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Arbeitslosengeld II und Altersvorsorge

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Stefan3

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#1
Hallo,

ich habe kein Einkommen und wohne bei meinem Vater so das mir keine Kosten für Miete und Verpflegung entstehen. Die Beiträge für die Krankenversicherung zahle ich jedoch aus eigener Tasche - von meinem Ersparnissen. Deren Höhe liegt im Augenblick noch über dem Grundfreibetrag des Arbeitslosengeldes II, aber ich werde wohl nicht umhinkommen dies mittelfristig beantragen zu müssen - als direkte Folge der Beiträge an die Krankenversicherung die mich allmählich ausbluten. :(

Nun habe ich die Krankenversicherung in den letzten Jahren allerdings nie in Anspruch genommen. Auf der anderen Seite habe ich keine Altersvorsorge. Deshalb halte ich es für wesentlich sinnvoller die mir noch verbleibende Summe bis das AG II fällig wird in meinen Lebensabend zu investieren anstatt sie auch noch der Krankenkasse hinterherzuwerfen. Ich bin nun also auf der Suche nach einer Möglichkeit ca. 1000 - 1500 Euro so anzulegen das sie als Altersvorsorge-Freibetrag anerkannt werden.

Ich verstehe nicht viel von Lebensversicherungen und der Riester-Rente, denke aber das nicht in Frage kommen weil nur die bereits eingezahlten, vglw. kleinen Beiträge geschützt sind. Ich aber möchte/muß ja eine größere Summe und diese möglichst kurzfristig irgendwo mit der Hartz-Klausel "sichern". Gibt es dazu überhaupt eine oder gar mehrere Möglichkeiten ?

Bereits an dieser Stelle herzlichen Dank für Antworten!

Stefan
 

lopo

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#2
Hallo.

Gesundheitsreform tritt am 1. April in Kraft

Die wichtigsten Regelungen im Überblick

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gilt die Versicherungspflicht bereits ab dem 1. April 2007.

http://tinyurl.com/2rqz8h

Du kannst also der Pflicht zur Krankenversicherung nicht entgehen.

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende lässt Freibeträge bzw. Absetzbeträge zu, die bei der Anrechnung Ihres Einkommens bzw. Vermögens berücksichtigt werden.

Vermögens-Grundfreibetrag

Jedem volljährigen Hilfebedürftigen und seinem Partner steht jeweils ein Grundfreibetrag von 150,-€ je vollendetem Lebensjahr zu; mindestens 3.100,-€ und maximal 9.750,-€. Jedem minderjährigen hilfebedürftigem Kind steht ein Grundfreibetrag von 3.100,-€ zu. Jeder in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Hilfebedürftigen erhält zusätzlich einen Freibetrag von pauschal 750,-€. Der Freibetrag ist für notwendige Anschaffungen vorgesehen.

Private Altersvorsorge

Zusätzlich zu dem Vermögens-Grundfreibetrag steht jedem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ein Freibetrag in Höhe von 250,-€ je vollendetem Lebensjahr für die Private Altersvorsorge zu, maximal jedoch 16.250,-€. Voraussetzung ist allerdings, dass die Verwertung der Anlage vor Eintritt in den Ruhestand vertraglich unwiderruflich ausgeschlossen ist. Auch ein Rückkauf, eine Kündigung oder eine Beleihung darf nicht möglich sein. Ein Ausschluss der Verwertung vor dem 60. Lebensjahr reicht aus.

Riester-Rente“

Einen besonderen Schutz genießt das durch das Altersvermögensgesetz geförderte Vermögen einer „Riester-Rente“. Geschützt sind neben den geförderten Beiträgen auch die daraus erzielten Erträge.

http://www.arbeitsagentur.de/nn_258...ilfen/Freibetraege/Freibetraege-Nav.html#d1.3
 

Stefan3

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#3
Hallo lopo ... Danke für deine Antwort ! Aber wie bekomme ich den nun jene überschüssige Summe die den Grundfreibetrag übersteigt möglichst auf einen Schlag in die Altersvorsorge ?

Die angeführte Riester Rente schließt sich meiner Ansicht nach aus, denn bei den "geförderten Beiträgen" dürfte es sich ja lediglich um die bereits eingezahlten handeln. In der Praxis würde das bedeuten, das ich parallel zu den Riester-Rentenbeiträgen weiterhin der Krankenkasse meine mühsam angesparten Rücklagen hinterherwerfe bevor ich ein Fall für Hartz IV werde. Um daraufhin womöglich die Beiträge für die Riester Rente nicht mehr zahlen zu können. Diese vermeintliche Lösung ist also zunächst suboptimal und geht dann nach hinten los. :(
 

Stefan3

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#5
Sicherheit mit Rendite
... per Rentenversicherung. Es gibt zwar sog. aufgeschobene Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag, aber dieser muß höher ausfallen als die Summe die mir noch zur Verfügung steht. Mit einem Einmalbeitrag unterhalb von ca. 5.000 - 10.000 Euro geben sich die Versicherungen gar nicht erst ab. Und meine absolute Schmerzgrenze liegt bei 3.000 Euro.... zu wenig ... wenn ich noch mehr auf die hohe Kante lege verabschiede ich mich von meinem finanziellen Sicherheitsnetz.:(
 
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