Arbeitskleidung: richtiger Beantragungsvorgang? (1 Betrachter)

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Michael42

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Hallo ELO Community,

ich bin neu bei Euch und schreibe auch zum ersten Mal in einem Forum. Also wenn etwas nicht passt einfach Bescheid sagen.

Ich möchte Euch kurz meinen Fall schildern, da ich mir nicht sicher bin ob das Vorgehen meiner Arbeitsvermittlerin richtig ist.

Es geht um das Thema Arbeitskleidung.
Noch bevor ich den Job hatte habe ich bei meiner Arbeitsvermittlerin mündlich nachgefragt, ob es möglich ist, dass das Arbeitsamt Arbeitskleidung finanziert.
Daraufhin hat sie mir einen Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget zugesendet.
Diesen habe ich ausgefüllt. Als Nachweis für entstehende Kosten habe ich die einzelnen Internetseiten ausgedruckt, auf denen zu entnehmen war was jeder Artikel kosten wird.

Daraufhin kam der Antrag wieder zurück mit der Bitte, dass ich Rechnungen und Belege beifügen möge.

Nun zu meiner Frage, ist es nicht so, sobald ich die Rechnung bzw. den Beleg nun einreiche meine Arbeitsvermittlerin den Antrag ablehnen kann, da ich mir die Arbeitskleidung vor Antraggenehmigung gekauft habe?
Und weiterhin: sollte sie mir nicht vorher mitteilen, wie viel Geld ich vom Amt erstattet bekommen werde?

Es wäre hilfreich, wenn Ihr Quellenangaben anfügen könntet.

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael 42
 

Kerstin_K

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Hallo Michael,

also erstmal ist der Arbeitgeber zuständig, wenn es um spezielle Arbeitskleidung geht. Warum zahlt der in Deinem Fall nicht?

Schau Dir das Antragsformular mal genau an, steht da ein Datum drauf bei Antragstellung am? DAmit ist der Antrag gestellt. Auch Deine Anfrage mit Übersendung der Kostenauszüge zählt als Antragstellung. Du hast das Hoffentlich nachweislich eingereicht?

Das Du vorher nicht weisst, wieviel bewilligt wird, ist natürlich aien Problem. Das müsstest Du mit der SB klären, wenn es für Dich ein Problem wäre, auf den Kosten sitzenzubleiben.

Was nicht übernommen wird, kannst Du aber auch als Werbungskosten von der Steuer absetzen, sofern es sich dabei wirklich um Arbeitskliedung handelt und nicht um Sachen, die man auch privat tragen kann wie zum Beispiel einen Anzug, weisses Hemd oder so.
 
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