGB III und SGB II)
    • 4,386 Millionen Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen – 40.000 (0,9%) weniger als im August 2013
    • 2,902 Millionen registrierte Arbeitslose – 44.000 (1,5%) weniger als im August 2013
    • Veränderungsraten (registrierte Arbeitslose) in den Ländern (August 2013 – August 2014): Männer und Frauen: –6,6% in Sachsen bis +3,5% in Hamburg
      • Frauen –6,9% in Sachsen bis +4,8% in Hamburg (Bund: -1,4%)
      • Männer: -6,4% in Sachsen bis +2,4% in Hamburg (Bund: -1,5%)
      • unter 25 Jahre: -16,8% in Sachsen bis +8,6% in Niedersachsen (Bund: -4,9%)
    • 67,8% der Arbeitslosen sind im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert (August 2013: 67,5%)
    • Von den 2,902 Millionen Arbeitslosen waren 934.000 (32,2%) im Rechtskreis SGB III (bei den 156 Arbeitsagenturen!) und 1,968 Millionen (67,8%) im Rechtskreis SGB II (bei den 408 Jobcentern!) registriert.
    • Als Arbeitsuchende waren im August 2014 insgesamt 4,962 Millionen Frauen und Männer registriert, 61.000 (1,2%) weniger als im August 2013.
    • Die von der Statistik der BA ermittelte „Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit“ betrug im August 2014 3,761 Millionen, 103.000 (2,7%) weniger als im August 2013.
    • Nach vorläufigen, hochgerechneten Daten hatten im August 2014 876.000 (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und Männer Anspruch auf das
      beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,386 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 96.000 sog. Aufstocker/ Parallelbezieher (Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im August 2014 etwa 5,166 Millionen erwerbsfähige Frauen und Männer Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) und/oder Arbeitslosengeld II, „46.000 Menschen weniger“
      als ein Jahr zuvor. (vgl. BA- Monatsbericht, S. 23 und ANBA 01/2014; A ugust 2013: 5,212 Millionen; eigene Berechnungen)
    Quelle 1: Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF]
    Quelle 2: Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit [PDF]
    passend dazu: Geschönte Beschäftigtenzahlen
    Mit 2,902 Millionen lag die Zahl der im August Erwerbslosen so tief wie zuletzt im Jahr 1991, jubelte die Bundesagentur für Arbeit (BA) angesichts der am Donnerstag veröffentlichten offiziellen Arbeitslosenzahlen. Die Zahl der Jobsuchenden stieg allerdings um 30000 an. Die Arbeitslosenquote legte im August gegenüber Juli um 0,1 Punkte auf 6,7 Prozent zu. Bundesagenturchef Frank-Jürgen Weise kommentierte die aktuelle Lage mit den Worten: »Die Wirtschaft entwickelt sich zur Zeit etwas schwächer, die Erwartungsindikatoren sind eher verhalten.«
    Für Irritationen sorgte die Behörde mit einer Revision ihrer Beschäftigtenstatistik, die sie unter anderem mit dem Bemühen um mehr Transparenz begründete. Die neu gefasste Statistik, mit der die Zahl der Beschäftigten um 350000 höher ausfällt als bisher, beseitige »Widersprüche in der bisherigen Abgrenzung«. Anders als bislang werden künftig auch Menschen in Behindertenwerkstätten, Teilnehmer im Rahmen des sogenannten freiwilligen sozialen Jahrs, Bundesfreiwillige (Bufdis) und Nebenerwerbslandwirte erfasst.
    Quelle: junge Welt
 

JulieOcean

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Mit 2,902 Millionen lag die Zahl der im August Erwerbslosen so tief wie zuletzt im Jahr 1991, jubelte die Bundesagentur für Arbeit (BA) angesichts der am Donnerstag veröffentlichten offiziellen Arbeitslosenzahlen.
Hurra! Die gleiche Massenarbeitslosigkeit wie vor 23 Jahren. Das muss uns erst mal einer nachmachen! :icon_eek:
 

0zymandias

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Fragt sich nur, welche Arbeitslosenzahlen den ehrlicheren Friseur hatten. :biggrin:

Ich tippe mal auf 1991.
 

JulieOcean

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Fragt sich nur, welche Arbeitslosenzahlen den ehrlicheren Friseur hatten. :biggrin:
Ich tippe mal auf 1991.
Da dürftest du wohl Recht haben.

Wenn ich mich recht erinnere, sorgten die 3 Millionen Erwerbslosen Anfang der 90er Jahre noch für einen heftigen Aufschrei.

Heute werden uns solche Zahlen als normal verkauft.
 

XxMikexX

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Wenn man noch die Zahlen der ALG-2 Empfänger addiert, kommt man in ganz neue Dimensionen.

Da wo vorher keiner war.:biggrin:
 
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ExitUser

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In der BILD (ja..) steht heute, das Arbeitslose von dem sogenannten Jobboom kaum profitieren. Viele offene Stellen würden durch die stille Reserve besetzt, das werden die sein, die keinen Anspruch auf Leistungen haben.
 

XxMikexX

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In der BILD (ja..) steht heute, das Arbeitslose von dem sogenannten Jobboom kaum profitieren. Viele offene Stellen würden durch die stille Reserve besetzt, das werden die sein, die keinen Anspruch auf Leistungen haben.
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