Arbeitslosengeld Antrag Teilzeitarbeit,was muß ich beachten beim ausfüllen im Formular um eine evtl. Kürzung zu vermeiden? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Otvi

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Guten Tag Forenmitglieder,

es geht um den Antrag Arbeitslosengeld 1
Meine Lebensgefährtin war bei Ihrem letzten Arbeitgeber über 10 Jahren als Teilzeitmitarbeiterin mit 30 Stunden die Woche angestellt.

Bei folgenden Positionen sind wir unsicher, wie wir diese zu beantworten haben.

Zu Position 2f
Ich will ohne zwingenden Grund nur noch zeitlich eingeschränkt arbeiten [Ja] [Nein]

In der Eingliederungsvereinbarung wurde auch eine Tätigkeit mit Teilzeit definiert.
Sollte ich oder muss ich sogar dies Position 2f mit Ja beantworten.


Zu Position 2g
Bei Einschränkung der Dauer, Lage und Verteilung (siehe erläuterung zum Antrag)
Wöchentliche Arbeitsstunden ohne Pausen/Wegezeiten 30 Studen / Woche

In der Erläuterung zum Antrag steht nur folgendes:
Bitte beachten Sie, dass sich die Höhe Ihres Arbeitslosengeldes bei Verminderung der wöchentlichen Stundenzahl verringern kann.

Sollte ich oder muss ich sogar diese Position 2g mit 30 Stunden / Woche beantworten

Da die Stundenanzahl ( 30 Studen / Woche ) ehemaliger Arbeitgeber und Arbeitslosengeldantrag identisch sind, wird dadurch trotzdem das Arbeitslosengeld verkürzt?
Was gibt es hier unbedingt zu beachten oder zu erwähnen um eine evtl. Kürzung zu vermeiden?

Vielen Dank fürs lesen!
 
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Seepferdchen 2010

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Guten Tag Otvi

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.
Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Arbeitslosengeld Antrag Teilzeitarbeit"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link,
hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Otvi

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Hallo Seepferdchen 2010,

danke für die Korrektur und den Hinweis.
Die Forenregeln werde ich zukünftig sehr gerne beherzigen.
Es lag mit fern unfreundlich zu sein.

Viele Grüße otvi
 

Kerstin_K

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So lanmge die Verfügbarkeit nicht weniger Stunden umfasst als zuvor gearbeitet wurde, darf das ALG I nich gekürzt werden.
 

Otvi

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So lanmge die Verfügbarkeit nicht weniger Stunden umfasst als zuvor gearbeitet wurde, darf das ALG I nich gekürzt werden.
Hallo Kerstin_K,

danke für deine Unterstützung.

Verstehe ich dich richtig wenn die Stunden gleich sind dann keine Kürzung?

Muss oder sollte überhaupt meine Lebensgefährtin auf die Positionen 2f und 2g im Antrag Stellung nehmen?

Viele Grüße otvi
 

Kerstin_K

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Verstehe ich dich richtig wenn die Stunden gleich sind dann keine Kürzung?
Genau so.

Beim Antrag für mrinr Bekannte letztes Jahr, de nur 20 Stunden gearbeitet hatte wegen Kinderbetreuung haben wir unter 2g die Gesamtstundenzahl eingetragen und in der Tabelle die Zeiten, zu denen sie arbeiten kann.
 

Otvi

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Genau so.

Beim Antrag für mrinr Bekannte letztes Jahr, de nur 20 Stunden gearbeitet hatte wegen Kinderbetreuung haben wir unter 2g die Gesamtstundenzahl eingetragen und in der Tabelle die Zeiten, zu denen sie arbeiten kann.
OK. Danke

Wenn man die Stunden nicht reduziert, muss oder sollte man überhaupt auf die Positionen 2f und 2g im Antrag Stellung nehmen?
 
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Kerstin_K

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Naja, ieviel Stunden man zuvor gearbeitet hat, geht aus der Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers hervor. Wenn man da nicht auf eine bestimmte zeitliche Verteilung angewiesen ist, kann man sich die Angaben dazu wohl sparen.

Allerdings hatten wir hier neulich einen Fall, wo jemant auch aus der Teilzeitarbeit ins ALG I ging und da ging die AfA plötzlich davon aus, das man Vollzeit zur Verfügung steht, obwohl ja auch nur ALG I aus dem Teilzeitgehalt gezahlt wurde. Also ich würde zumindet die Gesamtstundenzahl, für die man zur Verfügung steht unter 2 g eintragen.
 

Otvi

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Naja, ieviel Stunden man zuvor gearbeitet hat, geht aus der Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers hervor. Wenn man da nicht auf eine bestimmte zeitliche Verteilung angewiesen ist, kann man sich die Angaben dazu wohl sparen.

Allerdings hatten wir hier neulich einen Fall, wo jemant auch aus der Teilzeitarbeit ins ALG I ging und da ging die AfA plötzlich davon aus, das man Vollzeit zur Verfügung steht, obwohl ja auch nur ALG I aus dem Teilzeitgehalt gezahlt wurde. Also ich würde zumindet die Gesamtstundenzahl, für die man zur Verfügung steht unter 2 g eintragen.
OK, dann werde ich die gleichen Stundenazhl von 30 Stunden / Woche im Antrag angeben.
Vielen herzlichen Dank an dich Kerstin_K

Gruß otvi
 

Claudita62

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Hier muss ich mal widersprechen. Ich habe vor ALG 1 beim letzten AG nur 20 St./Woche gearbeitet und beim Antrag angegeben, dass ich für 20 St./Woche zur Verfügung stehe. Somit habe ich auch nur für 20 St.Woche AGL 1 bezogen. Das mir zustehende AGL 1 errechnete sich aber aus den letzten Bezügen von AG (insgesamt drei AG) wo ich mehr als 20 St./Woche gearbeitet hatte. Somit hätte ich Vollzeit ankreuzen sollen. Dadurch habe ich eine Kürzung von fast 600 € für den ersten Monat ALG 1 gehabt.
Das habe ich erst mit Zusendung des Bescheid gesehen und direkt Widerspruch eingelegt. Der Widerspruch wurde nicht anerkannt für den ersten Monat, da es mein Fehler war, die falsche Stundenzahl einzutragen. Es wurde ab dem 2 Monat nach Antragstellung auf Vollzeit geändert und dann stimmte auch endlich die Zahlung.
 

Otvi

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Hier muss ich mal widersprechen. Ich habe vor ALG 1 beim letzten AG nur 20 St./Woche gearbeitet und beim Antrag angegeben, dass ich für 20 St./Woche zur Verfügung stehe. Somit habe ich auch nur für 20 St.Woche AGL 1 bezogen. Das mir zustehende AGL 1 errechnete sich aber aus den letzten Bezügen von AG (insgesamt drei AG) wo ich mehr als 20 St./Woche gearbeitet hatte. Somit hätte ich Vollzeit ankreuzen sollen. Dadurch habe ich eine Kürzung von fast 600 € für den ersten Monat ALG 1 gehabt.
Das habe ich erst mit Zusendung des Bescheid gesehen und direkt Widerspruch eingelegt. Der Widerspruch wurde nicht anerkannt für den ersten Monat, da es mein Fehler war, die falsche Stundenzahl einzutragen. Es wurde ab dem 2 Monat nach Antragstellung auf Vollzeit geändert und dann stimmte auch endlich die Zahlung.

Hallo Claudita62,

das bedeutet, auch wenn meine Lebensgefährtin Zukünftig 30 Stunden (gleiche Stundenanzahl) die Woche weiterhin arbeiten möchte, sollte man bei der Position 2f mit Nein ankreuzen und bei 2g gar nicht auf die Stunden eingehen?

Zu Position 2f
Ich will ohne zwingenden Grund nur noch zeitlich eingeschränkt arbeiten [Ja] [Nein]

Zu Position 2g
Bei Einschränkung der Dauer, Lage und Verteilung (siehe erläuterung zum Antrag)
Wöchentliche Arbeitsstunden ohne Pausen/Wegezeiten Nichts (keine wöchentliche Stundenanzahl) eintragen

Danke Gruß otvi
 
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Kerstin_K

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Das was @Claudita62 schreibt, lommt nur dann zum Tragen, wenn in dem zetraum, der in die Berechnung einbezogen wird, verscheidene Stundenzahlen einfliessen. Wenn in den letzten Jahren immer nur die gleiche Stundenzahl gearbeitet wurde, speielt das keine Rolle.
 

Claudita62

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Das was @Claudita62 schreibt, lommt nur dann zum Tragen, wenn in dem zetraum, der in die Berechnung einbezogen wird, verscheidene Stundenzahlen einfliessen. Wenn in den letzten Jahren immer nur die gleiche Stundenzahl gearbeitet wurde, speielt das keine Rolle.
Stimmt genau. So war es in meinem Fall und der Sachbearbeiter hat mich darauf nicht hingewiesen. Ich bin mit ihm persönlich den Antrag bei Abgabe durchgegangen und fragte mich, wieviel Stunden ich den arbeiten möchte...wups stand ich nur noch mit 20 Std. für die Bemessungsgrundlage im System..😈
 

Otvi

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Das was @Claudita62 schreibt, lommt nur dann zum Tragen, wenn in dem zetraum, der in die Berechnung einbezogen wird, verscheidene Stundenzahlen einfliessen. Wenn in den letzten Jahren immer nur die gleiche Stundenzahl gearbeitet wurde, speielt das keine Rolle.
Guten Abend Kerstin_K & Claudita62

danke für eure Unterstützung.
Was spricht dagegen wenn ich die Position 2f mit Nein beantworte und auf 2g Stundenanzahl gar nicht eingehe.
Kann ich deshalb irgendwelchen Ärger bekommen?
Oder hat das nur Einfluss auf die Stellenvermittlung (Vollzeit)?

Bin total unsicher wie ich hier am besten vorgehe bzw. dort eintrage?
Gibt es außer der Leistungsabteilung "Bundesagentur für Arbeit" Institutionen die man Fragen kann z.B. VDK, Arbeitslosenzentrum usw?

Danke Gruß otvi
 
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Doppeloma

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Hallo Otvi,

Was spricht dagegen wenn ich die Position 2f mit Nein beantworte und auf 2g Stundenanzahl gar nicht eingehe.
Kann ich deshalb irgendwelchen Ärger bekommen?
Absolut NICHTS spricht dagegen, deine Vermittlungsbereitschaft nicht irgendwie (überflüssig) einzuschränken ... welchen Ärger befürchtest du da zu bekommen ???
Wenn du keine Einschränkungen hast dann kreuze bei 2f NEIN an, was soll daran bitte falsch sein können ?

Und 2g würde ich auch offen lassen, wenn du keine bestimmten Arbeitszeiten benötigst (z.B. nur Vormittags wegen Betreuung von Kindern), mach es dir doch nicht komplizierter als es wirklich ist.

ALGI bekommst du ohnehin nur für die letzte regelmäßige Wochen-Arbeitszeit gezahlt, weniger sollte man also (lt. Antrag) nicht arbeiten wollen.

Oder hat das nur Einfluss auf die Stellenvermittlung (Vollzeit)?
Mehr geht in der Zukunft immer, wenn sich die richtige Stelle dafür findet, ob du dazu bereit bist kannst du selbst entscheiden.

Du scheinst noch der Hoffnung zu erliegen, dass man dich ernsthaft in eine neue Tätigkeit vermitteln wird (was ja auch Aufgabe der AfA wäre), du wirst aber real nur eine neue Stelle finden wenn du dich intensiv selber darum kümmerst ...
Es sei denn du hast eine sehr seltene und / oder sehr begehrte Ausbildung ... und die umliegenden AG warten nur darauf dich einstellen zu dürfen. :icon_kinn:

Dann hättest du aber sicher schon längst wieder Arbeit gefunden.

Bin total unsicher wie ich hier am besten vorgehe bzw. dort eintrage?
Gibt es außer der Leistungsabteilung "Bundesagentur für Arbeit" Institutionen die man Fragen kann z.B. VDK, Arbeitslosenzentrum usw?
Diese Eintragungen im Antrag dienen nur der ersten Orientierung, was bitte verunsichert dich daran so ???
Wo du nachfragen (oder auch nachlesen) kannst hast du doch schon herausgefunden, das ELO-Forum ist ein riesiges "Arbeitslosen-Zentrum" mit langjähriger Erfahrung. :icon_daumen:
Die AfA-Leistungsabteilung ist dafür da, dein ALGI zu berechnen und zu bewilligen ...
Die berechnen natürlich auch gerne etwas sparsamer wenn du deine bisherige Arbeitszeit nicht mehr zur Verfügung stellen möchtest, das wurde dir ja bereits geschrieben.

Den VDK kannst du vergessen im Bezug auf die Beratung von Arbeitslosen, das ist nicht deren Sachgebiet, davon haben die meist keine Ahnung (Ausnahmen mag es geben aber mir sind noch keine begegnet). :icon_evil:
Die zeitlichen Angaben (zur Verteilung der Arbeitszeit) interessieren die Leistungs-Abteilung gar nicht, das brauchen die Vermittler.
Es kann ja Gründe geben (Kinder / Pflegefall zu Hause usw.), dass du dort Angaben machen musst, damit dir nur zumutbare Vermittlungs-Vorschläge gemacht werden.

Hast du dich damit schon mal befasst, was im SGB III / ALGI allgemein zumutbar ist bei der Arbeitsvermittlung ?


Wenn du selbst eine Stelle findest, die dich interessiert bleibt es trotzdem deine Angelegenheit, ob du dort Vollzeit oder Teilzeit arbeiten wirst und vielleicht sogar zunächst mit weniger Einkommen als bisher zufrieden bist ... ab einer Wochen-Arbeitszeit von 15 Stunden (und mehr) bist du für die AfA nicht mehr arbeitslos und das ALGI wird eingestellt.

Die AfA darf das aber NICHT verlangen und hat sich nach § 140 SGB III zu richten wenn sie dir Vermittlungs-Vorschläge macht.
Solche Anträge sollen immer alle möglichen Konstellationen abdecken, was persönlich nicht zutrifft kann man auch offen lassen ... geht es dabei um sehr wichtige Informationen für die AfA, dann wird man schon nachfragen.

MfG Doppeloma
 

Otvi

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Hallo Otvi,



Absolut NICHTS spricht dagegen, deine Vermittlungsbereitschaft nicht irgendwie (überflüssig) einzuschränken ... welchen Ärger befürchtest du da zu bekommen ???
Wenn du keine Einschränkungen hast dann kreuze bei 2f NEIN an, was soll daran bitte falsch sein können ?

Und 2g würde ich auch offen lassen, wenn du keine bestimmten Arbeitszeiten benötigst (z.B. nur Vormittags wegen Betreuung von Kindern), mach es dir doch nicht komplizierter als es wirklich ist.

ALGI bekommst du ohnehin nur für die letzte regelmäßige Wochen-Arbeitszeit gezahlt, weniger sollte man also (lt. Antrag) nicht arbeiten wollen.



Mehr geht in der Zukunft immer, wenn sich die richtige Stelle dafür findet, ob du dazu bereit bist kannst du selbst entscheiden.

Du scheinst noch der Hoffnung zu erliegen, dass man dich ernsthaft in eine neue Tätigkeit vermitteln wird (was ja auch Aufgabe der AfA wäre), du wirst aber real nur eine neue Stelle finden wenn du dich intensiv selber darum kümmerst ...
Es sei denn du hast eine sehr seltene und / oder sehr begehrte Ausbildung ... und die umliegenden AG warten nur darauf dich einstellen zu dürfen. :icon_kinn:

Dann hättest du aber sicher schon längst wieder Arbeit gefunden.



Diese Eintragungen im Antrag dienen nur der ersten Orientierung, was bitte verunsichert dich daran so ???
Wo du nachfragen (oder auch nachlesen) kannst hast du doch schon herausgefunden, das ELO-Forum ist ein riesiges "Arbeitslosen-Zentrum" mit langjähriger Erfahrung. :icon_daumen:
Die AfA-Leistungsabteilung ist dafür da, dein ALGI zu berechnen und zu bewilligen ...
Die berechnen natürlich auch gerne etwas sparsamer wenn du deine bisherige Arbeitszeit nicht mehr zur Verfügung stellen möchtest, das wurde dir ja bereits geschrieben.

Den VDK kannst du vergessen im Bezug auf die Beratung von Arbeitslosen, das ist nicht deren Sachgebiet, davon haben die meist keine Ahnung (Ausnahmen mag es geben aber mir sind noch keine begegnet). :icon_evil:
Die zeitlichen Angaben (zur Verteilung der Arbeitszeit) interessieren die Leistungs-Abteilung gar nicht, das brauchen die Vermittler.
Es kann ja Gründe geben (Kinder / Pflegefall zu Hause usw.), dass du dort Angaben machen musst, damit dir nur zumutbare Vermittlungs-Vorschläge gemacht werden.

Hast du dich damit schon mal befasst, was im SGB III / ALGI allgemein zumutbar ist bei der Arbeitsvermittlung ?


Wenn du selbst eine Stelle findest, die dich interessiert bleibt es trotzdem deine Angelegenheit, ob du dort Vollzeit oder Teilzeit arbeiten wirst und vielleicht sogar zunächst mit weniger Einkommen als bisher zufrieden bist ... ab einer Wochen-Arbeitszeit von 15 Stunden (und mehr) bist du für die AfA nicht mehr arbeitslos und das ALGI wird eingestellt.

Die AfA darf das aber NICHT verlangen und hat sich nach § 140 SGB III zu richten wenn sie dir Vermittlungs-Vorschläge macht.
Solche Anträge sollen immer alle möglichen Konstellationen abdecken, was persönlich nicht zutrifft kann man auch offen lassen ... geht es dabei um sehr wichtige Informationen für die AfA, dann wird man schon nachfragen.

MfG Doppeloma

Guten Tag Doppeloma,

vielen herzlichen Dank für deine ausführliche und beruhigende Unterstützung.

OK, dann werden wir die Position 2f mit Nein beantworten und bei 2g nichts eintragen.

Danke für den Hinweis zu § 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen.

Bedanke mich recht herzlich an alle die uns dabei bisher Unterstützt haben.

Euch allen eine gute Zeit!

Viele Grüße otvi
 
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