Arbeitslose - manchmal nachlässig, aber selten faul (1 Betrachter)

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Richardsch

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Berlin. Der Ton fiel scharf aus. „Vorrang für die Anständigen, gegen Abzocke und Selbstbedienung im Sozialstaat“, war der Titel der Broschüre, mit der Wolfgang Clement im Herbst 2005 als Bundesarbeitsminister für Wirbel sorgte. Gut 288 000 Langzeitarbeitslose hatte der SPD-Mann damals ausgemacht, die zu Unrecht staatliche Leistungen bezögen.

pnp.de

Hier dürft ihr euch noch ein wenig ärgern :) Die passende Broschüre dazu.

https://www.harald-thome.de/media/f...are/Clement/Sozialmissbrauch_Bericht_BMWA.pdf
 

ofra

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"arbeitsunwilligkeit ist kein massenphänomen" - das haben wir doch schon immer gewusst!

sind jene, die zu tausenden bei nokia, benq, siemens, telekom, WestLB
- und wie sie alle heißen - alle arbeitsunwillig, wenn sie entlassen werden??

fordern statt fördern - und das bis zum eintritt des zu frühen todes??

:icon_neutral:
 

Georgia

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Wer glaubt, Besuch von den Prüfern nur zu den Behördenkernzeiten fürchten zu
müssen, täuscht sich. Außendienstmitarbeiter erscheinen auch am Samstag früh,
um sich zu vergewissern, ob eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt. Sie kommen
auch spät abends in die Pizzeria, ob der arbeitslos gemeldete Pizzabäcker nicht
doch schwarz dazu verdient. Sie ermitteln vor Ort und arbeiten dabei mit starken
Partnern zusammen: Zoll, Gewerkschaften, Kammern, Krankenkassen, Bundesamt
für Finanzen.
Man fühlt sich zurück versetzt ins Propaganda Ministerium der ehemaligen DDR. Der schwarze Kanal, Eduard Schnitzler :icon_kotz2:

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement gibt eine klare Linie vor: „Wer Arbeitslosengeld
II beantragt, muss dies selbstverständlich nach bestem Wissen
und Gewissen mit korrekten Angaben tun. Leistungsmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt.
Aber sicher doch, ein klare Linie, in Anbetracht, daß hochkarätige Wirtschaftsverbrecher wie Puff Hartz mit einem Bundesverdienstkreuz nach Hause gehen. :icon_twisted:
 

Mario Nette

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Auch die CSU sieht keine Notwendigkeit für Änderungen. „In anderen Bundesländern sollte aber ähnlich genau hingeschaut werden wie in Bayern“, erklärt CSU-Arbeitsmarktexperte Max Straubinger.
Klar, klar: Die Bayern machen natürlich wie immer alles richtig. "Richtig" bedeutet: Hohe Sanktionsrate.

Mario Nette
 
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