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Arbeitslosigkeit und Krankheit

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Bienchen

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#1
Wie ich erfahren habe, so dürfen Ärzte Arbeitslose nicht mehr krank schreiben. Eine Krankschreibung ist nur dann gerechtfertigt wenn es sich um eine schwere Krankheit handelt.
Hat man eine Grippe o.ä., so ist man nicht krank und muss der Arge jederzeit zur Verfügung stehen.

Da kann man nur sagen : Nehmen mir alle noch den Kopf unter den Arm und melden uns bei der Arge, wenn sie es so will.

:stop: :kotz:
 
E

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Gast
#2
am besten dann mit schwerer Übelkeit hin und dann quer über den Tischkotzen!!! :kotz: :kotz:
 

Silvia V

Mitarbeiter
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#3
Hallo Bienchen,

wo hast Du diese Information her??


Gruß

Silvia
 

belzebub

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#4
Bienchen sagte :
Wie ich erfahren habe, so dürfen Ärzte Arbeitslose nicht mehr krank schreiben. Eine Krankschreibung ist nur dann gerechtfertigt wenn es sich um eine schwere Krankheit handelt.
Hat man eine Grippe o.ä., so ist man nicht krank und muss der Arge jederzeit zur Verfügung stehen.

Da kann man nur sagen : Nehmen mir alle noch den Kopf unter den Arm und melden uns bei der Arge, wenn sie es so will.

:stop: :kotz:

Wo hast du diese Info her?

Wer entscheidet was eine schwere Krankeit ist?

Es gibt keiner rechtliche Grundlage um sowas durch zu setzen - wäre auch gar nicht möglich - würde jeder Richter weg fegen!

Das einzige was die Arge machen kann, sie kann die Krankschreibung vom Hausarzt, durch ihren Amtsarzt begutachten lassen.

Aber so langsam wurdert mich in diesem Land nichts mehr. Fertig bringen die das auch noch.
 

Bienchen

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#6
Arbeitslosigkeit und Krankheit!

wie ich jetzt mal wieder so herum gestöbert habe, habe ich bemerkt, dass ich auf eure Frage noch nicht geantwortet habe.

Ich habe diese Information selbst von meiner Hausärztin erhalten. :psst:

Entschuldigt die verspätete Antwort!!
Gruß Bienchen
 
E

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#8
Hab mal Bienchens ersten Beitrag gelesen vom 10.11.2005.
Ich bin nun seit einem Jahr krank geschrieben und beziehe Leistungen der KK (Krankengeld).

Ich kann mich sehr gut erinnern, dass mich mein Hausarzt auch mehrmals fragte, ob ich arbeitslos sei, ich verneinte es.

Er betonte, dass es eine schriftl. Anordnung gäbe, die besage, dass Arbeitslose nur krank geschrieben werden dürfen, wenn akute Notlage bestehe, mit anderen Worten, wenn sie den Kopf unter den Arm tragen.

Da ich jede Woche zum Hausarzt muß, werd ich ihn nochmals darauf absprechen und denn berichten.
 
E

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Gast
#9
... den Zettel dann bitte an uns senden, wo die Anweisung drauf steht. Bin neugierig zu allem. :mrgreen:
 
E

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Gast
#10
Arbeitslos und Krank

Dazu fällt mir noch ein, dass es mal seitens meiner KK ein Schreiben gab, wo man meinen Hausarzt drauf hinwies, dass ich arbeitslos sei und mich unverzüglich beim Arbeitsamt zu melden hätte, dieses Schreiben wurde mir von meinem Hausarzt gezeigt. Er wies darauf hin, dass ich während meiner Tätigkeit als X krank wurde, eine Kündigung zu dem Zeitpunkt seitens des Arbeitsgebers auch nicht vor lag und ich nicht arbeitslos wäre.
 

rom22

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#11
Soso, eine Grippe ist also keine Krankheit, finde ich ja höchst interessant. Frage mich bloss, warum in Deutschland jährlich MEHRERE TAUSEND Menschen daran sterben. Fakt ist, habe ich z. B. Fieber, WERDE ICH KRANKGESCHRIEBEN, arbeitslos oder nicht. Und dann werde ich NICHT ZUM ARBEITSAMT gehen, sondern im Bett bleiben. Ist das hier alles "Panikmache" oder ist da wirklich was dran???? Jeden Tag neue Hiobsbotschaften. Ist zwischenzeitlich schon richtig gruselig.... Auch frage ich mich, warum die Bevölkerung nicht darüber unterrichtet wird, wenn Krankenkassen oder ARGEN Anweisung an Hausärzte geben, Arbeitslose nicht krankzuschreiben. Wer entscheidet darüber, was ein NOTFALL ist? Was ist mit dem Datenschutz? Sind Krankenkassen berechtigt, Hausärzte über Arbeitslosigkeit zu informieren? WO BLEIBT DER DATENSCHÜTZER? Fragen über Fragen....
 

Radi4u

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#12
Tja, Bienchen hat leider recht. Bei mir ist es dasselbe. Trotz meiner körperlichen Einschränkungen, keine Krankschreibung meines Hausarztes.
Das habe ich aber schon Ende 2002 erfahren dürfen, da ich als AU aus der Reha entlassen wurde und 26 Wochen im Krankengeldbezug stand.
Im Januar 2003 war es dann Essig mit dem Krankengeld, der MDK hat alles mit sofortiger Wirkung beendet und ich durfte zum AA tigern. Meinen Arzt daraufhin angesprochen: Sie können ja widersprechen. Ich: das können sie auch, sie sind der Arzt und stellen die Diagnosen und nicht die KK oder der MDK (MDK hatte nach Aktenlage entschieden).
Wenn kein akuter Notfall vorliegt, darf ich Sie nicht mehr krank schreiben, so die Aussage meines Arztes. Auf die Frage, wer das angeordnet hat: die KK. Ein Anruf bei meiner KK bestätigte dieses und zwar hätte das alles mit der Gesundheitsreform zu tun und alle Ärzte hätten auf Anordnung ein Rundschreiben bekommen, dass sie den Patienten zu fragen hätten, ob er arbeitslos sei oder in einem Beschäftigungsverhältnis stehe.
Mein Gesundheitszustand hat sich bis heute deutlich verschlechtert, aber eine Krankschreibung, höchstens mal, wenn ich auf allen vieren in die Praxis komme und dann auch nur mit Widerwillen.

Gruß
Radi
 

Bienchen

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#13
Hallo!

Warum soll eigentlich die Bevölkerung über solche Dinge informiert werden. Es ist doch zum Nachteil von uns Arbeitslosen und Kranken. Da lautet das Motto wie immer: "Informiere dich selbst" bzw. "du wirst es schon merken, wenn es dich selbst betrifft"

Je mehr ich über dies alles nachdenke, umso mehr bekommen ich Angst in Deutschland zu leben. Der Mensch zählt nichts mehr wenn er arbeitslos oder krank ist. Er kostet ja Geld!

Wäre es nicht besser alle Arbeitslosen und Kranken zu erschiessen?
Oh, wo sind wir gelandet. Auch bin ich fest davon überzeugt, dass es noch schlimmer kommen wird.

Zur Zeit muss ich nicht zu meiner Hausärztin. Mal sehen, vielleicht hat sie mal eine Minute Zeit und kann mir das Schriftstück heraus suchen.

Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich wirklich Angst vor der Zukunft habe. Wir haben doch nichts mehr zu erwarten.

Gruß Bienchen
 
E

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Gast
#14
Meine Ärztin schreibt mich nach wie vor krank, immer für 4 Wochen und das seid 3 Jahren. Die Arge bekommt jeden Monat meine AU für ihre Unterlagen!
Wer gesund ist oder krank, das bestimmt nicht die Arge, sondern der Arzt
 

Bienchen

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#15
Ich habe versucht von dem Rundschreiben eine Kopie bei meiner Ärztin zu bekommen. Sie darf es nicht raus geben. Vielleicht hat jemand anderes mehr Glück. Ich werde mich aber noch einmal bei meiner Krankenkasse informieren. Glaube zwar nicht, dass ich etwas erreiche. Aber ein Versuch ist es wert.

Gruß Bienchen
 
E

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Gast
#16
Bitte nicht locker lassen ... alle Daten werden dann geschwärzt. Jagd alle mit, wir brauchen den Beweis !!!!!!!!!!!!!!!
 
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Gast
#18
Arbeitslos und krank

Habe heute wie versprochen bei meinem Hausarzt das Thema aufgegriffen.Also die Anweisung, Arbeitslose dürfen nur im Notfall krank geschrieben werden oder gar nicht, kam vom Kassenärztlichen Verein, ein Schriftstück gab es nicht .Diese Nachricht wurde auf den Sitzungen des Vereins oder telefonisch bekannt gegeben.Mein Hausarzt hat sich bereit erklärt, beim Kassenärztl. Verein mal anzufragen und eine Bestätigung zukommen zulassen.Seit Herbst 2004 kam bei jeder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von der KK die Anfrage, ob der Patient arbeitslos wäre.
Bleibe auf jeden Fall am Ball.
 
E

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Gast
#19
Was ich bei der ganzen Sache mal wissen möchte: welchen Sinn soll das eigentlich machen, Arbeitslose nicht mehr krankschreiben zu dürfen? Sind das Kostengründe? Versteh ich nicht.

Kann mich mal jemand aufklären? Hab wohl grad ´n Brett vorm Kopf ...

LG + Danke
Luna
 
E

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Gast
#20
----------------------------------------------------------------- ---------------

Was ich bei der ganzen Sache mal wissen möchte: welchen Sinn soll das eigentlich machen, Arbeitslose nicht mehr krankschreiben zu dürfen? Sind das Kostengründe? Versteh ich nicht.

Kann mich mal jemand aufklären? Hab wohl grad ´n Brett vorm Kopf ...
Natürlich Luna, hier geht es nur um Kohle.Beispiel:Ich beziehe seit Oktober 2004 Krankengeld von der KK.Schon 2004 kamen seitens der KK etliche Anfragen an meinen behandelnden Hausarzt, ob ich arbeitslos sei, wenn ja, dürfe er mich nicht krank schreiben.Ich hätte mich unverzüglich beim Arbeitsamt zu melden und ALG zu beantragen.

Na klar, denn bräuchte die KK für mich kein Krankengeld mehr zahlen. Wie du siehst, dreht sich alles nur um Kohle. :uebel:
 

Gozelo

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#21
Folgendes: Ein Bekannter von mir (ALG II-Empfänger) ging mit Bandscheibenvorfall zum Arzt. Der verweigerte die Krankschreibung mit dem Argument, er könne ja 15 Stunden pro Woche arbeiten.

Kristin vom AHFD hat nun folgende Info recherchiert (Danke, Kristin):

Präzisiert werden die Bewertungsmaßstäbe bei Arbeitslosigkeit. In Anlehnung an die Definition von Arbeitslosigkeit gemäß § 118 Abs. 1 SGB III sind Arbeitslose (nur) dann arbeitsunfähig, wenn sie aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, leichte Tätigkeiten an mindestens 15 Wochenstunden zu verrichten (alte Richtlinien: Vollschichtiges Leistungsvermögen). Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachgegangen ist.

Den zu Beginn einer AU bereits Arbeitslosen gegenüberzustellen sind Versicherte, bei denen erst nach Eintritt der AU das Beschäftigungsverhältnis endete und die aktuell keinen anerkannten Ausbildungsberuf ausgeübt haben (An- oder Ungelernte). Diese sind nur dann arbeitsunfähig, wenn sie die letzte oder eine ähnlich geartete Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung ausüben können.
Wenig verändert sind die Grundsätze der stufenweisen Wiedereingliederung. Die Umsetzung ist in der Anlage zu den Richtlinien ausführlich geregelt.
Quelle: http://www.haeverlag.de/archiv/n_beitrag.php?id=243

Da scheint sich was anzubahnen................. Ich kann das alles noch nicht so recht einorden, aber wir werden das schon auf die Reihe kriegen...........

lg
gozelo
 
E

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#22
Hier die Antwort der AOK Hannover zu meiner Frage Wie ich erfahren habe, dürfen Ärzte Arbeitslose nicht mehr krank schreiben.Ist das richtig?


Sehr geehrte Frau XXXXX,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Mir ist derartiges jedoch nicht bekannt.
Es ist jedoch so, dass Empfänger von Arbeitslosengeld II (Alg II) keinen Anspruch auf Krankengeld
haben und es somit keinen Sinn machen würde weiterhin Arbeitsunfähigkeitsescheinigungen auszustellen. Ein generelles Verbot ist dies jedoch nicht. Wenn z.B. ein ALG II-Empfänger einem 1-Euro-Job nachgeht und arbeitsunfähig ist, benötigt er doch auch eine entsprechende Krankschreibung vom Arzt. Es wäre also kontraproduktiv wenn der Arzt dies nicht bescheinigen dürfte. Wenn sie also als ALG-II-Empfängerin keinem 1-Euro-Job (oder einer geringfügigen Beschäftigung) nach- gehen, ist es also nicht nötig eine Krankschreibung zu erhalten.

Empfänger von Arbeitslosengeld I jedoch haben noch Anspruch auf Krankengeld nach 6 Wochen, daher ist es für sie unerlässlich, daß der Arzt weiter Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellt.

Wenn sie noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

> XXXXXXXXX
> Kundenmanager
> AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
 

Gozelo

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#23
Ich habe bei meiner Krankenkasse auch die Auskunft bekommen, dass der Arzt nur noch krank schreiben muss, wenn man nicht in der Lage ist, 15 Wochenstunden abzuleisten. Man beruft sich dort auf das SGB III, § 119:

(3) Arbeitsfähig ist ein Arbeitsloser, der

1. eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung unter den üblichen Bedingungen des für ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarktes aufnehmen und ausüben,

2. an Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung in das Erwerbsleben teilnehmen und

3. Vorschlägen des Arbeitsamtes zur beruflichen Eingliederung zeit- und ortsnah Folge leisten

kann und darf.

(4) Arbeitsbereit und arbeitsfähig ist der Arbeitslose auch dann, wenn er bereit oder in der Lage ist, unter den üblichen Bedingungen des für ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarktes nur

1. zumutbare Beschäftigungen aufzunehmen und auszuüben,

2. versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigungen mit bestimmter Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit aufzunehmen und auszuüben, wenn dies wegen der Betreuung und Erziehung eines aufsichtsbedürftigen Kindes oder Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen erforderlich ist,

3. versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Teilzeitbeschäftigungen aufzunehmen und auszuüben, wenn er die Anwartschaftszeit durch eine Teilzeitbeschäftigung erfüllt hat und das Arbeitslosengeld nach einer Teilzeitbeschäftigung bemessen worden ist,

4. Heimarbeit auszuüben, wenn er die Anwartschaftszeit durch eine Beschäftigung als Heimarbeiter erfüllt hat.

In Fällen des Satzes 1 Nr. 3 und 4 sind Einschränkungen der Arbeitsbereitschaft oder Arbeitsfähigkeit längstens für die Dauer von sechs Monaten zulässig.
 
E

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Gast
#24
Arbeitslos und krank

Sehr geehrte Frau XXXXX,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Mir ist derartiges jedoch nicht bekannt.
Es ist jedoch so, dass Empfänger von Arbeitslosengeld II (Alg II) keinen Anspruch auf Krankengeld
haben und es somit keinen Sinn machen würde weiterhin Arbeitsunfähigkeitsescheinigungen auszustellen. Ein generelles Verbot ist dies jedoch nicht. Wenn z.B. ein ALG II-Empfänger einem 1-Euro-Job nachgeht und arbeitsunfähig ist, benötigt er doch auch eine entsprechende Krankschreibung vom Arzt. Es wäre also kontraproduktiv wenn der Arzt dies nicht bescheinigen dürfte. Wenn sie also als ALG-II-Empfängerin keinem 1-Euro-Job (oder einer geringfügigen Beschäftigung) nach- gehen, ist es also nicht nötig eine Krankschreibung zu erhalten.

Das war die Antwort auf bschlimmes Anfrage bei der KK.
Nun frage ich mich, wie kann es sein, dass wenn ich im Herbst 2004 erkrankte, ständig Anfragen seitens der KK kamen,es aber noch kein Hartz IV gab!

Auch ich bleibe am Ball, denn ich vermute mal, die KK betreiben eine große Sauerei.
 

zebulon

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#25
Ich habe soeben über einen Bekannten, dessen Freundin in einer Arztpraxis arbeitet, die Bestätigung des geschilderten Sachverhalts bekommen. Demnach gibt es von der KV tatsächlich ein Rundschreiben, wonach Arbeitslose nach Möglichkeit nicht mehr krankgeschrieben werden sollen.
 

rom22

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#26
Hallo, liebe Leute,

Habe nochmal oben gelesen, als geschrieben wurde, dass jemand mit Bandscheibenvorfall nicht krankgeschrieben wird. Sorry, aber das regt mich auf. Wenn man einen Bandscheibenvorfall hat, kann man gar nicht arbeiten, auch keine drei Stunden... Oder täusche ich mich da und es nicht so schmerzhaft, wie immer beschrieben? Ich würde sofort den Hausarzt wechseln. Das ist eine absolute Frechheit. WARUM TUT NIEMAND WAS???? Warum wird das nicht publik gemacht? Hat niemand Kontakte zu Medien, damit auch solche Dinge an die Öffentlichkeit kommen....?

Fassungslose Grüsse

rom22
 

Gozelo

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#27
zebulon sagte :
Ich habe soeben über einen Bekannten, dessen Freundin in einer Arztpraxis arbeitet, die Bestätigung des geschilderten Sachverhalts bekommen. Demnach gibt es von der KV tatsächlich ein Rundschreiben, wonach Arbeitslose nach Möglichkeit nicht mehr krankgeschrieben werden sollen.
Hallo Zebulon,

kann Deine Bekannte vielleicht den Text des KV-Rundschreibens organisieren? Das fände ich mehr als interessant, mal zu lesen, wie sowas intern begründet wird.


Hallo Romysyma,

ja, Du hast Recht. Der Betreffende hätte die Sache an die "große Glocke" hängen sollen. Nach dem Röntgen wurden seine Beschwerden als Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Nachdem er dann die Krankschreibung ansprach, war es plötzlich nur noch eine Bandscheibenreizung oder sowas, mit der er in der Lage sein sollte, 15 Stunden leichte Tätigkeiten zu verrichten. Dabei konnte er vor Schmerz kaum sitzen, liegen und schlafen. Eine bodenlose Ungeheuerlichkeit! Wenn jetzt offizielle Termine oder Vorstellungsgespräche angestanden hätten, hätte er sich mit all den Schmerzen dahin quälen müssen, ansonsten: Leistungskürzung, da die Krankheit nicht nachgewiesen ist.

lg
gozelo
 
E

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#28
Bienchen sagte :
Wie ich erfahren habe, so dürfen Ärzte Arbeitslose nicht mehr krank schreiben. Eine Krankschreibung ist nur dann gerechtfertigt wenn es sich um eine schwere Krankheit handelt.
Hat man eine Grippe o.ä., so ist man nicht krank und muss der Arge jederzeit zur Verfügung stehen.

Da kann man nur sagen : Nehmen mir alle noch den Kopf unter den Arm und melden uns bei der Arge, wenn sie es so will.

:stop: :kotz:
>Wie ich erfahren habe,< wo und von wem hast denn den Quatsch?

Gruß aus Ludwigsburg
 

Gozelo

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#29
Ludwigsburg, wie wärs denn, wenn Du diesen Thread mal liest, bevor Du solche Fragen stellst???

also echt..........

lg
gozelo
 

Radi4u

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#30
Gozelo sagte :
zebulon sagte :
Ich habe soeben über einen Bekannten, dessen Freundin in einer Arztpraxis arbeitet, die Bestätigung des geschilderten Sachverhalts bekommen. Demnach gibt es von der KV tatsächlich ein Rundschreiben, wonach Arbeitslose nach Möglichkeit nicht mehr krankgeschrieben werden sollen.
Hallo Zebulon,

kann Deine Bekannte vielleicht den Text des KV-Rundschreibens organisieren? Das fände ich mehr als interessant, mal zu lesen, wie sowas intern begründet wird.


Hallo Romysyma,

ja, Du hast Recht. Der Betreffende hätte die Sache an die "große Glocke" hängen sollen. Nach dem Röntgen wurden seine Beschwerden als Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Nachdem er dann die Krankschreibung ansprach, war es plötzlich nur noch eine Bandscheibenreizung oder sowas, mit der er in der Lage sein sollte, 15 Stunden leichte Tätigkeiten zu verrichten. Dabei konnte er vor Schmerz kaum sitzen, liegen und schlafen. Eine bodenlose Ungeheuerlichkeit! Wenn jetzt offizielle Termine oder Vorstellungsgespräche angestanden hätten, hätte er sich mit all den Schmerzen dahin quälen müssen, ansonsten: Leistungskürzung, da die Krankheit nicht nachgewiesen ist.

lg
gozelo
Hi,
nur mal so zur Info: Ich habe drei Bandscheibenvorfälle und eine Spinalkanalstenose, dazu kommen Probleme mit der Hüfte und den Knien kann mich kaum 300m schmerzfrei fortbewegen. Eine Krankschreibung seitens meines Hausarztes und meines Orthopäden= nix,nada,njente.
Nur soviel dazu.

Gruß
Radi
 

zebulon

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#31
Hallo Gozelo,

kann Deine Bekannte vielleicht den Text des KV-Rundschreibens organisieren? Das fände ich mehr als interessant, mal zu lesen, wie sowas intern begründet wird.
leider nein. Ich muss dazu sagen, dass die betreffende Person nicht persönlich mit mir bekannt ist. Vielmehr hatte ich heute einen Monteur im Haus. Wir kamen ins Gespräch. Beim Thema HartzIV habe ich ihm das "Gerücht" umrissen. Darauf hin hat ER mir die Details beschrieben, z.B. dass das Rundschreiben von der KV kommt. Er hatte diese detaillierten Infos deshalb, weil seine Freundin in einer Artztpraxis arbeitet.

Vielleicht sollte man einen Aufruf als eigenen Thread an den Anfang des Forums stellen, um jemanden zu finden, der dieses besagte Schreiben kopiert. Bestimmt gibt es ein Forumsteilnehmer, der Freunde hat, die in diesem Bereich arbeiten und hier mal nachforschen. Das Ganze scheint also kein Gerücht zu sein.

@rom22

Letzlich ist es unerheblich, ob jemand WIRKLICH nicht mehr arbeiten kann. Der Skandal liegt doch darin, das hier für ALGII Empfänger offenbar nicht mehr dieselben Gesetze gelten, als für andere. Das kann ja wohl nur der Anfang davon sein, diese Gruppe aus der Krankenversorgung auszuschließen. Zumindest interpretiere ich das so.

Außerdem habe ich noch aus derselben Quelle die Information bekommen, dass diejenigen Artzpraxen massive Probleme bekommen, die ihre Budgets überschreiten. In dem Beispiel ging es um Verbandmaterial zur Wundversorgung. Demnach musste die Artztpraxis, die dieses Budjet überschritten hatte, nicht nur 15000 Euro Strafe bezahlen, sondern deren Budget für diesen Bereich würde auch für das nächste Quartal gekürzt.
Diese Maßnahme hätte ja eine verheerende Lenkungswirkung. Es wurde befürchtet, man müsse Verletzte nach der Erstversorgung demnächst ohne Verband nach Hause schicken.
 

rom22

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#32
Es IST EIN SKANDAL. Und es gehört veröffentlicht. Dazu muss aber erstmal als Grundlage wenigstens eine Kopie eines entsprechenden Schreibens einer Kasse an die Ärzte her. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dies dann zu veröffentlichen. Ich würde gerne wissen, was weitere Profis aus dem Forum dazu sagen. Das Erwerbslosenforum hat durch die Einladung zu Christiansen ja schon einen Fühler in die Öffentlichkeit ausgestreckt und hat ja schon einen gewissen Bekanntheitsgrad, das könnte das Ganze erleichtern. Ist es nicht so, dass einige Redakteure hier schon angefragt hatten zu bestimmten Themen? Ich kann mich täuschen, aber das wäre sicher was für die. Weiss da jemand noch was zu oder kann sich daran erinnern?

LG rom22
 

rom22

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#33
Nachtrag: Es kann sich ja jeder an zehn Fingern abzählen, BEI WEM die - ebenfalls gebeutelten - Ärzte zuerst anfangen zu sparen..... Das ist unwürdig. Schließlich ist es ja so, WER NICHT KRANK IST (keine Krankschreibung hat), BRAUCHT JA AUCH KEINE MEDIKAMENTE ODER ANDERE BEHANDLUNGEN, ODER?? Es ist unfassbar. Nein, wir haben hier keine amerikanischen Verhältnisse, das sieht fast schlimmer aus....

LG
 
E

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Gast
#34
schaut mal was ich hier habe

Für den Gebrauch in Ihrer Praxis bestimmt
Die wichtigsten Änderungen:
Die Bedingungen, unter denen Arbeitslose krank geschrieben werden können, wurden verschärft. Arbeitslose sind laut neuer Richtlinie „arbeitsunfähig, wenn sie auf Grund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, leichte Tätigkeit an mindestens 15 Wochenstunden zu verrichten.“ Bisher galt für Erwerbslose die gleiche Regelung wie für Erwerbstätige. Mit der Änderung folgt der Gemeinsame Bundesausschuss der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts.


http://www.elo-forum.org/forum/files/aurichtlinie_168.pdf
 

rom22

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#36
UNGLAUBLICH. Meines Erachtens verstösst diese Vorgehensweise ganz EKLATANT gegen den Gleichheitsgrundsatz, der im Grundgesetz verankert ist. Dass das Ganze still und heimlich vonstatten ging, ohne Information der Bevölkerung, spricht ja irgendwie auch dafür. Es muss unbedingt etwas getan werden. Vielleicht meldet sich hier jemand zu Wort, der Kontakt zu Medien hat. Man könnte vielleicht, wie schon vorgeschlagen, einen eigenen Thread eröffnen, um ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen und natürlich auch entsprechende Personen darauf aufmerksam zu machen. Ich kann es wirklich nicht glauben.

LG rom22

Aber sehr gut, dass wirs jetzt mal Schwarz auf Weiss haben....
 

rom22

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#38
Weiterer Nachtrag: Wie kommt die KASSENÄRZTLICHE VEREINIGUNG eigentlich dazu, sich derartige diskriminierende Auflagen anzumassen, welcher Hintergrund liegt vor? Gibt es Anweisungen aus der Politik? Wenn ja, welche? Hat die Kassenärztliche Vereinigung Regierungsbefugnisse? Die gemachten Auflagen reichen meines Erachtens weit dort hinein. Nochmals: WAS GEHT HIER VOR??

LG rom22
 

rom22

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#39
Sorry, die Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses hatte ich noch nicht gelesen, werde ich mir jetzt gleich mal "Zu Gemüte führen"...

LG

Trotzdem: Es wird gegen den Gleichheitsgrundsatz verstossen....
 
E

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Gast
#42
§ 7 Zusammenwirken mit anderen Einrichtungen
(1) Der Arzt übermittelt dem Medizinischen Dienst auf Anfrage in der Regel innerhalb von drei Werktagen die Auskünfte und krankheitsspezifischen Unterlagen, die dieser im Zusammenhang mit der Arbeitsunfähigkeit zur Durchführung seiner gesetzlichen Aufgaben benötigt. Sofern vertraglich für diese Auskunftserteilung Vordrucke verein-bart worden sind, sind diese zu verwenden.

(2) Das Gutachten des Medizinischen Dienstes ist grundsätzlich verbindlich. Bestehen zwischen dem Vertragsarzt und dem Medizinischen Dienst Meinungsverschiedenhei-ten, kann der Vertragsarzt unter schriftlicher Darlegung seiner Gründe bei der Kran-kenkasse eine erneute Entscheidung auf der Basis eines Zweitgutachtens beantragen. Sofern der Vertragsarzt von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, hat er diesen Antrag unverzüglich nach Kenntnisnahme der abweichenden Beurteilung des Medizinischen Dienstes zu stellen.
... das würde heißen, wenn der Hausarzt, welcher das Krankheitsbild und deren Verlauf vom Patienten genaustens kennt, entmündigt wird und um eine weitere Hürde - sicherlich mit Kosten verbunden - ein weiteres mal um seinen Patienten kämpfen muss, um nicht auch an eigener Glaubwürdigkeit zur Guillotine geführt zu werden. :kratz: ... war dies nicht schon mal so gewesen???
 

zebulon

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#43
Was mir auffällt ist, dass die Dokumente beide schon aus dem Jahr 2003 bzw. 2004 stammen, oder sehe ich das falsch ?
 

rom22

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#44
Dass die Dokumente schon so alt sind und dies erst jetzt thematisiert wird, verwundert mich doch auch sehr. Und: Bedeutet "Wiedereingliederung" in unserem Lande jetzt, dass Kranke, nur weil sie arbeitslos geworden sind, notfalls trotzdem arbeiten gehen müssen? Wenn es sich bei einem EEJ z. B. um eine solche Ministelle von der Zeit her handelt, dann heisst das, dass der Arbeitslose z. B. trotz Bandscheibenvorfall da hin muss, oder wie habe ich das jetzt zu verstehen?

LG rom22
 
E

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Gast
#45
Es ist der Politik bekannt, dass sich unter den derzeit Arbeitslosen viele kranke und behinderte Menschen befinden, zum Teil auch (noch) unerkannt.

Damit diese jetzt nicht ihre Rechte wahrnehmen, musste eine neue Regelung her: Wer noch atmet kann auch arbeiten und sich so aus der staatlichen Alimentierung selbst entfernen. :kotz: :kotz:
 

rom22

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#46
Warum wird in dem "Schriftstück (Pamphlet?) ein Unterschied gemacht zwischen gelernten und ungelernten Arbeitslosen? Hat hierzu jemand eine Idee?

LG rom22
 
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#48
Gozelo sagte :
Ludwigsburg, wie wärs denn, wenn Du diesen Thread mal liest, bevor Du solche Fragen stellst???

also echt..........

lg
gozelo
Es ist deshalb für mich Quatsch, weil es hier kein Prblem ist, eine Krankmeldung zu bekommen... : und wenn ein Arzt bei wirklichen Beschwerden Probleme machen würde, hätte ER welche...

ICH kann mich bei so was wehren!

und: ich les schon ziemlich viel... aber immer hab ich auch nicht Zeit, alles SOFORT zu lesen... DU etwa?

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#49
belzebub sagte :
Bienchen sagte :
Wie ich erfahren habe, so dürfen Ärzte Arbeitslose nicht mehr krank schreiben. Eine Krankschreibung ist nur dann gerechtfertigt wenn es sich um eine schwere Krankheit handelt.
Hat man eine Grippe o.ä., so ist man nicht krank und muss der Arge jederzeit zur Verfügung stehen.

Da kann man nur sagen : Nehmen mir alle noch den Kopf unter den Arm und melden uns bei der Arge, wenn sie es so will.

:stop: :kotz:

Wo hast du diese Info her?

Wer entscheidet was eine schwere Krankeit ist?

Es gibt keiner rechtliche Grundlage um sowas durch zu setzen - wäre auch gar nicht möglich - würde jeder Richter weg fegen!

Das einzige was die Arge machen kann, sie kann die Krankschreibung vom Hausarzt, durch ihren Amtsarzt begutachten lassen.

Aber so langsam wurdert mich in diesem Land nichts mehr. Fertig bringen die das auch noch.
Und woher weiß der Arzt, daß ich arbeitslos bin?

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#50
bschlimme sagte :
Meine Ärztin schreibt mich nach wie vor krank, immer für 4 Wochen und das seid 3 Jahren. Die Arge bekommt jeden Monat meine AU für ihre Unterlagen!
Wer gesund ist oder krank, das bestimmt nicht die Arge, sondern der Arzt
So ist es... und wenns anders ist, muß man sich eben wehren! Krankenkassen kann man schließlich auch wechseln...

mein Mann ist nun auch schon im zweiten Jahr krank geschrieben... alle 4 Wochen bekommt er die nächste Krankmeldung.

Und als ich erkältet war und gebeten hab, mir vorsorglich ne Krankmeldung mitzugeben, sollte ne Aufforderung kommen, zu erscheinen, hab ich die ohne Probeme bekommen. Genau wie manches Arzneimittel auf rosa Rezept, das ein anderer Arzt nur auf grünem geben wollte...

ein Arzt, der so eine Anweisung befolgt, handelt nicht mehr nach seinem
ärztlichen Gewissen...

entweder ist man krank oder man ist es nicht!

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#51
Gozelo sagte :
Ludwigsburg, wie wärs denn, wenn Du diesen Thread mal liest, bevor Du solche Fragen stellst???

also echt..........

lg
gozelo
So, jetzt hab ich ihn gelesen,und halte es immer noch für "Quatsch".

Mein Arzt läßt sich ganz sicher von der Kasse nicht vorschreiben, wem er eine Krankmeldung geben darf und wem nicht...

wenn jemand zum Beispiel Fieber hat und der Arzt nicht krank schreiben würde, hätte er wahrscheinlich auch versicherungstechnisch ein ziemliches Problem, wenn er einen trotzdem für arbeitsfähig erklären würde...

Es mag ja sein, daß er derartige Versuche gibt, Ärzte zu beeinflussen, genau wie es Versuche gibt, Ärzten vorzuschreiben, welche Behandlungsmethoden sie nicht anbieten/verweigern/selbst zahlen lassen sollen... aber letztlich bestätigt die Kasse auf Anfrage immer wieder, es liege alleine in der Entscheidungsfreiheit des Arztes, was er für nötig halte.

Und so hab ich auch nch Gang zu einem anderen Arzt die nötigen Spritzen und Tabletten für meinen Mann auf Rezept bekommen, die vorher ein Arzt nicht auf rosa Rezept verschreiben "durfte".

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#52
Radi4u sagte :
Hi,
nur mal so zur Info: Ich habe drei Bandscheibenvorfälle und eine Spinalkanalstenose, dazu kommen Probleme mit der Hüfte und den Knien kann mich kaum 300m schmerzfrei fortbewegen. Eine Krankschreibung seitens meines Hausarztes und meines Orthopäden= nix,nada,njente.
Nur soviel dazu.

Gruß
Radi
da würd ich sagen: Arzt wechseln! Der würd an mir nx mehr verdienen...

Gruß aus Ludwigsburg
 

gelibeh

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#54
Welcher Status, steht das im Chip oder wo?
Bei mir steht da schon immer der gleiche Status (1). Meine Karte ist schon etwas älter und bis 2007 noch gültig. Glaub nicht das da was steht.
Hab mal gegoogelt und gefunden das bei Sozialhilfeempfängern ein anderer Status stand.(4)
 
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#55
bschlimme sagte :
Und woher weiß der Arzt, daß ich arbeitslos bin?
Der Status auf deiner Versicherungskarte zeigt dies an!
Da steht doch noch immer familienversichert, soviel ich weiß... hab keine neue Karte bekommen, seit ich ALG II beziehe...

wie soll da drauf kommen, daß ich jetzt als arbeitslos gelte?

Bei uns hat seither niemand ne neue Karte bekommen...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#56
Im Chip ist nur das gespeichert, was auf der Karte auch aufgedruckt ist.
Name, Anschrift, Kassennummer, Versicherungsnummer und Status (pflicht-, familienversichert).
 
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#57
bei mir auf der Chipkarte verrät der Status 5, das ich Rentner (jetzt in Warteschleife) bin.


"Mit Chipkarte zum Arzt
Seit 1995 hat der Krankenschein ausgedient. Statt dessen muß der Patient zum Arzt seine Versichertenkarte - so der offizielle Name der Chipkarte - mitbringen. Der kreditkartengroße Plastikausweis informiert über den Namen des Versicherten, Krankenversicherung, Versichertennummer und -status (links: 1 - Mitglied, 3 - Familienversicherte, 5 - in der Krankenversicherung der Rentner geführte Versicherte und deren Angehörige; rechts: 1 Zugehörigkeit Rechtskreis West, 2 Rechtskreis Ost). Die Krankenkasse hat eine Kennummer. Der eigentliche Chip enthält außerdem Anschrift und Geburtsdatum des Versicherten, gibt aber keine Auskunft über Krankheiten oder Arztbesuche." MoPo 13.2.99 S. 2
 

felixf

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#59
ich hab auch mal bei meiner kasse nachgefragt (eine BKK), die meinten zu mir, das nachwievor jeder kassenarzt krank schreiben kann nach den kriterieren die auch fuer normale beschäftigte gelten, da würde nicht differenziert. der arzt ist dazu verpflichtet aber abzuwägen ob eine kranschreibung (insb. längere) gerechtfertigt ist und ob sie im verhältnis zum einsatz gebiet steht. da man ja als ALO nicht arbeitet, fällt punkt zwei wohl weg. dann gehts nur um die mögliche arbeitsfähigkeit.

die meinten, wenn du z.b. ne grippe hast, dann wäre es durchaus zumutbar eine leichte bürotätigkeit auszuüben, aber z.b. nicht im winter auf dem bau zu raffeln. wenn man also einen 1 euro job hat und im stadtpark laub sammeln muss z.b., dann sollte man dies dem arzt sagen, sagte mir die sachbearbeitern, dann würde eigentlich jeder arzt krankschreiben, da die tätigkeit im freien und in der kälte stattfindet, wäre dies dem gesundungsprozess nicht dienlich.

das wohl und die gesundheit des menschen ist ein höheres gut als die arbeitsbereitschaft oder die teilnahme an einer ein euro massnahme.

was die wohjl saghten, kann das arbeitsamt verlangen, wie auch jeder andere arbeitgeber auch, das z.b. ein neutraler dritter sich ein urteil bildet, in der regel ein vertrauensarzt der krankenkasse (das passiert oft nur bei sehr langer krankheit und den kassen es stinkt das sie das KTG zahlen müssen) im normalfall ist dies der amtsarzt, welcher als beamter neutral und objektiv urteilen muss. wie neutral das dann ist, darüber lässt sich dann streiten.

mir wurde aber mitgeteilt das solche sanktionen nur bei wirklich sehr langer krankschreibung oder andauernder arbeitsunföhigkeit eintreten, du z.b. an einer psychischen erkrankung leidest, was im prinzip nix greifbares ist, und gerne auch missbraucht wird um arbeitsunfähigk zu sein.

ich selber z.b. leider an ziemlich hohen blutdruck, der auch behandelt wird. vor einigen monaten hatte ich auch einen kreislauf zusammenbruch deswegen, nach 2 tagen krankenhaus war ich eigentlich wieder fitt und hätte auch arbeiten können, ich hab zu hause ja auch am PC geseseen, hätte ich auch im Büro sitzen können. Aber mein behandelnder arzt hat mich fuer 4 Wochen krankgeschrieben. der muss das ja nichtmal begründen warum, nur gegenüber der kasse, die erhalten ja eine diagnose in form dieser kürzel auf dem durschlag. dem arbeitsamt reicht man nur den gelben ein. die g ehen die gründe rechtlich auch nix an, der arzt darf das denen auch nicht sagen, da auch die ärztliche schweigeplficht nur dann verletzt werden darf wenn z.b. ein höheres gut gefährdet ist, ein gutes beispiel ist immer der psychologe, dem ein patient z .b. einen mord gesteht, und auch sagt, er will noch mal töten. oder der busfahrer der alki ist und der arzt weiss es. in solchen fällen darf der arzt dies den behörden melden ohne sich strafbar zu machen, da er ein höhreres gut schützt dadurch. das weiss ich so genau, weil meie schwester nämlich betriebsärztin ist.

es gilt aber nachwievor, laut meiner krankenkassem, und auch miene schwester hat mich darin bestötigt, alles andere wäre ihr recht neu, das die ärztliche kranschreibung rechtlich gesehen für jeden arbeitgeber, für jede behörde und auch das arbeitsamt bindend ist. natuerlich kann sie jeder in frage stellen und die o.g. Prüfungen durchführen lassen, aber das hebt die krankschreibung nicht auf. eine krankschreibung ist ja nichts anderes als eine arbeitsunfähigkeits bescheinigung.

ich vermute mal eher dahinter, das die betroffenen ärzte ihre kontingente bereits aufgebraucht haben und somit scharf rechen, insb. zum jahresende hin. das gleiche gilt ja auch fuer rezepte, wenn die kontingente weg sind sind die da auch recht verhalten.

diejenigen die da probleme mit ihrem arzt haben, kann ich nur empgehlen, wechselt den arzt. die krankenversicherung kann sich übrigens gegen eine krankschreibung erstmal gar nicht wiedersetzen.

und wenn das arbeitsamt rumzickt und euch zum amtsarzt senden will, ich meine, wer wirklich krank ist, der hat auch da nichts zu befürchten.

das beispiel grippe ist auch etwas doof, ich gehe mit einer grippe nie zum arzt, tat ich auch früher nicht, aber wenn ich fieber habe über mehrere tage, dann sehe ich mich auch nicht in der lage zu arbeiten, da soll das amt ruhig maulen, im zweifel würde ich dann sogar klagen.

di eneue richtlinie ist traurig g enug, aber zum glueck liegt das immer noch im ermessen des arztes was zumutbar und was nicht ist.

mfg
 

Radi4u

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#60
da würd ich sagen: Arzt wechseln! Der würd an mir nx mehr verdienen...

Gruß aus Ludwigsburg

Antwort:
Recht haste, allerdings habe ich nicht mehr viel Auswahl, weil ich schon fast alle durch habe. Es gibt bei uns auch nicht viele Ärzte. Wir sind eine Kleinstadt.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass mein SB von der KK mit dem ich mich des öfteren schon kräftig gefetzt habe, derjenige ist, der mir das ganze vermasselt.
Beweisen kann ich es nicht. Ob aber ein Wechsel in eine andere KK besser ist, ich weiß es nicht. :kinn:

Gruß
Radi
 
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#61
Hmmmh - so ganz kann ich den Wirbel auch nicht nachvollziehen....

Es kann weiterhin krankgeschrieben werden!
Die Einschränkung " kann keine leichte Tätigkeit für mind. 15 Std. ...." ist irgendwie logisch - wenn man die Zumutbarkeitsregeln und die Definition von "Erwerbsfähig" berücksichtigt.

Was mich wurmt, ist die Mitteilung an den Arzt, wenn man eine angelernte oder ungelernte Tätigkeit ausübte - das geht den nichts an!

Versteht mich nicht falsch: rund um ALG und Erwerbslosigkeit passiert viiiiiel Sch... - aber hier finde ich die Aufregung eigentlich unnötig.

Oder habe ich was übersehen? Dann klärt mich bitte auf!! (ist ganz ehrlich gemeint!!!)

Gruß
Thomas
 

zebulon

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#62
Die Einschränkung " kann keine leichte Tätigkeit für mind. 15 Std. ...." ist irgendwie logisch - wenn man die Zumutbarkeitsregeln und die Definition von "Erwerbsfähig" berücksichtigt.
Darüber sollte man vielleicht doch mal genauer nachdenken.

Bisher gab es den Zustand ist arbeitsfähig und ist nicht arbeitsfähig. Was bedeutet es, wenn im hier ein Zwischenzustand eingeführt wird ? Zum Beispiel habe ich einen Bänderriß. Der Arzt trifft das Urteil: Kann noch teilweise arbeiten (in unserem gedachten Fall in einem EEJ). Dann wird die Beurteilung über meine Arbeitsfähigkeit vom Arzt auf meinen Chef übertragen, der mich ja vor Ort einsetzt. ICH muss mich dann aktiv u.U. gegen Arbeitszuweisungen zur Wehr setzen, die den Gesundungsprozess beeinträchtigen.
Ich schildere speziell diesen Fall, weil ich das fast genauso in einem Arbeitsverhältniss erlebt habe. Mein Chef war der Meinung, mein verstauchter Fuß sei nicht so schlimm. Schuh fest d'rumbinden und weiter gehts auf der Baustelle. Nur durch eine Krankschreibung konnte ich mich entziehen. Mit dem Fuß hatte ich übrigens noch fünfzehn Jahre später Probleme.

Die Regelung öffnet Schikanen Tür und Tor auf Kosten der Gesundheit. Wenn prinzipiell mal so eine Teilkrankschreibung eingeführt wird, kann man davon ausgehen, dass das irgenwann auch für normale Arbeitnehmer gilt.
 

listche

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#63
In 2004 war ich 5 Wochen am Stück AU geschrieben.( Bandscheibenvorfall)!
Ich bekam dann Post von der AOK,dass kein Krankengeld gezahlt wird. Es wurde mir dann in einem extra Schreiben mitgeteilt, dass der Arbeitsmedizinische Dienst mich untersucht hätte, und ich 15 Std, wöchentlich arbeiten könnte. Mein Hausarzt wäre deswegen angeschrieben worden, und dürfe mich nicht weiter krank schreiben. Ich solle doch zum Arbeitsamt gehen, und mich in eine Tätigkeit vermitteln lassen, wo ich nur 15 Std. wöchentlich arbeiten müßte. Anmerkung: Der Arbeitsmedizinische Dienst hat mich persönlich nie gesehen, sondern nach Aktenlage entschieden.!!!
Ich hatte dann meinen Kampf mit meinem Hausarzt, um noch für eine weitere Woche eine AU zu bekommen.
Die Vorgehensweise der KK ist also nicht neu. Auf meine Anfrage bei der AOK, welcher Amtsarzt mich denn begutachtet und für Arbeitsfähig erachtet hätte, habe ich bis heute noch keine Antwort erhalten.
Hierfür sollten wir uns alle recht hartzlich bei unserer Bundesgesundheitsministerin Schmitt bedanken.
Auch dafür, dass die Kassen entgegen aller Versprechen und Ankündigungen zum Trotz, die Beiträge anstatt zu senken, wieder anheben wollen.
Ein Prosit auf die Raffkes und Parasiten!!!!! wann wird Deutschland endlich kapieren, dass wir nur eine, und nicht 350 KK brauchen?

Gruß Listche
 
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#64
Radi4u sagte :
Antwort:
Recht haste, allerdings habe ich nicht mehr viel Auswahl, weil ich schon fast alle durch habe. Es gibt bei uns auch nicht viele Ärzte. Wir sind eine Kleinstadt.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass mein SB von der KK mit dem ich mich des öfteren schon kräftig gefetzt habe, derjenige ist, der mir das ganze vermasselt.
Beweisen kann ich es nicht. Ob aber ein Wechsel in eine andere KK besser ist, ich weiß es nicht. :kinn:

Gruß
Radi

Es gibt bei uns auch nicht viele Ärzte. Ich wohne auch in einer Kleinstadt.

Ich fahre immer mit dem Bus in die Kreisstadt, wenn ich zum Hausarzt geh.

Das Fahrgeld hab ich dadurch raus, daß wir oft mal Medikamente mitbekommen...bzw auf rosa Rezept bekommen... zum Arzt, der 5 Minuten entfernt ist, geh ichn nur, wenn der andere Urlaub hat.

Ich mag es nicht, abgefertigt zu werden... ich brauch einen Arzt, der uns kennt...und sich auch mal Zeit nimmt zuzuhören... Behandlungen wirklich abspricht.

zu einem Facharzt sind wir Stunden mit dem Auto gefahren...
und wenn das jetzt weg ist, wirds ne Tagesreise...egal, Hauptsache guter Arzt.

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#65
listche sagte :
In 2004 war ich 5 Wochen am Stück AU geschrieben.( Bandscheibenvorfall)!
Ich bekam dann Post von der AOK,dass kein Krankengeld gezahlt wird. Es wurde mir dann in einem extra Schreiben mitgeteilt, dass der Arbeitsmedizinische Dienst mich untersucht hätte, und ich 15 Std, wöchentlich arbeiten könnte. Mein Hausarzt wäre deswegen angeschrieben worden, und dürfe mich nicht weiter krank schreiben. Ich solle doch zum Arbeitsamt gehen, und mich in eine Tätigkeit vermitteln lassen, wo ich nur 15 Std. wöchentlich arbeiten müßte. Anmerkung: Der Arbeitsmedizinische Dienst hat mich persönlich nie gesehen, sondern nach Aktenlage entschieden.!!!
Hier läuft ein Skandal sondergleichen! Es ist in höchstem Maße diskriminierend, Arbeitslose anders zu behandeln als Arbeitnehmer. Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass jemand, weil er arbeitslos ist, 15 Stunden arbeiten können soll, obwohl er dies nur unter Schmerzen kann, und Arbeitnehmer werden bei gleicher Erkrankung ganz normal krank geschrieben. Das hebelt das Grundgesetz aus und muss an die Öffentlichkeit. Mann, wo sind hier die Journalisten/Redakteure, die sonst auch immer mal hier reingucken!! Solche Sachen interessieren kein Schwein aus der Journaille! Oder??

LG
Luna
 

rom22

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#66
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: , ich kann es auch überhaupt nicht nachvollziehen, dass einige der Meinung sind, dieses Vorgehen wäre in Ordnung.....

LG rom22
 

Gozelo

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#67
Kündigung der Ersatzkassen der Vergütung einer Arztanfrage
zur Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosigkeit zum 31.12.2005

Die Ersatzkassen haben die Regelung der Vergütung einer Arztanfrage zur Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosigkeit mit Wirkung zum 31.12.2005 gekündigt. Damit ist die Abrechnung der Pseudonummer 99100 für die Ersatzkassen nur noch bis einschließlich 4. Quartal 2005 möglich. Wir bitten um Beachtung.
Quelle: RUNDSCHREIBEN KV SA

Wenn ich den obigen Text richtig interpretiere, dann bekommen Ärzte kein Honorar mehr für Arztanfragen zur Arbeitsunfähigkeit von Arbeitslosen. Ich weiß nicht genau, was konkret damit gemeint ist, kennt sich jemand damit aus?

lg
gozelo
 
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#68
Ich mus dazu anmerken, dass es leider oft vorkomt, das Amtsärzte nach Aktenlage entscheiden und deis auch dürfen. Das betrifft nicht mur arbeitslose. Das habe ich vor kurzem selber erfahren und kaum glauben können. Ist aber leider so. Eskönnen daher irgendwo auch irgendwelche Gutachten von Ämtern in Auftrag gegeben werden, die dann vom Arzt nach Aktenlage eben mal entschieden werden und man erfährt davon gar nix, geschweige denn man bekommt diese zu Gesicht.
 
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#69
Habe vom Arbeitgeber wegen Probezeit kündigung bekommen. Bin bei Arbeit gestürzt war Probezeit.
BG weigerte sich zu zahlen
KK weigerte sich zu zahlen.

Bezog mit Krankmeldung 10 Monate Hartz 4, bin Schwerbehindert 060 Grad.

Sowohl die BG als wie auch die KK kannste vergessen.
Amt zahlt Existensminimum, da ja sont 0 Einnahmen

Sicher gehts nur ums Geld

Bin seit 3 Wochen arbeitsfähig für leichte Arbeiten..... Komme nun zu ärtzlichem Dienst.

Es geht nur ums Geld sonst gar nix.

Läuft sogar alles über Anwalt!

Liebe Grüße
Christian
 
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