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„Arbeitslose finanzieren Jobs bei Wohlfahrtsverbänden"

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#1
Ein-Euro- Jobs
„Arbeitslose finanzieren Jobs bei Wohlfahrtsverbänden"

08.08.2009, Jörg Jung

Die Zeiten, in denen Kommunen und Wohlfahrtsverbände über ein Heer von Ein-Euro-Jobbern verfügen konnten, neigen sich dem Ende.
Ob DGB, Arbeitsagentur oder Bundesrechnungshof: Berge von Studien belegen eindeutig: Ein-Euro-Jobs vernichten reguläre Arbeitsplätze und tragen nicht dazu bei, Menschen wieder in normale Beschäftigung zu bringen.
Die Arge in Hagen, die in Hochzeiten tausende von Euro-Jobbern in Fabriken arbeiten ließ, räumt heute selbstkritisch ein, dass dadurch „praktisch niemand" wieder zu einem richtigen Job kam.
Anders dagegen die Verantwortlichen im Märkischen Kreis: Unbeeindruckt von Studien und Untersuchungen hält Arge-Chef Volker Riecke weiter seine schützende Hand über die laufenden Projekte der Wohlfahrtsverbände. Erst vor wenigen Tagen bezeichnete er die aktuell im Kreis eingesetzte Zahl von 1511 Euro-Jobbern als „Mindestmaß".
„Arbeitslose finanzieren Jobs bei Wohlfahrtsverbänden" - Städte - WR - DerWesten

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