Arbeitslos benötigte dringend Hilfe

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Slyzer

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Hallo community,

bin neu hier und hoffe das ich im richtigen Bereich Poste.

Entschuldigt bitte das ich nicht so viele Infos preisgebe, da man nie weiß wer mitliest.

Ich bin ab nächstes Jahr Arbeitslos, habe mich nach Bekanntgabe der Kündigung, beim JC Arbeitslos gemeldet.

und bin einfach nur schockiert, was da mit den Leuten gemacht wird....

in den letzten 3 Wochen sind 6 Schreiben + mehrere Emails eingeflogen mit Vermittlungsvorschlägen, auf die ich bis zum XX Antworten soll, natürlich alles von Zuhältervereinen... einige haben keine Rechtsbelehrung und manche sind mit, wo was von Sperrzeiten erzählt wird.

Bis jetzt habe ich auf kein Schreiben geantwortet, müsste jedoch in den nächsten Wochen erfolgen.

So nun zu meinen Fragen hab hier im Forum den Anto ZAF Thread gefunden mit einem Muster Bewerbungsschreiben.

Kann man das Schreiben einfach so rausschicken? Ist es rechtens, wen ich mein Arbeitszeugnis erst beim Bewerbungsgesprech vorzeige?

Hab im letzten Jahr ca 40.000 Brutto verdient SK1, keine Kinder,
Monatsdurchschnittt 3.333 brutto laut ALG Rechner 1.200€

Wann wird mir mitgeteilt, wie viel das ALG 1 beträgt?

Nach dem was ich so gelesen habe, betragen die ZAF_Gehälter zwischen 800-1000€, einige Leiharbeiter in meiner alten Firma bestätigten dies ebenfalls. Wir hatten auch ein paar Ausnahmen, welche zwischen 1.400 - 2.000 Netto raus hatten.


Gelesen habe ich das man in den ersten 3 Monaten beim Bezug von Alg 1 keine Jobs annehmen muss, welche 20% unter dem Alg liegen ab 3-6 Monaten 30%. Hinzu kommen die Anfahrtskosten.

Sprich

1-3 Monat Jobs unter 960€ + Fahrtkosten
4-6 Monat Jobs unter 840€ + Fahrtkosten

Wie werden die Fahrkosten Berechnet?
Pauschal oder nach meinen tatsächlichen Kosten?
Die Stellen liegen zwischen 30-60 Km entfernt. Mein Wagen schluckt ca 12l auf 100KM. (Da meine Ex Firma im Nachbarort lag habe ich nicht auf Verbrauch geachtet)

Wie sieht es aus beim Bahnfahren? (Tageskarte, Wochenkarte, Monatskarte) Solange man keinen Festvertrag besitzt bringt mir eine Monats/ Jahreskarte nichts, da man genau so schnell wieder entlassen sein kann.
(Müssen ZAF die Fahrtkosten übernehmen? Hab da verschiedene Aussagen gehört)

Da ich persönlich keine Lust habe zu 1000x Vorstellungsgesprächen zu fahren in dem Wissen, dass die sowieso nichts Zahlen. Würde ich am liebsten vorneweg die Gehaltsfrage klären ( natürlich alles Schriftlich) so könnte ich das Schreiben einfach bei dem Bogen vom JC beifügen und Ankreuzen, dass ich die Stelle nicht genommen haben, weil der Lohn niedriger + Aufwandskosten zu hoch sind als mein ALG. (den § weiß ich jetzt nicht auswendig)

Könnte mir da jemand einen Tipp geben, wie man das am besten anstellt? Oder muss ich mich Bewerben und das dann alles Vorort klären?

Find es einfach nur lächerlich, das Qualifizierte Fachkräfte für Low Arbeiten sollen ... daher würde ich mich gerne weiter Bilden (Techniker, würde mich dann während der Schulzeit bei Firmen bewerben), jedoch fangen die Schulen etc erst im September nächstes Jahres an, daher müssten ich ca 6 Monate überbrücken... nur was nützt es mir für 6 Monate einen gut bezahlten Job zu finden (insofern man einen findet), welchen ich dann ggf wieder Kündigen muss, bzw ein ZAF Job, wo ich kein Geld zum sparen über habe und noch Schulden aufnehmen muss


Gruß
 

Thillie82

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1. E-Mail Adresse löschen lassen.

2. Nicht 20% unter dem ALG, sondern unter dem zur Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt, sprich, dein durschnittliches Bruttogehalt.

3. Kurzbewerbung mit Anschreiben aus genannten Thread ohne Tel. & E-Mail + Lebenslauf.

4. Wenn VG, dann Gehaltsvorschlag bestätigen lassen und bei der AfA die Ablehnung auf Para 140 Abs.3 SGB3 beziehen, sofern unter Punkt 2 geschriebenes zutrifft.

5. Bewerbungskostenerstattung einreichen, aber vorher beantragen.

Sorry für die kurze Antwort, aber ich schreib gerade vom Handy :)
Das wichtigste hab ich dir aber schon aufgeschrieben und es melden sich ja noch andere.
 

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Hallo

als erstes deine E-Mail und Telefonnummer löschen lassen.
Diese sind Daten die das Jokecenter nicht benötigt.
Wenn du eine Fritzbox hast kannst du diese nummer als Anrufsperre einrichten.
Ebenso alle ZAF

Zu den ZAF
Als Bewerbung nur schriftlich mit normalem Briefkopf kurzen Satz dazu und nur Lebenslauf als ANlage
Wieder ohne MAil und Telefonnummer, du bist nicht zur Angabe verpflichtet

alles in einen normalen Umschlag und weg damit.
Wenn die wa swollen sollen die eben schreiben.

Gruß Uwe
 
R

Rounddancer

Gast
.

und bin einfach nur schockiert, was da mit den Leuten gemacht wird....

warum? Jetzt brennst Du noch, und Arbeitgeber wolleen Leute, die noch in Arbeit sind, nicht kaltgewordene Ladenhüter.
Drum wird alles versucht, Dich schnellstens wieder in Arbeit zu bekommen.
Zaubern kann das Amt nicht,- drum bieten sie Dir halt an, was gerade da ist.
Kann man das Schreiben einfach so rausschicken? Ist es rechtens, wen ich mein Arbeitszeugnis erst beim Bewerbungsgesprech vorzeige?

Die meisten Firmen Firmen sind froh, erstmal nur Kurzbewerbungen zu kriegen, besonders von Bewerbern, die nicht zur Stelle passen (was sie von den vom AfA geschickten Bewerbern zu oft gewohnt ist.),- also Anschreiben, Lebenslauf, evtl. Dritte Seite,- weil da macht das Zurückschicken nicht so viel Arbeit. Im nschreiben kann man ja einen Satz dafür verwenden, zuzusichern, daß man weitere Unterlagen auf Wunsch nachreiche, bzw. zum Vorstellungsgespräch mitbringe.

Wann wird mir mitgeteilt, wie viel das ALG 1 beträgt?

Alg-I ist für Menschen ohne Kinder unter 18 bei 60 Prozent, für Menschen mit Kindern unter 18 bei 65 Prozent vom Nettogehalt,-
wobei, wenn mensch kein Kirchensteuerzahler ist, trotzdem Kirchensteuer abgezogen wird (damit die, die nicht in einer der drei Staatskirchen sind, keinen Vorteil dadurch haben). Keine Sorge, dieses Geld kriegen die Kirchen nicht, das kassiert der Staat.

Gelesen habe ich das man in den ersten 3 Monaten beim Bezug von Alg 1 keine Jobs annehmen muss, welche 20% unter dem Alg liegen ab 3-6 Monaten 30%. Hinzu kommen die Anfahrtskosten.
Berechnungsbasis der 20, bzw. 30 Prozent Abschlag ist NICHT das Alg I, sondern das vorherige, durchschnittliche Bruttogehalt.
Wie werden die Fahrkosten Berechnet?
Pauschal oder nach meinen tatsächlichen Kosten?
Öffis Fahrkarte 2.Klasse, reale Kosten

Die Stellen liegen zwischen 30-60 Km entfernt. Mein Wagen schluckt ca 12l auf 100KM. (Da meine Ex Firma im Nachbarort lag habe ich nicht auf Verbrauch geachtet)
20 cent pro Entfernungskilometer kürzeste Strecke.

(Müssen ZAF die Fahrtkosten übernehmen? Hab da verschiedene Aussagen gehört)
Fahrtkosten zur Niederlassung der ZAF nein, weil das ist Sache des Mitarbeiters. Es sei denn, es ist anders vereinbart.

Fahrtkosten von ZAF zum Einsatzort und zurück in ZAF-Niederlassung ist eigentlich das "Bier" der ZAF.

Aber auch das kann ausgehandelt werden.


Find es einfach nur lächerlich, das Qualifizierte Fachkräfte für Low Arbeiten sollen ...

Klar, aber die Arbeitgeber, die eine Hilfskraft brauchen, wollen auch nur die Hilfskraft bezahlen, nicht den Fachmann.

Wenn der Arbeitgeber nur ein Lied hören will, schmeißt er ja auch nur Geld für dieses eine Lied in die Musikbox,- und nicht das für fünf oder zehn Lieder...
 
G

gast_

Gast
Bei unzumutbaren Stellen nicht bewerben, sondern Antwortbogen zurück.

Das Problem: Es geht raus, was sehr grob irgendwo paßt - da wird nicht geschaut, ob der jenige überhaupt wenigstens annähernd paßt, gesundheitlich dazu in der Lage ist bzw schon für so wenig Geld arbeiten müßte.
 

saida25

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Bei unzumutbaren Stellen nicht bewerben, sondern Antwortbogen zurück.

Das Problem: Es geht raus, was sehr grob irgendwo paßt - da wird nicht geschaut, ob der jenige überhaupt wenigstens annähernd paßt, gesundheitlich dazu in der Lage ist bzw schon für so wenig Geld arbeiten müßte.

Antwortbogen? Wie sieht der aus? Was kann man da schon positiv
oder negativ machen? Evtl. alles per PN? Für den Fragesteller?
Evtl. habe ich was falsch verstanden?
 

Slyzer

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Hallo vielen dank für die zahlreichen Antworten :)

@Thillie82

1. Ok werde ich machen

2. sprich bei 3.333 Durchschnitt
20% = 2.666 Brutto
30% = 2.333 Brutto

alles was darunter ist kann beruhigt abgelehnt werden?
(Mir ist nur wichtig, dass ich die ZAF Jobs ablehnen kann)

Die Frau vom JC meinte zu mir das würde sich auf das ALG1 beziehen, so wie ich es beschrieben hatte, daher war ich mir nicht sicher.

3. Ok

4. Wofür steht die Abk. VG ?. Also einfach ein Gehaltvorschlag von dennen zuschicken lassen. Nachricht zurück das ich es noch einmal bestätigt haben möchte und dann eben zum Jobcenter mit dem §. insofern es zutrifft

5. Ok

@Früchtle

Antwortbogen, welcher am Vermittlungsvorschlag beiliegt? Weil ich kann doch nicht einfach unbegründet ablehnen..

@Swavolt

Bewilligungsbescheid
EGV


Musste bei der Firma die Unterlagen abgeben, wo meine Gehälter usw eingetragen werden, das ich aber erst bei beendigung des Arbeitsverhältnis zurück bekomme.

Bis jetzt habe ich noch nicht erhalten/unterschrieben.

gruß
 

Slyzer

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ps. Gibt es hier noch eine Vorlage für einen Lebenslauf ( für die ZAF)?
Hab zwar schon gelesen, was da alles nicht rein sollte, Alter Nationalität, Führerschein, Auto, usw.

Wäre toll wen jemand ein Muster für mich hätte gerne auch per PN.

gruß
 
G

gast_

Gast
@Früchtle

Antwortbogen, welcher am Vermittlungsvorschlag beiliegt? Weil ich kann doch nicht einfach unbegründet ablehnen..
Ja, der. Eine Begründung sollte man natürlich daraufschreiben. Die wollen ja wissen, warum man den Vorschlag für nicht zumutbar hält. Und: Abgabe immer gegen Empfangsbestätigung... erspart manchen Ärger.

ps. Gibt es hier noch eine Vorlage für einen Lebenslauf ( für die ZAF)?
Hab zwar schon gelesen, was da alles nicht rein sollte, Alter Nationalität, Führerschein, Auto, usw.

Wäre toll wen jemand ein Muster für mich hätte gerne auch per PN.

gruß
Nein, da nimmst deinen, den du hast und änderst ihn entsprechend. Der sieht ja bei jedem anders aus.
 
R

Rounddancer

Gast
Oops, paß bitte auf: Alle Infos, die wir Dir gaben, waren bezgen auf den Fall, daß Du ganz normal frisch arbeitslos werden wirst, und da ist für Dich ja erstmal nicht das JobCenter, sondern die AfA, die Agentur für Arbeit zuständig.
Je nachdem, wie lange Du versicherungspflichtig beschäftigt warst,
hast Du nämlich erstmal Anspruch auf zwischen null und 18 Monaten Alg-I, also reguläres Arbeitslosengeld vom AfA, und für diesen Fall zählen auch die Zumutbarkeitslimits nach unten.

Sollte jedoch, warum auch immer, tatsächlich das JobCenter für Dich zuständig sein,- dann gilt all das nicht, was wir Dir rieten, und was die Zumutbarkeit neuer Arbeitsangebote betrifft.

Denn dann zählst Du als Alg-II-Empfänger, und dann ist das Grundsicherung. Dann ist der Marsch in Armut angesagt, und auch, jede nicht ausdrücklich unzumutbare Stelle anzunehmen.
Denn dann definiert sich Unzumutbarkeit darin, daß man von Dir nicht verlangen darf, daß Du als Callboy (mit Intimverkehr, regulärer Begleitservice hingehen wäre legal) arbeiten mußt, oder wenn Du gelernter Pianist oder Chirurg wärst, könntest Du Stellen mit körperlicher Schwerarbeit ablehnen, etc. Aber das wars auch schon.

Und dann bekämst Du auch bloß Alg-II, also alleinstehend 382 Euro für Strom und zum Leben,- zusammen, nicht jeweils. Dazu "angemessene" Kosten der Unterkunft, also Miete und Heizung, wobei, was "angemessen" ist, am grünen Tisch entschieden wurde, und eigentlich "so wenig wie möglich" bedeutet. Puh. Insgesamt zuwenig zum Leben, meist reicht es grade zum Vegetieren.


Drum bete, daß erstmal nicht das JobCenter, sondern das AfA für Dich zuständig ist.
 

michel73

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Wenn sich Arbeitgeber keinen Fachmann leisten können sollen die ihren Müll gefälligst selbst machen. Es ist ja einfacher die Menschenhändler der ZAF zu beauftragen und Arbeitnehmer mit Sanktionen zu erpressen damit sie sich unter Wert verkaufen.
 

michel73

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also Miete und Heizung, wobei, was "angemessen" ist, am grünen Tisch entschieden wurde, und eigentlich "so wenig wie möglich" bedeutet. Puh. Insgesamt zuwenig zum Leben, meist reicht es grade zum Vegetieren.
.



Wie wäre es mal mit der Information das er trotzdem eine Wohnung anmieten kann die als "unangemessen" gilt... sofern er das was über dem Satz liegt aus eigener Tasche bezahlen will ?

"Insgesamt zuwenig zum Leben, meist reicht es grade zum Vegetieren."

Willst du ihm die ZAF schmackhaft machen ?

Ach ne sorry das reicht ja auch nur zum vegetieren
 

Slyzer

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Bevor es zu Missverständnissen kommt

genau bin bald frisch Arbeitslos, genau die (Bundes)Argentur für Arbeit ist für mich zuständig (dachte Jobcenter und afa wären das gleiche. mein Fehler).

Möchte auf jedenfall einen gescheiten Job finden bzw Schulische Weiterbildung in betracht ziehen.

Mir geht es wie gesagt darum , möchte den Sklavenhandel nicht unterstützen.

hätte da noch eine Frage

Bei Hartz 4 bekommt man soweit alles bezahlt, Wohnung, Heizkosten, Strom, Wasser usw + 384€

Jemand der einen unterbezahlten Job hat zb 1000€ Netto muss für die gleichen Kosten aufkommen und legt wahrscheinlich noch drauf.

Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wie man so am Existenzminimum leben kann, man kann sich ja so absolut nichts leisten, keine Rücklagen, Urlaub usw. und das solange bis man den Löffel abgibt.

Aufehen Arbeiten Schlafen usw.

Also ist man sogar mit hartz 4 besser bedient, wie als mit so einem Job so hat man noch knapp 400€ und bekommt alles bezahlt oder?
 
R

Rounddancer

Gast
genau die (Bundes)Argentur für Arbeit ist für mich zuständig (dachte Jobcenter und afa wären das gleiche. mein Fehler).

ok, dann ist das geklärt.

Bei Hartz 4 bekommt man soweit alles bezahlt, Wohnung, Heizkosten, Strom, Wasser usw + 384€
Das denken viele. Ist aber nicht.
Die Realität:


  • Wohnung nur einfachst, oft feucht und unter lauter anderen Sozialfällen, die Billigstloch-Vermieter erhöhen ihre Mieten immer genau auf das, was das Amt gerade noch maximal zahlt. Und wenn Du als Alleinstehender keine Wohnung in dem Rahmen findest, mußte auf der Straße pennen.

  • Heizung, Wasser, etc. haben enge Obergrenzen, auf die Wohnfläche bezogen, oft gibts nicht mal einen Euro pro Monat und qm.

  • Strom gibts -wenn damit nicht auch geheizt werden muß- keinen Cent, da sind knapp 30 Euro im Regelsatz für Alleinstehende drin,- also in den bald 382 €. Basta, mehr gibts nicht. Verbraucht mn mehr, muß man es sich aus den Rippen schneiden, vom Munde absparen, etc.

  • 382 €,- die kriegt man nur als Alleinstehender über 25jähriger, der alleine lebt. Ist man zu zweit, egal ob verheiratet, oder nicht (Ausnahme: Wohngemeinschaft), nennt sich das Bedarfsgemeinschaft, man kriegt dann pro Nase nur noch 90 Prozent davon, also statt 382 € gibts dann nur noch 343,80 €. Arbeitet der andere Partner, dann wird dessen Einkommen so gerechnet, als würden beide Alg-II beziehen,- und sein Lohn wird -mit den unten noch zu erwähnenden Freibeträgen verrechnet- angerechnet. So kriegen auch viele Menschen, deren Partner (m/w) arbeitet, kein Alg-II. Sind Kinder da, so gibt es da drei "Preisklassen" je nach Alter, von Null bis U25 Jahre,- und immer ist es weit weniger als der Erwachsenenregelsatz. Auch gehen Kindergeld, Kinderzuschlag, Kindesunterhalt, Elterngeld, etc. davon noch weg. Nur: Jugendliche und Heranwachsende brauchen nicht nur laufend Kleider, Schuhe, Kopiergeld, sondern oft wessen sie auch noch weit mehr, als im Regelsatz für sie vorgesehen ist. Für Tiernahrung, Hundesteuer, Tierarztkosten, etc. ist im Regelsatz sogar gar nichts vorgesehen. Zudem muß noch angespart werden für den Fall, daß z.B. die Waschmaschine kaputtgeht, etc.
Jemand der einen unterbezahlten Job hat zb 1000€ Netto muss für die gleichen Kosten aufkommen und legt wahrscheinlich noch drauf.
Falsch. Das Gesetz, so schlampig es auch gemacht ist, besagt klar: Jeder, der arbeitet, hat immer mehr als der, der nicht arbeitet und so nur von Alg-II lebt.
Denn jeder der arbeitet, hat einen Grundfreibetrag von 100 € monatlich. Und es verbleiben ihm vom darüberhinaus erzielten, bereinigten Einkommen stets 20 Prozent.



Dazu kommt, daß, was so bleibt, vom Brutto errechnet, am Nettoeinkommen abgezogen wird,- das ist dann ein weiterer, den arbeitenden Menschen entlastender Effekt.

Und: Der arbeitende Mensch kann, so er ohne Alg-II auskommen kann, Wohngeld beantragen, dazu ggf. Kinderzuschlag, auch das ganze Kindergeld, Elterngeld, etc. darf er voll selbst behalten.


Er hat also immer mehr Geld, als der Alg-II-Empfänger. Und er kann sich raussuchen, wo er arbeitet, und zu welchen Konditionen, und wo er sich weiterbildet, etc. Muß keine Zwangsarbeit für nichts oder einen Euro leisten. Und keine Billigmaßnahmen absitzen, zusammen mit z.T. übelstem Volk, absitzen, d.h. pünktlich da sein, und dann unter Aufsicht die Zeit totschlagen.
 

michel73

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Das Horrorszenario das du hier vermittles Rounddancer

Wohnung nur einfachst, oft feucht (Mietrecht ?) und unter lauter anderen Sozialfällen, die Billigstloch-Vermieter...Billigmaßnahmen absitzen, zusammen mit z.T. übelstem Volk ???

Jeder, der arbeitet, hat immer mehr als der, der nicht arbeitet ?

Warum werden dann Mindestlöhne gefordert und 50 Milliarden Euro ausgegeben um Niedriglöhne aufzustocken ?

Und vergess mal nicht das du über Menschen sprichst die nicht besser drann sind als jeder andere hier im Forum...von wegen übelstem Volk unter lauter anderen Sozialfällen.

Außerdem gibt es immer die Möglichkeit sich gegen schwachsinnige Maßnahmen ein Euro Jobs usw zu wehren !!

Da würde mir als Neuling im Forum Angst und Bange werden

Alles andere was du schreibst ist ja richtig aber es ist noch lange kein Todesurteil oder ein Grund ZAF die Tür einzurennen.
 
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