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ARBEITSLOSENGELD: Nicht mal Geld fürs Ferienkino

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Silvia V

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#1
Hartz-Behörde streicht junger Rheinsberger Mutter die Bezüge

RHEINSBERG - Maria Sählbrandt hat es wirklich nicht leicht. Die 24-Jährige ist vor zwei Jahren aus Berlin nach Rheinsberg gezogen, damit ihre beiden Töchter (vier und sieben Jahre) ihren Vater regelmäßig sehen, der in der Nähe lebt. Von dem Mann hat sich Maria Sählbrandt zwar getrennt, aber für ihre zwei Mädchen tut sie fast alles. Deshalb hat sie auch noch keine Ausbildung geschafft. Die Kinder gingen vor.
Eine Arbeit hat Maria Sählbrandt in Rheinsberg bislang nicht gefunden. Noch schlimmer: Zwei Tage vor Ostern hat ihr das kreisliche Amt für Arbeitsmarkt mitgeteilt, dass ihr ab dem 1. April das Arbeitslosengeld gestrichen wird. Der Grund: Sie habe einen Vorstellungstermin beim Heimatverein Rheinsberger Seenkette verpasst.
Nicht mal Geld fürs Ferienkino - Märkische Allgemeine - Zeitung für das Land Brandenburg
 

Arania

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#2
Einziger Kommentar von Amtsleiter Bernd Lüdemann: „Wir haben keinen Spaß daran, kleine Kinder zu quälen
Vielleicht sollte man ihn fragen warum er dann ihre Mutter quält?
 

Bruno1st

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#3
Zitat:
Einziger Kommentar von Amtsleiter Bernd Lüdemann: „Wir haben keinen Spaß daran, kleine Kinder zu quälen
Vielleicht sollte man ihn fragen warum er dann ihre Mutter quält?
Seit wann machen Behörden irgendetwas mit Spaß ?
Denen geht es doch nur ums quälen - egal in welcher Altersklasse.
Kinder geben vielleicht nur keine Bonuspunkte auf den internen Hitlisten und sind "nur" Kollateralschäden.
 
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ExitUser

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#4
Man sollte die Begründung der ARGE für die Kürzung prüfen. Vielleicht läßt sich die Sanktion per EA anfechten. Um das zu Beurteilen fehlen aber im Moment noch zu viele Informationen.
 

Kaleika

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#5
(...)„Die Kleine war krank. Sie hat Bronchialasthma“, sagt Maria Sählbrandt. Sie hat dem Kreis die Krankenscheine zugeschickt. Doch die Behörde scheint davon unbeeindruckt zu sein.(...)
Also, wenn mit "Kreis" die Arge gemeint ist, dann hat die junge Mutter doch einen ärztlich attestierten Grund dafür geliefert, warum sie den Termin nicht wahrnehmem kann.
Die dürfen ihr das Geld nicht kürzen!

Die Frau muss sich zur Wehr setzen, selbstverständlich Widerspruch einlegen!

Kaleika
 

Linchen0307

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#6
Also, wenn mit "Kreis" die Arge gemeint ist, dann hat die junge Mutter doch einen ärztlich attestierten Grund dafür geliefert, warum sie den Termin nicht wahrnehmem kann.
Die dürfen ihr das Geld nicht kürzen!

Die Frau muss sich zur Wehr setzen, selbstverständlich Widerspruch einlegen!

Kaleika

Wie, wenn sie nicht weiß wie sie es anstellen soll.
Viele wissen nicht mal das sie im Moment noch PKH bekommen, wenn sie gegen HartzIV Folgen klagen...
 
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