"Arbeitsgelegenheiten" überhaupt rechtens?

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E

ExitUser

Gast
Ich frage mich, ob Arbeitsgelegenheiten überhaupt rechtens sind. Wenn man das Gutachten von Max Kern, ehemals Justitiar am int. Arbeitsamt, ließt, kommen durchaus berechtigte Zweifel. In dem Gutachten werden nämlich sog. "1€-Jobs", vermutlich nicht zu Unrecht, in die Nähe von Zwangsarbeit gerückt.

Dieses Gutachten habe ich dem Beitrag als PDF-Datei zugefügt.
 

Anhänge

  • gutachten_max_kern.pdf
    518,4 KB · Aufrufe: 183
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Teils ja.
Aber nur wenn die grundlegenden Arbeitstugenden wieder eingeübt werden sollen oder die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit geprüft werden soll.
Dass das jedes Jahr bei mehr als 500.000 Menschen nötig ist, ist ein Armutszeugnis.
 
E

ExitUser

Gast
Sehe ich nicht so. Man kann einer Arbeitsgelegenheit einen noch so schön klingenden Namen oder "Definition" geben. Wenn sie unter dem Druck einer Sanktion angetreten wird, ist sie faktisch Zwangsarbeit.

Seit Einführung der 1€-Jobs schoss die Arbeit wie Pilze aus dem Boden. Plötzlich war alles gemeinnützig und zusätzlich. Wenn dem aber so wäre, würden nicht so viele Jobs wegfallen. Alleine schon bei dem Kriterium "Zusätzlichkeit" darf kein Job wegfallen, weil dieses Kriterium sonst überhaupt nicht erfüllt wäre.

Das Problem ist, dass tatsächlich Arbeit da ist. Nur will sie keiner mehr vernünftig bezahlen. Diese unsäglichen 1€-Jobs müssen verschwinden und in tariflich bezahlte Jobs umgewandelt werden.
 

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Bestes Beispiel sind doch die massenhaften Laubfeger und Rasenmäherjobs in städtischen Parkanlagen. Das ist normal Arbeit für 3-4 REGULÄRE Gärtner, statt für 30-40 1€ Jobber! Kann mir keiner erzählen, das das ZUSÄTZLICH ist. Denn normale Gärtner finden deswegen keine Arbeit mehr.
 
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