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Arbeitslosengeld 2 als Zivil?

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Massouv

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Hallo,

brauche ne Antwort für jemanden:

Er macht Zivbildienst und ist zuhause ausgezogen in einer eigenen Wohnung!
Er erhält auch kein Kindergeld mehr weil zuviel im Monat verdient wegen Zivil!

Hat er Anspruch auf Arbeitslosengeld 2?

Danke!
 

Arco

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Massouv schrieb:
Hallo,

brauche ne Antwort für jemanden:

Er macht Zivbildienst und ist zuhause ausgezogen in einer eigenen Wohnung!
Er erhält auch kein Kindergeld mehr weil zuviel im Monat verdient wegen Zivil!

Hat er Anspruch auf Arbeitslosengeld 2?

Danke!
Ich würde sagen - Nein - habe in dem untenstehenden Link jedenfalls nichts Gegenteiliges gefunden .....

http://www.zivildienst.de/cln_029/lang_de/nn_151274/Navigation/DasBAZ/DasBAZ__node.html__nnn=true

http://www.zivildienst.de/cln_029/lang_de/nn_151008/Navigation/DienstLeisten/DienstLeisten__node.html__nnn=true

.......... aber er sollte bei den zuständigen Stellen mal nachfragen - es können Anträge wegen Kostenübernahme z.B. Mietkosten etc. gestellt werden ...... also - nachhaken :kinn:
 

Quirie

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Leistungsberechtigt

Leistungen nach dem SGB II erhalten Personen, die

1. das 15. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
2. erwerbsfähig sind,
3. dem Arbeitsmarkt mindestens 3 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen können,
4. hilfebedürftig sind und
5. ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben (erwerbsfähige Hilfebedürftige).

Leistungen erhalten auch Personen, die mit erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft leben.

Leistungen nach dem SGB II erhalten Personen nicht, obwohl sie die o.g. Voraussetzungen erfüllen, wenn sie

1. länger als sechs Monate in einer (voll-)stationären Einrichtung untergebracht sind oder
2. Altersrente nach dem SGB VI beziehen oder
3. nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder nach dem §§ 60 - 62 SGB III förderfähige Auszubildende

Hilfebedürftigkeit wird auch angenommen bei Erwerbstätigen, die aufgrund ihres geringen Erwerbseinkommens ohne zusätzliche Sozialleistungen nicht existieren könnten (Working Poor), oder bei Arbeitslosengeldempfängern mit besonders geringem ALG I, so genannte "Aufstocker". Im September 2005 gab es bereits ca. 900.000 erwerbstätige ALG II-Bezieher, insofern übernimmt ergänzendes ALG II bereits heute faktisch die Funktion eines gesetzlichen bundesweiten Mindestlohnes. Die Zahl der erwerbstätigen Aufstocker ist weiterhin stark steigend, da Möglichkeiten zum Nebenverdienst und die Vermögensanrechnung im SGB II großzügiger gestaltet sind, als in der früheren Sozialhilfe.
Ab und an mal selbst bei WIKI suchen ist gar nicht so schlecht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II
 

Arco

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@ hi Quirie ....

ich stehe auf dem Schlauch :kinn:

.... hat er jetzt nach deiner Meinung Anspruch auf Alg2 oder nicht ? ?

und ja/nein - warum ? ?
 

Quirie

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Leistungsberechtigt

Leistungen nach dem SGB II erhalten Personen, die

1. das 15. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
2. erwerbsfähig sind,
3. dem Arbeitsmarkt mindestens 3 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen können,
4. hilfebedürftig sind und
5. ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben (erwerbsfähige Hilfebedürftige).


:hug: :hug: :hug:
 

Arco

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@ Quirie :hug:

.... wenn ich deine Antwort richtig verstanden habe, könnte dann also auch ein Wehrpflichtiger Alg2 beziehen wenn er mehr als 3 Stunden am Tag dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht :kinn: :kinn: :kinn:

:pfeiff: :pfeiff: oder stehe ich immer noch auf dem Schlauch :shock:
 

Massouv

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aber er kann doch wegen niedrigem Einkommen das Arbeitslosengeld 2 zur aufstockung beantragen?!
 

Arco

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Massouv schrieb:
aber er kann doch wegen niedrigem Einkommen das Arbeitslosengeld 2 zur aufstockung beantragen?!
..... selbstverständlich kann er einen Antrag stellen, meine Meinung ist da in Verbindung Wehrdienst/Zivildienst gegenteilig - aber ich kann mich selbstverständlich vollkommen irren, deswegen würde ich mich bei der zuständigen Stelle mal informieren und hier mal das Ergebnis mitteilen .....
 

Quirie

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Arco schrieb:
@ Quirie :hug:

.... wenn ich deine Antwort richtig verstanden habe, könnte dann also auch ein Wehrpflichtiger Alg2 beziehen wenn er mehr als 3 Stunden am Tag dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht :kinn: :kinn: :kinn:

:pfeiff: :pfeiff: oder stehe ich immer noch auf dem Schlauch :shock:
Das wird wohl nichts, denn er ist ja beispielsweise ortsgebunden.
 

Arco

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tschuldigung Quirie :kinn: - aber der Zivi doch auch :pfeiff: :pfeiff:

(wir drehen uns im Kreis - oder ? ?)
 

Quirie

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Eben. Als Zivi, das mein ich doch.

Denn er könnte eine Arbeitsstelle in einer anderen Stadt nicht annehmen. Er steht dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.

:mrgreen:
 

Arco

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@ Quirie :daumen: :daumen:

.... das hätten wir uns beide aber auch leichter machen können ;) ;) :mrgreen: :mrgreen:

.... das nächste Mal müssen wir BEIDE mal wieder deutlicher unsere Meinung schreiben - gellllll ;) :mrgreen: :lol:
 
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Mal bei Google nachschauen in den Wohngeldtabellen, ob er Anspruch auf Wohngeld hat.
 

michaelulbricht

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daneben !!!

Hallo

In den Hinweisen zu § 9 SGB II steht aber auch, dass, wenn die vorrangigen Leistungen nach dem Wehrsoldgesetz,Zivildienstgesetz oder Unterhaltssicherungsgesetz nicht ausreichen, ggfs. aufstockende Leistungen nach dem SGB II zu erbringen sind (Pkt.1.4 bzw. 9.40).

Damit gibt der Bund doch zu erkennen, dass dieser Personenkreise durchaus Ansprüche haben können,weil er erkannt hat,dass ein Ausschlusstatbestand für diesen Personenkreis nicht im Gesetz steht.

Ihr müßt euch mal davon lösen das Leistungen nach dem SGB II etwas mit arbeitslosengeld zu tun haben.
Die 3 Stunden heißen nicht das Mann täglich 3 Stunden zur verfügung stehen muß , sondern das ein mögliches tägliches Arbeitspensum von 3 Stunden die voraussetzung ist um Leistungen zu beziehen.

Warum bekommen denn Selbständige Leistungen nach dem SGB II ?
Warum bekommen wohl Leute die im Erziehungsurlaub sind Leistungen nach dem SGB II ?

Es lohnt auch mal in andere Foren zu schauen

Michael
 

Arco

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@ michaelulbricht

ich hatte diese Ausführungen nicht expleziet vor Augen, hatte das aber mit meiner Bemerkung " .......... aber er sollte bei den zuständigen Stellen mal nachfragen - es können Anträge wegen Kostenübernahme z.B. Mietkosten etc. gestellt werden ...... also - nachhaken " gemeint .....

Vielen Dank für deine Anmerkung, untenstehend mal den vollständigen Text für alle Anderen zum Nachlesen ....


1.4 Leistungen von anderen Stellen
(1) Der Lebensunterhalt der Grundwehr- und Zivildienstleistenden
und ihrer Familienangehörigen (hierzu zählen als
Partner der Ehepartner und der eingetragene Lebenspartner;
nicht der Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft) ist
grundsätzlich durch die Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz,
Wehrsoldgesetz und Zivildienstgesetz sichergestellt.
Diese Leistungen werden im Voraus gezahlt. In
laufenden Leistungsfällen ist deshalb die Zahlung an die Bedarfsgemeinschaft
mit Beginn des Dienstes einzustellen.
Lebt der Dienstleistende in eheähnlicher Gemeinschaft sind
die auf die Partnerin entfallenden Leistungen (anteilige Kosten
der Unterkunft, Regelleistung und ggf. Mehrbedarfe) weiter zu
zahlen.
(2) Reichen die vorrangigen Leistungen im Einzelfall nicht zur
Sicherung des Lebensunterhalts aus (weil beispielsweise die
Kosten der Unterkunft nicht vollständig im Rahmen der Mietbeihilfe
übernommen werden), sind ggf. aufstockende Leistungen
nach dem SGB II zu erbringen.

(9.40)
Stimmt, man sollte auch mal bei anderen Foren durchguggen :daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Ach, ich denke jetzt werden die eäG gleich behandelt?
:shock:
Die Träger der Hilfen legen doch auch sonst so großen Wert auf Gleichbehandlung. :dampf:

Fällt mir nur mal so am Rande auf. :pfeiff:
 

Arco

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:daumen: :daumen: @ Barney

haste Recht, ist mir auch gerade durch deinen Hinweis aufgefallen - wenn die das nicht noch ändern, dann wäre es ein weiterer Baustein einer Klage in dieser Richtung gegen das neue Optigesetz etc....

Man sollte doch noch viel mehr in diesen Texten lesen ....
 

michaelulbricht

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Gleich ??

Es ist doch so:

Wenn der Staat an jemanden Geld auszahlen soll ist eine eheähnliche Gemeinschaft nichts wert.
Siehe Unterhaltssicherunggesetz , Rente usw.

Wenn der Staat aber Geld anrechnen kann ist eine eheähnliche Gemeinschaft mit einer Ehe und ihren Untehaltspflichten gleichzusetzen.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf.

Michael
 
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