Arbeitslosengeld Ablehung, bitte um Hilfe

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Kowalski

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hallo,

vieleicht kann wer helfen dem es ähnlich ging, also mein Problem ist folgendes: ich arbeite immer mal wieder befristet, und nun hat sich in den 3 Jahren 2003, 2004, 2005 wieder mal eine kommplettes Jahr zusammengestoppelt. Im Januar 2005 meldete ich mich beim A-Amt arbeitslos und die teilten mir mit das ich noch 25 Tage dieses Jahr zusammen bekommen muss (2005)noch zusammen bekommen muss um AL-Geld zu beziehen zu können.
Also bekam ich ALGII.

Soweit sogut,Im Juli 2005 konnte ich nochmals 1,5 Monate arbeiten (befristet) für den halben August bekam ich ALGII Sowie auch Für September. Auf meine Anfrage hin beim A-Amt ob ich mein Anspruch geltend machen kann auf ALG bekam ich zur Antwort das ich in den letzten 3Jahren (also 1,5 Monate Juli und halber August) meine Tage zusammen hab und Anspruch auf 180 Tage ALG hab.

Dise Antwort erhielt ich im Oktober, ab 1. November konnte ich wieder befristet wo arbeiten, was ich auch meldete, und nun kommt der Hammer Am 2.1.06 stellte ich meinen ALG Antrag und der wurde abgelehnt mit der begründung: ich habe nicht in der Rahmenfrist von 3 Jahren vor dem 1.1.06 nicht mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden.

Da verstehe ich nichts mehr und dabei hab ich am 10. Oktober schriftlich vom A-Amt bestädigt erhalten das mir 180 Tage zustehen.

Hätte ich vieleicht den Job im November Dezember nicht annehmen sollen und mich Arbeitslos melden sollen?ich bin der Meinung das mir das ALG zusteht

Wie seht Ihr das?

Danke im voraus

MfG
Kow
 
E

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Gast
Das Problem wird sein womöglich, dass die Rahenfrist immer zurück gilt ab der Meldung und da fallen dann Beschäftigungszeiten hinten raus.

Wie man sieht, wird man in diesem Land auch noch bestraft dafür, dass man befristet arbeitet.

Vielleicht gibt es aber Sonderegelungen für befrsitete Beschäftigungen oder Saisonarbeit, die nicht berücksichtigt worden sind?
Da weiß ich leider im Moment auch nicht so bescheid. Vieleicht weiß jemand anderes darüber bescheid ?

Aber ich habe das hier gefunden :
https://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/03/index.php?norm_ID=03143 00

Sozialgesetzbuch Drittes Buch
Arbeitsförderung
In der Fassung des Gesetzes zur Intensivierung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und damit zusammenhängender Steuerhinterziehung vom 23. Juli 2004 (BGBl. I S. 1842)

§ 143
Ruhen des Anspruchs bei Arbeitsentgelt und Urlaubsabgeltung
(1) Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht während der Zeit, für die der Arbeitslose Arbeitsentgelt erhält oder zu beanspruchen hat.

Also demnach hast du eigentlich noch von vorher "ruhenden" Anspruch auf ALG 1, wenn du vorher schon mal die Anwartsschaftszeit erfüllt hattest innerhalb der 2 Jahre, wenn ich das richtig sehe. :mrgreen:
 

Kowalski

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Danke euch beiden erst mal, werde ich machen bzw. bin eben dabei den Widerspruch zu Schreiben,

Habt Ihr vieleich noch einen Tip, um die Sache zu beschleunigendenn ich hab im Dezember mein letztes Geld bekommen und werde es keine 2 Monate mehr mehr ohne durchhalten .

MfG

Kow.
 

Martin Behrsing

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Die zweijährige Regelrahmenfrist endet an dem Tag zwei Jahre vor der Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen für den Anspruch auf Alg mit gleichem Tages- und Monatsdatum.

Praxis-Beispiel
Eintritt von Arbeitslosigkeit, persönliche Arbeitslosmeldung am 1. Dezember 2006.
Regelrahmenfrist vom 30. November 2006 bis 1. Dezember 2004.

Rz. 8

Hat der Arbeitslose bereits einmal die Voraussetzungen für den Anspruch auf Alg erfüllt, bildet dieser Tag den letzten Tag der Rahmenfrist, wenn sich dadurch die Regelrahmenfrist verkürzt. Nach dem Wortlaut des Abs. 2 ist zwar nur die Erfüllung der Anwartschaftszeit für die Begrenzung der Rahmenfrist erforderlich. Da die Rahmenfrist aber an die vorangegangene Rahmenfrist anstößt und auch diese voraussetzte, dass die neben der Anwartschaftszeit geforderten Anspruchsvoraussetzungen vorlagen, entstand mit der Erfüllung der Anwartschaftszeit auch ein Anspruch auf Alg.

Rz. 9

Die Regelung gewährleistet einerseits, dass keine Versicherungspflichtzeit mehrmals zur Erfüllung der Anwartschaftszeit dienen kann. Andererseits garantiert sie, dass gebildete Rahmenfristen nach § 124 unbeachtlich bleiben, wenn die Anwartschaftszeit darin nicht erfüllt worden ist.

Praxis-Beispiel
1. Anspruch auf Alg entsteht am 1. September 2006.

Bezug von Alg (1 Monat) und nachfolgende versicherungspflichtige Beschäftigung bis 10. November 2006.

Erneuter Eintritt von Arbeitslosigkeit und persönliche Arbeitslosmeldung am 11. November.

Die Rahmenfrist endet am 1. September 2006. Die vorherige Rahmenfrist ging diesem Datum unmittelbar voraus.

2. Anspruch auf Alg entsteht am 15. Juli 2005.

Bezug von Alg (1 Monat) und nachfolgende versicherungspflichtige Beschäftigung (6 Monate).

Erneuter Eintritt von Arbeitslosigkeit und persönliche Arbeitslosmeldung am 15. Februar 2006.

Die Rahmenfrist endet am 15. Juli 2005. Die Anwartschaftszeit ist nicht erfüllt (Wiederbewilligung von Alg).

Weitere versicherungspflichtige Beschäftigung (1 Jahr).

Erneuter Eintritt von Arbeitslosigkeit und persönliche Arbeitslosmeldung am 15. März 2007.

Die Rahmenfrist reicht bis zum 15. Juli 2005 zurück. Nunmehr ist die Anwartschaftszeit erfüllt.
Sauer in Haufe SGB III § 124 SGB III (Rahmenfrist)
 

Martin Behrsing

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jetzt erstmal ALG2 beantragen. Damit wieder Geld fließt. Nimm den Ablehnungsbescheid mit. Dies muss ja sofort gewährt werden. Dann Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegen.
 
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