Arbeitslosgeld 1 läuft aus, worauf muss man achten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Nichtaufgeben

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2017
Beiträge
18
Bewertungen
2
hallo,

das Arbeitslosengeld 1 meines Mannes Läuft am 18.10.2018 aus.

Hartz4 wird mein Mann nicht beantragen bzw. nicht bekommen, worauf muss mein Mann nun achten.

Muss er noch mall zum Arbeitsamt um sich Arbeitslos melden oder läuft diese automatisch weiter als Arbeitslos?

Was ich dazu sagen muss, bei mein Mann läuft immer noch EMR Klage vor Gericht schon hier berichtet.
Unser Rechtsanwalt hat mittlerweile einen Antrag beim Gericht gestellt, um ein Gutachter unserer Wahl zu benennen, da alle Gutachter die Krankheiten bestätigt haben, aber wohl keiner Eier hatte, ihr wisst was ich meine.

Ich habe schon etwas gelesen, das man drauf achtet das man Arbeitslos geführt wird und nicht nur Arbeitssuchend beim Arbeitsamt, aber wie sehe ich das ob es so ist ?

Es geht wohl darum das er Anrechnungszeiten gut geschrieben bekommt, um eventuell später die Anspruche für eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, sollte es bei dieser Klage nicht Klappen, den Junger wird mein Mann auch nicht mehr.

Wurde es eventuell nachteil geben, wen mein Mann für 1 Stunde am Tag bei einen Freund Arbeiten geht und sagen wir mal 451,- Euro verdient im Monat um Kranken versichert zu sein, Gleitzone oder ist es besser sich Freiwillig Krankenzuversichern? Der Grund ist der, So bekommt er was Raus ansonsten muss er auch noch die KV auch bezahlen. Familienversicherung geht nicht, da mein Man eine Wohnung vermieten und die Mieteinnahmen Beläufen sich über 450 Euro im Monat.

DANKE für jeglichen Rat

Nichtaufgeben
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
17.864
Bewertungen
14.804
Kann er nicht üer Dich indie Familienversicherung?

451 EUR bei nur 1 Stunde Arbeitszeit am Tag? Was soll das für eine Arbeit sein?
 

Nichtaufgeben

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2017
Beiträge
18
Bewertungen
2
Büro Tätigkeit, wie gesagt ein guter Freund.

Nein Familienversicherung geht nicht, da mein Mann ein Wohnung vermiet und da bekommt er über 450,-Euro kalt Miete im Monat nach steuern.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
17.864
Bewertungen
14.804
Dann bleibt vermutlich nur die freiwillige Weiterversicherung. Kostet ca. 180 EUR im Monat. Die bekommt er aber zurück, sollte nachträglich für diese zeit EMR bewilligt werden.

Mit dem Arbeiten das wird wohl schwierig. Wahrscheinlich ist er ja auch AU geschrieben, oder?
 

Nichtaufgeben

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2017
Beiträge
18
Bewertungen
2
Richtig er ist Krankgeschrieben.

Das ist auch so meine Überlegung, doch Endeffekt wurde er durch die Gleitzone sowohl Rentenversicherungsbeiträge und Krankenversicherung versichert sein.

Ich habe halt angst, das er seine Anspruche gegen die Rentenversicherung verliert wen er den prozess Verliert, um später noch mal ein Antrag auf EWR zu stellen, wen er nur Arbeitslos ohne Bezüge gemeldet ist beim Arbeitsamt. Da bin ich mir nicht 100% sicher, ob das Arbeitslos ohne Bezüge, die ansprüche gegen die Rentenkasse auf EMR gewährleistet.

Der Rechtsanwalt sagt nur er darf nicht mehr als 2 Stunden am Tag arbeiten gehen, was er sowieso nicht Schafen wurde.
Unser freund macht das aus Gefälligkeit, das er mein Mann einstellt.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.214
Bewertungen
13.847
Hallo Nichtaufgeben,

Es ist nicht besonders sinnvoll sich "alle Jahre wieder" mal mit einer neuen Frage zu melden, ohne mal zu informieren was denn bei den früheren Themen herausgekommen ist ...

Im November 2017 gab es ein Gutachten wegen EM-Rente, was ist das Ergebnis ???
Was konkret läuft überhaupt dazu aktuell noch, das sind Informationen die man braucht wenn du ernsthafte Hilfe und Ideen erwartest ...

das Arbeitslosengeld 1 meines Mannes Läuft am 18.10.2018 aus.
Dein Mann wurde aus dem Krankengeld ausgesteuert und ist (vermutlich) auch weiterhin krank, hat er auch weiterhin (durchgehend) eine AU-Bescheinigung vom Arzt ???

Das genügt auch, um den Anspruch auf EM-Rente aufrecht zu erhalten, es macht ja wenig Sinn wenn er sich als "normal Arbeitssuchend" (als Nichtleistungsbezieher) weiter bei der AfA führen lässt.

Die "Schutzwirkung" der Nahtlosigkeit (nach § 145 SGB III) ist dann vorbei, er muss sich dann richtig um Arbeit bewerben, das dient ja kaum dem Nachweis, dass er eine EM-Rente bekommen muss.
Also besser AU weiterführen, dann kann er aber auch NICHT arbeiten gehen ...

Entweder ist er krank und will davon auch die DRV überzeugen können, dann sollte er auch keine Stunde im Monat arbeiten ... seine Krankenversicherung kann er doch auch aus den Mieteinnahmen bezahlen ???

Hartz4 wird mein Mann nicht beantragen bzw. nicht bekommen, worauf muss mein Mann nun achten.
Alleine bekommt dein Mann sowieso kein Hartz 4, das gilt immer für die ganze Familie also auch für dich und eventuell vorhandene Kinder.
Das ist "Sozial-HILFE" für Arbeitslose und keine Lohnersatzleistung mehr.

Muss er noch mall zum Arbeitsamt um sich Arbeitslos melden oder läuft diese automatisch weiter als Arbeitslos?
Wenn er weiter AU geschrieben ist und kein Geld mehr von der AfA bekommt,. dann muss er da auch NICHT mehr hin und kann sich aus der Arbeitsvermittlung abmelden.

Was ich dazu sagen muss, bei mein Mann läuft immer noch EMR Klage vor Gericht schon hier berichtet.
Unser Rechtsanwalt hat mittlerweile einen Antrag beim Gericht gestellt, um ein Gutachter unserer Wahl zu benennen, da alle Gutachter die Krankheiten bestätigt haben, aber wohl keiner Eier hatte, ihr wisst was ich meine.
Deine letzte Meldung war, dass er einen Termin zur Begutachtung hatte und die Bewertungen im Netz schlecht waren, mehr hast du dazu nicht berichtet.
War das schon eine gerichtliche Begutachtung und liegt euch das Gutachten schon vor ???

Einen Gutachter eurer Wahl müsst ihr auch selber bezahlen und du darfst davon ausgehen, dass sich dafür entweder keiner findet oder das Gutachten später von der DRV als "Gefälligkeit" abgelehnt wird.

Man könnte auch direkt das Geld "zum Fenster raus werfen" ...

Ich habe schon etwas gelesen, das man drauf achtet das man Arbeitslos geführt wird und nicht nur Arbeitssuchend beim Arbeitsamt, aber wie sehe ich das ob es so ist ?
Wenn man EM-Rente erreichen möchte, sollte man AU geschrieben bleiben und nicht der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen wollen ...
Solche Krankheitszeiten werden auch an die DRV gemeldet, jedenfalls wenn man die entsprechende Bescheinigung auch immer bei der KK einreicht.

Es geht wohl darum das er Anrechnungszeiten gut geschrieben bekommt, um eventuell später die Anspruche für eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, sollte es bei dieser Klage nicht Klappen, den Junger wird mein Mann auch nicht mehr.
Das gilt genau so für nachweisbare AU-Zeiten mit Bescheinigung vom behandelnden Arzt und sieht wohl eher nach gesundheitlichen Problemen aus, als die Meldung von der AfA als "Arbeitssuchend / Arbeitslos ohne Bezüge".

Wurde es eventuell nachteil geben, wen mein Mann für 1 Stunde am Tag bei einen Freund Arbeiten geht und sagen wir mal 451,- Euro verdient im Monat um Kranken versichert zu sein,
JA, das wäre ein Problem, wenn er eine EM-Rente braucht sollte er gar nicht arbeiten und mit Dauer-Krankenschein ganz sicher nicht.

oder ist es besser sich Freiwillig Krankenzuversichern?
Je mehr Einkommen er hat, umso höher wird der Beitrag für die freiwillige Versicherung bei der KK ...

Ich habe halt angst, das er seine Anspruche gegen die Rentenversicherung verliert wen er den prozess Verliert, um später noch mal ein Antrag auf EWR zu stellen, wen er nur Arbeitslos ohne Bezüge gemeldet ist beim Arbeitsamt.
Wenn er statt dessen IMMER eine AU-Bescheinigung vorweisen kann verliert er den Anspruch NICHT, zudem sollte er nicht zu lange warten wenn er den Prozess wirklich aufgeben muss, sollte er die Klage zurück nehmen.

Der Richter ist verpflichtet das anzubieten, ehe er selbst eine Entscheidung gegen die Klage fällen wird.
Das verschafft eine "Atempause" (ist besser als ein verlorener Prozess in der Renten-Akte) und es sollte sehr bald mit besseren medizinischen Argumenten der nächste Antrag auf EM-Rente gestellt werden ...

Wir haben das durch auf diese Weise und im 2. Antrag bekam mein Männe dann die volle EM-Rente bewilligt ... das erste Verfahren war irgendwann auch nicht mehr "zu retten" und er hatte sich dann auch bei der AFA "abgemeldet", seine SB dort war einfach zu penetrant.

MfG Doppeloma
 

Nichtaufgeben

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2017
Beiträge
18
Bewertungen
2
DANKE @Doppeloma du hast vollkommen RECHT

hier der Info stand.

Also folgendes ist passiert, mein Mann hat den Prozess gegen die Krankenkasse gewonnen. Durch den Gewonnen Prozess gegen die Krankenkasse, hat sich der Arbeitslosengeld Anspruch verlängert bzw. ist zum ein anderen Zeitpunkt entstanden, da vorher Krankengeld bezahlt wurden ist.
Das haben Krankenkasse und Arbeitsamt selbst geregelt.

Das Problem ist das der EM Prozess noch dauern wird, zwar haben die Gutachter die Krankheiten bestätigen (3 Gutachter waren vom Gericht bestellt), aber keiner der Gutachter, war der Meinung das mein Mann unter 3 Stunden arbeiten kann, alle sagten Leichte Tätigkeiten mindestens 6 Stunden usw. Das Neurologische/Psychologische Gutachten ist das einzige wo der Rechtsanwalt hinterher hacken möchte.

Darum hat der Rechtsanwalt ein Antrag beim Gericht gestellt, einen neuen Neurologische/Psychologische Gutachter zu beauftragen, einen Professor DR ... der in einem Krankenhaus arbeitet.
Diese kosten übernimmt die Rechtschutz.

Mein Mann wird immer noch krankgeschrieben vom seinem Arzt, die AU Bescheinigungen sind immer noch die Weißen (Au Bescheinigungen die privat Versicherte bekommen, damit haben wir auch die Klage gegen die Krankenkasse gewonnen), die AU Bescheinigung, händige ich der Krankenkasse aus, aber nicht dem Arbeitsam. (kann ein Bild hochladen wen gewünscht)

Wir wüssten nicht, das durch eine Au Bescheinigungen, an der Krankenkasse, mein Mann Anrechnungszeiten bekommt und dadurch der EM Anspruch Verlängert wird.
Werden auch die Ansprüche verlängert, gegenüber der Rentenversicherung, wen er später mal wieder in Reha gehen muss, wegen seiner Lunge?
DANKE @Doppeloma
Hast du ein Link für mich?

Das Arbeitsamt lässt mein Mann in Ruhe, der Sachbearbeiter hat mir heute bestätigt das mein Mann weiter als Arbeitslos geführt wird ohne Bezüge und ich sollte mich sofort melden wen der Prozess zu Ende ist, dann musste er schauen. Aber gut zu wissen das auch ein fortlaufende Au Bescheinigungen dies auch gewährleistet. Sollte mal ein anderer Sachbearbeiter kommen.

Komisch ist nur das unser Rechtsanwalt uns nicht drauf aufmerksam gemacht hat, dass die EM Ansprüche meines Mannes verlängert werden, wen er weiterhin durchgängig AU geschrieben wird.
Als wir ihn gesagte haben, dass mein Mann wegen der Krankenversicherung bei einem befreundeten Arbeitgeber arbeiten geht, auf 451 Basis, sagte er, "aber nicht mehr als 2 Stunden am Tag sollte im Vertrag stehen, dadurch erhält er seine Rentenansprüche noch aufrecht und wurde die Klage nicht gefährden". Die Aussage "Rentenanspruch noch aufrecht" hat mich und meinen Mann verunsichert Naja

Endeffekt macht es Sinn, sich freiwillig Kranken zu versichern und ihn weiter AU schreiben zu lassen, aber wie kann ich sicher sein, das die Krankenkasse dies Zeiten auch so übermittelt?

@Doppeloma was wurdest du mein Mann empfehlen?
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.214
Bewertungen
13.847
Hallo Nichaufgeben,

Also folgendes ist passiert, mein Mann hat den Prozess gegen die Krankenkasse gewonnen.......................
Das haben Krankenkasse und Arbeitsamt selbst geregelt.
Soweit ist das ja dann letztlich gut gelaufen aber ALGI wird eben auch nur begrenzt gezahlt.

Das Problem ist das der EM Prozess noch dauern wird, zwar haben die Gutachter die Krankheiten bestätigen (3 Gutachter waren vom Gericht bestellt), aber keiner der Gutachter, war der Meinung das mein Mann unter 3 Stunden arbeiten kann, alle sagten Leichte Tätigkeiten mindestens 6 Stunden usw.
Das kann eben alles deutlich länger dauern als man Lohnersatzleistungen zu bekommen hat.
Es geht allerdings bei EM-Rente nicht alleine darum, ob die Krankheiten "anerkannt" werden sondern NUR darum, ob man wegen dieser Krankheiten tatsächlich nicht mehr arbeiten KANN.

Das ist ein gewaltiger Unterschied. Es gibt viele (auch chronische) Krankheiten, mit denen man trotzdem immer noch Berufstätig sein könnte und die DRV sieht da so schnell keine Probleme, die wollen eben (möglichst) keine EM-Rente zahlen müssen.

Was diese Gutachter sich da so vorstellen an Tätigkeiten brauchen die nicht mal genau beschreiben, es ist ja viel leichter zu behaupten, es geht noch, wenn man NICHT erklären muss, was genau noch gehen soll.
Das kennen wir auch, wir sollten die vorhandenen Tätigkeiten NICHT mehr ausüben müssen (= UNTER 3 Stunden), aber "irgendwas Anderes" geht noch Vollzeit (mehr als 6 Stunden) am allgemeinen Arbeitsmarkt ...

Die Vorstellungen was dieses "Andere" sein soll liegen meist fern jeder Realität am aktuellen Arbeitsmarkt.

Darum hat der Rechtsanwalt ein Antrag beim Gericht gestellt, einen neuen Neurologische/Psychologische Gutachter zu beauftragen, einen Professor DR ... der in einem Krankenhaus arbeitet.
Diese kosten übernimmt die Rechtschutz.
Kann ich nur schwer beurteilen ob das Sinn macht, wir hatten dafür ohnehin kein Geld (auch keine Versicherung) und die Erfahrungen besagen eher, dass es letztlich auch NIX bringen wird.

Mein Mann wird immer noch krankgeschrieben vom seinem Arzt, die AU Bescheinigungen sind immer noch die Weißen (Au Bescheinigungen die privat Versicherte bekommen, damit haben wir auch die Klage gegen die Krankenkasse gewonnen), die AU Bescheinigung, händige ich der Krankenkasse aus, aber nicht dem Arbeitsam. (kann ein Bild hochladen wen gewünscht)
Mit Krankenscheinen von privat Versicherten kenne ich mich nicht aus, aber sie sollten durchaus die gleiche rechtliche Wirkung haben müssen wie die von der gesetzlichen KK.

Was du da von der DRV verlinkt hast bestätigt ja diese Annahme auch ...

Wir wüssten nicht, das durch eine Au Bescheinigungen, an der Krankenkasse, mein Mann Anrechnungszeiten bekommt und dadurch der EM Anspruch Verlängert wird.
Warum sollte das nicht genau so gelten für die Aufrechterhaltung der Ansprüche auf EM-Rente, es gibt doch viele die privat versichert sind aber trotzdem Renten-Ansprüche an die DRV haben ???

Zudem müssten volle 2 Jahre fehlen, um den Anspruch auf EM-Rente ganz zu verlieren, durch Krankengeld und ALGI war er ja bisher auf Jeden Fall dafür weiter versichert.
2 volle Jahre sollte es nicht mehr dauern, bis klar ist wie das aktuelle Verfahren enden wird, danach sollte man ohnehin NICHT lange warten, bis ein neuer Antrag gestellt wird ...

Männe war dann in der Schmerzklinik und mit dem Bericht haben wir direkt den nächsten Antrag auf EM-Rente gestellt, das war ca. 6 Monate nach der Klagerücknahme.
Dann MUSS die DRV ALLES neu prüfen ...und bei Bedarf auch neue Gutachten machen lassen, die Sachen / Gutachten aus dem ersten Verfahren dürfen nicht mehr verwendet werden. :icon_evil:

Werden auch die Ansprüche verlängert, gegenüber der Rentenversicherung, wen er später mal wieder in Reha gehen muss, wegen seiner Lunge?
Das kann ich dir nicht beantworten, wenn die DRV nicht mehr zuständig sein sollte, MUSS die KK das übernehmen wenn eine solche Reha nötig ist.

Hast du ein Link für mich?
Was für einen Link meinst du denn damit ???

Das Arbeitsamt lässt mein Mann in Ruhe, der Sachbearbeiter hat mir heute bestätigt das mein Mann weiter als Arbeitslos geführt wird ohne Bezüge und ich sollte mich sofort melden wen der Prozess zu Ende ist, dann musste er schauen.
Dann hat er Glück, das ändert aber NICHTS daran, dass die Meldungen der AfA an die DRV den Eindruck erwecken, dass dein Mann gesund ist .... normal meldet die AfA langfristig Kranke selber ab aus der Vermittlung, das ist NICHT Sinn der Arbeitslosmeldung (Ausnahme nach der Aussteuerung wenn noch Geld gezahlt wird).

Aber gut zu wissen das auch ein fortlaufende Au Bescheinigungen dies auch gewährleistet. Sollte mal ein anderer Sachbearbeiter kommen.
Darum geht es nicht, was ein anderer SB mal machen könnte, es geht um die Meldungen an die DRV als "aktiv Arbeitsuchend", als wäre dein Mann GESUND.

Komisch ist nur das unser Rechtsanwalt uns nicht drauf aufmerksam gemacht hat, dass die EM Ansprüche meines Mannes verlängert werden, wen er weiterhin durchgängig AU geschrieben wird.
Auch Anwälte wissen NICHT Alles, ihr habt doch bestimmt schon mal solche Renten-Informationen bekommen von der DRV, wo die Versicherungszeiten alle aufgelistet sind, die dort schon vorliegen.
Da sind bestimmt auch schon (Anrechnungs-) Zeiten dabei unter der Bezeichnung "Krank / Gesundheitsmaßnahme", das sind in der Regel AU-Zeiten die von der KK gemeldet wurden.

Als wir ihn gesagte haben, dass mein Mann wegen der Krankenversicherung bei einem befreundeten Arbeitgeber arbeiten geht, auf 451 Basis, sagte er, "aber nicht mehr als 2 Stunden am Tag sollte im Vertrag stehen, dadurch erhält er seine Rentenansprüche noch aufrecht und wurde die Klage nicht gefährden".
Das ist leider ziemlicher Unsinn, das wäre wichtig wenn er bereits eine EM-Rente bezieht und was zusätzlich arbeiten möchte, dann sollte man darauf achten, dass man weniger als 3 Stunden täglich arbeitet, 2 Stunden war früher mal als es noch die Rente wegen Erwerbs-Unfähigkeit gegeben hat.

Dein Mann bekommt aber noch keine EM-Rente, weil die DRV das noch gar nicht so sieht, dass er nicht mehr (viel) arbeiten kann, da sollte man besser GAR NICHT arbeiten, bis das endlich mal entschieden ist.

Mit laufender AU-Bescheinigung darf man eigentlich auch GAR NICHT arbeiten, entweder ist man krank oder kann arbeiten ...

Die Aussage "Rentenanspruch noch aufrecht" hat mich und meinen Mann verunsichert Naja
Vorerst hat er seinen Anspruch auf eine EM-Rente sowieso noch sicher und mit der AU-Bescheinigung bleibt das auch weiterhin so ... mein Männe war ein ganzes Jahr nur noch weiter AU geschrieben ... das hat ihm dabei auch nicht geschadet. :icon_evil:

Vorerst ist nur wichtig ob die Versicherungszeiten für den aktuellen Antrag erfüllt waren, der noch am Gericht "in Arbeit" ist.

Endeffekt macht es Sinn, sich freiwillig Kranken zu versichern und ihn weiter AU schreiben zu lassen, aber wie kann ich sicher sein, das die Krankenkasse dies Zeiten auch so übermittelt?
Das sieht man in den nachfolgenden Renten-Informationen und er sollte sich die Nachweise dazu auch selber aufbewahren (notfalls immer eine eigene Kopie machen von JEDER neuen AU), bei der gesetzlichen KK gibt es inzwischen sogar ein Extra-Formular für den Verbleib beim Patienten.

Damit kann man das bei Erfordernis sogar selber DIREKT bei der DRV (oder bei Gericht) nachweisen, falls die KK das nicht ordentlich gemeldet hat.

Krankenversichert MUSS er sowieso bleiben, das ist gesetzlich vorgeschrieben seit einigen Jahren ... das gilt auch wenn er keine AU-Bescheinigung hätte.

MfG Doppeloma
 

Nichtaufgeben

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2017
Beiträge
18
Bewertungen
2
DANKE @doppeloma für die Antwort

Dann hat er Glück, das ändert aber NICHTS daran, dass die Meldungen der AfA an die DRV den Eindruck erwecken, dass dein Mann gesund ist .... normal meldet die AfA langfristig Kranke selber ab aus der Vermittlung, das ist NICHT Sinn der Arbeitslosmeldung (Ausnahme nach der Aussteuerung wenn noch Geld gezahlt wird).
Darum geht es nicht, was ein anderer SB mal machen könnte, es geht um die Meldungen an die DRV als "aktiv Arbeitsuchend", als wäre dein Mann GESUND.
Recht hast du, aber gleichzeitig kommt doch auch die Krankmeldung vom mein Mann, das wird die Verwirren :)

Nichts desto trotz hast du recht, bei der nächsten Einladung Meldet ich mein Mann ab.

Im www.ihre-vorsorge.de Forum fragte eine Frau wie es mit Krankheitszeiten aussieht.

Sie bekam vollgende Antwort vom der DRV:

1. Voraussetzung für die Gewährung einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit ist neben dem medizinischen Voraussetzungen, dass auch u.a. die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen sind erfüllt, wenn Sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen vorweisen können. Diese Voraussetzung bleibt nur erfüllt, wenn Sie nach Beendigung des Leistungsbezuges (Krankengeld und Arbeitslosengeld), sich weiterhin laufend arbeitslos melden oder ggf. Zeiten der Arbeitsunfähigkeit erhalten können.
In Anwendung der BSG-Rechtsprechung werden Zeiten der Arbeitsunfähigkeit aber nicht unbegrenzt angerechnet. Der Rentenversicherungsträger ermittelt einen Dreijahreszeitraum, so dass dann der krankenversicherungsrechtliche Berufsschutz entfällt.
Sie sollten somit zwingend mit Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger abklären, wann der Dreijahreszeitraum beendet ist.
Darüberhinaus besteht die Möglichkeit sich arbeitslos zu melden, auch diese Möglichkeit sollten Sie mit der Agentur für Arbeit abklären.
2. Ob eine freiwillige Beitragsleistung möglich und sinnvoll ist, sollten Sie auch mit Ihrem Rentenversicherungsträger klären. Mit freiwilligen Beiträgen ist eine Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes u.a. nur möglich, sofern Sie bereits vor dem 01.01.1984 die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben und vom 01.01.1984 bis laufend jeden Monat belegt ist.
mich Irritiert die aussage,

In Anwendung der BSG-Rechtsprechung werden Zeiten der Arbeitsunfähigkeit aber nicht unbegrenzt angerechnet. Der Rentenversicherungsträger ermittelt einen Dreijahreszeitraum, so dass dann der krankenversicherungsrechtliche Berufsschutz entfällt.
was meinen die damit ?

Also komplizierter geht es nicht, habe ich festgestellt.

Danke @doppeloma
 
Oben Unten