Arbeitsgelegenheit nach §16d SGB II "Schmetterlingsausstellung"

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Jesaja

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So, jetzt hat es mich leider auch erwischt.

Nachdem ich vor ca. 4 Wochen ein Gespräch mit meinem Vermittler hatte, dieser mir "erklären" wollte, dass die überbetriebliche Ausbildung, die mir das Amt zu Erst angeboten hatte, angeblich rechtlich nicht mehr machbar wäre, flatterte mir jetzt dieses Schreiben ins Haus.

Übrigens habe ich vor ca. 2 Wochen einen erneuten Antrag auf eine überbetriebliche Ausbildung gestellt, bisher aber noch keinerlei Antwort erhalten.

Mein Vermittler hatte mir schon bei dem genannten Termin "vorgeschlagen", dass ich ja einen 1-Euro-Job machen könnte, damit ich mehr Chancen hätte, eine Arbeitsstelle zu finden (klar, ohne Ausbildung nimmt mich bestimmt jemand, nur weil ich mal nen Hillijob gemacht habe... fragt sich aber bloß nur, in welchem Berufsfeld ich mich da später eigentlich bewerben soll).
Dem Sinn dieses Unternehmens habe ich damals auch offen angezweifelt, angeblich sind aber 1-Euro-Jobs im Landkreis hier freiwillig.
Zum hochgeladenen Schreiben habe ich allerdings auch eine Rechtsfolgenbelehrung erhalten.

Darin ist ja nichtmal genau benannt, was das für eine Art von Arbeitsgelegenheit sein soll, in welchem zeitlichen Umfang ich dort tätig werden soll, was dort genau meine Tätigkeiten sein sollen, und in welcher Art mich das eigentlich qualifizieren würde.
Zur Zeit habe ich KEINE gültige EGV.

Wer die Vorgeschichte dazu lesen möchte, siehe hier :

https://www.elo-forum.org/alg-ii/37015-%DCberbetriebliche-ausbildung-ehrenamtliches-praktikum.html

Könnte es gegen mich ausgelegt werden, wenn ich bei diesem Vorstellungsgespräch skeptisch auftreten würde, und ganz offen meine Zweifel an dieser "Arbeitsgelegenheit" darlege ?


Über Eure Hilfe zu dieser Angelegenheit, würde ich mich sehr freuen.
 

gnom123

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Derselbe Käse wie bei mir.

Was hast du für ne Rechtsfolgenbeleherung bekommen?

Der 16d ist schon richtig.Der 2er spielt keine Rolle.Den missbrauchen die für alles mögliche.

Aber das beste:

Weder der §16d noch der §2 SGB II sind im §31 SGB II als sanktionierbar aufgeführt.

Dort stehen nur EGV Pflichten.Wenn du keine EGV hast wo der Ein-Euro-Job drinsteht kannst du seit 01.01.2009 nicht mehr sanktioniert werden.
Bis dahin standen die die Ein-Euro-Job ohne EGV unter §16 Abs 3 Satz 2.
Der steht auch jetzt noch im §31.
Nur stehen dort jetzt nicht mehr die Ein-Euro-Job drin sonderen was anders.

Lange rede kurzer Sinn:
Im 31er müsste jetzt 16d stehen.Tut es aber nicht.Also kann ein Ein-Euro-Job ohne EGV nicht mehr sanktioniert werden.

Im übrigen ist da ja mal wieder gar nichts bestimmt:Keine Tätigkeitsangabe,Keine Tätigkeitsbeschreibung,Keine Anzahl der Stunden,Kein Ührzeit von wann bis wann.

siehe hierzu auch LSG Hamburg Beschluss vom 11.07.2005. AZ L5 B 161/05 ER AS

L 5 B 161/05 ER AS Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit eines Absenkungsbescheides - Hartz4, SGB2, Sozialhilfe, Bedarfsgemeinschaft, Mietzuschuss, ARGE, Arbeitsamt, Nebenkosten, Mietspiegel
 

Jesaja

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Hallo gnom123,
vielen Dank für deine Antwort.
Der Rechtsfolgenbescheid bezieht sich nur auf das Vorstellungsgespräch, das ich gleich nächsten Montag führen soll.
Ich lade den Bescheid hiermit auch mal hoch, dürfte aber eigentlich das Übliche sein.
Würde das heissen, dass mir keiner was kann, wenn ich den 1-Euro-Job nicht antrete, oder irgendwann mal abbrechen sollte ?

Ich frage mich, was der Ausspruch "..damit Sie bessere Voraussetzungen ... für weitere Hilfemaßnahmen erlangen können" heissen soll. Soll damit suggeriert werden, dass man vielleicht in ferner Zukunft irgendwann einmal eine Qualifizierungsmaßnahme erhält, wenn man erst mal bei so einem 1,50-Job mitgemacht hat ?
Hat irgendjemand Erfahrung damit ?
Kann es sein, dass das ein weiteres Ablenkungsmanöver ist, um mir die überbetriebliche Ausbildung nicht finanzieren zu müssen ?
 
E

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Hallo gnom123,
vielen Dank für deine Antwort.
Der Rechtsfolgenbescheid bezieht sich nur auf das Vorstellungsgespräch, das ich gleich nächsten Montag führen soll.
Ein Tipp von mir: Ich lasse mir meine Anwesenheit stets auf meiner Einladung quittieren - so kann ich stets nachweisen, dass ich da war. Und bin nicht vom Good-will des Trägers abhängig.
Würde das heissen, dass mir keiner was kann, wenn ich den 1-Euro-Job nicht antrete, oder irgendwann mal abbrechen sollte ?
Es kann dir keiner was, wenn du nicht antrittst, wenn du jedoch abbrichst, wirst du sanktioniert.
Ich frage mich, was der Ausspruch "..damit Sie bessere Voraussetzungen ... für weitere Hilfemaßnahmen erlangen können" heissen soll. Soll damit suggeriert werden, dass man vielleicht in ferner Zukunft irgendwann einmal eine Qualifizierungsmaßnahme erhält, wenn man erst mal bei so einem 1,50-Job mitgemacht hat ?
Das heißt, dass man durch deine Teilnahme an dieser Zwangsmaßnahme die Erwerbslosenstatistik bereinigen konnte.
Und es heißt weiter, dass dir ein neuer Ein-Euro-Jobob aufs Auge gedrückt wird, wenn man bei dir weitere Vermittlungshemmnisse diagnostiziert hat.
Schließlich sollst du ja in einer Maßnahme dahingehend qualifiziert werden, damit du fit für den ersten Arbeitsmarkt gemacht wirst. Nun rate mal, wie oft das wohl vorkommt.......
Hat irgendjemand Erfahrung damit ?
Kann es sein, dass das ein weiteres Ablenkungsmanöver ist, um mir die überbetriebliche Ausbildung nicht finanzieren zu müssen ?
Meine Tochter drehte sich fast drei Jahre auf dem Maßnahmekarussell, und hätte sie nicht durch ein unendliches Wunder eine schulische Berufsausbildung - selbst gesucht!!!! - beginnen können, würde sie heute noch nach der Musik des Arge-SB tanzen.....
Alle ihre Versuche ihren SB dahingehend zu bewegen, ihr dabei zu helfen eine solide Ausbildung zu finden: alle Appelle, dass diese Maßnahmen Zeit -und Geldverschwendung wären prallten auf taube Ohren.
Hinweise, dass diese Maßnahmen sie davon abhielten sich einen echten Ausbildungsplatz zu suchen waren pure Zeitverschwendung. Ihr SB wollte sie unter allen Umständen, um jeden Preis aus der Statistik entfernen,......

LG :icon_smile:
 

gnom123

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Vorsicht!

Wenn du Ihn antrittst und abbrichst kannst du wegen Abruch sanktioniert werden.

siehe hier:

§31 Absatz 2 SGB II:

der erwerbsfähige Hilfebedürftige trotz Belehrung über die Rechtsfolgen eine zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit abgebrochen oder Anlass für den Abbruch gegeben hat.

Natürlich musst du vorher die entsprechende Rechtsfolgenbelehrung erhalten haben.

Das ist eine Gesetzlücke,ja.Würde ich aber deinem SB vorerst nicht unter die Nase reiben.
wenn du ihn nicht antrisst kann es natürlich sein das du ne Anhörung bekommst.
Aber um zu sanktionieren muss sich dein SB ja auf den entsprechenden § im 31er berufen.Und da hat er dann nichts in der Hand.
 

Jesaja

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Hamburgeryn und gnom123,

vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps.

Jetzt nochmal so ganz dumm gefragt :

was ist nun die beste Vorgehensweise ?

Die Arbeitsgelegenheit von vorn herein wegen fehlender Bestimmtheit ablehnen ?
Am nächsten Montag werde ich natürlich auch bei diesem Verein aufkreuzen, aber, wenn ich es richtig verstehe, ist es dann so, dass wenn ich die Maßnahme noch nicht angetreten habe, ich doch auch von Beginn an, meine Ablehnung dieser Arbeitsgelegenheit nach außen zeigen kann, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen ?!

Mit welchen Schritten habe ich nach dem Vorstellungstermin zu rechnen ? Mit einer Art Arbeitsvertrag ? Ab welchem Zeitpunkt kann ich für den Abbruch oder die Ablehnung sanktioniert werden ?

Sorry, wenn ich so hilflos und bematscht klinge, aber ich bin zur Zeit sehr durcheinander, und durch diesen Schrieb erst Mal verunsichert.
 
E

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Hamburgeryn und gnom123,
vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps.
Jetzt nochmal so ganz dumm gefragt :
was ist nun die beste Vorgehensweise ?
Die Arbeitsgelegenheit von vorn herein wegen fehlender Bestimmtheit ablehnen ?
Wenn man so ein Neuling ist wie du, sollte man gar nichts ablehnen. Ablehnen ist ein Spiel mit dem Feuer! Außerdem brauchst du es nicht. Du kannst einen wesentlich bequemeren Weg gehen.
Am nächsten Montag werde ich natürlich auch bei diesem Verein aufkreuzen, aber, wenn ich es richtig verstehe, ist es dann so, dass wenn ich die Maßnahme noch nicht angetreten habe, ich doch auch von Beginn an, meine Ablehnung dieser Arbeitsgelegenheit nach außen zeigen kann, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen ?!
Hingehen, deinen Schrieb abstempeln lassen. Fertig.
Mit welchen Schritten habe ich nach dem Vorstellungstermin zu rechnen ? Mit einer Art Arbeitsvertrag ? Ab welchem Zeitpunkt kann ich für den Abbruch oder die Ablehnung sanktioniert werden ?
Nichts, gar nichts unterschreiben. Alles was man dir vorlegt mitnehmen.
Einen Arbeitsvertrag bekommst du nicht - ist schließlich ein Ein-Euro-Jobob - aber durchaus eine Einverständniserklärung in eine Arbeitsgelegenheit oder so ählich. Da steht auch nicht viel drin, lediglich deine Pflichten sind ausführlich besprochen. Was du jedoch genau machen sollst, welche Arbeitszeiten usw., steht da meist nicht drin. Meine Tochter sollte einen Blankovertrag unterschreiben!!! :eek:
Vorsicht auch vor Infoblättern, die du angeblich zur Kenntnisnahme unterschreiben sollst. Das sind unterschobene Einverständniserklärungen zum Datenabtausch zwischen Träger und Arge.... Also, nimm alles nur mit und wenn du hast, lass´ dich von einem lieben Freund begleiten, der dein Beistand sein soll. Darauf hast du bei jeder sanktionsbewehrten Einladung mit RFB einen Rechtsanspruch. §13 Abs. 2 SGB X.
Und so wie die Dinge stehen bleibst du dann schön zu Hause und legst die Füße hoch. Sanktioniert werden kannst du nicht, solange du die Maßnahme nicht antrittst.
gnom
Weder der §16d noch der §2 SGB II sind im §31 SGB II als sanktionierbar aufgeführt.
Und wie gnom bereits sagte, es kann eine Anhörung kommen - wenn ja, klärst du den SB bezüglich nicht vollziehbarer Sanktion auf, und dann kann er nichts machen.
Sorry, wenn ich so hilflos und bematscht klinge, aber ich bin zur Zeit sehr durcheinander, und durch diesen Schrieb erst Mal verunsichert.
Das geht uns allen so. :icon_smile:

LG :icon_smile:
 

blinky

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ich bin mir da nicht so sicher mit der nicht sanktionierbarkeit bei Nichtantritt. Schau mal § 31 Abs 1 genau an:

(1) Das Arbeitslosengeld II wird unter Wegfall des Zuschlags nach § 24 in einer ersten Stufe um 30 vom Hundert der für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen nach § 20 maßgebenden Regelleistung abgesenkt, wenn


1. der erwerbsfähige Hilfebedürftige sich trotz Belehrung über die Rechtsfolgen weigert,


a) eine ihm angebotene Eingliederungsvereinbarung abzuschließen,


b) in der Eingliederungsvereinbarung festgelegte Pflichten zu erfüllen, insbesondere in ausreichendem Umfang Eigenbemühungen nachzuweisen,


c) eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit, eine mit einem Beschäftigungszuschuss nach § 16a geförderte Arbeit, ein zumutbares Angebot nach § 15a oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarte Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen, oder


d) zumutbare Arbeit nach § 16 Abs. 3 Satz 2 auszuführen,
Unter C steht Arbeitsgelegenheit. Und ein 1 Euro Job ist doch ne Arbeitsgelegenheit.

Blinky
 

gnom123

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ja da steht aber auch" oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarte Maßnahme"

du darfst dir bei diesen § nicht nur einzelne Wörter rausnehmen,sonderen mußt den ganzen Satz nehmen.
 

Jesaja

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@Hamburgeryn
Danke nochmal, deine Ratschläge haben mir geholfen, in dieser Sache einen etwas kühleren Kopf und mehr Klarheit zu bekommen.
Gott sei Dank, hat mein Freund an dem genannten Termin am Montag frei, und wird natürlich als Beistand mitkommen.
Deinen Ratschlag keine Dokumente entgegenzunehmen und erst recht nicht zu unterschreiben, werde ich auf jeden Fall berücksichtigen.
Wobei ich irgendwie trotzdem neugierig bin, was das eigentlich für eine Arbeitsgelegenheit sein soll, und wie lange das Projekt laufen soll (6 Monate für ein Projekt zu einer Schmetterlingsausstellung oder wie lange?, im Anschreiben steht ja nichts drin).
Ansonsten werde ich am Montag dann hier nochmal über das Gespräch berichten.

@blinky

auch vielen Dank für deinen Einwurf.


Laut der mündlichen Aussage meines Vermittlers sind 1-Euro-Jobs (in meiner Stadt) angeblich freiwillig.
In dem Anschreiben wird für mich auch nicht wirklich ersichtlich, wie das jetzt geregelt sein soll.
Die Rechtsfolgenbelehrung bezieht sich ja anscheinend nur auf das Vorstellungsgespräch.
Eine Belehrung über die Annahme einer Arbeitsgelegenheit habe ich ja bisher nicht erhalten.
 
E

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ich bin mir da nicht so sicher mit der nicht sanktionierbarkeit bei Nichtantritt. Schau mal § 31 Abs 1 genau an:
Unter C steht Arbeitsgelegenheit. Und ein 1 Euro Job ist doch ne Arbeitsgelegenheit.
Blinky
Jetzt bin ich total verwirrt. Ich war auch davon überzeugt, dass nur noch der Abbruch, aber nicht der Nichtantritt sanktioniert werden kann.
*schulterzuck*
Dann war mein Hinweis wohl für die :icon_tonne:.
Also langsam steige ich ohnehin nicht mehr durch. Ich kann nicht mal den § 16d SGB II finden. Den §16 SGB II? Ja! Aber nur mit Absätzen, wo da ein "d" sein soll entzieht sich meiner Kenntnis. Und so wie die Dinge stehen, habe ich mich wohl zu weit aus dem Fenster gehängt- sorry.

LG :icon_smile:
 
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ja da steht aber auch" oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarte Maßnahme"
du darfst dir bei diesen § nicht nur einzelne Wörter rausnehmen,sonderen mußt den ganzen Satz nehmen.
Bist du so nett, und erklärst das noch mal ganz genau. Und zeigst möglicherweise auch, wo man den ominösen 16d SGB II findet. Ich stehe momentan nämlich völlig auf dem Schlauch.
Ich will offen sein, ich habe bei der Interpretation juristischer Texte so meine Probleme - irgendwie lese ich da meist etwas völlig anderes heraus, so auch jetzt.

LG :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Deinen Ratschlag keine Dokumente entgegenzunehmen und erst recht nicht zu unterschreiben, werde ich auf jeden Fall berücksichtigen.
Ich dringe immer darauf, dass zunächst meine Einladung abgestempelt wird, dann können wir zum Geschäftlichen kommen.
Haben sie dir erst mal ihr Verschen aufgesagt und die Papiere hingeschoben, die du lediglich mitnehmen willst, unterschreiben sie dir deinen Kram i.d.R erst dann, wenn du was unterschrieben hast.
Also: Du zuerst!!!!
Laut der mündlichen Aussage meines Vermittlers sind 1-Euro-Jobs (in meiner Stadt) angeblich freiwillig.
Das höre ich zum ersten Mal.

LG :icon_smile:
 

gnom123

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Überlegt doch mal:

Wenn dem so wäre das die AGH im 31 Abs 1 1c auch ohne EGV sanktioniert werden könnte,wozu hätte man dann 1d gebraucht?Wäre ja dann völlig unnötig geweesen.
 
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Ich würde am 27.4. hingehen und ich vorstellen. Bitte nur vorstellen, so wie es die Zuweisung auch aussagt. Hast du ein rotes T-Shirt auf dem evtl. steht "ich bin ein Überflüssiger"? Dann ziehe das an.

Die beste Lösung ist immer, wenn der Träger dich nicht haben will. DAnn bist du fein raus und brauchst dir nicht die Hände schmutzig zu machen.

Solltest du das Pech haben, dass der Träger dich haben will, dann müsstest du hierfür eine "Zuweisung" oder ein "Angebot" von der ARGE bekommen, denn das was du erhalten hast ist nur eine Einladung für ein Gespräch.

Sobald du diese Zuweisung oder Angebot hast, stelle das bitte hier ins Forum. Das müsste aus wichtigem Grund abgelehnt werden. Dazu müsste man aber erst die Zuweisung sehen um zu sagen, was an ihr so falsch ist. Meist sind die nicht richtig bestimmt, oder der Job ist nicht zusätzlich.

Unterschreibe bitte am 27. beim Träger keine Vertrag. Wenn er dir einen vorlegt, dann nehme ihn "zwecks Prüfung" mit.
 

Jesaja

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Hi Mobydick,

ein derartiges T-shirt besitze ich nicht, höchstens ein Shirt mit der Aufschrift "Luther's Hochzeit : jedes Jahr im Juni", was vielleicht hier in dieser erzkatholischen Stadt auch nicht gut ankommt.:icon_biggrin:

Ich werde mich auf jeden Fall am Montag noch mal melden und berichten, wie es gelaufen ist.
Vielen Dank für Eure Postings und Euer Interesse.
 

Rechtsverdreher

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Ich frage mich, was der Ausspruch "..damit Sie bessere Voraussetzungen ... für weitere Hilfemaßnahmen erlangen können" heissen soll. Soll damit suggeriert werden, dass man vielleicht in ferner Zukunft irgendwann einmal eine Qualifizierungsmaßnahme erhält, wenn man erst mal bei so einem 1,50-Job mitgemacht hat ?


Ich frage mich, weshalb Du diese Fragen nicht Deinem persönlichen Abeitsamtfaulenzer stellst, der hat diese zu beantworten.
=> Kopie des Eingliederungskonzeptes verlangen.



Hat irgendjemand Erfahrung damit ?
Kann es sein, dass das ein weiteres Ablenkungsmanöver ist, um mir die überbetriebliche Ausbildung nicht finanzieren zu müssen ?


Die dümmlichen Ausreden, von wegen das ist gesetzlich nicht mehr möglich würde ich so nicht akzteptieren. Du hast es schriftlich, dass Dir das zugesichert war und fertig.
=> Du willst eine substantiierte Antwort diesbzgl. oder Du holst einen Rechtsanwalt.
.
 

Jesaja

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Danke nochmal für das Interesse und die Hilfestellung von Euch allen hier im Thread.
Ich war vorhin mit meinem Partner bei dem Vorstellungsgespräch, welches nicht allzu lange dauerte.
Schon gleich nachdem der Vereinsvorsitzende nach meinem beruflichen Werdegang frug, war er der Meinung, dass ich nicht die Richtige für diese Maßnahme wäre.
Er möchte jemanden für die entsprechenden Aufgaben haben, der wenigstens entfernt eine Tätigkeit ausgeübt hat, die mit dem Feld, in dem der Verein arbeitet, zu tun hat, und der die Erfahrung aus dem 1-Euro-Job vielleicht auch beruflich für sich nutzen kann.
Seiner Aussage nach wird er dem Amt mitteilen, dass ich dort war, und dass ich aber nicht geeignet für den Job wäre.

Dieser Job scheint erstmal abgewendet zu sein.

Zu befürchten ist, dass mir das Amt erneut Zuweisungen schicken wird.
Fall das der Fall sein sollte, oder es doch noch Probleme gibt, werde ich mich hier melden.

@Rechtsverdreher

Leider habe ich keine schriftliche Zusage erhalten, sondern nur eine mündliche vor einem Zeugen.
Ich warte im Moment auf einen rechtsmittelfähigen Bescheid, damit ich dagegen vorgehen kann.
 
E

ExitUser

Gast
Danke nochmal für das Interesse und die Hilfestellung von Euch allen hier im Thread.
Ich war vorhin mit meinem Partner bei dem Vorstellungsgespräch, welches nicht allzu lange dauerte.
Schon gleich nachdem der Vereinsvorsitzende nach meinem beruflichen Werdegang frug, war er der Meinung, dass ich nicht die Richtige für diese Maßnahme wäre.
:icon_cry:
Er möchte jemanden für die entsprechenden Aufgaben haben, der wenigstens entfernt eine Tätigkeit ausgeübt hat, die mit dem Feld, in dem der Verein arbeitet, zu tun hat, und der die Erfahrung aus dem 1-Euro-Job vielleicht auch beruflich für sich nutzen kann.
Sollte wohl heißen, Erfahrungen die der Träger für sich nutzen kann.....:biggrin:
Seiner Aussage nach wird er dem Amt mitteilen, dass ich dort war, und dass ich aber nicht geeignet für den Job geeignet wäre.
Hast du es schriftlich?
Dieser Job scheint erstmal abgewendet zu sein.
Hoffentlich!
Zu befürchten ist, dass mir das Amt erneut Zuweisungen schicken wird.Fall das der Fall sein sollte, oder es doch noch Probleme gibt, werde ich mich hier melden.
Damit muss unsereins ja ständig rechnen...

LG :icon_smile:
 

gnom123

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Nein, leider nur Anwesenheitsnotiz, aber keine Bestätigung, dass er mich für ungeeignet hielt.
Hoffentlich teilt er das deinem Amt auch so mit.Ist nur gut das du einen Zeugen hast.Sonst könnte sich dein SB jetzt wieder was basteln nach dem Motto"Hat durch sein Verhalten die Einstellung verhindert".
 
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Hoffentlich teilt er das deinem Amt auch so mit.Ist nur gut das du einen Zeugen hast.Sonst könnte sich dein SB jetzt wieder was basteln nach dem Motto"Hat durch sein Verhalten die Einstellung verhindert".
Ich muss mich leider gnoms Ansicht anschließen. Solche Spielchen treiben die SB-Maden zu gern mit unsereins. Nachdem was ich selbst erlebte, und was meine Tochter durchmachen musste, glaube ich den Argeschergen kein Wort mehr. Das gleiche gilt auch für Träger.......

LG :icon_smile:
PS: Aber deine Anwesenheit dort hast du dir bestätigen lassen.....? :confused:
 
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